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Thema: Profibus Erklärungsbedarf bezüglich Master/Slave Verbindung

  1. #1
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    Hallo,

    ich habe eine kleine Meinungsdifferenz mit meinem Arbeitskollegen und wollte mir da mal ein bisschen Verstärkung holen.
    Ich bin mir eigentlich sicher das ich Recht habe

    Also die Sachlage ist wie folgt:
    Wir haben hier eine 315F-2DP CPU die über Profibus eine Master/Slave Verbindung zwecks Datenaustausch zu einer Beckhoff Steuerung fährt.
    Unsere Siemens ist Slave. Der Datenbereich für den Austausch ist im unserem System im Prozessabbild definiert (im Bereich ab E/A 256.0)!

    Die Problematik ist, dass sich der E/A Bereich während der zyklischen Abarbeitung des F-Programms nicht ändern darf.

    Meiner Meinung nach habe wir dort keine Probleme, da ja das Prozessabbild jeweils am Anfang des zyklischen Programms gelesen und am Ende des zyklischen Programms geschrieben wird.

    Mein Kollege jedoch meint, dass durch die azyklische Datenübertragung des Profibuses sich das Prozessabbild auch in zyklischen Programmabarbeitung ändern kann.

    Wie ist denn nun die Sachlage?

    Meiner Meinung nach trifft das hier zu:
    Bei S7 Distributed Safety findet die sicherheitsgerichtete Kommunikation wie in Standard-
    Automatisierungssystemen über das Prozessabbild (PAE und PAA) statt. Ein direkter
    Peripheriezugriff ist nicht zulässig.
    Die Aktualisierung des Prozessabbildes der Eingänge erfolgt am Anfang der F-Ablaufgruppe
    vor der Bearbeitung des F-Programmbausteins. Die Aktualisierung des Prozessabbildes der
    Ausgänge erfolgt am Ende der F-Ablaufgruppe nach der Bearbeitung des FProgrammbausteins.
    Die eigentliche Kommunikation zwischen F-CPU (Prozessabbild) und F-Peripherie zur
    Aktualisierung des Prozessabbildes erfolgt verdeckt im Hintergrund über ein spezielles
    Sicherheitsprotokoll gemäß PROFIsafe.

    (aus Siemens Handbuch Sicherheitstechnik in SIMATIC S7)
    Zitieren Zitieren Profibus Erklärungsbedarf bezüglich Master/Slave Verbindung  

  2. #2
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    Bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber es ist durchaus möglich, dass das Prozessabbild nicht unbedingt konsistent sein muss, zumindest nicht über 4 Byte.

    Dazu mal ein Auszug aus der Step7 Online Doku:

    Sie benötigen die SFC 14 "DPRD_DAT", weil Sie mit den Ladebefehlen, die auf die Peripherie bzw. auf das Prozeßabbild der Eingänge zugreifen, maximal vier Bytes zusammenhängend auslesen können.
    Hinweis:Sie können konsistente Daten ggf. auch über das Prozeßabbild der Eingänge einlesen.

    Ob Ihre S7-300-CPU diese Funktionalität beherrscht, können sie dem Handbuch Automatisierungssystem S7-300: Aufbauen entnehmen.
    Alle S7-400-CPUs beherrschen diese Funktionalität.

    Vielleicht hilft euch ja ein Blick in das CPU-Handbuch weiter.

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