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Thema: Schütz bleibt erregt (durch Selbstinduktion!?)

  1. #11
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    Zitat Zitat von poppycock Beitrag anzeigen
    Hallo liebe SPSler-Gemeinde,

    ...
    Die Spannung hat sich demnach wohl über das Messgerät entladen.
    poppycock
    Was ist das bitte für ein Meßgerät, ein Amperemeter?

    Zitat Zitat von poppycock Beitrag anzeigen
    Jetzt können wieder ein paar Schaltspiele durchgeführt werden, bis das Schütz erneut erregt bleibt.
    poppycock
    Das hört sich an wie klebende Kontakte.

    Zitat Zitat von poppycock Beitrag anzeigen
    Weil die Kabel ungeschirmt sind, verhalten die sich garantiert wie Kondensatoren und speichern Energie (Ladung)...
    poppycock
    Was ist das für eine Physik?

    Zitat Zitat von poppycock Beitrag anzeigen
    Würde ein RC-Glied, das parallel zur Schützspule angeschlossen wird, das Problem beheben (es handelt sich hierbei um 230V Wechselspannung)?
    poppycock
    Warum probierst Du das nicht einfach aus?

    Zitat Zitat von poppycock Beitrag anzeigen
    Wenn ja, dann habe ich gehört, dass man das RC-Glied dimensionieren muss. Wie geht man da vor?
    poppycock
    Tip: laß das Meßgerät dran!!

  2. #12
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    Zitat Zitat von Larry Laffer Beitrag anzeigen
    Ist eine Kontakt festgebrannt, dann schaltet er auch bei abgefallenem "Schütz" voll durch - nicht jedoch ein bißchen sodaß an der Schützspule noch 70V zu messen sind ...
    'Gut' festschweissen sieht man wenn die Kontakte auf ein Kurzschluss schaltet.
    Wenn ich es richtig verstanden hast, dann schaltet ein 'normalen' Relaiskontakt ein Schütz, ohne das es der üblige RC-Glied gibt. Über die Dauer wird der Kontakt langsahm verbrannt, und kann 'kleben' bleiben. Das kleben gibt ein schlechte Verbindung das die 70V erklären kann. In den Fall wird relativ viel Energie in Relaiskontakt abgegeben. Es wird also schnell ganz warm.
    Jesper M. Pedersen

  3. #13
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    ...jetzt mal etwas anderes, dein Schütz ist nicht rein zufällig neu und von der Fa "Moeller".....?
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  4. #14
    Avatar von poppycock
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    Hallo,

    um mal eines klarzustellen, das Schütz bleibt NICHT kleben.
    Unter "kleben bleiben" verstehe ich, wenn die Spule komplett von der Spannung getrennt (keine Spannung, kein Strom) wird, die Kontakte festgebrannt sind und das Schütz dadurch nicht abfällt.
    Relais/Schütze haben doch einen min. Haltestrom bzw. Haltespannung, und da noch ein Strom fließt (woher auch immer) und Spannung anliegt, sind die Werte noch so groß, dass es für eine Selbsthaltung des Schützes reicht?!
    Lässt man das Schütz für längere Zeit durch diese "Selbsthaltung" erregt, müsste sich langsam die Energie abbauen, bis das Schütz von alleine abfällt. Testen kann man das nicht gut, da die Anlage ständig benutzt wird. Geht also nur bei Stillstand.

    @Solaris:
    Theorie beschreibt immer sehr nett, wie etwas zu funktionieren hat, aber in der Praxis sieht vieles total anders aus! Die Leute, die nur die Schulbank gedrückt haben, verstehen dann die Welt nicht mehr, wenn sich die Theorie mit der Praxis nicht deckt!

    @JesperMP:
    Ja, du hast das soweit richtig verstanden. Der Relaiskontakt am Auswertgerät ist auf einen Stecker geführt. Wenn ich diesen Stecker abziehe, dann bleibt das Schütz im Extremfall auch erregt, obwohl es abfallen sollte.

    Also, noch mal zum Stand der Sache:
    Da der Kabelweg über mehrere hundert Meter lang ist und so gut wie alle Kabel parallel laufen, muss sich eine Spannung induzieren. Wenn wir eine Ader auf beiden Seiten freiklemmen, können wir eine AC-Spannung messen (ca. 45V), obwohl eigentlich nichts da sein dürfte. Hält man nun ein Ende der Ader gegen Erde, sieht man sogar funken.
    Auf diesem weiten Weg dürften die Kabel also als Ladungsspeicher (Kondensator) dienen.
    Da wir nun zwei unterschiedliche Kabel für den Relaiskontakt verwenden und wir dadurch einen geringeren Strom und eine geringe Spannung bei geöffnetem Relaiskontakt messen, wird sich in den nächsten Tagen in der Praxis zeigen, ob das Problem noch weiterhin besteht.
    Ich werde darüber berichten.

    Gruß,
    poppycock
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  5. #15
    Avatar von poppycock
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    Hallo Helmut.

    Zitat Zitat von Helmut_von_der_Reparatur Beitrag anzeigen
    ...jetzt mal etwas anderes, dein Schütz ist nicht rein zufällig neu und von der Fa "Moeller".....?
    Das Schütz ist zwar neu, aber nicht von der Fa. Moeller, sondern vom großen S.

    Ich habe schon an ein elektronisches Relais gedacht, dass erst ab einer Schwellspannung sicher schaltet oder man bindet ein Unterspannungsrelais davor ein!

    Gruß,
    poppycock
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  6. #16
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    ...OK. Bei Moeller hätte ich es mir erklären können, weil die so eine Elektronik eingebaut haben damit die eine geringe Spulenleistung ziehen...aber bei einen Standart-Schütz...dann hilft warscheinlich wirklich nur ein 500KW Schütz einzubauen....hast du noch platz in deinem Schrank...

    gruß helmut
    - - -
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  7. #17
    Avatar von poppycock
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    Zitat Zitat von Helmut_von_der_Reparatur Beitrag anzeigen
    hast du noch platz in deinem Schrank...
    Leider nein... Aber das Schütz könnte ich in den Kabelboden legen.
    Da ist noch etwas Platz, man sieht es nicht auf Anhieb und es kommen dann keine blöden Fragen, warum so ein großes Schütz verwendet wurde...
    Erschwert aber jede Fehlersuche! *grins*

    Trotzdem Danke für die Info mit den Moeller-Schützen!

    Gruß,
    poppycock
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  8. #18
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    Hallo,
    da es sich um ein S Schütz handelt hilft ev. dieser Auszug aus dem Siemens Niederspannungshandbuch weiter.
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien

  9. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu maier21 für den nützlichen Beitrag:

    JesperMP (10.03.2009),Onkel Dagobert (10.03.2009)

  10. #19
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    Hallo poppycock

    Gehe ich recht in der Annahme das deine Schaltung der auf meinem Bild entspricht.

    Wenn ja dann bildet dein Kabel einen Kondensator, der soviel Strom durchläst um nicht deine Halteleistung zu unterschreiten.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Gruß OB1

  11. #20
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    Wie wäre es mit kurzschließen der Spule? Also einen Wechselkontakt zum ansteuern und bei abfallen des Kontaktes dann mit dem anderen Kontakt die Spule kurschließen.

    PS: Ich bin Praktiker und kein Theorie-Fuzzi, um das mal hier klarzustellen! Und ich denke für alles gibt es eine physikalische Begründung!

  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu Solaris für den nützlichen Beitrag:

    Perfektionist (10.03.2009)

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