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Thema: Welches ist der schnellste Bus?

  1. #41
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    Zitat Zitat von Grizzly88 Beitrag anzeigen
    Alles eine Definition ... Ethercat und PN sind schnell - aber nur beim richtigen Einsatz, Hardware und Konfiguration.
    Wie meinst du das? Ethercat ist einfach ein Ethernetkabel. In einfachsten Fall, aus dem nächsten PC-Shop.

  2. #42
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    Zitat Zitat von drfunfrock Beitrag anzeigen
    Wie meinst du das? Ethercat ist einfach ein Ethernetkabel. In einfachsten Fall, aus dem nächsten PC-Shop.
    Hallo,

    so setzt man Gerüchte in die Welt ...

    Ethercat ist nur so gut bzw. so schnell, wenn ich die
    passende Zusatzhardware einsetze:

    http://www.beckhoff.de/EL6688/
    http://www.beckhoff.de/EL6692/

    M. E. verhält sich Ethercat ohne zusätzliche Hardware
    wie ein "normales" Ethernet, oder habe ich das falsch
    verstanden?
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________

    Die Signatur ist den allgemeinen Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen.

  3. #43
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    Warum in Gottes Namen wird nur gefragt wie schnell geht das?
    Die Frage muss lauten: was brauch ich.

    Daher ist die Frage nach dem schnellsten Bus so akademisch, dass es nervt.
    Elektronen haben eine teoretische Höchstgeschwindigkeit, wenn es notwendig ist muss auf Lichtwellen umgeschaltet werden.

    Muss es immer schneller sein?
    Auch vor 30 Jahren konnte mam Masachinen und Anlagen programmieren die bis heute funktionieren.
    Und früher war es Kupfer, das für die Funktion gesorgt hat.


    bike

  4. #44
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    Zitat Zitat von Gerhard Bäurle Beitrag anzeigen
    Hallo,



    so setzt man Gerüchte in die Welt ...

    Ethercat ist nur so gut bzw. so schnell, wenn ich die
    passende Zusatzhardware einsetze:

    http://www.beckhoff.de/EL6688/
    http://www.beckhoff.de/EL6692/

    M. E. verhält sich Ethercat ohne zusätzliche Hardware
    wie ein "normales" Ethernet, oder habe ich das falsch
    verstanden?
    Die oben erwähnten Klemmen sind für die "Werksübergreifende" Zeitsynchronisation notwendig.
    Ethercat setzt voraus, dass alle Geräte am Bus Ethercat-fähig sind und kein "Nicht"-Ethercat-fähiges Gerät dazwischen quatscht, sonst ist es vorbei mit dem „Real Time“
    Es ist möglich über Bridges (die auch in einem Master sein können) normalen IP-Verkehr durchzutunneln, der wird dann in einem Ethercat-Paket "verpackt".

    Der Geschwindigkeit Vorteil von Ethercat ist Möglichkeit dass jede Klemme ihre Daten in einen Sammelframe setzen kann, damit wird der Datenoverhead reduziert.
    Damit ergeben sich bei größeren Stationen aber auch große Frames die bei elektronmagnetischen Störungen (Schütze, Motoren) sehr anfällig sind.
    Kippt ein Bit, dann sind alle Daten des Frames weg (und damit meist alle Daten des Zyklus).
    Außerdem addiert sich die Durchlaufzeit durch jede Klemme zur Gesamtdurchlaufzeit: (Zeit pro Klemme: ca. 200ns bis 700ns) Bei 1000 Klemmen ist man da schon bei 200µs Durchlaufzeit.
    Hardware:
    Master: Standard Ethernet (IEEE1588 ist von Vorteil)
    Slaves: Ethercat Chip oder IP-Core von Beckhof, Hilscher, TI...

    Profinet als Begriff ist der Marketingname von SIEMENS darunter befinden sich:
    Profinet CBA (Kein I/O)
    Profinet I/O RT (Real Time Klasse 1 und 2 ohne Synchronisation)
    Profinet I/O IRT Flexible (Real Time Klasse 2 mit Synchronisation)
    Profinet I/O IRT High Performance oder Top (Real Time Klasse 3 mit Synchronisation und Topologie Planung)

    Mit dem Profinet Standard 2.3 (Jahr 2010) kommt dann noch
    Dynamic Frame Packing und Fast Forward hinzu (mit dieser Erweiterung möchte SIEMENS und Phoenix zu Ethercat aufschließen)

    Hardware: Master ab IRT Fähig: spezielle Chips: SIEMENS Ertec 400/200, Hilscher...
    Slave: ab IRT fähig spezielle Chips: ERTEC 200, Hilscher, Phoenix TPS1...
    Je nach Netztopologie kann Profinet IRT zusammen mit DFP schneller oder langsamer als Ethercat sein, ja nachdem wer die Studie macht.
    Ein langsamer Profinet RT Master kann aber auch langsamer als ein guter PROFIBUS-Master sein!
    Und die Qualität der Slave Implementierung trägt auch noch gewaltig zur „echten“ Geschwindigkeit bei.

  5. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Longbow für den nützlichen Beitrag:

    Cassandra (21.02.2012),Gerhard Bäurle (21.02.2012),netX (22.02.2012)

  6. #45
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    Zitat Zitat von Gerhard Bäurle Beitrag anzeigen
    Hallo,

    so setzt man Gerüchte in die Welt ...

    Ethercat ist nur so gut bzw. so schnell, wenn ich die
    passende Zusatzhardware einsetze:

    http://www.beckhoff.de/EL6688/
    http://www.beckhoff.de/EL6692/

    M. E. verhält sich Ethercat ohne zusätzliche Hardware
    wie ein "normales" Ethernet, oder habe ich das falsch
    verstanden?
    Nee, die brauchst du nicht. Die sind nur für spezielle Anwendungen da. Und weil Ethercat alles in ein Frame packt, ist dieses Protokoll effizient. Du kannst Ethercat nicht mit anderen Protokollen zusammen betreiben, aber du kannst andere Protokolle tunneln. Es gibt nichts schnelleres als Ethercat und einfach ist die Anwendung auch noch. Du brauchst einen Master, einen Buskoppler, ein Ethernet-Kabel und ein paar Klemmen. Es braucht keine Terminierung. Du brauchst dich nicht um den Bus zu kümmern, weil der in der Regel immer schneller ist, als deine SPS, solange deine Zykluszeit grösser als 100us ist und erfüllt die Kriterien für harte Echtzeit.

    Dass du dann noch Master und Slaves im Nanosek-Bereich synchronisieren kannst und dass du den Datenaustausch zwischen 2 Master so einfach gestalten kannst, indem du einfach eine Klemme dazu setzt, ist das Sahnehäubchen.

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu drfunfrock für den nützlichen Beitrag:

    Gerhard Bäurle (21.02.2012)

  8. #46
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    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    Warum in Gottes Namen wird nur gefragt wie schnell geht das?
    Muss es immer schneller sein?
    Auch vor 30 Jahren konnte mam Masachinen und Anlagen programmieren die bis heute funktionieren.
    Und früher war es Kupfer, das für die Funktion gesorgt hat.
    bike
    Genau so ist das. Von uns laufen auch noch Anlagen mit programmierbaren Steuerungen die wesentlich älter als 20 Jare sind.

  9. #47
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    Zitat Zitat von Rudi Beitrag anzeigen
    Genau so ist das. Von uns laufen auch noch Anlagen mit programmierbaren Steuerungen die wesentlich älter als 20 Jare sind.
    Ja sie laufen. Nur vor 20 Jahren waren so Dingen wie Kode-Struktur und Pflege doch etwas schwieriger zu handhaben. Und was man früher mit uC und Interfaces gemacht hatte, weil die SPSen ungenügend waren, ist heute einfach mit einer SPS zu realisieren. Es ist keine Frage von, früher ging das auch, sondern es ist einfach Evolution und das ist gut so.

  10. #48
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    Heute werden viele Steuerungen erneuert weil sie die neue Generation der Instandhalter nicht mehr kennt.

  11. #49
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    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    Warum in Gottes Namen wird nur gefragt wie schnell geht das?
    Die Frage muss lauten: was brauch ich.bike
    Vermutlich hat der Themenstarter eine Anwendung, die Zeitkritisch ist.
    Wenn das schnellste auch nicht teurer ist, als etwas 20 Jahre altes von Siemens, dann suche ich mir doch nicht für jede Anwendung etwas raus, was gerade so meine Anforderungen erfüllt!

    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    Daher ist die Frage nach dem schnellsten Bus so akademisch, dass es nervt.
    Elektronen haben eine teoretische Höchstgeschwindigkeit, wenn es notwendig ist muss auf Lichtwellen umgeschaltet werden.
    Ja, die theoretische Höchstgeschwindigkeit ist annähernd die Lichtgeschwindigkeit. Unter normalen Bedingungen (Ohne Teilchenbeschleuniger) wird diese nie näherungsweise erreicht.

    Bedeutet das, dass ich dann vom normalen „1GBit Ethernet“ auf „1GBit Ethernet LWL“ umsteigen muss?

    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    Muss es immer schneller sein?
    Auch vor 30 Jahren konnte mam Masachinen und Anlagen programmieren die bis heute funktionieren.
    Und früher war es Kupfer, das für die Funktion gesorgt hat.
    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass nichts was wir heute bauen, auf mehr als 5-15 Jahre ausgelegt ist.
    Man stelle sich vor, Fernseher, Computer, Radios, Autos... würden so lange halten! Wir hätten wieder eine 30h Woche, weil der Markt gesättigt wäre. Mit so viel Freizeit kann doch keiner was anfangen – OK, vielleicht mehr dumme Kommentare in irgend welchen Foren zu schreiben...

    LG Cassandra

  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu Cassandra für den nützlichen Beitrag:

    Verpolt (21.02.2012)

  13. #50
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    Zitat Zitat von Cassandra Beitrag anzeigen


    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass nichts was wir heute bauen, auf mehr als 5-15 Jahre ausgelegt ist.
    Man stelle sich vor, Fernseher, Computer, Radios, Autos... würden so lange halten! Wir hätten wieder eine 30h Woche, weil der Markt gesättigt wäre. Mit so viel Freizeit kann doch keiner was anfangen – OK, vielleicht mehr dumme Kommentare in irgend welchen Foren zu schreiben...

    LG Cassandra
    Wieso WIR. Die Chinesen hätten dann mehr Freizeit.

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