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Thema: NOT-AUS für Heizpatronen

  1. #11
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    @MRT: Nicht notwendigerweise. Es reicht aus, wenn die betreffende Anlage einen Zustand erreicht, bei dem keine Gefährdungen für Personen mehr auftreten. In vielen Anlagen wäre eine Komplettabschaltung auch mit riesigen Schwierigkeiten verbunden. Welche Maßnahmen für den Not-Aus-Fall notwendig sind, muß mit einer Risikoanalyse festgelegt werden.

  2. #12
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    Servus,

    Knabi: Geb dir vollkommen recht
    Ich wollte mit der Abschaltung über SPS nur zum Ausdruck bringen,
    daß dies nicht ausreichend ist.

    Wenn sich jemand die Flotschen dran verbrennen kann, muß laut VDE
    die Abschaltung DIREKT erfolgen (d.h. ohne Umweg über SPS), dies
    erreicht man z.B. über einen Verriegelungsschalter, der an einem
    Schutz befestigt ist, wird dieser entfernt so wird die Heizpatrone
    hardwareseitig (Klappertechnisch) vom Netz getrennt, (evtl. zus.
    Meldekontakt zur SPS), befinden sich unter diesem Schutz noch andere
    z.B. drehende Teile ist vielleicht eine Not-Aus Abschaltung erforderlich
    bzw. sinnvoller.


    MfG Unreal

  3. #13
    Anonymous Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Unreal
    Servus,

    Knabi: Geb dir vollkommen recht
    Ich wollte mit der Abschaltung über SPS nur zum Ausdruck bringen,
    daß dies nicht ausreichend ist.

    Wenn sich jemand die Flotschen dran verbrennen kann, muß laut VDE
    die Abschaltung DIREKT erfolgen (d.h. ohne Umweg über SPS), dies
    erreicht man z.B. über einen Verriegelungsschalter, der an einem
    Schutz befestigt ist, wird dieser entfernt so wird die Heizpatrone
    hardwareseitig (Klappertechnisch) vom Netz getrennt, (evtl. zus.
    Meldekontakt zur SPS), befinden sich unter diesem Schutz noch andere
    z.B. drehende Teile ist vielleicht eine Not-Aus Abschaltung erforderlich
    bzw. sinnvoller.


    MfG Unreal
    Und was soll das bringen ? Die meisten Teile die mit einer Heizpatrone geheizt werden ,sind auch nach dem Auschalten locker 10 Minuten Brennheiß !

    Ich arbeite in einem Betrieb wo viele Verpackungsmaschinen mit Heißleimanlagen stehen ,und bei KEINER wird die Heizung deaktiviert im Fall eine Not-Aus .(Temperaturen um die 170°C)

    Hätte auch keinen Sinn ,weil die Teile ohnehin noch sehr lange heiß bleiben würden.......

    Also ob das Sinnvoll ist die Heizung überhaupt zu deaktiveren ?
    Zumal dann je nach Anwendung eine Gewisse Aufheizzeit erforderlich ist.

  4. #14
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    Standard

    Hallo,

    das ist richtig.

    Bei Heißleim stellt nicht die Leimdüse selbs die Gefahr dar, sondern der Leim.
    Dieser wird per Luftdruck aus der Leitung durch die Düse gepreßt.
    Hierbei muß die Ansteuerung der Ventile hardwaremäßig getrennt werden.

    Für Heizpatronen, z.B. Folienschweißung, Codiergeräte usw., gilt:

    Sind diese beweglich, muß das bewegende Element hardwaremäßig abgeschaltet werden.
    Das Heizelement stellt in diesem Fall nur einen el. Verbraucher dar, wie z.B. eine Glühbirne 230V 100W.
    Wer schaltet bei Not-Aus eine Glühbirne ab? Weil sie heiß wird und nicht in der Hand gehalten werden kann?

    Ein Kompromiss wäre: beim Öffnen einer Sicherheitstür oder Lichtgitter bleibt die Heizpatrone "bestromt", beim geziehlten Auslösen eines Not-Aus wird abgeschaltet (hardwaremäßig).

    Eine Sicherheitstür öffnet man während eines Prozesses, einen Not-Aus schlägt man bei Erkennung IRGENDEINER GEFAHR für den MENSCHEN.
    Leider ist für viele der Not-Aus Schalter gleichbedeutend mit einem Stop-Taster.

    Für den Maschinenprozess selber wäre es absolut unsinnig Temperaturen abzuschalten.

    Auf jeden Fall muß per Beschriftung (Aufkleber) vor Hitze gewarnt werden.

    Gruß Christian

  5. #15
    Anonymous Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Unreal
    Servus,

    Knabi: Geb dir vollkommen recht
    Ich wollte mit der Abschaltung über SPS nur zum Ausdruck bringen,
    daß dies nicht ausreichend ist.

    Wenn sich jemand die Flotschen dran verbrennen kann, muß laut VDE
    die Abschaltung DIREKT erfolgen (d.h. ohne Umweg über SPS), dies
    erreicht man z.B. über einen Verriegelungsschalter, der an einem
    Schutz befestigt ist, wird dieser entfernt so wird die Heizpatrone
    hardwareseitig (Klappertechnisch) vom Netz getrennt, (evtl. zus.
    Meldekontakt zur SPS), befinden sich unter diesem Schutz noch andere
    z.B. drehende Teile ist vielleicht eine Not-Aus Abschaltung erforderlich
    bzw. sinnvoller.


    MfG Unreal
    Und was soll das bringen ? Die meisten Teile die mit einer Heizpatrone geheizt werden ,sind auch nach dem Auschalten locker 10 Minuten Brennheiß !

    Ich arbeite in einem Betrieb wo viele Verpackungsmaschinen mit Heißleimanlagen stehen ,und bei KEINER wird die Heizung deaktiviert im Fall eine Not-Aus .(Temperaturen um die 170°C)

    Hätte auch keinen Sinn ,weil die Teile ohnehin noch sehr lange heiß bleiben würden.......

    Also ob das Sinnvoll ist die Heizung überhaupt zu deaktiveren ?
    Zumal dann je nach Anwendung eine Gewisse Aufheizzeit erforderlich ist.

  6. #16
    Anonymous Gast

    Standard

    Zitat Zitat von cmm1808
    Hallo,

    das ist richtig.

    Bei Heißleim stellt nicht die Leimdüse selbs die Gefahr dar, sondern der Leim.
    Dieser wird per Luftdruck aus der Leitung durch die Düse gepreßt.
    Hierbei muß die Ansteuerung der Ventile hardwaremäßig getrennt werden.

    Für Heizpatronen, z.B. Folienschweißung, Codiergeräte usw., gilt:

    Sind diese beweglich, muß das bewegende Element hardwaremäßig abgeschaltet werden.
    Das Heizelement stellt in diesem Fall nur einen el. Verbraucher dar, wie z.B. eine Glühbirne 230V 100W.
    Wer schaltet bei Not-Aus eine Glühbirne ab? Weil sie heiß wird und nicht in der Hand gehalten werden kann?

    Ein Kompromiss wäre: beim Öffnen einer Sicherheitstür oder Lichtgitter bleibt die Heizpatrone "bestromt", beim geziehlten Auslösen eines Not-Aus wird abgeschaltet (hardwaremäßig).

    Eine Sicherheitstür öffnet man während eines Prozesses, einen Not-Aus schlägt man bei Erkennung IRGENDEINER GEFAHR für den MENSCHEN.
    Leider ist für viele der Not-Aus Schalter gleichbedeutend mit einem Stop-Taster.

    Für den Maschinenprozess selber wäre es absolut unsinnig Temperaturen abzuschalten.

    Auf jeden Fall muß per Beschriftung (Aufkleber) vor Hitze gewarnt werden.

    Gruß Christian
    Es stimmt schon das bei Heißleimgeräten die Druckluft weggeschaltet wird ,aber dennoch kann man sich wunderbar an den Leimköpfen verbrennen .

    Ich kenne zwar die Vorschriften nicht ,kann aber sagen das in der Praxis selten irgendwelche Heizungen spannungsfrei geschaltet werden .

    Wäre bei manchen Maschinen wohl auch unmöglich.....am besten Berührungschutz herstellen wenn möglich ,und hinreichend auf die Gefahr hinweisen .(Durch schilder und Warnfarben etwa)

  7. #17
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    Ja,ja,

    verbrennen kann man sich schon, habe im Maschinenbau solche Verpackungsmaschinen (Traypacker, Verschließer usw.) gebaut und inbetriebgenommen.

    Grade bei solchen Maschinen kann es sich keiner leisten zu warten, bis nach Abschaltung der Spannung des Leimgeräts das System wieder auf Betriebstemperatur ist.

    Ich kenne keinen Hersteller, der so etwas macht und auch keinen Kunden der so etwas will.


    Berührungsschutz und Kennzeichnung sind allerdings Pflicht.


    Gruß
    Christian

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