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Thema: Projekt Holzspalter

  1. #11
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    Ich würde dann einen Sensor wählen, der den Öldruck auf der Druckseite des Hydraulikzylinders misst. Ob das ganze mit einer SPS zu realisieren ist, hängt dann von der Dynamik des Prozesses ab...


    VG

    Ralf

  2. #12
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    Zitat Zitat von JosefN Beitrag anzeigen
    Unser projekt bertreuer schlug uns vor das wir dies anhand des Stromverbrauches herausfinden sollen und brauchen daher einen geeigneten Sensor dazu.
    Wie erfasst man den Stromverbrauch eines elektrischen Verbrauchers? --> Indem man den Strom zu/durch diesen Verbraucher misst.
    Das "Ding" zum Messen des Stromes nennt man nicht Sensor sondern Meßwandler.

    Die Hydraulikpumpe "verbraucht" ziemlich sicher Wechselstrom (AC) und die SPS erwartet an ihren Analog-Meßeingängen ziemlich sicher ein Normsignal 0-10V (DC) oder 0(4)-20mA (DC).
    Also in den Datenblättern der Hydraulikpumpe nachschauen wieviel Strom die braucht, dann nachschauen was für Analogeingänge die SPS hat und dann einen passend ausgelegten Meßwandler suchen.

    Alternativ diese Daten hier posten, dann kennt sicher jemand einen geeigneten Typ.

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  3. #13
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    Ich bin nach wie vor der Meinung, wenn ihr einigermaßen genau die Kraft des Holzspalters messen wollt, solltet ihr nicht die Stromaufnahme des Hydraulik-Aggregats messen. Am genauesten werdet ihr mit Kraftsensoren direkt an der Kolbenstange, ist jedoch schierig zu installieren. Eher wird das was wenn man die Drücke der Hydraulikleitungen misst.

    Herr Pascal hatte sich da mal folgende Formel überlegt: Kraft = Druck * Fläche. Da die Kolbenfläche bekanntlicherweise sich nicht ändert kann man diese als Konstante in die Berechung mit einfliesen lassen. Drucksensoren dürften - verglichen mit Kraftsensoren - einfacher zu installieren sein und sind imho auch günstiger.
    mfG Aventinus

  4. #14
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    Hi,
    muß ich Aventinus recht geben, und Euer Betreuer, naja, wie soll ichh sagen, kopfkratz, mit Emaschinen hatte der wahrscheinlich bis jetzt wenig zu tun. Prinzipiell hat ein Asynchronmotor (ich gehe mal von der Verwendung eines solchen aus) eine Wirk und Blindkomponente in der Stromaufnahme, beide sind einander überlagert. Messen sollte man also wie auch immer nur den Wirkanteil. Das ist nicht zwingend trivial außerdem kaum verbreitet und repräsentiert sich in einem entsprechenden Preis solcher Sensorik. Der finanzielle Aufwand dürfte also auch im Bereich einer klassischen Druckmessung liegen.

    Gruß
    Mario

  5. #15
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    Ich stimme Mario hier zu.
    Nach meiner Meinung wird sich der Motorstrom nicht so ändern, wie es gemäß des Kraftanstieges zu erwarten wäre - eher im Gegenteil ... ein gut ausgelegtes Hydraulikaggregat sollte ja den Motor auch gar nicht unterschiedlich belasten. Der Hydraulikdruck in der Zylinder-Zuleitung steigt hingegen direkt proportional zu benötigten Kraft - hier nur mit dem Unterschied, dass bei Erreichen der Zylinder-Endlage der Hydraulikdruck nicht fallen wird, die benötigte Kraft hingegen ist nicht mehr relevant. Wenn man das aber ausklammern kann ... Ansonsten Kraftsensor (vorgespannter Piezo oder besser vielleicht DMS, weil einfacher zun handeln).

    Gruß
    Larry

  6. #16
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    Zitat Zitat von Aventinus Beitrag anzeigen
    Eher wird das was wenn man die Drücke der Hydraulikleitungen misst.

    Herr Pascal hatte sich da mal folgende Formel überlegt: Kraft = Druck * Fläche. Da die Kolbenfläche bekanntlicherweise sich nicht ändert kann man diese als Konstante in die Berechung mit einfliesen lassen. Drucksensoren dürften - verglichen mit Kraftsensoren - einfacher zu installieren sein und sind imho auch günstiger.
    Ich würde hier auch ganz einfach den Hydraulikdruck messen.
    Als Sensor verwenden wir die Drucksensoren von ifm http://http://www.ifm.com/products/de/ds/PN3001.htm.

    Wichtig: Lasst den Sensor von einem erfahrenen Mechaniker einbauen. Mit Hydraulik ist überhaupt nicht zu spassen.
    Ein Ölstrahl mit 150bar kann auch tötlich sein.

    Gruß
    Dieter

  7. #17
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    Hi,

    vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

    Da wir sowieso mehrer Konzepte in Betracht ziehen sollen, werden wir uns das mit dem Hydraulikdruck einmal ansehen und da es noch nicht klar ist ob wir überhaupt dazu kommen das Projekt Praktisch umzusetzen, und nach uns von anderen Leuten weitergeführt wird, ist die Chance eines Unfalls gering

  8. #18
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    Man könnte auch im Spaltkeil einen DMS Streifen einlassen und darüber messen bzw. Piezo Element
    Somit könnte man das ganze auf verschiedene Systeme adaptieren ...

    Bzgl. DMS oder Piezo, sind Burster und Hotinger gute Adressen ...

  9. #19
    Demondevilmon ist offline Neuer Benutzer
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    Danke schon mal für die Hilfe.
    Nun haben wir ein weiteres Problem. Wir wollen registrieren wann der Kolben ausgefahren ist. Wir dachten an einen Bürstkontakt am Boden aber der nützt sich dann mal ab oder wird verunreinigt.

    Habt ihr andere Vorschläge?
    Geändert von Demondevilmon (14.11.2013 um 09:53 Uhr)

  10. #20
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    vllt mit einem Reedkontakt, damit könnt ihr berührungslos und "verschleißfrei" schalten
    Geändert von Johänsen (14.11.2013 um 10:16 Uhr)

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