Zuviel Werbung? - > Hier kostenlos beim SPS-Forum registrieren

Seite 3 von 6 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 60

Thema: Zuverlässig Profibus Ausfall erkennen

  1. #21
    Registriert seit
    17.07.2009
    Ort
    Am Rande der Ostalb
    Beiträge
    5.480
    Danke
    1.141
    Erhielt 1.240 Danke für 973 Beiträge

    Standard


    Zuviel Werbung?
    -> Hier kostenlos registrieren
    Zitat Zitat von Thomas_v2.1 Beitrag anzeigen
    Ich bin auch der Meinung dass Ethernet mit TCP/IP zumindest im Anlagenbus robuster als Profibus ist. Bei Ethernet ist es zumindest unwahrscheinlich dass ein defekter Teilnehmer gleich das ganze Netz lahmlegt.
    Jetzt mal bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Wenn du Profinet in gleicher Topologie - sprich als Bus - verlegst, dann reisst dir ein einzelner defekter Teilnehmer das Bussegment genauso runter.
    Wenn du das nicht willst, dann kannst du entweder einen Ring - sofern unterstützt - oder sternförmig verkabeln.

    Zum Alter: Physikalisch ist Profibus RS485 und mind. so alt wie Ethernet.

    Gruß
    Dieter

  2. #22
    Registriert seit
    29.03.2004
    Beiträge
    5.735
    Danke
    143
    Erhielt 1.685 Danke für 1.225 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Jetzt mal bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Wenn du Profinet in gleicher Topologie - sprich als Bus - verlegst, dann reisst dir ein einzelner defekter Teilnehmer das Bussegment genauso runter.
    Wenn du das nicht willst, dann kannst du entweder einen Ring - sofern unterstützt - oder sternförmig verkabeln.
    Ein Bus ist in Ethernet Netzwerken aber heutzutage recht selten. Wenn du z.B. Profinet mit einer ET200S aufbaust, nutzt du doch höchstwahrscheinlich den integrierten Switch in der Baugruppe. Darum ist bei einem Kabeldefekt oder einer Baugruppenstörung immer nur der Teil ab dem Defekt gestört, der Rest läuft weiter.
    Beim Profibus ist immer gleich alles tot.

  3. #23
    Registriert seit
    17.07.2009
    Ort
    Am Rande der Ostalb
    Beiträge
    5.480
    Danke
    1.141
    Erhielt 1.240 Danke für 973 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von Thomas_v2.1 Beitrag anzeigen
    Ein Bus ist in Ethernet Netzwerken aber heutzutage recht selten. Wenn du z.B. Profinet mit einer ET200S aufbaust, nutzt du doch höchstwahrscheinlich den integrierten Switch in der Baugruppe. Darum ist bei einem Kabeldefekt oder einer Baugruppenstörung immer nur der Teil ab dem Defekt gestört, der Rest läuft weiter.
    Beim Profibus ist immer gleich alles tot.
    Also wenn ich den integrierten Switch nutze und so vo einer Station zur naächsten fahre, dann kommt das einem Bus schon sehr nahe
    Und da die integrierten Switche doof (nicht gemanaged) sind, kann dir eine "spinnende" Station schon heftig Ärger einhandeln. Profibus Fehlersuche ala Terminierung ein und schauen ob jetzt der Busfehler weg ist, ist bei Ethernet auch nicht sooo einfach.

    Persönlich bevorzuge ich auch Profinet, glaube aber nicht das Marketinggebabbel von wegen ist Standard, Ausfallsicher, Bewährte Technik usw.

    Gruß
    Dieter

  4. #24
    Registriert seit
    29.03.2004
    Beiträge
    5.735
    Danke
    143
    Erhielt 1.685 Danke für 1.225 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Also wenn ich den integrierten Switch nutze und so vo einer Station zur naächsten fahre, dann kommt das einem Bus schon sehr nahe
    Und da die integrierten Switche doof (nicht gemanaged) sind, kann dir eine "spinnende" Station schon heftig Ärger einhandeln. Profibus Fehlersuche ala Terminierung ein und schauen ob jetzt der Busfehler weg ist, ist bei Ethernet auch nicht sooo einfach.
    Die Siemens Handbücher sprechen zumindest von Switch (wohl eher Switching Hub also Layer 2) und Potentialtrennung der RJ45 Buchsen. Ich habs zwar noch nicht getestet, aber man sollte auf einer Seite einen Kurzschluss auf dem Netzwerkkabel machen dürfen, und die andere Seite läuft weiter.
    Und ein Switch kann mit völlig falschen Telegrammen in der untersten Protokollebene auch nichts anfangen, denn total doof sind die auch nicht.

    Bei diesem Profibus Diagnosestecker von Göhringer ist es ja schön dass er Telegrammwiederholungen aufzeichnet, nur kann ich damit immer noch nicht herausfinden welcher Teilnehmer die Störung verursacht, denn durch die Bustopologie tauchen die Telegrammwiederholungen an jedem Teilnehmer auf.
    Vielleicht muss ich aber auch einfach nur mal eine Schulung mitmachen, weil mir eine Möglichkeit der Diagnose mit diesem Stecker entgangen ist.

    Wenn das so einfach wäre bräuchte ich ja nur in den Diagnosepuffer der CPs reinzuschauen, denn Telegrammwiederholungen werden dort auch protokolliert. Zumindest wenn diese das eingestellte Retry-Limit überschreiten. Und solange man keinen redundanten Ring aufbaut lässt man diesen eigentlich auf 1 stehen.

  5. #25
    Registriert seit
    17.07.2009
    Ort
    Am Rande der Ostalb
    Beiträge
    5.480
    Danke
    1.141
    Erhielt 1.240 Danke für 973 Beiträge

    Standard

    Aus elektrischer Sicht sind die Switche natürlich getrennt. Schwachpunkt sehe ich allerdings bei den Steckern. Die Entscheidung für diese "industrietauglichen" RJ45 halte ich für - gelinde gesagt - fragwürdig. Ich wage mal die Prognose, dass wir da in den nächsten Jahren auch noch viel Freude haben werden.

    Gruß
    Dieter

  6. #26
    Registriert seit
    02.02.2012
    Ort
    Main Spessart
    Beiträge
    45
    Danke
    1
    Erhielt 11 Danke für 11 Beiträge

    Standard

    Hallo,
    es ist richtig das der PQT von Göhringer nicht auf die Stelle zeigt an der der Fehler liegt, er gibt nur die Aussage ob der PB gut oder schlecht ist.
    Durch den Einsatz des PQT kann einfach festgestellt werden ob der Bus in Ordnung ist. Das ist eine schnelle und günstigste Möglichkeit festzustellen ob etwas klemmt.
    Wenn die Messgeräte um den PB zu messen im Haus vorhanden sind -> Prima.
    Wenn nicht -> welches soll ich denn kaufen? Da es kein Gerät gibt mit dem ich alle Fehler herausfischen kann werde ich einige benötigen. (Profibustester, EMV-Sonden,Stromzange,Oszilloskop, Spektrum-Analyser) Wert ca. 16 TEUR
    Aber nicht jeder hat alle benötigten Messgeräte, und es ist auch Erfahrung notwendig um die Messergebnisse richtig zu bewerten. Was nützt das beste Messgerät wenn es 2 Jahre im Schrank liegt und man im Fehlerfall erst mal die Bedienung des Gerätes studieren muß?
    Der PQT hilft dem Instandhalter festzustellen ob er (externe) Hilfe braucht oder nicht. Der Stecker kann schnell und einfach in die Steuerung eingebunden werden da er über einen Relaisausgang verfügt, und damit als permanente Busüberwachung eingesetzt werden. Und er trifft genau wie alle anderen permanenten Überwachungsgeräte die Aussage ob ein Fehler vorliegt oder nicht.
    Auch für Service-Abteilungen kann es ein einfaches Gerät sein mit dem bei einer Wartung festgestellt werden kann ob der Bus in Ordnung ist oder nicht. Je nach Ergebnis wird dann der Messgerätesatz in der Firma mit Spezialist angefordert.

    MfG truga

  7. #27
    bike ist offline Erfahrener Benutzer
    Themenstarter
    Registriert seit
    03.04.2008
    Beiträge
    6.200
    Danke
    237
    Erhielt 815 Danke für 689 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von truga Beitrag anzeigen
    ...festgestellt werden kann ob der Bus in Ordnung ist oder nicht.
    Das zeigt die Maschine oder Anlage schon allein.
    Ab dem Zeitpunkt wo ein Messgerät eine Fehler erkennt, macht das eine sinnvoll programmierte Software in einer Steuerung auch.
    Es ist richtig, dass nicht jeder ein Messprotokoll richtig lesen und interpretieren kann.
    Also zuerst Zusatzstudium "Profibusprotokollinterpretieren"

    Ich warte immer noch auf den ultimativen Hinweis wie ein Ausfall im Vorfeld zuverlässig erkannt werden kann.


    bike
    "Any fool can write code that a computer can understand.
    Good programmers write code that humans can understand."
    --Martin Fowler

  8. #28
    Registriert seit
    20.10.2003
    Ort
    Biberach
    Beiträge
    5.068
    Danke
    959
    Erhielt 1.459 Danke für 922 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    Das zeigt die Maschine oder Anlage schon allein.
    ...
    .. wie macht sie das?

    Bzw: Was sind die Kriterien für "nicht in Odnung"?
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

  9. #29
    bike ist offline Erfahrener Benutzer
    Themenstarter
    Registriert seit
    03.04.2008
    Beiträge
    6.200
    Danke
    237
    Erhielt 815 Danke für 689 Beiträge

    Standard

    Wenn die Diagnosen der Teilnehmer richtig ausgwertet werden z.B.

    Und wenn es immer wieder und öfter QVZ gibt, dann stimmt etwas nicht.


    bike
    "Any fool can write code that a computer can understand.
    Good programmers write code that humans can understand."
    --Martin Fowler

  10. #30
    Registriert seit
    17.09.2010
    Beiträge
    36
    Danke
    1
    Erhielt 4 Danke für 3 Beiträge

    Standard


    Zuviel Werbung?
    -> Hier kostenlos registrieren
    Zitat Zitat von bike Beitrag anzeigen
    ...
    Es wird groß erklärt, das Sterben der Teilnehmer / des Bus ist vorhersehbar.
    Doch noch habe ich von niemand gehört, wie das gehen soll.
    Eigentlich wurde das ja schon erklärt, aber nochmal aus einem anderen Blickwinkel:

    Spätestens ab der Inbetriebnahme hinterlassen Einflüsse verschiedenster Art ihre Spuren in Form von Verschleißeffekten an der Businstallation. Neben der Alterung von Bauteilen wie Kondensatoren wirken über den gesamten Lebenszyklus immer wieder Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen, Kühlmittel, Lösungsmitteldämpfe, Vibrationen und Wechselbiegebelastungen auf die Profibusinstallation.

    Mögliche Folgen sind:

    • Oxidation von Kontaktoberflächen
    • Verschmutzung von Kontakten durch Staub, Öl, Kleber und Metallstaub
    • Kabelbrüche im Kabelschlepp
    • kalte Lötstellen durch mechanische Beanspruchung und Temperaturwechselbelastungen
    • Austrocknen von Elektrolytkondensatoren
    • Kurzschluss durch mechanische Reibung
    • Beanspruchung der Buskabel durch Chemikalien und Lösungsmittel
    • Whiskerbildung an Leiterplatten
    • Versprödung von Kunststoffen durch UV-Strahlung

    Diese Alterungeffekte wird wohl niemand bestreiten.

    Mit zunehmender Alterung steigt die Anzahl der Fehltelegramm bzw. Telegrammwiederholungen.

    Irgendwann reichen die Wiederholungen nicht mehr und der Bus steht.
    Viele Grüße

    IVG Göhringer • Mönchweg 5 • 71088 Holzgerlingen
    Tel. +49 (0) 70 31-60 788-01 • info@i-v-g.dehttp://www.i-v-g.de

Ähnliche Themen

  1. Ausfall Profinetteilnehmer erkennen
    Von mjoedi im Forum Simatic
    Antworten: 32
    Letzter Beitrag: 15.10.2012, 09:41
  2. Profibus ausfall
    Von kpeter im Forum Feldbusse
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 19.09.2012, 00:31
  3. CP342-5 Ausfall erkennen und Neustart
    Von klauserl im Forum Simatic
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 19.03.2009, 10:37
  4. Profibus ausfall
    Von vecoplaner im Forum Simatic
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 22.12.2007, 13:26
  5. Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 03.08.2006, 14:27

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •