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Thema: Schirm bei 4-20mA? Warum?

  1. #1
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    Hab eigentlich immer 4-20mA-Signale geschirmt verkabelt.
    Ein Kollege stellt jetzt den Sinn dessen in Frage.
    Was ist Eure Meinung?
    Gruß
    Sailor
    Zitieren Zitieren Schirm bei 4-20mA? Warum?  

  2. #2
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    Der Schirm schützt das Signal gegen elektromagnetische EInstrahlung. Egal ob Stromsignal oder Spannungssignal, immer geschirmtes Kabel verwenden.
    "Man kann auf seinem Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen" - Erich Kästner

  3. #3
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    Zitat Zitat von Lars Weiß Beitrag anzeigen
    Der Schirm schützt das Signal gegen elektromagnetische EInstrahlung. Egal ob Stromsignal oder Spannungssignal, immer geschirmtes Kabel verwenden.
    Frage mal Siemens vielviele Analogbaugruppen sie verkaufen und NUR wieviele Schirmauflageelemente.

    Wichtig ist wohl nur das man nicht auf beiden Seiten den Schirm auflegt (sofern man überhaupt ein geschirmtes Kabel verwendet )

    Frank
    Grüße Frank

  4. #4
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    Bei 4-20mA schirmen wir üblicherweise nicht. Es sei denn es sind große Längen oder große Einstrahlungen zu befürchten.

    Gruß
    Dieter

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu Blockmove für den nützlichen Beitrag:

    Rudi (23.03.2011)

  6. #5
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Bei 4-20mA schirmen wir üblicherweise nicht.
    So direkt wollte ich es nicht schreiben

    Frank
    Grüße Frank

  7. #6
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    Zitat Zitat von IBFS Beitrag anzeigen
    Frage mal Siemens vielviele Analogbaugruppen sie verkaufen und NUR wieviele Schirmauflageelemente.
    Warum auch? Es reicht doch einseitig zu schirmen, kann ich doch am "anderen Ende" der Leitung machen.

    Zitat Zitat von IBFS Beitrag anzeigen
    Wichtig ist wohl nur das man nicht auf beiden Seiten den Schirm auflegt (sofern man überhaupt eine geschirmte Leitung verwendet )

    Frank
    Gibt es dafür auch eine Erklärung? Meines Wissens nach reicht es völlig aus, Analogleitungen einseitig zu schirmen. Ich will doch nur verhindern, dass Störungen einstrahlen.

    Anders habe ich es bei geschirmten Motorleitungen gelernt, da müssen beide Seiten aufgelegt sein, von wegen Antennenwirkung.

    Gruß Wilhelm

  8. #7
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    Das mit dem einseitig und zweiseitig Schirmen ist so eine Sache, ich habe leider noch keine klare Aussage gefunden.

    Phoenix beschreibt das so, dass man die zu erwartenden Störeinflüsse beachten soll und danach entscheidet, ob einseitig oder beidseitig

    Im S7-300 Handbuch (S7-300: Aufbauen Seite 49 "Regel: Leitungsschirme erden") von Siemens wird für Stromsignale aber eher auf die einseitige Schirmung verwiesen.

    Bei allen analogen Signalen (zu 95 % 0(4)..20 mA), mit denen ich bisher zu tun hatte, wurde der Schirm nur einseitig aufgelegt. Das wurde auch von verschiedenen Kunden unabhängig voneinander so gefordert. Bisher habe ich auch noch keine Beschwerden gehört. Gängige Praxis bei uns ist die Kabel einseitig im Schaltschrank oder Klemmenkasten auf eine isolierte Schirmschiene zu legen. Die Schirmschiene wird dann über ein einziges Kabel mit der Schutz-/Funktionserde verbunden.
    Die Aussage von einigen erfahreneren Kollegen "Früher ham wa überhaupt keine Schirmung gehabt und die Anlagen laufen troztdem" steht dabei aber immer im Raum.

    Eine Busleitung (Profibus) legt man durch den Aufbau im Stecker in der Regel beidseitig auf. Oder mache ich hier wieder etwas falsch?

    Kommen durch den Unterschied zwischen niederfrequenten analogen Signalen und hochfrequenten Bussignalen die unterschiedlichen Ansichten? Auf eine Erklärung wäre ich sehr gespannt.

  9. #8
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    einstrahlungen (elektromagnetisch) erzeugen in den leitungen
    spannung. und damit auch strom.
    bei analogen spannungssignalen fällt die störung i.d.r. größer aus
    wegen des höheren eingangswiderstand.
    es sollte möglichst großflächig der schirm aufgelegt werden.
    je nach störfrequenz ist ein- oder beidseitige schirmung besser.
    bei beidseitiger schirmung besteht aber die gefahr einer
    "brummschleife".
    dagegen hilft das entkoppeln einer schirmseite mit einem
    kondensator. es werden dann nur höherfrequente störungen
    abgeleitet.

  10. #9
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    ich war ja immer ein verfechter ordentlicher schirmung, seit ich in meiner neuen firma bin, fange ich daran zu zweifeln.
    grob geschätzt sind da um die 100 fu`s verbaut, wovon kein einziger geschirmt ist.
    vor kurzem war ein experte da um die netzqualität zu analysieren und es kam raus, dass wir eine super netzqualität haben, ohne emv störungen oder so.
    konnte es zwar kaum glauben, ist aber so.
    mit regelungen und deren sensorik (sehr viel 4 - 20 mA signale) gibt es auch keine probleme.
    sorry meine shift taste ist kaputt

  11. #10
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    Zitat Zitat von AlterEgo Beitrag anzeigen
    ich war ja immer ein verfechter ordentlicher schirmung, seit ich in meiner neuen firma bin, fange ich daran zu zweifeln.
    grob geschätzt sind da um die 100 fu`s verbaut, wovon kein einziger geschirmt ist.
    Umrichter bis ca. 2,5kW schirmen wir auch nicht und setzen auch keine optionalen Netzfilter ein.

    Gruß
    Dieter
    Geändert von Blockmove (23.03.2011 um 16:28 Uhr)

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