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Thema: Welcher Analyzer/Teser für Profibus ist am Besten geeignet?

  1. #1
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    Seit einiger Zeit setzten wir in unseren Anlagen vermehrt PROFIBUS ein, und hatte schon mal Probleme mit dem Bus. Besonders ärgerlich ist dies, wenn diese Probleme erst beim Kunden auftreten. Nun habe ich hier schon von Profiview, PB-T3 und Profibus-Analyzer gelesen. Wer hat Erfahrung mit diesen Geräten und kann mir Tips geben.
    Wo liegt z. B. der Unterschied zwischen Pb-T3 und Profibus-Analyzer, die baide von DELTALOGIC kommen?
    Wichtig ist, das ich ein mobiles System brauche, das mit um den Globus reisen kann, ohne mein Gepäck zu sehr zu belasten.
    Danke
    Zitieren Zitieren Welcher Analyzer/Teser für Profibus ist am Besten geeignet?  

  2. #2
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    Der PBT3 ist ein Kabeltester. D.h. er überprüft die Busphysik und stellt hier z.B. falsche Signalpegel, fehlende Abschlüsse etc. fest. Weitere Infos unter http://www.deltalogic.de/test_ana/pb..._tester_t3.htm
    Der Profibus-Analyser (Mobil) analysiert die Datenpakete bei laufendem Bus und ermöglicht die Lokalisierung falscher oder fehlender Daten. Weitere Infos unter http://www.deltalogic.de/test_ana/pb...pb_ana_mob.htm.
    Kompakt, mobil und zum Mitreisen sind beide Geräte. Nur bestimmt die Anforderung die Auswahl. In Ihrem Falle (Busprobleme und nicht Protokollprobleme) ist wahrscheinlich der PBT3 das richtige Gerät.
    Rainer Hönle
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    Ein Computer kann das menschliche Gehirn nicht ersetzen. Engstirnigkeit kann unmöglich simuliert werden. (Gerd W. Heyse)

  3. #3
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    Ich habe bei den Problemen vor Ort den OB86 ausgewertet und der meldete mir Teilnehmerausfall und Wiederkehr. Die Ausfallzeiten lagen zwischen 30ms und 300ms. Meine Vermutung ist, das es sich somit um Busausfall handelt, und nicht um Telegrammfehler. Es betraf nicht nur eine Station und eine Maschine, sondern bei jeder Maschine fiel irgend wann mal jeder Teilnehmer aus. Maximal waren es in 24 Stunden 2 Ausfälle insgesamt. Aufgefallen ist dies auch nur, weil Fehlermeldungen kamen, die nicht sein konnten, wie "Tür offen", da ein Perepheriezugriff nicht mehr möglich war.
    Zitieren Zitieren BUSFEHLER / Telegrammfehler  

  4. #4
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    In diesem Fall ist der PBT3 sicher das richtige Werkzeug. Vorher aber noch einige (vielleicht auch dumme ) Fragen: Sind die Ausfalluhrzeiten in etwa mit irgendwelchen Vorgängen (schalten großer Lasten,..) in der näheren Umgebung identisch? Wurde die Verkabelung, die Verlegung, die Anschlüsse, die Stecker und die Abschlüsse kontrolliert?
    Sie können den PBT3 auch testweise für einen Monat mieten. Der Mietpreis wird beim Kauf innerhalb dieser Zeit voll angerechnet. Und bis jetzt war jeder von dem Gerät so überzeugt, dass er auch gekauft hat. Bei Interesse wenden Sie sich an Vertrieb@deltalogic.de.
    Rainer Hönle
    DELTA LOGIC GmbH

    Ein Computer kann das menschliche Gehirn nicht ersetzen. Engstirnigkeit kann unmöglich simuliert werden. (Gerd W. Heyse)

  5. #5
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    Ich habe vor Ort versucht solche Verbindungen (schalten von Lasten) zu finden, aber das war bei 2 Ereignissen in 24 Stunden nicht möglich. Ursache könnte unser 24V Netzteil gewesen sein. Ein längsgeregeltes Netzzeil von IFM ganz ohne Eisen. Habe mal gelesen, dass diese Netzteile recht empfindlich auch auf nicht energiegeladenen Oberwellen reagieren können. Bei Störungen mit diesem Netzteil kat sich schon mal ein Kollege mit einem kleinen Trenntrafo geholfen. Wir werden in Zukunft Netzteile von Siemens einsetzen.
    Ich gehe davon aus, das der PB-T3 zum Preis von 3.248€ Soft- und Hardware beinhaltet. Vielleicht auch noch ein Wenig Hilfe wie falsche Signale interpretiert werden müssen. Wahrscheinlich werde ich ein solches Gerät beantragen, zumal wir viel Anlagen nach Russland liefern müssen, und intern DP verlegt haben.
    Zitieren Zitieren es gibt keine dummen Fragen  

  6. #6
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    Zitat Zitat von kipphase
    Ich gehe davon aus, das der PB-T3 zum Preis von 3.248€ Soft- und Hardware beinhaltet. Vielleicht auch noch ein Wenig Hilfe wie falsche Signale interpretiert werden müssen.
    Hardware, Software und Infos wie sich welcher Fehler auf die Messungen auswirkt bzw. erkannt wird.
    Wahrscheinlich werde ich ein solches Gerät beantragen, zumal wir viel Anlagen nach Russland liefern müssen, und intern DP verlegt haben.
    Freut mich
    Rainer Hönle
    DELTA LOGIC GmbH

    Ein Computer kann das menschliche Gehirn nicht ersetzen. Engstirnigkeit kann unmöglich simuliert werden. (Gerd W. Heyse)
    Zitieren Zitieren Re: es gibt keine dummen Fragen  

  7. #7
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    Hallo Kipphase,

    welche Geräte sind denn als Busteilnehmer vorhanden?

    Ich hatte vor Jahren mal einen ähnlichen Fall. Sporadisch kam es zu sehr kurzen Ausfällen, stets verschiedener Teilnehmer. Erkannt wurde das Problem, wie auch in deinem Fall, weil Signale (Thermokontakte) eine Störung ausgelöst hatten. Busteilnehmer waren Wago-Klemmen, Sütron-Terminals, SICK-Barcodescanner und Identsysteme der Fa. "P". Nach aufwendiger Fehlersuche stellte sich heraus, das der Fehler nicht auftrat, wenn alle Identsysteme vom Bus genommen wurden. Selbst eine komplette Neuverlegung des Busses in Stahlpanzerrohr und zusätzlicher Potenzialausgleich brachten keinen Erfolg. Ausgelöst wurde Fehler durch dezentrales Schalten kleiner (4kW) Gleichspannungs-Motorschütze (mit Schutzbeschaltung!), auch ohne Last bzw. ohne Antrieb. Im worst-case (alle Schütze schalten gleichzeitig) tritt der Fehler heute noch auf. Bei einer weiteren Anlage, bei der das selbe Identsystem verwendet wurde, hatten wir ähnliche Probleme. Viele andere Anlagen gleichen Umfangs aber ohne dieses Identsystem laufen problemlos, beim selben Kunden und in der selben Umgebung.

    Transienten auf Gleichstromleitungen, wie wir sie beim Schalten der Schütze hatten, sind übrigens sehr störend für den Profibus.

    Handbuch PROFIBUS-Netze 6GK1970-5CA20-0AA0 Ausgabe 2 05/2000
    Die Einteilung der Leitungen nach Spannungsklassen beruht auf der Annahme,
    daß die mitgeführten Störspannungen um so geringer sind, je niedriger die geführte
    Nutzspannung ist. Beachten Sie jedoch, daß z.B. die Gleich- oder 50 Hz-
    Versorgungsspannungen von Energieleitungen keine Störgefahr für PROFIBUS-
    Leitungen darstellen. Die kritischen Störspannungen im Freuenzbereich kHz bis
    MHz wird durch die an die Leitung angeschlossenen Verbraucher erzeugt. Eine 24
    V DC-Leitung, mit der regelmäßig ein Relais geschaltet wird, weist ein für Busleitungen
    wesentlich kritischeres Störspektrum auf, als eine 230 V-Leitung, die eine
    Glühlampe versorgt.

    @Rainer Hönle
    Ich hatte damals auch einen Bustester des Kunden zur Verfügung. Glaube, es war ein Gerät vom Murr-Elektronik (gibt's das?). Geholfen hat das Ding leider nicht. Gibt es ein Testgerät, welches oben genannten Fehler lokalisieren kann? Offensichtlich haben ja die Identgeräte, veranlasst durch "geringfügige" Störungen aus der Umgebung, den Bus lahmgelegt. Ein oder zwei beliebige Teilnehmer, die gerade aktiv waren, wurden dadurch an der Kommunikation gehindert. Kann ein Testgerät das "Sensibelchen" erkennen, oder "nur" den jeweils ausgefallenen Teilnehmer?


    Gruß, Onkel
    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford

  8. #8
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    Hallo Onkel,
    du könntest da ins Schwarze getroffen haben, danke. Tatsächlich schaltet bei uns im Schaltschrank unregelmäßig ein Gleichstromschütz einen 7,5 KW Hydraulikmotor an u. aus. Am Bus hängen eine 315-2DP, ein OP170B, und 4 Phoenix Inline-Terminals. Im Schaltschrank liegt das Buskabel mit den Ansteuerungen für das Gleichstromschütz zusammen. Wir werden in Zukunft auf eine getrennte Verlegung achten.
    Wir haben auch umgestellt von Phoenix auf Siemens, weil mir die Klemmen von Phoenix mechanich schon nicht den stabilsten Eindruck machen.
    In unseren neueren Anlagen hat der Hydraulikmotor 15KW und wir über einen Sanftstarter von Siemens geschaltet, vielleicht verringert das ja die Probleme.

    @Rainer Hönle
    habe einen Tester beantragt, ob er genehmigt wird weis ich noch nicht. Ich denke aber, da wir immer mehr DP-Bus einsetzen kann ein Tester nicht schaden, wenn ich damit Fehler schon bei uns im Werk in unser Installation lokalisieren kann.

    Gruß
    Kipphase

  9. #9
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    Zitat Zitat von Onkel Dagobert
    Ich hatte damals auch einen Bustester des Kunden zur Verfügung. Glaube, es war ein Gerät vom Murr-Elektronik (gibt's das?). Geholfen hat das Ding leider nicht. Gibt es ein Testgerät, welches oben genannten Fehler lokalisieren kann? Offensichtlich haben ja die Identgeräte, veranlasst durch "geringfügige" Störungen aus der Umgebung, den Bus lahmgelegt. Ein oder zwei beliebige Teilnehmer, die gerade aktiv waren, wurden dadurch an der Kommunikation gehindert. Kann ein Testgerät das "Sensibelchen" erkennen, oder "nur" den jeweils ausgefallenen Teilnehmer?


    Gruß, Onkel
    Solche Störungen bekommt man am besten mit einem Oszilloskop in den Griff.
    Einfach an einem Busstecker die Pins für A,B,interne Masse und RTS herausführen.
    Diesen Stecker am Master oder einen zugänglichen Slave anstecken.
    B gegen interne Masse messen
    Trigger auf einen Level stellen, so dass keine "normalen Bussignale" getriggert werden, und auf einmaliges Triggern stellen.
    Da diese Peaks von den schalteten Schützen oft eine ziemlich hohe Spannung haben, können sie so ohne Probleme "eingefangen" werden.

    Mir ist klar dass hier etwas Übung und Kenntnisse nötig sind, aber glaub mir solche Störungen wirst du nicht anders finden (ich kenn alle "Messgeräte", hier ist das PBT3 das einzig brauchbare).


    Gruß Centi

  10. #10
    Anonymous Gast

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    Hallo Busgeschädigte.

    Wenn ich eure Beiträge lese stelle ich einen hohen Anteil an EMV Störungseinflüsse fest. Grundsätzlich haben Sie mehrer Chancen die Busstabilität zu erhöhen. ich kann Ihnen nur ein Mix aus verschiedenen Werkzeugen empfehlen.
    �� Für Messungen an der stehenden Maschine:
    �� eine Längenmessung des gesamten Profibusstrangs, Impedanzwert und Busabschluss.
    Werkzeuge: Besser Nettest II oder BT 200
    �� Messungen an laufender Anlage für einen kompletten Maschinenzyklus
    oder 1 Stunde
    �� Sendepegel aller Busteilnehmer als Balkendiagramm minimale Pegelhöhe mit PBT 3 Tester min.
    (4,4*220/R+220) V (R=Schleifenwiderstand bei gemessener Leitungslänge 11 Ohm für 100m) am
    Segment Anfang und am Segmentende gemessen, keine Signalverformung. mit einer statischen, und
    einer zeitlicher Bewertung über alle Teilnehmer. Pegelsprünge kleiner gleich 0,2 VDC
    �� Keine Glitsches, keine schlechten Flanken, keine schlechten Pegel.
    Werkzeuge: PBT II mit Abschlußbericht.
    �� Eine Prüfung der Verdrahtungsreihenfolge mit Doku
    �� Messung von Fehltelegrammen mit dem PB Mobil oder NetTEST II oder PBT 3 oder besser dem Scope,
    Buszykluszeit durchschnitt/ min / max. Anzahl der Fehltelegramme / Stunde = 0,
    Laufzeitoptimierung
    Werkzeug: Besser PB Scope oder PB Mobile oder NetTEST II mit Online-Modul mit
    �� Messungen von Leckströmen zwischen den Teilnehmern
    Der Leckstrom sollte zwischen den Teilnehmer nicht mehr 1 – 10 mA und über den Teilnehmer im
    Kunststoffgehäuse nicht mehr 1 – 20 mA betragen. Zielwerte sind ca. 1-3 mA.
    Werkzeug: Leckstromzange

    Als letztes kann ich Ihnen noch einen Leergang über die Wirkungsmechannismen der EMV auf den Profibus anbieten.
    Ich bin überzeugt. daß Sie alle dann in der Lage sind Ihren Bus in Ordung zu bringen.
    Zitieren Zitieren Busstörungen  

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