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Thema: Zuverlässig Profibus Ausfall erkennen

  1. #11
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    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    Auch selbst wenn wir die Leitungen getrennt in abgeschirmten und geerdeten Kanälen verlegt haben, gab es Störungen.
    Meiner Erfahrung nach werden abgeschirmte Kanäle "überbewertet".
    Ich hab schon Profibus versuchsweise neben Schweißkabeln verlegt ... Ohne Probleme.
    Die Probleme mit der Schirmung handelt man sich meist woanders ein.
    A und O bei Profibus ist ein vernünftiger Potentialausgleich. Dann müssen erst gar nicht Ausgleichsströme über den PB-Schirm fliesen.
    Wir haben an jeder Station eine Potentialausgleichsschiene und fahren von dort mit min. 16qmm zum Schaltschrank.
    Seitdem wir das machen, haben wir keinerlei Probleme mehr in dieser Hinsicht.
    Getrennte Kabelkanäle für Antriebe und Bus gibt es bei uns nicht mehr bzw. sehr selten.

    Ausserdem hat sich gezeigt, dass es ganz erhebliche Qualitätsunterschiede bei Steckern gibt.
    Auch wenn die Stecker von Siemens vergleichsweise teuer sind, haben wir damit langfristig die besten Erfahrungen gemacht.

    Stichwort Profinet:
    Fehlersuche wird damit wahrscheinlich auch nicht einfacher.
    Hauptvorteil für uns ist, dass wir fast ausschliesslich vorkonfektionierte Leitungen mit M12-Steckern verwenden können.
    Und wenn man da nicht am falschen Ende spart, dann hat man (hoffentlich) seine Ruhe.

    Gruß
    Dieter

  2. #12
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Auch wenn die Stecker von Siemens vergleichsweise teuer sind, haben wir damit langfristig die besten Erfahrungen gemacht.
    Sehe ich auch so, aber das setzt voraus, das man bei Fastconnect-Stecker auch das richtige Kabel verwendet und auch beim
    Fastconnect-Werkzeug die richtige Abisolierlänge verwendet. Das Problem ist derjenige, dessen Hand und Verstand das Werkzeug führt.
    Grüße Frank

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu IBFS für den nützlichen Beitrag:

    Blockmove (25.02.2013)

  4. #13
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    Zitat Zitat von IBFS Beitrag anzeigen
    ...Das Problem ist derjenige, dessen Hand und Verstand das Werkzeug führt.
    Vor allem wenn derjenige nicht das richtige Werkzeug benutzt und alles mit einem Cuttermesser abisoliert
    Habe mir daher angewöhnt unsere Monteure am Anfang eines Projekts erstmal mit dem richtigen Werkzeug auszurüsten.

  5. #14
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    Zitat Zitat von IBFS Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so, aber das setzt voraus, das man bei Fastconnect-Stecker auch das richtige Kabel verwendet und auch beim
    Fastconnect-Werkzeug die richtige Abisolierlänge verwendet. Das Problem ist derjenige, dessen Hand und Verstand das Werkzeug führt.
    Werkzeug und Kabel ist eigentlich nur eine Kleinigkeit ... aber eine ENTSCHEIDENDE.
    Manchmal geht es nicht anders als mit dem Cuttermesser (es gibt ja leider nicht nur Fastconnect).
    Und da nutzen unsere Elektriker mittlerweile die Schieblehre und halten sich an die Vorgaben der Hersteller gemäß Abmantel- und Schirmlänge.
    Sie wurden dafür zwar schon oft belächelt ... Aber wir haben sehr selten Ärger mit dem Bus.

    Gruß
    Dieter

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu Blockmove für den nützlichen Beitrag:

    ducati (05.03.2013)

  7. #15
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    Zitat Zitat von marlob Beitrag anzeigen
    Unsere Firma hat bei einigen Kunden Combricks von Procentec zum Monitoring vom Profibus eingebaut.
    Mehr Infos hier
    http://www.procentec.de/products/combricks.php
    Wir haben vor kurzem den Profitrace von Procentec als mobile Version getestet und sind positiv überrascht gewesen. Da wir mit der mobilen Variante besser zurechtkommen als mit der Festinstallation hbaen wir uns das Combricks-System nur kurz angeschaut, machte aber ebenfalls einen guten Eindruck. Da sich die Software von den Diagnosemöglichkeiten m.E. ähnelt lohnt es sich vielleicht für euch, das Ganze mal an einer Anlage im Livebetrieb zu testen, ist auf Anfrage sicherlich möglich. Die Diagnosemöglichkeiten und das "Schauen in die Glaskugel" sind schon nett, auch wenn man nicht von so einem System erwarten darf, dass es 100% Fehlerminimierung kann. Vor plötzlichen Bauteilausfällen kann das auch nicht warnen, schleichende Kontaktverschlechterungen oder so aber schon.

    Gruß
    Timo
    chaos, panic and disorder - my work is done!

  8. #16
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    Wer etwas Niederländisch versteht kann sich das Combricks Modul nächste Woche auch mal gratis vorführen lassen
    http://procentec.nl/combricks/combricks-demodag.php

    ==================
    marlob

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  9. #17
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    Ich schieb das mal in Feldbusse.
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)

  10. #18
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    Hohe Sicherheit für sein Bussystem kann man erhalten wenn die Anlage mit verschiedenen Geräten vermessen wird. Und auch die EMV-Einflüsse müssen untersucht werden. Als Ergebnis einer solchen Messung gibt es ein Protokoll mit Handlungsempfehlungen.
    Nachdem die Verbesserungen durchgeführt worden sind kann unter Verwendung eines PQT der Bus für eine Zeit als stabil angesehen werden. Der PQT muss sich dann nur noch um die Alterungserscheinungen kümmern, welche er über eine LED und einen Relaisausgang signalisiert.

    Mfg truga

  11. #19
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    Zitat Zitat von truga Beitrag anzeigen
    Nachdem die Verbesserungen durchgeführt worden sind kann unter Verwendung eines PQT der Bus für eine Zeit als stabil angesehen werden. Der PQT muss sich dann nur noch um die Alterungserscheinungen kümmern, welche er über eine LED und einen Relaisausgang signalisiert.
    Was ist denn ein PQT?

    Wir haben viele Anlagen bei denen als Anlagenbus Profibus über Lichtwellenleiter in Ringstruktur ausgeführt wurde. Bei etwas älteren Anlagen kommt es gelegentlich zu Ausfällen, die aber ausnahmslos durch defekte Siemens Profibus CPs oder ein defekte OLMs verursacht wurden.
    Meistens gibt es ein paar Tage bevor das Gerät ganz stirbt schon die ersten sporadischen Störungen auf dem Bus. Als ich einmal zur Diagnose vor Ort war konnte ich den Fehler auch beobachten, aber durch keine Diagnose das Gerät welches sich im Ableben befindet lokalisieren. Weil z.B. in den Diagnosepuffern der CPs auf allen Baugruppen gleichzeitig die gleiche Meldung erschien.

    Und dann durch Messungen vorab erkennen wenn eine Baugruppe in den nächsten paar Wochen das Zeitliche segnet? Ich glaube nicht dass sowas funktioniert.

    Ich bin auch der Meinung dass Ethernet mit TCP/IP zumindest im Anlagenbus robuster als Profibus ist. Bei Ethernet ist es zumindest unwahrscheinlich dass ein defekter Teilnehmer gleich das ganze Netz lahmlegt. Und neue Technologie ist das auch nicht - sogar älter als Profibus.

  12. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Thomas_v2.1 für den nützlichen Beitrag:

    bike (25.02.2013),centipede (26.02.2013)

  13. #20
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    Thomas, du schreibst mir aus der Seele.
    Es wird groß erklärt, das Sterben der Teilnehmer / des Bus ist vorhersehbar.
    Doch noch habe ich von niemand gehört, wie das gehen soll.

    Auch haben wir bessere Erfahrungen mit Profinet- und/oder Ethernet Vernetzungen.


    bike
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    Good programmers write code that humans can understand."
    --Martin Fowler

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