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Thema: Welches ist der schnellste Bus?

  1. #61
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    Zitat Zitat von trinitaucher Beitrag anzeigen
    Wenn nun die Frage nach dem „schnellsten“ Feldbus lautet kann die Antwort aktuell eigentlich nur EtherCAT lauten.
    Das trifft es wohl am ehesten.
    Ethercat ist näher am Feldbus und Profinet ist näher am Netzwerk.

  2. #62
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    Mal eine Zwischenfrage von mir da sich hier ja doch viele damit auskennen:
    Ich habe an einer Anlage eine B&R mit Ethernet Powerlink. Wie sieht es da im Vergleich zu Profinet und Ethercat aus?

  3. #63
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    Jemand hatte hier einen Link zu einer PDF-Datei in diesem Thread gepostet, in welcher alle Bussysteme verglichen werden.

  4. #64
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    Zitat Zitat von drfunfrock Beitrag anzeigen
    1) IRT ist nicht existent, weil das Angebot zu klein.
    2) Das ist keine Interpretation, sondern eine Beschreibung der Technik und dafür taugt Software nun mal nicht, wie du vorher phantasiert hast. Die Verzögerung entsteht unweigerlich, wenn Signale detektiert werden.
    3) Ein Ethercat-Bus mit einem Nicht-EtherCAT-Gerät direkt zu koppeln ist nicht möglich. Du phantasierst.
    4) EMV-Festigkeit wird immer nach den bestehenden Normen geprüft. Du solltest dich fortbilden, denn alles andere ist nicht relevant
    6) Wegen 4) ist deine Bemerkung hier komplett daneben.
    1)Wegen dem "kleinen Angebot" wird es auch von den größten europäischen Automobilbauern favorisiert
    2)Bei Ethercat wird der MLT3 Datenstrom durch einen der beiden Ethernet Phys in NRZ Code gewandelt, dann descrambled von 5B auf 4B Code umgesetzt und am MII Interface entweder einem ET1200(oder IP Core) von Beckhoff, einem NetX von Hilscher oder einem TI Sitara AM35xx übergeben.
    Im Falle der Beckhoff Lösung erfolgt die weitere Verarbeitung in Hardware, es werden die Bits eingefügt und der CRC neu berechnet und die Daten an die 4 Bit MII Schnittstelle des anderen PHY ausgegeben um dann wieder in MLT3 Code gewandelt zu werden. Bereits relativ wenige 25 MHz(40ns) Takte nachdem das erste Nibble(4Bit) reingekommen ist, wird es auch zum anderen MII Port wieder modifiziert ausgegeben.
    Bei TI Sitara AM35xx nehmen zwei 200MHz schnelle Prozessoren (PRU) die Daten vom MII Port entgegen, modifizieren die Daten und geben sie wieder aus. (Angabe TI Webseite: 700ns inklusive Phys, also ca. 300ns in den PRUs)
    Bei Hilscher wird je nach NetX Version mit 3 oder 4 Prozessoren ( 1 xMAC zum Empfang, 1 oder 2 xPEC zum modifizieren, 1 xMAC zum senden) gearbeitet.

    Bei den Beckhoff E-Bus Klemmen entfällt der Weg über den Phy da nicht mit MLT3 übertragen wird sondern mit 2 wertigem Manchester-Code über LVDS der direkt vom ET1100/ET1200/ESC20 entgegengenommen werden kann, dadurch reduziert sich der Durchlauf um die Phy Durchlaufzeiten. (ca. 300ns Durchlaufzeit nach Beckhoff)

    Zitat Zitat von drfunfrock Beitrag anzeigen
    3) Ethercat ist RT-fähig und das ohne Rücksicht auf die Vernetzungsstruktur
    Meine Antwort darauf war, dass die RTFähigkeit nur mit Ethercat-fähigen Geräten sichergestellt ist, (weil es ja gar nicht möglich ist, Nicht-Ethercat-Geräte ohne Switchport einzubinden)
    So ganz ohne Rücksicht auf die Vernetzungsstruktur geht es nicht.
    Profinet hat an dieser Stelle den "Fallback" auf Profinet RT (Wenn auch nicht wirklich Realtime)

    4) Die EMV Prüfung nach Norm EN 61000-4-4 trifft keine Aussage über die Updaterate der Ausgänge/Eingänge während der Einstrahlung
    Der Unterschied der Updaterate zwischen den verschiedenen Feldbusen/Systemen ist aber mit bloßem Auge erkennbar (z. B. 2KV/5kHz Burst beaufschlagt, Einspeisung am Koppler).
    Geändert von Longbow (23.02.2012 um 16:55 Uhr)

  5. #65
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    Zitat Zitat von trinitaucher Beitrag anzeigen
    Wenn nun die Frage nach dem „schnellsten“ Feldbus lautet kann die Antwort aktuell eigentlich nur EtherCAT lauten.
    Ich sehe das dank eurer Beiträge mittlerweile genau so.
    DANKE an alle

    Die Frage ist nun wie verbinde ich meine MITSUBISHI SPS über Ethercad mit den von uns genutzten WAGO Knoten (mit den IO's)
    Ethercad Buskoppler sind von Wago verfügbar.
    Mitsubishi ist Pflicht, aber die haben leider keine Ethercad Modul (noch nicht)
    Kann ich Ethernet mit Ethercad verbinden? Converter? Macht das Sinn?
    oder gibt es einen Converter CC-Link IE oder SERCOS III nach Ethercad?
    So etwas ist sicher nicht optimal aber vielleicht besser als Profibus.
    TerraCharly

  6. #66
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    Wenn es denn noch keiner erwähnt hat:

    SERCOS II oder SERCOS III, kanallhart RT

    aber nicht so billig (Bosch Rexroth), dafür aber weltweit genormt und viele Hersteller, die direkt gegeneinander austaiuschbar sind.

    Umsetzer SERCOS auf EtherCad oder aners herum ist prinzipiell nicht möglich. Das Konzept der "Distributed Clock" Synchronisation unterscheidet sich von der SERCOS Synchronisation total.
    Als Freelancer immer auf der Suche nach interessanten Projekten.

  7. #67
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    Zitat Zitat von Longbow Beitrag anzeigen
    Meine Antwort darauf war, dass die RTFähigkeit nur mit Ethercat-fähigen Geräten sichergestellt ist, (weil es ja gar nicht möglich ist, Nicht-Ethercat-Geräte ohne Switchport einzubinden)
    Billiges Trollen überzeugt niemanden. LOL

  8. #68
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    Zitat Zitat von Longbow Beitrag anzeigen
    1)Wegen dem "kleinen Angebot" wird es auch von den größten europäischen Automobilbauern favorisiert
    Tolles Beispiel
    Wenn die Automobilbranche Siemens und Phoenix vorschreibt, erscheint das "Angebot" logischerweise groß. Und wir können uns alle ja denke nach welchen Kriterien dort manchmal entschieden wird...

  9. #69
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    Zitat Zitat von trinitaucher Beitrag anzeigen
    Tolles Beispiel
    Wenn die Automobilbranche Siemens und Phoenix vorschreibt, erscheint das "Angebot" logischerweise groß. Und wir können uns alle ja denke nach welchen Kriterien dort manchmal entschieden wird...
    Ja, die entscheiden was können meine Instandhalter.
    Welches System ist auch ohne Studium verständlich.

    Mir ist es völlig egal, was ich programmieren soll.
    Wenn ich an das Danach denke, reduzieren sich die möglichen, sinnvollen Steuerungen leider sehr.

    Was hilft es ein tolles System zu haben und man muss studiert haben, um es zu verstehen?

    Und eines ist doch klar: Win$ wurde nie für die Automatisierung entwickelt, daher sind die darauf basierenden System nicht unbedingt Industrie tauglich.
    Das ist unsere, oft leider traurige und teure, Erfahrung.


    bike

  10. #70
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    Zitat Zitat von drfunfrock Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass Profinet seine Kunden finden wird, allein schon wegen der Marktposition von Siemens. Ich sehe aber kein Alleinstellungsmerkmal für Profinet.
    Diagnoekonzept.
    Für Fehler im Zusammenhang mit Profinet sind die standardisiert. Zum Beispiel "es ist nicht der erwartete Nachbar angeschlossen".
    Das kenn ich so komfortabel nur von Profinet.
    Oder Fehler im Aufbau (Beispiel statt einem 2DI Modul ist in einem IO-Device ein 2DO Modul gesteckt). Andere Systeme laufen da nicht an, bei Profinet gibts fest definiert ne Fehlermeldung über die man den Fehler sofort lokalisieren kann (sofern das Engineering des IO-Controllers das unterstützt).
    Darüber hinaus kann jeder Gerötehersteller noch gerätespezifische Diagnosen (die aus seiner Applikation bzw. Geräteaufgabe kommen) definieren.
    Oder wenn ein IO-Modul in einem modularen IO-Device ausfällt. Dann hat das keine Rückwirkung auf andere IO-Devices. Nicht einmal auf die anderen Module des IO-Devices mit dem Defekt. Das wird selbst bei DFP so bleiben.

    Ferner gibts noch den submodulgranularen Datenstatus (IOPS). Da muss man aber zugegebenermaßen schon mit der Lupe suchen um wirklich einen Anwendungsfall dafür zu haben. In vielen Fällen wird der nicht aktiv verwendet.

  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu benja für den nützlichen Beitrag:

    Longbow (23.02.2012)

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