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Thema: Projekt Holzspalter

  1. #31
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    Na gut, Temperaturfühler gibts auch als Anlegefühler. Dann brauchst
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    Wähle einen Beruf, den du liebst,und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten. Konfuzius

  2. #32
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    Mir kam gerade noch ne Idee. Sollte nicht das Hydraulikaggregat je nach momentaner Arbeitsaufgabe ein charakteristisches Frequenzspektrum abgeben? Dies könnte t ihr auch auswerten und analysieren.

    Ein geeigneter Druckmesskopf straff außen an einem Hydraulikschlauch angebaut sollte eventuell auch Ergebnisse liefern.

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  3. #33
    Demondevilmon ist offline Neuer Benutzer
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    So, nachdem wir nun einen Anschiss von unserem Projektbetreuer bekommen haben, da wir das Problem über die Hydraulik anstatt über den Strom lösen wollten, sind wir nun definitiv am Weg den Strom zu messen.
    Wenn der Zylinder beim Ausfahren verkeilt oder das Holzstück nicht spaltbar ist, soll das Hydraulikaggregat schließlich den Druck abfallen lassen und die Feder schiebt den Zylinder zurück.
    DAS ist die Themenstellung um es nochmal zusammenzufassen. (NICHT über die Ausfahrzeit, NICHT über den Öldruck oder die Öltemperatur)

    Wir sind im Moment recht überfordert und hoffen ihr könnt uns da helfen

    Wir sind dankbar über jeden Rat!

    LG Das Holzspalterteam
    Geändert von Demondevilmon (20.11.2013 um 11:28 Uhr)

  4. #34
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    Wir haben nun ein Projekt gefunden wo die Überstromerkennung über PIC , Transistor und passend gewähltem Widerstand gelöst wird.

    Quelle:

    "
    ich habe sowas mal für die Seilwinde eines Scale-Hubis mit einem PIC realisiert. Der Windenmotor wurde über eine normale Servoelektronik angesteuert (Poti durch Festwiderstände ersetzt!), der PIC kam zwischen Empfänger und Servoelektronik. Zur Überstrom-Erkennung floss der Strom über einen geeignet dimensionierten Widerstand, der bei >=0,7V Spannungsabfall einen Transistor leitend machte, der dann vom PIC abgefragt wurde. Geht sicher auch mit weniger Bauteilen, wenn man einen PIC mit A/D-Wandler verwendet. Ich hatte halt nur noch einen "Primitiv-PIC" (12F508 ) da und keine Lust, was anderes zu besorgun und mich dann noch mit dem AD-Wandler zu beschäftigen.
    Das Programm macht folgendes:
    - Impuls vom Sender etwa in Mittelstellung: keine Impuls-Ausgabe zum Servo, Servomotor ist dadurch stromlos,
    - Impuls deutlich aus der Mittelstellung: Impulse werden an Servoelektronik weitergegeben, Motor läuft entsprechend rechts/linksrum. Für eine kurze Zeit nach dem Anlauf wird ggf. ein Überstrom ignoriert, um eine Abschaltung durch den Anlaufstrom zu verhindern. Wird danach ein Überstrom erkannt, wird die Ausgabe der Impulse gesperrt (=Motor aus) und der Schalter muß erst zurück in Mittelstellung gebracht werden, damit die Sperrung aufgehoben wird.
    "

    Klingt das nach einer guten Idee?
    Wir haben folgende Daten für unseren Holzspalter:

    Motor: 250V ~50Hz/1500W/ IP54
    Fassungsvermögen ∅: 5-250 mm
    Fassungsvermögen Länge: 370 mm
    Max. Belastung: 5t
    Hydraulikdruck: 20Mpa
    Hydraulikölvolumen: 1,6 l


    Freuen uns von euch zu hören!

    Liebe Grüße das Holzspalterteam
    Geändert von Demondevilmon (20.11.2013 um 11:27 Uhr)

  5. #35
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    Also die Krafterfassung über den Strom zu messen, halte ich für sehr ungenau, aber na gut.
    Da will wohl der Hersteller aus diesem Spielzeug (Bewusst nicht in "" gesetzt) ein hochwertiges Gerät machen, oder man versucht es zumindest.

    Ok, ich geh mal davon aus, der Zylinder wird nach dem Spaltvorgang durch Federkraft zurück gefahren.
    Wenn dem nicht so ist, könnte auch ein Schnell-Lauf Ventil verbaut sein, wie bei echten Spaltern üblich.
    Dann müsste zu dem Hydraulikdruck auch noch die Ventilposition abgefragt werden, aber das wird bei dem Ding nicht der Fall sein.

    Zum Thema: Strom messen...

    Man könnte diesen hier verwenden: http://de.rs-online.com/web/p/stromsensoren/0497209/

    Jetzt die Phase der Zuleitung mehrmals durch diesen Wandler wickeln und das Ausgangssignal in einen 4..20mA Eingang einer SPS anschliessen.

    Der E-Motor des Spalters wird max 16A ziehen, vermutlich aber um die 10A bei Vollast.
    Wenn die Pumpe einfach ohne Belastung läuft, braucht der Motor allerdings auch schon ne Menge Strom.

    Ich stelle mal die gewagte Vermutung auf bei 10A Vollast (Überdruckventil ist geöffnet)
    Bei Leerlauf zieht der Motor schon 5A
    Wenn der Kolben gefahren wird vielleicht 5,5A
    Beim Druckaufbau ins Holz steigt der Druck an bis an die Maximallast von 10A.



    Jetzt über den 4..20mA Eingang der SPS ermitteln, wo die Schaltschwelle liegt, also wann das Überdruckventil öffnet.
    Den ermittelten Wert minus 5% könnte man als Maximal-Last in der SPS hinterlegen.

    Wenn Max-Last erreicht, dann Motor aus, und Zylinder zurück.

    Einen echten Endlagenschalter am Spaltkeil ?
    schwierig, weil wenn da 10 Festmeter Holz durchgedrückt wurden, hängt der garantiert irgendwo daneben und der Bediener macht Zwangspause.
    Man müsste ihn schon im Rahmen einlassen, damit er nicht kaputt geht, oder am Keil eine Stange befestigen, damit der Schalter in der Nähe der Pumpe verbaut werden kann.
    Reedschalter am Zylinder und einen Magneten in den Kolben, das würde auch gehen.

    Ohne Endlagenschalter baut sich halt am Ende der Druck auf und er fährt dann auch zurück.

    Es gibt übrigens auch Anbieter von Zylindern, die direkt im Zylinder einen Poti haben, der ein Analogsignal proportional zur Lage des Zylinders ausgibt.
    Geändert von Binatone (27.11.2013 um 21:17 Uhr)

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu Binatone für den nützlichen Beitrag:

    JosefN (28.11.2013)

  7. #36
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    Habe jetzt nur quergelesen: Bevor ihr die ganzen High-Tech-Lösungen mit Strom- (Wirk-, Blind-), Druck- und Kraftmessungen angeht, warum nicht einfach einen MOTORSCHUTZSCHALTER nehmen? Es wurde ja gesagt das Teil darf auf dem Hartholz wohl etwas "herumwürgen", bevor es abschaltet.

  8. #37
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    Ich vermute, der Hersteller will zunächst Daten sammeln, bezüglich der Stromaufnahme während des Spaltprozesses.
    Deswegen die SPS um diese Daten zu erfassen, Auswertung vermutlich über ein HMI grafisch dargestellt.

    Am Ende wird ein kleines elektronisches Bauteil entwickelt, welches den Stromverbrauch ermittelt und den Motor + Öldruck entsprechend abschaltet.
    Möglicherweise will man auch noch einen Frequenzumrichter verbauen, der beim Leerweg etwas übersteuert und dann bei Belastung auf 20 Hz reduziert um den Stromverbrauch an dem Schukostecker nicht überlastet.
    So könnte man den Zylinder etwas größer gestalten, oder die Pumpe etwas kleiner.
    Dann würde die Bewegung aber nicht langsamer, weil der Motor unbelastet mit z.B. 75 Hz läuft und wenn Kraft benötigt wird entsprechend langsamer bei gleichbleibender Stromaufnahme am Schuko.
    Man muss halt Innovationen bringen im Wettbewerb

    Etwa 6 Wochen nach Ablauf der Garantie raucht dann eine der High Tech Komponenten ab.
    Und entweder ein Bastler hängt den Motor ganz normal an 230 Volt und fertig, ärgert sich dann über die fehlende Dynamik beim Spalten.
    Oder der Nutzer kauft sich zähneknirschend einen anderen Spalter.

  9. #38
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    Hallo, danke für die Antworten.

    Damit kein Missverständnis ensteht: Die Firma Erba, von der wir den Holzspalter/Spielzeug haben, hat damit nichts zu tun.
    Die Verwendung einer SPS hatten wir uns selbst überlegt da noch andere Sensoren dazu kommen die wir auswerten wollen.
    Allerdings haben wir schon überlegt ob nicht auch ein Mikrokontroller oder ein Arduino dafür reichen. Oder geht das damit nicht? SPS hätten wir nur eine von ABB vorhanden.
    Zum Strommessen haben wir auch das hier gefunden: http://www.conrad.at/ce/de/product/1...load-dokumente. Ich denke mit Stromwandler (der angeblich bei manchen modellen dabei ist) sollte der auch funktionieren und wir sparen uns die SPS.
    Blöd ist nur das wir mal die Messungen brauchen um weitermachen zu können. Vielen dank auf jeden Fall mal, vielleicht wird unser Projekt ja doch keine Katastrophe. xD
    Geändert von JosefN (28.11.2013 um 09:57 Uhr)

  10. #39
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    So. Haben nun einmal testhalber den gezogenen Strom gemessen.

    Im Leerlauf : ca 6 A
    Im Arbeitsbetrieb : 7 A
    Im Überlastbetrieb(verkeilen, nicht spaltbar) : 16 A

    Uns wurde jetzt auch zu einem Stromwandler geraten


    Jetzt müssen wir noch den Hydraulikhebel der dem Zylinder die Ölzufuhr freigibt durch eine Zylinder ersetzen.
    Der Arduino hat einen Eingang von 50 mA. Wir brauchen einen Stromwandler der von mindestens 16A auf maximal 50mA wandeln kann.
    Geändert von Demondevilmon (28.11.2013 um 13:31 Uhr)

  11. #40
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    Ihr dürft ja in die Hydraulik nicht eingreifen, aber wollt einen Zylinder einbauen ?
    Soll jetzt ein zusätzlicher Zylinder, gesteuert über SPS + Magnetventil, den vorhandenen Hebel drücken um den Spaltvorgang einzuleiten oder wie soll man das verstehen?
    Das wird aber ne lustige Konstruktion

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