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Thema: Messen der Signalform bei PROFIBUS

  1. #11
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    hallo Zusammen,

    da das PT nicht auf die PA angeschlossen werden kann ist die ein grosser Nachteil weil es mir schon so ergangen ist, dass es bei der Übersetzung von DP zu PA sich was ereignet hatte.Dies sehe damit nicht oder ich kann nicht sagen ob diese sich gegenseitig beeinflussen.

    Es gibt ja eine Vorgabe der PNO Profibus Nutzer Organisation welche die Signalform, die Steilheit und das Signalhöhe an DP und PA definiert.

    DP = zwischen 2,5 und 7,2 Vss
    PA = 400 mVss und 1200 mVss

    mfG

    JOE
    Zitieren Zitieren Mit Oszi Messen  

  2. #12
    beckpreu ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo,
    haben lange nichts mehr von uns hören gelassen. Haben jetzt die ersten Messreihen durchgeführt. Mit Widerständen in beiden Datenleitungen haben wir den Profibus in den Busfehler getrieben. Wir haben die Dämpfung des Signals vom Master zum Slave bestimmt. Bei 20 dB bekamen wir unseren Busfehler.
    Unsere Frage, weiß einer von euch wie lang die maximale Leitungslänge zwischen zwei Teilnehmern sein darf? Was kann man sonst noch über die Leitungslänge und Dämpfung sagen? Für jede Antwort sind wir dankbar.
    Mfg
    Christian

  3. #13
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    Hi beckpreu,

    die max. zulässige Leitungslänge ist abhängig von der Übertragungsrate.
    Siehe hier;
    http://support.automation.siemens.com/WW/llisapi.dll?func=cslib.csinfo〈=de&objid=37627&caller=view

    Hier die Leitungsspezifikation:

    Code:
    PROFIBUS Busleitungen                                                                                                                                                                         Leitungstyp 1)
                                             PROFIBUS 
    FC Standard Cable
                                             PROFIBUS 
    FC Robust Cable
                                             PROFIBUS 
    FC Food Cable
                                                                                     Einsatzgebiete
                                             Universell einsetzbar
                                             Chemisch und mechanisch beanspruchte Umgebung
                                             Nahrungs- und Genussmittelindustrie 
                                                                   Dämpfung
    • bei 16 MHz
    < 42 dB/km < 42 dB/km < 42 dB/km
    • bei 4 MHz
    < 22 dB/km < 22 dB/km < 22 dB/km
    • bei 9,6 kHz
    < 2,5 dB/km < 2,5 dB/km < 2,5 dB/km Wellenwiderstand
    • bei 9,6 kHz
    270 ± 27 Ω 270 ± 27 Ω 270 ± 27 Ω
    • bei 38,4 kHz
    185 ± 18,5 Ω 185 ± 18,5 Ω 185 ± 18,5 Ω
    • bei 3 bis 20 MHz
    150 ± 15 Ω 150 ± 15 Ω 150 ± 15 Ω Nennwert 150 Ω 150 Ω 150 Ω Schleifenwiderstand ≤ 110 Ω/km ≤ 110 Ω/km ≤ 110 Ω/km Schirmwiderstand ≤ 9,5 Ω/km ≤ 9,5 Ω/km ≤ 9,5 Ω/km Betriebskapazität bei 1 kHz ca. 28,5 nF/km ca. 28,5 nF/km ca. 28,5 nF/km Betriebsspannung (Effektivwert) ≤ 100 V ≤ 100 V ≤ 100 V Leitungsart (Normbezeichnung) 02YSY (ST) CY 1 × 2 × 0,64/2,55-150 KF 40 FR VI 02YSY (ST) CY 1 × 2 × 0,64/2,55-150 KF 40 FR VI 02YSY (ST) CY 1 × 2 × 0,64/2,55-150 KF 40 FR VI Mantel
    • Material
    PVC PUR PE
    • Durchmesser
    8,0 ± 0,4 mm 8,0 ± 0,4 mm 8,0 ± 0,4 mm
    • Farbe
    violett violett schwarz Zul. Umgebungsbedingungen
    • Betriebstemperatur
    –40 ºC bis +60 ºC –40 ºC bis +60 ºC –40 ºC bis +60 ºC
    • Transport-/Lagertemperatur
    –40 ºC bis +60 ºC –40 ºC bis +60 ºC –40 ºC bis +60 ºC
    • Verlegungstemperatur
    –40 ºC bis +60 ºC –40 ºC bis +60 ºC –40 ºC bis +60 ºC Biegeradien
    • einmaliges Biegen
    ≥ 75 mm ≥ 75 mm ≥ 75 mm
    • mehrmaliges Biegen
    ≥ 150 mm ≥ 150 mm ≥ 150 mm Zulässige Zugkraft 100 N 100 N 100 N Gewicht 76 kg/km 73 kg/km 67 kg/km Halogenfreiheit nein nein nein Brandverhalten flammwidrig nach VDE 0482-266-2-4, IEC 60332-3-24 flammwidrig nach VDE 0482-265-2-1, IEC 60332-1 entflammbar UL-Listung / 300 V Rating ja / CM/CMG/PLTC/Sun Res ja / CMX nein UL-Style / 600 V Rating ja nein nein Beständigkeit gegen Mineralöle und Fette bedingt beständig gut beständig bedingt beständig UV-Beständigkeit ja ja ja Silikonfrei ja ja ja FastConnect-Leitungsaufbau ja ja ja
    Ich hoffe es hilft.

    Gruß Centi
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  4. #14
    beckpreu ist offline Neuer Benutzer
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    Frage

    Hallo,
    unser Projekt neigt sich langsam dem Ende zu. Haben bis jetzt die Signale über Widerstände gedämpft, die Busleitung parallel zu einer Motorleitung (FU- Betrieb) gelegt und die Störeinflüsse gemessen. Wollen noch mal mit den Abschlußwiderständen etwas ausprobieren (einseitig, beiseitig offen).
    Hat noch einer von euch ne gute Idee für einen schönen Versuch mit dem man den Profibus stören kann kann, so einen schönen Versuchsaufbau, wäre super. Dankeschön.

  5. #15
    beckpreu ist offline Neuer Benutzer
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    Ausrufezeichen

    Hallo Leute,
    wir sind es nochmal. Bald ist Schluß, sind dabei die Doku zu schreiben. Kann uns einer beantworten was das genau für eine Datenübertragung zwischen Master und Slave ist, die auch statt findet wenn die CPU im Stop- Zustand bzw. im Busfehler ist. Dankeschön.
    Mfg
    Christian

    PS: Was werden dabei für Informationen ausgetauscht?

  6. #16
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    Hi,

    wenn dem Master ein Slave "fehlt" versucht er ihn in jedem Buszyklus wieder zu synchronisieren.
    Dh. er spricht ihn an und wartet auf Antwort.
    Folgende Vorgehensweise:

    1. Slave Diagnose abfragen DestSAP 60 , der SrcSAP ist immer 62
    2. Get Config DestSAP 59
    3. Set Parameter DestSAP 61
    4. Check Config DestSAP 62
    5. Diagnose abfragen
    6. normaler Datenaustausch defaultSAP

    Der erste Punkt ist der, wo der Master bleibt solange der Slave nicht antwortet. Wenn der Slave antwortet schickt der Master die Konfiguration des Slaves (Anzahl der EA's), Kurzquittung vom Slave. Danach schickt der Master die Parameter für den Slave (Watchdog, Sync, Freeze, usw.), Kurzquittung vom Slave. Abfrage der Konfiguration mit pos. Quittung. Diagnose abfragen mit pos. Quittung. Erst dann geht der Slave wieder in den normalen Nutzdatenaustausch über.

    Die Unterscheidung der einzelnen Telegrammtypen ergibt sich anhand der Kombination von SourceSAP (Byte 9 im Telegramm) und DestinationSAP (Byte . Das Ganze siehe oben.

    So genug "Gefachsimpelt"

    Centi
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  7. #17
    beckpreu ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo,

    hätten da jetzt noch ne Frage. Als wir bei einer Messung die Übertragungsrate auf 1,5 Mbit/s erhöht haben ist uns aufgefallen,
    dass die Signale am Anfang überschwingen. Weiß jemand, warum das Überschwingen bei steigender Übertragungsrate größer wird?
    Uns fehlen da anscheinend die elektrischen Grundlagen

    MfG
    beckpreu

    PS: Bild von der Aufnahme ist im Anhang....

    ......und Frohe Ostern !!!
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  8. #18
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    Hi,

    bei steigender Übertragungsrate werden die Bitzeiten auch immer kürzer, daher stellst du die Zeitachse an deinem Oszi auch immer kürzer.
    Diese Überschwinger sind normal, da sich der Treiber einschwingt.

    Gruß Centi
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