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Thema: Kondensatormotor am Umrichter

  1. #1
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    Hallo,
    ich hätte da mal ein Problem, also ich möchte eine Heizungspumpe Wechselstrom drehzahlstellen. Nun gibt es da zwei Wege, Schwingungspaketsteuerung oder eben Umrichterbetrieb. Beides bereitet mir ein wenig Bauchschmerzen, ich habe bis jetzt weder das eine noch das andere realisiert. Am technisch saubersten und auch von der Geräuschentwicklung im Heizungssystem wie wahrscheinlich auch von der Regelbarkeit ist (denke ich) die Umrichterlösung.
    Wenn man aber nun von dem Umrichter nur zwei Phasen benutzt, sollte man erstmal Wicklungsüberwachung abschalten.
    Nun die Fragen, wieweit herunter kann man regeln, kommt der Umrichterausgang mit der halbkapazitiven Last zurecht, gibt das irgendwo Probleme, auch hinsichtlich Parametrierung?
    Ich gedenke irgendeinen alten Lenze einzusetzen, der hatte nicht viele Parameter, mein Problem ist das ich diese blöden Naßläuferpumpen nicht probehalber trocken probieren kann. Und irgendwie sollte der Schrapel zumindest laufen, nicht das ich hinterher wieder alles auseinanderfetzen muß.

    Gruß
    Mario
    Zitieren Zitieren Kondensatormotor am Umrichter  

  2. #2
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    Also am technisch saubersten ist eindeutig die Schwingungspacket-Steuerung.

    Der Vorteil:
    Du hast Null Aufwand, brauchst nur ein Nullspannungsschaltendes Halbleiterrelais,
    welches du dann halt entsprechend taktest.

    Umrichter und Kondensatormotor funktioniert imho sowieso nicht ohne Tod des Kondensators.

    Zur Geräuschentwicklung:
    Ich weiß nicht, ob ich im ganzen Haus dieses Umrichterpfeifen haben möchte ...

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

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  3. #3
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    Hallo,

    warum basteln?
    Es gibt doch Pumpen, die mit einem Analogsignal gefahren werden können und ihre eigene Elektronik mitbringen



    MfG

  4. #4
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    Noch 2 Möglichkeiten:

    1. Einbau einer Pumpe mit integriertem Umrichter.

    2. Phasenanschnittsteuerung (geht aber nur in einem sehr begrenzten Verstellbereich)

    Ich würde allen anderen Methoden 1. Vorziehen.
    Es geht hier vermutlich um Energieeinsparung und die entsprechend kleine Pumpe mit integriertem Umrichter ist meines Wissens nach die vom Wirkungsgrad fast nicht zu übertreffende Lösung.
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  5. #5
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    Danke für die zahlreichen Antworten,
    also das Schwingungspaketgeschucker habe ich hier mit einer Pumpe schon erlebt, die Flüssigkeitssäule schwingt derartig pervers, das hört man tatsächlich im ganzen Haus. Seither läuft die nur noch auf vollem Rohr, ist zwar Mist, aber in diesem Fall geht das schon. Fällt also möglichst aus.
    Tja, der Hinweis mit der Zerstörung des Kondensators, das habe ich noch gar nicht so gesehen, ich hatte da eher Angst um die Endstufe des Umrichters.
    Pumpe mit integrierter Elektronik bestenfalls mit Schnittstelle für Drehzahl oder Fördermenge, die sind aber wahrscheinlich nicht bezahlbar.
    Konkret geht es um eine Solaranlage, die mit variablen Volumenstrom arbeiten soll.

    Gruß
    Mario

  6. #6
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    Moin Moin,

    mal ne blöde Frage. Motor mit Kondensator ist doch ein 3 Phasen Asy Motor oder Sprich Kondensator raus, Stern oder Dreieckbrücken je nach Typenschild und Umrichterspannung legen und gut is. Und dann geht's auch mit FU. Das mit dem Kondi macht man doch nur um sich den Kraftanschluss zu sparen. Oder habe ich was vergessen?

    Grüße Detlef
    Shit happens

  7. #7
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    @det
    Das stimmt so nicht ...
    Ein Kondensatormotor 2 um 90° versetzte Wicklungen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kondensatormotor

    Das was du meinst ist die sog. Steinmetzschaltung, da wird zwar auch ein Kondensator "missbraucht",
    ist vom Grundgedanken her dem Kondensatormotor auch nicht unähnlich, hat aber trotzdem nichts mit einem Kondensatormotor zu tun.

    Mfg
    Manuel
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  8. #8
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    Hallo,
    ja und solchen Luxus wie Klemmbretter gibt es in dem billigen Heizungspumpenkram sowieso nicht, da muß man froh sein 3x1,5 drin klemmen zu können, so das hinterher der Deckel noch paßt.
    Also, nochmal die Frage in die Runde, hat jemand sowas schonmal mit einen Einphasenmotor probiert und wielange ging das gut?

    Gruß
    Mario

  9. #9
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    ... ich hab schon mal nen kleinen Lüftermotor über dessen Bauart ich mir nicht sicher war (fest verschlossen und nur 2dickere1dünnere Leitung kamen heraus mit Kondensator zwichen dünn und einer dicken) ohne Kondensator die 3Phasen eines kleinen Siemens-Umrichters gehängt. mit ca 20Hz lief er sicher an und bis ca 75Hz. Z.Z läuft er ständig mit 75Hz. Wenn du mit dem Strom vorsichtig bist kannst du deine Pumpe ja mal an einem Umrichter testen. Eine meiner Heizungspumpen läuft auch Schwingungspaketgesteuert. Geräusche macht sie dabei nicht. Alledings 30% Anlaufwert braucht sie zum Start. Wenn sie einmal läuft, kann es auch weniger werden. Die Regelung ist eine Weishaupt WRSOL2.0 . Bin fast 100% zufrieden damit.

    Thomas
    Geändert von thomass5 (22.06.2011 um 23:38 Uhr)

  10. #10
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    Hallo zusammen.

    Ich habe sowas schonmal "gebastelt", würde aber jedem davon Abraten!
    Ich habe eine Baukreissäge mit 2kw 230V Kondensatormotor.
    (Ein "echter" Kondensatormotor, keine Steinmetzschaltung!)
    Erster versuch mit einem SEW Movitrac 31C015:
    (Ick wees, eigentlich zu klein, aber die dinger können ja 1,5xIn)
    Kondensator ausgebaut, die 3 Leitungen von dem Motor an den FU angeschlossen, Werkseinstellung, 230V Motorspannung.

    Motor ruckelte beim hochlauf, lief bis ca 20 herz hoch, dann stieg der Umrichter wegen Überspannung Zwischenkreis aus. Ca. 2 Stunden an sämtlichen Parametern gedreht, keine Besserung.

    Dann mal einen Größeren Movitrac 31C mit 7,5kw Nennstrom probiert.
    Wieder angefangen mit Werkseinstellungen u.s.w.
    Was ich dann rausgefunden habe:
    Es spielt wohl bei Kondensatormotoren eine wesentliche rolle, wie die Wicklungen an den FU Angeschlossen werden, hier einfach mal sämtliche mögliche Anschlussarten Durchprobieren. Jetzt lief der Motor schonmal einigermassen "sauber" bis ca 35 Hz hoch, dann war schluss.
    Nach weiteren "gefühlten" 10 Stunden "Parameterschrauben" hatte ich das ding dann soweit, dass es bis 50 Hz hochlief.
    Unter Last beim Sägen sackte allerdings wieder die Drehzahl in den Keller.
    Nach weiteren "gefühlten 10 Stunden Parameterschrauben" hatte ich das Konstrukt dann soweit, dass man damit Sägen konnte.

    Falls Du den Parametersatz vom FU haben willst schreib ne P.N.

    Gruß
    Timo
    TOHISPARTS




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