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Thema: Signalträger

  1. #1
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    Hallo, hab eine Frage bezüglich Signalträger.

    Die Entfernung eines Sensors zum Verabeitung beträgt über 250m. Also ein langes Kabel. Welcher Sensorausgang ist für lange Kabelstrecken geeignet?

    Also analoges Signal. (Strom,Spannung, Frequenz???) und warum ist das eine besser geeignet?

    Ich hab mir bisher überlegt:
    Kabel lang--> widerstand ist groß
    liefert der Sensor eine Spannung fällt über dem leiterwiderstand eine spannung ab, damit ist die spannung an der verarbeitung verfälscht.

    Strom hingegen wird ja bei größerem widerstand in wärme umgewandelt. und bei größerem lLeiterwiderstand fließt auch ein keleinerer Strom.

    Mit Frequenz kann ich garnichts anfangen.

    Es handelt sich um eine theoretische Frage.

    Danke für Antworten!

    Mat
    Zitieren Zitieren Signalträger  

  2. #2
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    Also falls du von Standartsensoren sprichst, bei der Entfernung eindeutig Strom,
    also 0-20 oder 4-20mA, Vorteil das Messignal ist gemäß den Regeln der Reihenschaltung überall gleich,
    zusätzlich regelt der Sensor den Ausgangsstrom, sodass der Leitungswiderstand weitestgehend kompensiert wird.
    Funktioniert bei den meisten Sensoren bis ca. 1 kOhm Gesamtbürde, also Leitungswiderstand + Shunt im eigentlichen Messgerät.

    Das Problem bei Spannungssignalen ist weniger der Leitungswiderstand, der könnte ja mit entsprechend angepasstem Querschnitt ausgeglichen,
    bzw. verringert werden, außerdem fließt auf der Leitung ja nur ein vernachlässigbarer Strom.
    Das weitaus größere Problem sind Einstreungen von Außen (von Leitungen in denen hoher Strom fließt, HF-Kabel von Frequenzumrichter -> Motor ...),
    die sich in dem Fall auf das Messignal auswirken, weil das Messgerät ja einen sehr hohen Innenwiderstand hat.

    Frequenz ist bei langen Leitungslängen definitiv die schlechteste Wahl.
    Weil es bei langen Kabeln durch sogenannte Parasitärkapazitäten zu Verfälschungen kommen kann.
    Abgesehen davon ist bei Frequenz auch der selbe Nachteil wie bei der Spannung.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  3. #3
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    Frequenz ist bei langen Leitungslängen definitiv die schlechteste Wahl.
    Weil es bei langen Kabeln durch sogenannte Parasitärkapazitäten zu Verfälschungen kommen kann.
    Abgesehen davon ist bei Frequenz auch der selbe Nachteil wie bei der Spannung.
    Die Frequenz ändert sich nicht durch die Kabelkapazität. Im Gegenteil, Frequenz wird gerne genommen um Verfälschungen durch unterschiedliche Potentiale und dergleichen auszuschließen. Das ergibt maximal unterschiedliche Spannungen am Leitungsende. Gemessen wird dort aber die Frequenz, also alles in Butter. Ist aber etwas aufwendiger, weil die meisten Sensoren nur einen Spannungs- oder Stromausgang haben. In der Regel sieht es dann so aus:
    Sensor, Spannungs-/Frequenzwandler, lange Leitung, Frequenz-/Spannungswandler, Analogeingang SPS.

    http://www.atrie.de/Produkte/Katalog/wm265.pdf

    http://www.atrie.de/Produkte/Katalog/wm275.pdf

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