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Thema: Profibus-DP

  1. #11
    Frei.Wild ist offline Neuer Benutzer
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    Tut mir leid wenn ich alles nicht ganz richtig ausarbeite.
    Aber ich kenne mich leider mit dem Thema nicht gut aus.

    @Deltal
    welche genauen Text meinst du ?

    Zum Leitungswiderstand » das werde ich noch ändern und die 3 Widerstände bennen

    Habt ihr sonnst noch Fehler gefunden ?
    Oder evtl. Inhalte die ich erwähnen sollte?


    Es ist wirklich sehr wichtig für mich.
    Darum Danke ich euch !

  2. #12
    Frei.Wild ist offline Neuer Benutzer
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    Ich habe die Aufgabe: Welche Besonderheiten besitzt das Übertragungskabel?
    nocheinmal Bearbeitet und hoffe das ich es jetzt besser gemacht habe.


    Es gibt 2 Arten von Übertragungsverfahren im PROFIBUS-DP:

    • RS–485 Übertragungsverfahren für elektrische Netze auf der Basis geschirmter, verdrillter Zweidrahtleitungen (Kupferleitung)
    • Oder das optische Verfahren auf der Basis von Lichtwellenleitern

    Übertragungsverfahren RS–485:
    • entspricht der symmetrischen Datenübertragung(möglichst störungstolerant Übertragung)
    • ist durch PROFIBUS–Norm EN 50170 auf *Zweidrahtleitungen vorgeschrieben
    • Als Übertragungsmedium dient eine geschirmte, verdrillte Zweidrahtleitung (Kupferleitung)
    • Die Busleitung wird an beiden Enden mit einem Widerstand(im Busanschlußstecker) abgeschlossen(bei eingeschaltetem Widerstand) durch Schiebeschalter (Abschließen des Busses nennt man auch Segment)
    • Vorteil: einfache Installation der Busleitung ohne Spezialkenntnisse

    Optische Übertragungsverfahren:
    • Als Medium werden Duplex–Lichtwellenleiter aus Glas oder PCF (Kunststoffbeschichtete Glaslichtwellenleiter) benutzt
    • Duplex–Lichtwellenleiter bestehen aus 2 lichtleitenden Fasern, die durch einen gemeinsamen Mantel zu einer Leitung zusammengefasst sind
    • Für Kunststoff LWL gibt es Teilnehmer mit einem direktem Anschluss
    • Für Glas LWL gibt es keine Teilnehmer mit direktem Anschluss --> spezieller Umsetzer von Kupfer auf Glas notwendig
    • Vorteile: unempfindlich gegen elektromagnetische Störungen, Übertragungslänge unabhängig von der Übertragungsgeschwindigkeit (durch Repeaterfunktionalität der BUSTEILNEHMER)

    Könntet ihr mir bitte auch bei dieser Frage nocheinmal Behilflich sein ob ich es so richtig gemacht habe.

    Welche Übertragungslänge ist denkbar?
    Bei Übertragungsverfahren RS–485:
    • Hängt die Kabellänge von der verwendeten Bitrate ab (200m bis 1200m)
    • Durch Einsatz von Repeater ist eine Vergrößerung der Leitungslänge möglich
    Baud rate (kibt/sec) 9,6 19,2 93,75 187,5 500 1500
    Max. Kabellänge 1200 m 1200 m 1200 m 1000 m 400 m 200 m

    Bei dem Optische Übertragungsverfahren:

    • Hier ist die Kabellänge unabhängig von der Übertragungsgeschwindigkeit
    • große Entfernungen zwischen zwei Endgeräten realisierbar (durch Repeaterfunktionalität der BUSTEILNEHMER) bis zu 15.000 m
    • Die maximale Leitungslänge zwischen zwei PROFIBUS-Teilnehmern ist abhängig vom Typ des eingesetzten LWL (Material)


    Ich bin euch sehr dankbar !!

  3. #13
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    Nachtrag zur Baudrate :
    Es gibt oberhalb von 1,5 MBit (1500 kBit) auch noch 3 MBit, 6 MBit und 12 MBit (mit jeweils dann noch kürzeren Leitungslängen).

    Gruß
    Larry

  4. #14
    Frei.Wild ist offline Neuer Benutzer
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    Danke !!


    Wie sieht es den aus mit meinen Antworten zu den Fragen ?
    Alles richtig soweit ?


    Vielen Dank

  5. #15
    Frei.Wild ist offline Neuer Benutzer
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    Ich habe nocheinmal alles etwas Bearbeitet ! hoffentlich letzte Änderung

    Welche Besonderheiten besitzt das Übertragungskabel?

    2 Arten von Übertragungsverfahren:


    • RS–485 Übertragungsverfahren für elektrische Netze auf der Basis geschirmter, verdrillter Zweidrahtleitungen
    • Oder das optische Verfahren auf der Basis von Lichtwellenleitern

    Baud rate (kibt/sec) 9,6 19,2 93,75 187,5 500 1500
    Max. Kabellänge 1200 m 1200 m 1200 m 1000 m 400 m 200 m

    Bei dem Optische Übertragungsverfahren:


    • Hier ist die Kabellänge unabhängig von der Übertragungsgeschwindigkeit
    • Es sind große Entfernungen zwischen zwei Endgeräten realisierbar (durch Repeaterfunktionalität der BUSTEILNEHMER) bis zu 15.000 m
    • Die maximale Leitungslänge zwischen zwei PROFIBUS-Teilnehmern ist abhängig vom Typ des eingesetzten LWL (Material)


    Was verstehen Sie unter einen DP-Master Klasse 1 und einen DP-Slave?

    DP-Master Klasse 1 = DPM1 à zentrale Steuerung also Controller eines DP-Systems


    • regelt den zyklischen Datenverkehr
    • Bedeutet er tauscht Prozessdaten mit den Slaves in einem festgelegten Nachrichtenzyklus aus
    • Steuerung der DP-Slaves (mit Steuerkomando)
    • Konfiguration der DP-Slaves
    • Typische Geräte sind SPS, CNC oder PC

    DP Slave:


    • DP-Slave ist Teil eines DP-Systems
    • ist ein Peripheriegerät (Ventil, Messumformer)
    • Es liest Eingangsinformationen ein und gibt Ausgangsinformationen an die Peripherie(Slave) ab
    • größe der Eingangs und Ausgansdaten darf max. 246 Byte betragen


    Welcher unterschied besteht zwischen einen Mono- und Multi-Master-System?
    Master = zentrale Steuerung

    Mono-Master-System:

    • in der Betriebsphase des Bussystems ist nur ein Master am Bus aktiv
    • SPS-Steuerung ist die zentrale Steuerungskomponente
    • Mit dieser Systemkonfiguration wird die kürzeste Buszykluszeit erreicht
    • Reines Master Slave Zugriffsverfahren liegt hier vor


    Multi-Master-System:

    • in der Betriebsphase des Bussystems sind mehrere Master an einem Bus aktiv
    • gemeinsamen Betrieb von mehreren Systemen (z.B.: Automatisierungssystem) möglich mit den dezentralen Peripheriegeräten (DP) an einem gemeinsamen Bus
    • Mit dieser Systemkonfiguration wird eine mittlere Buszykluszeit erreicht








    Übertragungsverfahren RS–485 (Standard für Elektrische Eigenschaften von Sendern und
    Empfänger zur Verwendung in digitalen Systemen):


    • entspricht der symmetrischen Datenübertragung(möglichst störungstolerant Übertragung)
    • ist durch PROFIBUS–Norm EN 50170 auf Zweidrahtleitungen vorgeschrieben
    • Als Übertragungsmedium dient eine geschirmte, verdrillte Zweidrahtleitung (Kupferleitung)
    • Die Busleitung wird an beiden Enden mit einem Widerstand(im Busanschlußstecker) abgeschlossen(bei eingeschaltetem Widerstand) durch Schiebeschalter (Abschließen des Busses nennt man auch Segment)
    • Vorteil: einfache Installation der Busleitung ohne Spezialkenntnisse



    Optische Übertragungsverfahren:


    • Als Medium werden Duplex–Lichtwellenleiter aus Glas oder PCF (Kunststoffbeschichtete Glaslichtwellenleiter) benutzt
    • Duplex–Lichtwellenleiter bestehen aus 2 lichtleitenden Fasern, die durch einen gemeinsamen Mantel zu einer Leitung zusammengefasst sind
    • Für Kunststoff LWL gibt es Teilnehmer mit einem direktem Anschluss
    • Für Glas LWL gibt es keine Teilnehmer mit direktem Anschluss à spezieller Umsetzer von Kupfer auf Glas
    • Vorteile: unempfindlich gegen elektromagnetische Störungen, Übertragungslänge (LWL) unabhängig von der Übertragungsgeschwindigkeit (durch Repeaterfunktionalität der BUSTEILNEHMER)


    Wie viel Teilnehmer sind denkbar?

    Die Adressen 0 bis 125 stehen für die Adressierung von 126 Teilnehmer/Geräte (Master oder Slaves) an einem Bus zur Verfügung
    Die Adresse 0 wird normalerweise für ein Programmiergerät reserviert.
    Die Adresse 126 und 127 ist reserviert. 126 = neue Feldgeräte

    Welche Übertragungslänge ist denkbar? à Abhängig vom Übertragungsverfahren

    Bei Übertragungsverfahren RS–485:

    • Hängt die Kabellänge von der verwendeten Bitrate ab (200m bis 1200m)
    • Durch Einsatz von Repeater ist eine Vergrößerung der Leitungslänge möglich


    Repeater = Signalverstärker oder -aufbereiter zur Vergrößerung der Reichweite des Signals

    Unterschied:
    Systemart Mono-Maser-System Multi-Maser-System
    Anzahl der Master am Bus 1 mehrere
    Buszykluszeit kürzeste mittlere


    Über welche Verbindungsart können „DP-Master-Klasse 1“ beim Multi-Master-System Daten
    austauschen?

    Mit Profibus-DP können Multi-Master-Systeme realisiert werden.

    Was verstehen Sie unter dem „Token-Passing“- und dem „Master/Slave“ –Verfahren?

    Token Passing-Verfahren:


    • Ist für die Kommunikation von komplexen Busteilnehmern (Master) untereinander zuständig
    • Es unterlagert das Master-Slave-Verfahren
    • Ist für die Kommunikation der komplexen Busteilnehmer (Master) mit den einfachen Peripheriegeräten (Slaves) zuständig
    • das Verfahren garantiert die Zuteilung der Buszugriffsberechtigung (Token)
    • innerhalb eines genau festgelegten Zeitrahmens
    • Nur der Master der den Token besitzt, kann auf den BUS zugreifen und mit anderen aktiven oder passiven Teilnehmern kommunizieren
    • Die Token-Nachricht ( ist ein besonderes Telegramm) zur Übergabe der Sendeberechtigung von einem Master an den nächsten Master
    • Diese muss in einer maximalen Umlaufzeit à„Token-Umlaufzeit“ einmal allen Mastern übergeben werden
    • Das Verfahren wird beim Profibus-Buszugriffsprotokoll nur zwischen den komplexen Teilnehmern (Master) angewendet


    Token: ist ein Telegramm, das die Sendeberechtigung in einem Netz darstellt. Es signalisiert
    die beiden Zustände ”belegt” oder ”frei”. Das Token wird von Master zu Master weitergereicht.

    Tokenring: Alle Master, die physikalisch mit einem Bus verbunden sind, erhalten das Token
    und geben es an den nächsten Master weiter.

    Token-Umlaufzeit: ist die Zeit, die vergeht zwischen dem Erhalt des Tokens und dem Erhalt des nächsten Tokens.
    Master-Slave-Verfahren (Buszugriffsverfahren):

    • ermöglicht dem Master (aktiver Teilnehmer), der gerade die Sendeberechtigung besitzt, die ihm zugeordneten Slave-Geräte (passive Teilnehmer) anzusprechen
    • Der Master hat die Möglichkeit, Nachrichten an die Slaves (Peripheriegeräte) zu übermitteln
    • Hier ist jeweils nur ein Teilnehmer der Master und alle anderen Teilnehmer Slaves

    Welche Schutzmechanismen bestehen?

    • beim DP-Master und bei den Slaves gibt es Überwachungsmechanismen in Form von Zeitüberwachungen
    • Das Überwachungsintervall wird bei der Projektierung festgelegt
    • Dadurch Schutzt gegen Fehlparamentierung oder Ausfall der Übertragungseinrichtung

    Beim DP-Master mit Data_Control_Timer:


    • der Datenverkehr der Slaves (Peripheriegeräte) wird mit dem Data_Control_Timer überwacht
    • Für jeden Slave (Peripheriegerät) wird ein eigener Zeitgeber benutzt
    • Erfolgt innerhalb des Überwachungsintervalls kein ordnungsgemäßer Datentransfer spricht Die Zeitüberwachung an und schaltet in den Sicheren Zustand


    Beim Slave mit Ansprechüberwachung:


    • Ansprechüberwachung(führt der Salve aus) ist zur Erkennung von Fehlern des Masters und der Übertragung
    • Findet im Ansprechüberwachungsintervalls kein Datenverkehr mit dem Master statt
    • dann schaltet der Slave die Ausgänge selbständig in den sicheren Zustand
    • Beim Multi-Master-System ist außerdem noch Zugriffschutz erforderlich


    • sicherzustellen das nur der Berechtigte Master Zugriff besitzt






    So das ist jetzt alles was ich zu meinem Vortrag habe !
    Könntet ihr bitte so nett sein und euch meine Vortrag nochmal auf Fehler durchlesen ??

    Ich würde mich echt rießig freuen über eine Antwort. Denn ihr helft mir damit wirklich sehr.

    Vielen Dank und einen schönen Abend.

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