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Thema: Wer hat Erfahrung mit Profitrace 2

  1. #11
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    Zitat Zitat von BIT Beitrag anzeigen
    ........
    Ich hatte das neue Diagnosetool den BC400 dabei, der als Protocolanalyzer mit einem einzigartigen Diagnosemodus ausgestattet ist. Einfach den BC400 mit dem Bus verbinden "Online" gehen. Die IH staunte nicht schlecht über diesen "Easy_to_use" Modus, der auch komplett in "deutscher Sprache" zu bedienen ist.
    Danke für die Info, aber das was der BC400 leistet, hat der Profitrace 1 bereits vor 3 Jahren können. Vielleicht fehlt beim Profitrace der "Easy_to_use" Modus, aber dieser interessiert mich doch herzlich wenig. Auch mit dem Profitrace habe ich nach wenigen Sekunden am Bus einen vernünftigen Überblick über alles was auf Protokollebene auf dem Bus los ist.
    Außerdem habe ich von einem anderen BC400 User bereits gehört, das die Software dazu relativ instabil ist. In dieser Richtung gibt es beim Profitrace nichts zu bemängeln. Diese Software ist mir bisher noch nicht ein einziges mal abgestürzt. Auch Funktionsfehler oder Mängel habe ich bisher nicht ergkennen können.

    Ich habe extra noch mal nachscheuen müssen und habe tatsächlich festgestellt, das die Profitrace Software komplett englisch ist. Ist mir noch nie aufgefallen (zumindest nicht negativ). Warscheinlich, weil ich der Meinung bin, das man als Inbetriebsetzer im Bereich Automatisierung auch mit einer "englischen Software" keine Probleme haben sollte.

    Ich gehe mal davon aus, das der Fehler mit den wechselnden Slaveadressen mit dem PBT3 nur mit viel Glück erkennbar war. Bei dem Fehler handelt es sich um einen reinen Protokollfehler, der sich beim PBT 3 nur durch wechselnde Teilnehmer in der Teilnehmerliste bemerkbar machen würde. Der PBT3 wurde für die physikalische Diagnose entwickelt. Bei der mir bekannten Version, wurde die Teilnehmerliste nur durch Tastendruck aktualisiert. Also würde das erst bei der Qualitätsmessung auffallen, das dieser Teilnehmer nicht immer Antwortet. Das Ergebniss wäre aber dann sehr irreführend, man sieht ja schließlich nicht, das der Teilnehmer plötzlich mit einer anderen Adresse antwortet.
    Ein kurzer Blick in die CPU Diagnose (S7 Master vorrausgesetzt) hätte den Fehler wohl auch aufgezeigt. Spätestens nach einem kurzem Mitlesen mit dem Profitrace wäre der Fehler klar gewesen.


    Gruß aus München

  2. #12
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    Ich habe seit 4 Wochen den PT2-Ultraplus und bin überhaupt nicht zufrieden damit. Leider habe ich nicht auf meinen Kollegen gehört, welcher auf seinen Pbt3 schwört. Zuerst dachte ich, ich bin zu blöd, weil eher Praktiker, der bloß ohne Stress seine Anlagen (S7-300/400) zum Laufen bringen will. Nachdem ich dieses Thema gelesen hatte, haben wir uns gestern Abend zusammengesetzt und beide gleichzieitig an der aktuellen Anlage im FAT gemessen.

    Topology: Ja, PT2 kann an der lfd. Anlage messen, nur war leider in 50% der Fälle Ergebnis schlicht unbrauchbar. Abstände um Größenordnungen falsch ermittelt, Stationen vertauscht oder dem Segment irgendwie gar nicht erst zugeodnet. Wir haben dann herausgefunden, dass es auch nur bei zwei Baudraten überhaupt funktioniert und die Stationen einen Mindestabstand von 2m haben müssen. Sollen wir unsere Anlagen etwa jetzt umbauen? An einem Strang ging mit PT2 gar nichts. Wenn die SPS bei IBN noch nicht läuft, muss ich eine Zusatzsoftware kaufen, um irgendetwas machen zu können..
    Beim Ptb3 mussten wir zwar immer SPS und MPI-Panel ausschalten, erhielten dann aber in allen Fällen passende Abstände zwischen allen Stationen. Nachteilig ist, dass das natürlich nicht an laufenden Anlage geht. Für mich bei IBN aber weniger schlimm, mir ist der Betrieb ohne SPS wichtiger.

    Balken: An einem Strang war ein Abschlusswiderstand nicht eingeschaltet. Der Pbt3 hat zwar nicht gezeigt wo genau, aber eindeutig ein größeres Problem signalisiert. Bei PT2 dagegen sind die Balken größer, d.h. besser geworden! Ich bin mir aber zeimlich sicher, dass ein Profibus ohne Abschlusswiderstand nicht besser läuft ;-)

    USB-Versorgung: Darum habe ich den PT2 eigentlich gekauft. Scheint aber immens Strom zu ziehen, der Notebook-Akku ist immer schnell dahin. Und dann schleppe ich doch wieder ein Netzteil mit mir rum. Nur ein anderes als der Kollege.

    Ich hoffe nur inständig, dass es per Software irgendwann noch Verbesserungen für meinen PT2 gibt.
    An SSO: Was soll Dein gebrauchter PBt3 denn kosten, wie alt ist das Gerät, Rechnung mit MWSt?

    Grüße aus Berlin

  3. #13
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    Danke, das ist doch mal eine Auskunft wie ich sie hören will. Ein direkter Vergleich ist natürlich optimal. Leider etwas enttäuschend.
    Ich werde mir jetzt erstmal ein Testgerät kommen lassen. Aber insgesamt hört sich das nicht besonders positiv an.
    Ein kleiner Hinweis: Mein PBT3 hat bei den ersten Einsätzen auch nur Müll gemessen. Ich hab schon gedacht ich muss zum Bombenleger werden . Nach einer Reparatur ist es dann erheblich besser geworden. Also Hersteller ansprechen und denen die Möglichkeit zum Nachbesser geben, bevor du zu radikalen Mitteln greifst.

    Hast Du mit dem PT2 auch mal die Oszimessung ausprobiert? Hat man da nicht gesehen das der Abschlusswiderstand fehlt?

    Zur Topologiemessung: War der BUS wirklich OK als du gemessen hast? Wo und wie hast Du dich am Bus angesteckt? Der PBT3 kann die Topologiemessung nur bei 500kBit. Wenn der Bus nicht 100% OK ist, dann kannst Du die Topologieermittlung mit dem PBT3 meist auch vergessen.

    Wenn ich den PBT3 verkaufe, dann natürlich mit Rechnung und MwSt, aber ohne Garantie von Gewerbetreibenden an Gewerbetreibende. Preis ca. 1800,-EURO. Das Gerät wurde selten bis gar nicht genutzt und ist daher praktisch neuwertig. Überlegs Dir.

    Gruß aus München

  4. #14
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    Es ist schon sehr interessant zu lesen, wie die einzelnen Teilnehmer IHR Messgerät in Schutz nehmen und ihm alle Fähigkeiten einer vollständigen PROFIBUS Diagnose zutrauen. Dem ist leider nicht so, denn
    nur die Kombination der verschiedenen verfügabren Messgeräte ermöglicht eine komplette Analyse und Fehlerbeseitigung im Netzwerk, da jedes Messgerät nur eine bestimmte Ebene abdeckt:

    PROFITRACE II
    ist ein Tool für erfahrene Spezialisten, um akute Konfigurations- oder Installationsfehler zu finden. Der "normal sterbliche" Instandhalter hat mit dem Tool keine Chance, jemals einen Fehler zu finden. Auch für weiterführende Aktionen wie Abnahmemessungen oder zyklisch durchgeführte Vergleichsmessungen ist das Tool nicht zu gebrauchen, da es nicht automatisch die Netzwerkqualität bewertet (die Pegelmessung kratzt wirklich nur an der Oberfläche) und vor allen Dingen auch nicht automatisch dokumentiert, was hierfür aber Voraussetzung ist.

    PBT3
    PBT3 liefert auf einen Blick die Netzwerkqualität, d.h. man sieht sofort, ob Probleme bestehen oder nicht und dieses wird auch entsprechend dokumentiert. Hierzu ist kein Spezialwissen notwendig. Die Ursachenforschung allerdings gestaltet sich auch schwierig, da das Netzwerk hierzu an veschiedenen Stellen gemessen werden muss und
    die Interpretation der Balkendiagramme entsprechend viel Erfahrung erfordert. Benutzt man das eingebaute Oszilloscope, begibt man sich leider wieder auf die Ebene von PROFITRACE II.

    Von einer 3. Geräteklasse, den Kabeltestern (z.B. NetTEST II von COMSOFT), war bisher nicht die Rede, diese sind aber für eine komplette Analyse unersetzlich, da:

    1. die Kabelimpedanz überprüft und bewertet wird
    2. Schirmbrüche überprüft werden
    3. eine zuverlässige Längenmessung durchgeführt wird
    4. Die Position eines physikalischen Problems ermittelt wird
    5. Eindeutige Fehlermeldungen im Klartext generiert werden
    6. Die Qualität der Installation automatisch bewertet und dokumentiert wird

    Diese Funktionalität wird von PROFITRACE II oder PBT3 nicht abgedeckt. Es versteht sich aber praktisch von selbst, dass man mit einer manuellen (Oszi)- oder einer automatisierten Flankenauswertung der Kommunikationsdaten z.B. keinen Schirmbruch dekodieren kann, welcher bei PROFIBUS leider immer fatale Auswirkungen hat.

    Die Längenmessung ist ebenfalls sehr wichtig, da die wenigsten Anwender über die wirklich verbaute Kabellänge Bescheid wissen. Diese über den Topology-Scan durzuführen ist nicht praktikabel, da dieser nur bei schönstem Wetter funktioniert, d.h. bei absolut sauberen Installationen,
    die, wie ich aus Erfahrung sagen kann, ziemlich selten sind.

    Einen gravierendden Nachteil hat der Kabeltester allerdings, und zwar dass die Messung an laufenden Netzwerken einfach nicht möglich ist.

    Was ist die Konsequenz ? Kombinieren Sie die Geräte, die Investition wird Ihnen eine Menge Geld sparen ! Messen Sie an Ihrem laufenden Netzwerk und überprüfen Sie die Qualität. Ob sie das händisch machen durch die Interpretation von Oszi-Screenshots und der Protokollebene oder sich die Güte in Form von Balkendiagrammen betrachten, hängt vom jeweiligen Anwendungsfall ab. Wenn Sie sehen, dass es ein Problem gibt, versuchen Sie es zu lösen, aber überprüfen Sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt zusätzlich die Installation mit dem Kabeltester. Hierbei finden Sie die noch bestehenden Probleme sehr effizient (falls es physikalische sind, und das sind sie in 98% aller Fälle). Sie werden so natürlich nicht alle, aber fast alle möglichen Fehlerfälle abdecken (eine Schirmstrom-Messung würde ich auf jeden Fall noch zusätzlich durchführen), was letztendlich in einem stabilen Netzwerk mündet.

    Übrigens SSO, Ihr Seitenhieb auf Indu-Sol und Co. ist nicht sehr professionell. Diese Firmen erbringen eine effiziente und professionelle Dienstleistung, die schon vielen Endkunden sehr viel Geld gespart hat.

    Viele Grüsse aus Karlsruhe
    Zitieren Zitieren PROFIBUS Diagnose ist schwierig  

  5. #15
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    Zitat Zitat von ogarpolski Beitrag anzeigen

    PROFITRACE II
    ist ein Tool für erfahrene Spezialisten, um akute Konfigurations- oder Installationsfehler zu finden. Der "normal sterbliche" Instandhalter hat mit dem Tool keine Chance, jemals einen Fehler zu finden. Auch für weiterführende Aktionen wie Abnahmemessungen oder zyklisch durchgeführte Vergleichsmessungen ist das Tool nicht zu gebrauchen, da es nicht automatisch die Netzwerkqualität bewertet (die Pegelmessung kratzt wirklich nur an der Oberfläche) und vor allen Dingen auch nicht automatisch dokumentiert, was hierfür aber Voraussetzung ist.
    Wir setzen den Profitrace2 in der Instandhaltung ein (als nachfolge bzw. Ergänzung zum PBT2). Ich selbst zähle mich nicht unbedingt zu den Profibus-Hardware-Spezialisten, man kann ja schließlich nicht alles selbst erledigen, aber habe doch schon des öfteren Fehler mit Hilfe des Profitrace aufspüren können. Vor allem die Telegrammaufzeichnung hat mir mein Überstundenkonto enorm reduziert. Da durch die Telegrammaufzeichnung auch sporadische Fehler geloggt werden, oder - anderes Beispiel - in einem undokumentierten Profibusstrang (an S5-135U) nicht mehr vorhandene Teilnehmer, denen man äußerlich nichts ansieht (Lenord & Bauer Controller GEL 8110), sofort lokalisiert werden können. Den Physikalischen Messungen (Scope) stehe ich mit gemischen Gefühlen gegenüber. Auch wenn man die Regeln befolgt, die Segmente von den Enden aus und nicht über Repeatergrenzen hinweg zu messen / zu beurteilen, war die Erfolgsqoute 50/50. Mal war es der durch die Messung vermutete Stecker, mal nicht. Gut finde ich, dass der Pegel nicht bei 5V abgeschnitten wird. Im großen und ganzen bin ich mit dem Tool zufrieden, auch wenn es, wie fast alles, noch verbesserungswürdig ist.

    Gruß
    Frank

  6. #16
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    Hallo Frank, ich kann nur gutes und wenig schlechtes vom ProfiCore Ultra, welcher die ProfiCaptain, Topologiescan, ProfiTrace, und Scopefunktion beinhaltet berichten.
    Die Benutzung ist intuitiv Richtig. Es gibt einen Berichtgenerator, welchen ich als sehr gelungen betrachte.



    Wie ich aus den obigen Einträgen ersehe, ist es auch hier in diesem Forum der Fall und "Jeder Krämer lobt sein Kram" d.h. die Beiträge sind vom Teil von Distributoren, oder Mitarbeitern der jeweiligen Firmen.

    Hier dennoch ein Versuch, einen neutralen Blick auf die Analyzer zu geben.

    PBT3 war ehemals ein Zukaufprodukt der Firma Softing, welches lediglich über diesen Kanal vertrieben wurde. Ein recht ordentliches Gerät. Die Software ist auch ansprechend. Hier hat Procentec nachgekegt und den Topologiescan realisiert. Die Scopefunktion und Bargraphfunktion ist die von ProfiTrace die gelungenere.

    Ebenso ein Highlight, ist, dass nun nur noch 1 Hardware in die Anlage eingeschleift werden muss. Fragst Du nun einen Fan des Softing-Produktes, so findet er wieder Alleinstellungsmerkmale.

    Ich habe mich jedoch für die nächsten jahre auf ProfiTrace festgelegt.
    Meien Kollegen nutzen das Tool ebenfalls mit großer Begeisterung.

    Ciao, Sensor-People
    Zitieren Zitieren ProfiTrace GREAT  

  7. #17
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    So, ich hatte inzwischen Gelegenheit den Profitrace II zu testen. Im Großen und Ganzen wurden meine Erwartungen erfüllt. Leider war bei dem Testset der Topologiescan nicht Lizenziert. Somit konnte ich diese wichtige Funktion nicht testen. Das werde ich mir auf der SPS/IPC/DRIVES anschauen.

    Die Telegrammaufzeichnung und die Statistic der Fehler sind wie vom Profitrace I her gewohnt sehr gut gelöst.
    Die Sopefunktion hat mich überzeugt. Diese Anzeige ersetzt ein echtes Oszi zu 99%. Beim PBT3 war die Signalanzeige aus meiner Sicht unbrauchbar. Grund: der PBT3 schneidet die Signale bei 5V ab. Der PBT3 misst nur A gegen B.
    Auch gefälllt mir die Balkenanzeige beim Profitrace besser als beim PBT3. Das ist aber nur reine Gefühlssache.
    Das Handling ist erheblich einfacher. Nur ein USB Kabel und erheblich leichter als der PBT3.


    Meine Entscheidung für den Profitrace II ist somit praktisch gefallen.

    Gruß aus München

  8. #18
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    Ich glaube, es muss hier mal grundsätzlich geklärt werden, was die Pegelanzeige bei PBT3 und PT2 bedeutet:

    PBT3 führt eine Analyse der Signalform der Flanken auf dem Profibus durch und ermittelt hieraus die Übetragungsqualität. Der angegebene Spannungswert hat nichts mit der wirklichen Spitze/Spitze-Spannung zwischen A und B zu tun, sondern ist ein Qualitätswert, welcher auf 0 - 5 Volt normiert wird, d.h. bei 5 Volt max. Übetragungsqualität, bei 0 Volt keine Übertragung mehr. Deswegen spielt es auch keine Rolle und es ist kein Nachteil, dass der Wert auf 5 Volt begrenzt ist.

    Bei PT2 ist die Pegelanzeige eine einfache gemittelte Spitze-Spitze Messung zwischen A und B, die wesentlich weniger über die Übertragungsqualität aussagt als bei PBT3, da keinerlei Analysen der Flankenform vorgenommen werden. Es kann bei zu hohen oder zu niedrigen Spannungswerten eine Fehlerursache vermutet werden (z.B. fehlender Abschlusswiderstand bei zu hohen Pegeln), hieraus aber eine Gesamtbeurteilung des Netzwerkes abzuleiten ist nicht möglich, was aber mit der Gütepegelanzeige von PBT3 auf jeden Fall funktioniert.
    Geändert von ogarpolski (18.11.2008 um 19:35 Uhr)

  9. #19
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    Zitat Zitat von ogarpolski Beitrag anzeigen
    Bei PT2 ist die Pegelanzeige eine einfache gemittelte Spitze-Spitze Messung zwischen A und B, die wesentlich weniger über die Übertragungsqualität aussagt als bei PBT3, da keinerlei Analysen der Flankenform vorgenommen werden. Es kann bei zu hohen oder zu niedrigen Spannungswerten eine Fehlerursache vermutet werden (z.B. fehlender Abschlusswiderstand bei zu hohen Pegeln), hieraus aber eine Gesamtbeurteilung des Netzwerkes abzuleiten ist nicht möglich, was aber mit der Gütepegelanzeige von PBT3 auf jeden Fall funktioniert.
    dafür hat man ja beim PT2 dann das Scope, damit kann man meines Erachtens recht gut Aussagen über Signalqualitäten treffen...

  10. #20
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    Zitat Zitat von ogarpolski Beitrag anzeigen
    ........Deswegen spielt es auch keine Rolle und es ist kein Nachteil, dass der Wert auf 5 Volt begrenzt ist.........

    Das mag für die Balkenanzeige zutreffen. Für die Oszimessung trifft es aber definitiv nicht zu. Was nützt eine Oszimessung die bei 5,5V Reflexionen anzeigen soll, aber bei 5V das Ganze mit einem schönen geraden Strich abschließt?

    Auch gehe ich davon aus, das bei der Ermittlung der Signalqualität die Reflexionen auf einem Signalpegel >5V keine negative Auswirkung auf den grünen Balken haben. Jedenfalls habe ich die Erfahrung gemacht, das ich wunderbare grüne Balken zu sehen bekomme und trotzdem keine sauberen Signale habe (paralelle Messung mit dem Oszi).

    Was mich am meisten dabei ärgert, ist das der Hersteller dazu keinerlei Aussage macht. Offensichtlich ist der Aufwand zu groß eine Lösung für das Problem zu schaffen. Ich gehe mal davon aus, das bereits die Hardware bei 5V zu messen aufhört. Also wäre es nicht ganz billig etwas dagegen zu tun und die ganze Kalkulation wäre beim Teufel. Einerseits verständlich, für mich als zahlenden User aber nicht akzeptabel.

    Gruß aus München

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