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Thema: Drehsensorsignal vom Lüfter an einen digitalen Eingang

  1. #1
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    Hallo,

    ich habe einen 24V-Lüfter, der per Open-Kollektor eine dauerhafte "high-Meldung" rausgibt, wenn der Lüfter blockiert (siehe Anhang).
    Jetzt will ich diese Meldung mit einem Digitaleingang einer S7 einlesen.
    Wenn der Lüfter dreht, gibt der ein Rechtecksignal aus, bei einer Lüfterblockade stehen 24V dauerhaft an.
    Kann ich jetzt einfach vom Knotenpunkt zwischen Widerstand (5,6kOhm) und Kollektor an einen DI gehen?

    Danke,
    poppycock
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    Mit einem Computer löst man die Probleme, die man ohne einen Computer nicht hätte.
    Zitieren Zitieren Drehsensorsignal vom Lüfter an einen digitalen Eingang  

  2. #2
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    An welche Art von DI willst das Signal denn anschliessen?
    Wird das in Abhängigkeit des Rechtecksignals (Frequenz) nicht schwierig festzustellen, ob der Lüfter nun steht oder dreht?

    Täusche ich mich oder fungiert der Widerstand hier als PullUp?


    Meine Meinung:
    Ja, an dem Knotenpunkt kann der DI verbunden werden.
    Aber ist die Frequenz des Rechtecksignals zu hoch, so könnte ein normaler
    Eingang nicht zw. einem drehenden oder einem steckenden Lüfter unterscheiden.


    mfg,
    Andy

    P.S.: im Zweifelsfall ein Volt-Messgerät an das - der Betriebsspannung und an den Knotenpunkt. Hier sollten bei 24V-Betriebsspannung ~22-23V anliegen.
    Geändert von Andy082 (31.05.2009 um 20:44 Uhr)

  3. #3
    Avatar von poppycock
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    Hallo!

    Zitat Zitat von Andy082 Beitrag anzeigen
    An welche Art von DI willst das Signal denn anschliessen?
    Welche Art? An einen ganz normalen DI.

    Zitat Zitat von Andy082 Beitrag anzeigen
    Täusche ich mich oder fungiert der Widerstand hier als PullUp?
    Der dient wohl als Strombegrenzung für den Transistor...

    Zitat Zitat von Andy082 Beitrag anzeigen
    Meine Meinung:
    Ja, an dem Knotenpunkt kann der DI verbunden werden.
    Aber ist die Frequenz des Rechtecksignals zu hoch, so könnte ein normaler
    Eingang nicht zw. einem drehenden oder einem steckenden Lüfter unterscheiden.
    Stimmt auch wieder. Der Lüfter läuft wohl mit ca. 4000 Touren, welche Frequenz das Signal hat, weiß ich nicht. Die liegt aber bestimmt bei 2 bis 4kHz. Ist das zu schnell für einen "normalen" DI?

    Gruß,
    poppycock
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  4. #4
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    Das war auch der Grund für meine erste Frage.

    Ein normaler DI wird selbst bei einer Zykluszeit der CPU von 30ms mit den 2-4kHz denke ich nicht fertig. Hierfür wäre wohl ein Zähler- oder Frequenzeingang interessant, wie er zB an den Compact CPU's zu finden ist.

    Einfach die Frequenz des Lüfters messen. Diese als Sollwert inkl. Toleranz bestimmen und schon würde man sogar erkennen, wenn der Lüfter kurz vor dem Aus steht, da die Frequenz sinken würde, wenn dieser langsamer läuft.


    mfg

  5. #5
    Avatar von poppycock
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    Ich habe eine 314IFM (die "große" CPU).
    Diese CPU kann auch Frequenzen messen, hab ich aber noch nie parametriert.

    Lege ich mit dem dazugehörigen "Frequenz-DB" einen Eingang fest oder wie?
    Geändert von poppycock (31.05.2009 um 21:13 Uhr)
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  6. #6
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    Hallo.

    Dazu kann ich dir nur das Handbuch der CPU empfehlen.
    http://support.automation.siemens.co...edownload=true

    Sollte unter "Integrierte Funktionen" beschrieben sein.

    Bei meiner Compacten läßt sich das Ganze etwas einfacher einstellen.

    Sry.

    mfg,
    Andy
    >> Gefährlich wird es für Andere erst dann, wenn die Dummen fleißig werden! <<

  7. #7
    Avatar von poppycock
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    Für meine alte 314IFM muss ich für die Frequenzmessung den SFB30 benutzen.
    Habe jetzt schon alles parametriert, eingestellt, umverdrahtet und das Programm samt Konfiguration auf die CPU übertragen.
    Jedoch passiert nichts am E126.0.

    Also habe ich mit einem Multimeter die Spannung vom Drehsensorsignal direkt an der Eingangskarte gegen Masse gemessen und fiel fast vom Glauben ab: 5V maximal!
    Wenn ich die Ader abziehe, habe ich 24V an der Strippe anstehen.
    Das würde bedeuten, dass der Widerstand am Kollektor um ein Vielfaches größer ist als der Eingangswiderstand vom digitalen Eingang (Spannungsteiler)?!

    Da aber in der Beschreibung vom Lüfter steht, dass ich 5mA nicht überschreiten darf, ist der Widerstand 5,6kOhm groß.
    Gibt es eine andere Lösung oder muss ich noch eine zusätzliche Elektronik einbauen?
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  8. #8
    Avatar von poppycock
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    Hallo, erstmal muss ich mich berichtigen:
    Zitat Zitat von poppycock Beitrag anzeigen
    Wenn der Lüfter dreht, gibt der ein Rechtecksignal aus, bei einer Lüfterblockade stehen 24V dauerhaft an.
    Der Sensor gibt leider KEIN Rechtecksignal aus, wenn der Lüfter dreht.
    Bei blockiertem Lüfter liegt Sensor-Spannung an, ansonsten 0V.
    Somit ist eine Drehzahlerfassung leider nicht möglich.

    Ich muss mir einen anderen 60mm 24V-Lüfter mit Drehzahlgeber kaufen, damit ich das so umsetzen kann.
    Hatte mir unter dem Begriff Drehsensor etwas anderes vorgestellt, aber jetzt ist klar, was der Sensor macht. Klingt auch plausibel.

    Warum ich eigentlich schreibe:
    Eine funktionierende Pegelanpassung habe ich diesem Posting beigefügt.
    Funktioniert sehr gut, aber für etwaige Schäden beim Nachbau übernehme ich keine Haftung.
    Der Widerstand und der Transistor (Standard-NPN) passen auf eine kleine Platine.

    Gruß,
    poppycock
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