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Thema: Lochreihen bohren

  1. #1
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    Hallo,

    ich bin Udo, von Beruf Tischler und suche nach einer einfachen und günstigen Möglichkeit Lochreihen zu bohren.

    Da ich gerade eine alte Langlochbohrmaschine umbaue, die Keilleisten sind ausgenuddelt, kam die Idee nach einer kleinen Automatisierung auf. Da ich im Bereich SPS bis auf Programmierung in Basic und G-Code keine Ahnung habe, hab ich mir gedacht, ich frag vorher mal die Experten.

    Beim Shopping nach Komponenten bin ich über die auf den ersten Blick günstigen Steuerungen wie SimensLogo und C-Control gestopert. Die Frage wäre, ob sich ein solches Vorhaben mit diesen oder ähnlichen Steuerungen umsetzen liesse.

    Der Ablauf wäre wie folgt: Die vertikale Verstellung der Bohreinheit erfolgt manuell. Motor wird auch manuell geschalten und läuft dauerhaft. Die Steuerung sollte somit lediglich den Tisch mit dem Werkstück z.B. 5 mal um 50 mm bewegen, jeweils die Zustellung des Bohrers auslösen und in die Ausgangsposition zurückkehren können.

    Das Hinterlegen und Abarbeiten von vordefinierten Bohrbildern wäre schön, die manuelle Manipulation per Tastaturfeld wäre Sahnehäubchen. Präzision Tischlergenauigkeit... 1mm

    Ginge das mit derartigen Steuerungen und wenn ja, welche weitere Elektronik Hardware wäre bis zu den Schrittmotoren nötig?

    Danke für Eure Zeit. Gruß Udo
    Geändert von udo123 (13.09.2016 um 19:28 Uhr)
    Zitieren Zitieren Lochreihen bohren  

  2. Folgender Benutzer sagt Danke zu udo123 für den nützlichen Beitrag:

    Knaller (14.09.2016)

  3. #2
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    Die von dir genannten Steuerungen sind dafür ungeeignet.

    Wenn du sowas für kleines Geld realisieren willst, dann google mal nach Mach3 (nicht der Rasierer, sondern die CNC-Software).
    In dem Umfeld findest findest zu von billig China-Schrittmotoren bis hin zu semiprofessionellen Lösungen eigentlich alles.

    Gruß
    Dieter

  4. #3
    udo123 ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo Dieter,

    [QUOTE=Blockmove;632219](nicht der Rasierer, sondern die CNC-Software)

    Der war gut.

    Der erste Gedanke war schon eine 3 Achs CnC "Bohrstation", macht aber in der Summe keinen Sinn. Würde mir sicherlich Spass machen, aber der Aufwand steht in keinem Verhältnis zur Nutzung. Geht mir auch nicht um billig und China, sondern um machbar und sinnvoll. Da ja auch die Wege und die zu bewegenden Lasten vergleichsweise gering sind, wäre es durchaus erschwinglich Komponenten Made in Germany zu kaufen.

    Könntest Du bitte kurz darauf eingehen, warum diese Art Steuerungen ungeeignet ist?

    Danke. Udo
    Geändert von udo123 (13.09.2016 um 23:50 Uhr)

  5. #4
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    Zitat Zitat von udo123 Beitrag anzeigen
    Könntest Du bitte kurz darauf eingehen, warum diese Art Steuerungen ungeeignet ist?
    Na, weil du eine Anwendung aus dem Bereich "Motion-Controle" willst, wofür diese Kleinststeuerungen einfach nicht gedacht/gebaut sind

    Damit könntest du z.b. für eine Zeit x einen Motor ansteuern, der dann hoffentlich in dieser Zeit deinen Weg zurücklegt. Würdest du das mit einer Positionsmessung kontrollieren wollen, dann müsste der Motor so ultra langsam vor sich her zockeln, das die Popelsteuerung das auch "mitzählen" kann, was er schon verfahren ist

    Wenn du wirklich selbst etwas basteln/lernen möchtest, dann nimm etwas aus dem vorgeschlagenen Bereich. Ob du damit jetzt 1, 2 oder gar alle 3 Achsen ansteuerst, wäre den Tools egal.

    Willst du das gleich hoch professionell aufbauen, dann geht das gleich in Richtung: S120 mit Geberachspositionierung... Und damit dann leider recht viel Geld

    MfG Fabsi

  6. #5
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    @udo123:
    Ich möchte ja jetzt niemandem den Spaß verderben, aber hast Du bedacht, dass Deine umgebaute Maschine, sofern Du sie beruflich einsetzt, wahrscheinlich unter die Maschinenrichtlinie fällt und somit unter Umständen umfangreich abgesichert werden muss, da Du sonst den schwarzen Peter hast, falls sich jemand daran verletzt?
    Gruß
    Michael

  7. #6
    udo123 ist offline Neuer Benutzer
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    Guten Morgen,

    @Fabsi, Aha. Danke.
    @M-Ott, Das Maschinchen dient ausschließlich dem privaten Gebrauch.

    Dann werd ich mich mal andersweitig umsehen.

    Dank und Gruß. Udo

  8. #7
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    Na ja, es ginge vielleicht schon ganz einfach mit einer Kleinsteuerung.

    Als Bohrbild montierst du dir an der Verfahrachse eine austauschbare Schablone so in der Art wie beim Zinkenfräsen.
    Ein 4mm Indukiver Sensor erkennt die Zacke und löst den Bohrvorgang aus.
    Kannst dir auch aus Holz bauen, brauchst nur einen Schrauben beim Bohrloch reindrehen...
    Ein paar Endschalter und einmal den "Versatz" aufgrund Zykluszeit, Schütz Verzögerung usw. eingestellt, solltest du deine Genauigkeit hinbekommen.

    Lg
    Peter

  9. #8
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    Hallo Peter,

    die Maschinen werden üblicherweise mit Bohrschablonen ausgestattet. Werde ich auch tun wenn mir nix vernünftiges einfällt. Da noch eine Steuerung dazu wäre doppelt gemoppelt.

    Das Problem ist ja, wenn ich das richtig verstanden habe, das Erkennen und Ansteuern der Position. Wäre ein Glasmasstab eine Lösung?

    Gruß Udo

  10. #9
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    Problem ist das Erkennen und Ansteuern keines, aber halt mit Kosten verbunden.
    Um einen Abtastkopf eines Glasmaßstabes auswerten zu können brauchst du eigene Baugruppen.
    Und dann bist du erst beim Erkennen...

  11. #10
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    Das ganze soll also nur eine Achse darstellen mit variablem Verfahrweg, der sich einstellen lässt (als Bohrmuster?).

    Da ist also im einfachsten Fall eine kleine Steuerung, ein Display, ein Stepperdriver, ein Referenzsensor und ein Stepper erforderlich.
    Das könnte ich mir global so vorstellen:

    CX8090 Beckhoff CPU
    WBGAC070 Wachendorff/Weintek HMI
    E/A nach Erfordernis
    Stepperdriver passend zum Stepper
    Stepper

    Kost aber mehr als 'ne Logo! und auch mehr als eine Bohrschablone. Wenn Stepperauslegung grenzwertig ist, dann ggf. noch einen Drehgeber mit anhängen, um Schrittverluste auszugleichen.

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