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Thema: Spannungsfall in Wechselstromanlgen

  1. #11
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    ICH MUSS MICH ENTSCHULDIGEN!
    Zitat Zitat von marcelunddennis Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    also wie ich das sehe wird mit dem Gesamtstrom gerechnet.
    Der cos phi kommt wegen der Spannung in diese Gleichung.
    Wie in dem Dokument von HaDi zu sehen ist sind die Spannungen Phasenverschoben.
    Scrollt man ein bißchen runter, dahin wo die Spannungen dargestellt sind, sieht man auch die Formeln die dieser Berechnung zugrunde liegen.
    Da liegt meiner Meinung nach der Denkfehler!
    DAS IST GENAU RICHTIG!
    Ich habe an die auf der Leitung abfallende Spannung gedacht. Diese richtet sich nach dem resultierenden Strom, wie ich oben aus geführt habe. ABER: Weil sie die gleiche Richtung wie dieser Strom hat, ist sie zur Netzspannung wiederum um Phi verschoben. Deshalb kann sie nicht einfach von der Netzspannung abgezogen werden, sondern die Motorspannung reduziert sich nur um den Anteil ULeitong * cos phi.

  2. #12
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    Hallo,
    allgemein, ohne auf die expliziten Daten einzugehen.
    Der cosph oder der Phasenverschiebungswinkel spielt absolut hierbei eine Rolle.
    Die Summe der Teil-Spannungen muß die Versorgungsspannung ergeben. Die Zuleitung ist ein Anteil der gesamten ohmschen Anteile des Kreises.
    Die Spannungen (und damit auch die Teilspannung über der Zuleitung) lassen sich nicht "normal" addieren sondern müssen "geometrisch" addiert werden. Man könnte auch sagen über Zeigerdreiecke, wie sie jeder Berufsschüler kennt oder über die etwas schwierigere (aber elegantere) "komplexe" Rechnung.
    Würde man einfach den Scheinstrom nehmen und mit dem ohmschen Widerstand der Leitung multiplizieren (U=I*R) würde man eben nicht die Phasenverschiebung innerhalb des Kreises berücksichtigen und somit die Teilspannungen "addieren", was nicht zulässig ist.

    viele Grüße

  3. #13
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    Wenn Du die Winkel

    berücksichtigst, dann must Du aber auch wieder die Einzelnen Parts zusammenrechnen. Also den Wirk pytagorasmäßig mit dem Blindanteil addieren. Dann bist Du wieder bei deinem Scheinanteil. sonst kommst du net auf den Gesamtstrom...

    Das ist jetzt die logisch mathematische Lösung, die Lösung aus der Technik führt dann das Trennen noch mehr ad absurdum:

    Alles ist perfekt, du hast nur Heizkörper, cos phi=1. Die Leistung (U*I), die fließt, ist real, dafür musst du bezahlen, dafür muss die Strippe dimensioniert sein.

    Oder: Du bist induktiv, cosphi=0,5, es liegen 2,3kW an230V, durch die 0,5 sind es aber keine 10, sondern 20A, die durch A- Meter (nicht Stromzähler..) fließen => Du musst die Strippe/ Sicherung für die 20A dimensionieren,... oder kompensieren.

    Höhö, Zufall, das hier gerade die Grenze 1,5/ 2,5 mm2 überschriten wurde...

    So, sach was...

    (An den Theadstarter: Wenn Du jetzt die Sachen, also induktive Blindleistung, Querschnitt bei reiner Wirkleistung... berechnen sollst, dann macht der Cos phi auf dem Schild Sinn, sonst ist es eine überflüssige Info, bezühlich SPg- Abfall..)

    Greetz, Tom

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