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Thema: Fragen zum FI und LS Schalter

  1. #1
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    Liebe Elektronikfreunde,

    ich hab eine einfache Frage zum Leitungsschutzschalter und zum FI.

    -Also es gibt den LS einpolig zum Beispiel B16, er löst bei Überstrom aus zb 17A.

    Dann gibt es aber den LS-Schalter zwei und dreipolig auch B 16, löst er denn auch in Bezug auf jeden einzelnen Pol bei Überstrom von 16A aus, oder wenn insgesamt also alle drei Phasen addier 16 A ergeben.???

    Die gleiche Frage auch zum FI, wenn ich zum Beispiel alle drei Phasen über den Fi laufen habe welche Größenordnung muss ich zb bei einer Hausinstallation haben.??

    Also ich denke wenn über jede Phase max 16A fließt ,muss muss ich dann zb einen FI nehmen mit der max Strombelastbarkeit 48 A, das wäre dann
    ein FI mit dem typischen Wert von 63 A. Liege ich da richtig??

    Ich danke für eure Antworten
    Zitieren Zitieren Fragen zum FI und LS Schalter  

  2. #2
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    Nein

    z.B. der Fi mit 63/30mA kann auf jede Phase mit 63 belastet werden.
    Ein Dreipoliger LS garanirt dir auch eine 3-polige abschaltung des Gerätes.
    Z.B ein Herd. Würdest du den mit drei einzelnen Sicherungen absichern würde im Fehlerfall nur eine Sicherung abschalten. Verbindet man drei einzelne Sicherungen mit einer Metallklemme an den Helben dann kann es dir passieren das die Auslösefeder nicht stark genug ist die zwei anderen Automaten mit aus zu lösen und vieleicht sogar drin bleibt. Dies muss aber nicht unbedingt passieren....

    Ich mache es immer so:

    1 polige Last = 1 poliger LS
    3 polige Last = 3 Poliger LS

    Hausinstallation = 40A Fi

    Gruß ...

    PS: Ich hab Elektroinstallateur gelernt.... Anno dazumal

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Air-Wastl für den nützlichen Beitrag:

    817Christoph (10.09.2010)

  4. #3
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    Achso also kann ich davon ausgehen, dass sich immer der angegebene Wert auf den Bauteilen, (egal ob 1, 2, oder 3 pole) auf eine Phase bezieht?

    Warum benutzt man in der Haushaltinstallation nicht den FI in seiner Geräteklasse 16A, wenn die Leitungen sowieso keinen höheren Strom ziehen dürfen?

  5. #4
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    Zitat Zitat von 817Christoph Beitrag anzeigen
    Warum benutzt man in der Haushaltinstallation nicht den FI in seiner Geräteklasse 16A, wenn die Leitungen sowieso keinen höheren Strom ziehen dürfen?
    Weil das ja noch lange nicht heißt, dass sie das nicht tun. Und um zu vermeiden, dass der FI durch einen Überstrom, der den LS-Schalter nicht sofort auslöst, schon Schaden nimmt und evtl. nicht mehr richtig funktioniert, nimmt man einen FI der einen höheren Strom veträgt.
    Gruß
    Michael

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu M-Ott für den nützlichen Beitrag:

    817Christoph (10.09.2010)

  7. #5
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    Achso das ist einleuchtend
    danke , gruß

  8. #6
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    Zitat Zitat von 817Christoph Beitrag anzeigen
    Warum benutzt man in der Haushaltinstallation nicht den FI in seiner Geräteklasse 16A, wenn die Leitungen sowieso keinen höheren Strom ziehen dürfen?
    Du hast doch normalerweise auch mehr als einen Automaten hinter dem FI - da kann es also gut sein, dass du in Summe pro Phase durchaus mehr als 16A bekommst.
    Wenn du wirklich nur einen Automaten hiter dem FI hast, dann kannst du da dann auch genausogut ein Kombigerät nehmen - das ist dann preisgünstiger und spart Platz und Arbeit ...

    Gruß
    Larry

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu Larry Laffer für den nützlichen Beitrag:

    817Christoph (10.09.2010)

  10. #7
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    Ich würd auch lieber 2 4-polige 40 FI´s mit 35A Neozed Vorsicherung einsetzen als einen 63A. Zum einen kannst du dann deine Stromkreise z.B. noch mal stockwerksweise trennen und zum anderen kostet ein 40A ca 70€ und ein 63A ca 230€ (hager).

    Und immer dran denken: ein FI ist kein Überstromschutzorgan! Er braucht immer eine Vorsicherung die kleiner oder gleich seines Nennstroms ist.

  11. #8
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    @ Dr. M

    .. und in Austria kleiner gleich Auslösestrom bzw. Herstellerangaben prüfen!

  12. #9
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    DIN 18015-1 „Planung elektrischer Anlagen in Wohngebäuden":zu „Aufteilung der Stromkreise und Koordination von Schutzeinrichtungen"

    Die Zuordnung von Anschlussstellen für Verbrauchsmittel zu einem Stromkreis ist so vorzunehmen, dass durch das automatische Abschalten der diesem Stromkreis zugeordneten Schutzeinrichtung (z. B. Leitungsschutzschalter, Fehlerstrom-Schutzschalter) im Fehlerfall oder bei notwendiger manueller Abschaltung nur ein kleiner Teilder Kundenanlage abgeschaltet wird. Hiermit wird die größtmögliche Verfügbarkeit der elektrischen Anlage für den Nutzer erreicht."„Um Selektivität in einer elektrischen Anlage bei einer Hintereinanderschaltungvon Schutzgeräten zum Überstromschutz und zum Schutz gegen elektrischen Schlag (wie Leitungsschutzschalter und Fehlerstrom-Schutzschalter) zu erreichen, ist der Einsatz von Geräten mit entsprechenden Selektiveigenschaften(z. B. selektive Haupt-Leitungsschutzschalter am Zählerplatz, selektive Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD)) erforderlich."
    Zitieren Zitieren neue Vorschriften beachten  

  13. #10
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    Die Stromangabe 40A oder 63A auf dem FI
    ist die Angabe der Vorsicherung,
    mit welcher der FI Abgesichert werden muß.

    In Haushalten ist ein 30mA FI Vorgeschrieben.
    Er misst den SummeStrom von L1 L2 L3 und N.
    Ist dieser größer 30mA, schaltet er allpolig ab.

    ein LS-Automat B16 schaltet bei 80A noch sicher (innerhalb 0,1s) ab.
    (bei 17A löst ein B Automat warscheinlich gar nicht ab)

    Ist der Schleifenwiderstand zu groß,
    sodas die 80A nicht erreicht werden können
    muß ein kleinerer Automat eingesetzt werden.

    Zu Deiner Frage Christoph
    bei einem 3pol Automat reicht es, wenn nur eine Phase den Nennstrom überschreitet
    Geändert von The Blue (12.09.2010 um 20:38 Uhr)

  14. Folgender Benutzer sagt Danke zu The Blue für den nützlichen Beitrag:

    817Christoph (13.09.2010)

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