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Thema: 230V Taster mit 24VDC betreiben, Lastwiderstand an Eingangsklemme?

  1. #1
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    Hallo!

    Ich habe vor, Taster von Gira (die normalen 230V AC) in meinem Haus zu verbauen.

    Möchte diese allerdings mit 24V DC betreiben und an meine Beckhof SPS anschließen (KL1809).

    Die Klemme saugt 3mA.

    Jetzt ist das Problem mit dem freibrennen der Kontakte das wohl bei der kleinen Stromstärke nicht gegeben ist.

    Habe bereits ein Mail an Gira geschrieben die haben mir 24V Taster empfohlen die sehr teuer sind und die mir auch nicht gefallen, auf mein Problem sind sie praktisch nicht eingegangen, war wohl zu erwarten ...
    Fakt ist ich möchte die 230V Taster verbauen da hat man auch viel mehr Auswahlmöglichkeiten.

    Jetzt meine Frage:

    Ich hätte vor einen Lastwiderstand zwischen Taster / SPS Eingangsklemme zu hängen damit mehr Strom gesaugt wird.
    Hat das schon jemand gemacht? Wie viel OHM sollte dieser haben dass das freibrennen der Kontakte hinhaut? Gibt's da bereits Erfahrungswerte?

    Vielen Dank schon mal im Voraus!

    mfg, Mario


    Zitieren Zitieren 230V Taster mit 24VDC betreiben, Lastwiderstand an Eingangsklemme?  

  2. #2
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    Ich setze seit Jahren "normale" Taster mit 24VDC ein, und habe keine Probleme.
    Brennen bzw. Verkleben tritt eigentlich nur beim Schalten von hohen Lasten auf, was bei Dir nicht der Fall sein sollte.

    Grüße

    Marcel
    Stell Dir vor es geht, und keiner kriegts hin!

  3. #3
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    Hi,

    bei mir das gleiche wie bei Matze. Gira 4fach Taster betrieben an 24v. Keine Probleme.

    Gruß Kay

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  4. #4
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    Der Themenstarter hat Angst, dass sich der Übergangswiderstand der Schalterkontakte auf Grund des kleinen Stroms zu stark erhöht (Oxydation). Wenn genug Strom fließt, "brennen" sich die Kontakte selbstständig sauber.
    Das meint der Themenstarter wohl mit freibrennen....

  5. #5
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    Die Frage wäre dabei nur ob sich der Aufwand rechnet. Ein Taster kostet nicht die Welt. Um einen Strom von 1A oder so hin zubekommen braucht es dann ein passendes Netzteil (Man muss ja damit rechnen das auch mal zeitgleich geschaltet wird) ein gescheite Last und verbraucht mehr Strom.
    Ich kann mich nur anschließen das ich in vielen Jahren null Probleme mit 24V auf normalen Schaltern BuJa/Gira und wie sie so heißen hatte.
    Kenne das Problem auch weniger aus dem Bereich Haustechnik/Schalter als in der Industrie bei Relais. Aber da sind die Umgebungsbedingungen ja auch ganz andere.

  6. #6
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    Wenn du eine Abstellkammer mit einem LED Leuchtmittel hast ist der Strom über den Taster auch Minimal. Ich würde mal davon ausgehen die Hersteller berücksichtigen diese mitlerweile üblichen gegebenheiten. Im Zweifelsfall schmeisst du ein paar schalter nach ein paar Jarhen weg. Ist vermutlich immernoch günstiger.

  7. #7
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    Hallo!
    Danke für Eure Antworten!

    Habe ein 5A 24V Netzteil.
    Die Frage ist wie viel Strom ist eigentlich notwendig um die Kontakte frei zu brennen?
    Schaden tuts wahrscheinlich nicht einen zusätzlichen Widerstand parallel Taster/SPS-Eingang zu legen?

    Nur wie groß man diesen Dimensionieren sollte, keine Ahnung, gibt's wohl auch keine praktischen Erfahrungen/Tests...

    Gira hat mir zurückgeschrieben dass deren Taster nicht auf 24V DC getestet wurden und die auch keine Erfahrungswerte haben, schade.

    Lieber wär mir schon wenn die ewig halten und nicht jedes Jahr getauscht werden müssen.

    Allerdings haben hier ja schon einige Erfahrungen damit gemacht und es scheint wohl langlebig zu sein, positiv

  8. #8
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    Ich verstehe nur den Sinn eines Widerstandes parallel zum Taster nicht so ganz. Entweder stehe ich jetzt auf dem Schlauch oder verstehe nicht was du meinst.
    In meinen Augen stellt ein geschlossener Schalter/Taster einen R=0Ohm da.
    Somit fließt in diesem Fall kein Strom bzw. nur Minimalist über den Parallel Widerstand. Dieser fließt ja aber wenn sowieso über den Widerstand.
    Um ordentlich Strom fließen zu lassen müsstest du dir eine Schaltung dahinter bauen die mit viel Strom betrieben wird welche dann wiederum über Schütz oder Optokoppler oder so deinen Eingang schaltet.
    Oder stehe ich gerade voll im Dunkeln ? Dann sorry

  9. #9
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    Zitat Zitat von Dr.MirakulixX Beitrag anzeigen
    Oder stehe ich gerade voll im Dunkeln ? Dann sorry
    Naja, wenn du zum SPS-Eingang einen Widerstand parallel schaltest, dann fließt über den Taster der Strom vom DI + der Strom I = U/R vom Widerstand.
    D.H. Der Strom über den Taster wird erhöht, und somit evtl. auch der "Abschaltfunke" beim öffnen des Tasters, insofern ist die Theorie des TE durchaus nachvollziehbar, wobei ich das tendenziell für unnötig halte bzw. durchaus auf einen Versuch ankommen ließe.
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  10. #10
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    Es geht hier nicht um "ordentlich" Strom, sondern um Strom in der Größenordnung von >= ca. 10 mA. Bei Relais-Kontakten geben die Hersteller einen Mindest-Schaltstrom abhängig vom Kontaktmaterial an, der benötigt wird, um die mit Alterung entstehende Oxidschicht auf den Kontakten freizubrennen. Diesen Mindestschaltstrom kann man in der Regel schon mit einer zusätzlichen Last durch parallelschalten von z.B. einer LED (mit Vorwiderstand) zum SPS-Eingang erreichen. (Problematisch wird es wenn mehrere Relaiskontakte in Reihe liegen, dann schaltet nur einer unter Last.)

    Bei Schaltern/Tastern besteht das Problem aber nicht so gravierend, weil da die Oxidschicht oft mechanisch beseitigt wird, der Kontakt-Anpressdruck viel höher ist und außerdem die Schalthäufigkeit viel geringer ist als bei Relais-Kontakten.

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu PN/DP für den nützlichen Beitrag:

    weißnix_ (16.10.2016)

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