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Thema: Basiszeiteinheit von 31,25us bei Profinet

  1. #1
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    Hallo Leute,

    ich hätte mal eine allgemeine Frage zu Profinet. Wieso wurde eigentlich die Basiszeiteinheit auf 31,25us festgelgt? Gibt es da ein bestimmten Hintergrund oder wurde das einfach so festgelegt. Ich weiß blos, dass man die Basiszeiteinheit für die Berechnung des Sendetaktes brauch.

    Schon mal vielen Dank für eure Antworten.
    Zitieren Zitieren Basiszeiteinheit von 31,25us bei Profinet  

  2. #2
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    Weil man aus einem Takt von 31,25us sehr leicht einen Takt von 1ms ableiten kann: 1ms = 32 * 31,25us. Also einfach fünfmal Takt halbieren.

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu PN/DP für den nützlichen Beitrag:

    oORichOo (25.03.2014)

  4. #3
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    ... diesen Wert findet man übrigens auch als ganzzahligen Faktor im Stromreglertakt der SINAMICS- Antriebe
    (Standardstromreglertakt ist 125µs, minimal: 31,25µs).
    Ist bei Antriebsanbindung über PROFINET IRT Voraussetzung.

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu zako für den nützlichen Beitrag:

    oORichOo (27.03.2014)

  6. #4
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    Danke für eure Antworten.

  7. #5
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    Zitat Zitat von PN/DP Beitrag anzeigen
    Weil man aus einem Takt von 31,25us sehr leicht einen Takt von 1ms ableiten kann: 1ms = 32 * 31,25us. Also einfach fünfmal Takt halbieren.
    Wobei das nicht begründet warum genau 31,25 µs. Ich weiß es selber auch nicht, aber mit der "Begründung" könnte man auch alles andere begründen:

    Wenn der Takt 15,625 µs wäre:
    Weil man aus einem Takt von 15,625 µs sehr leicht einen Takt von 1ms ableiten kann: 1ms = 64 * 15,625 µs. Also einfach sechsmal Takt halbieren.

    Wenn der Takt 62,5 µs wäre:
    Weil man aus einem Takt von 62,5 µs sehr leicht einen Takt von 1ms ableiten kann: 1ms = 16 * 62,5 µs. Also einfach viermal Takt halbieren.

  8. #6
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    ... 31,25µs hat man auch bei SERCOS III und ganzzahlige Vielfache davon.

    Die Frage ist doch eher, warum nicht 25µs oder 50µs, 100µs, ....
    Das dürfte dann wiederum mit der Antriebstechnik zusammenhängen. Dort hat man beim SINAMICS Stromreglertakte also ganzzahlige Vielfache von 31,25µs.
    Diese passen wiederum zu den Pulsfrequenzen. Standardpulsfrequenz ist z.B. 4kHz (bis 32kHz) bei Leistungsteile <120kW und das hängt wiederum mit der heutigen IGBT- Technologie zusammen, die bei dieser Pulsfrequenz ohne nennenswerten Derating auskommt.

  9. #7
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    Das wird mit dem klassischen Regelkonzept der kaskadierten Regekreise zusammenhängen. In digitaler Form sollten die unterlagerten Regelkreis mit der doppelten Abtastrate des überlagerten Regelkreises arbeiten (fragt mich bitte nicht nach der exakten Theorie).
    Und da 1ms Zykluszeit historisch mit em Teiler "1" irgendwie eine Art untere Basis war, hatten unterlagerte Regelkreise dann jeweils die Hälfte an Zyluszeit. Also 500 => 250 => 125 => 62,5 => 31,25 [µs]. Um die kaskadierten Regler aus Sicht des Bustaktes bedienen zu können, gibt es dann wahrscheinlich diese Zahlenwerte.

    Der nächste Schritt wäre konsequenter Weise dann 15,625 µs, wobei das kaskadierte Reglerkonzept in dieser Form nicht zwingend fortgeführt werden muss. Man hätte auch umgekehr rangehen können. Dann hätten wir heute vielleicht Zykluszeiten ala 1µs => 2 => 4 => 8 => ... 1,024 ms.

  10. #8
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    Zitat Zitat von trinitaucher Beitrag anzeigen
    Man hätte auch umgekehr rangehen können. Dann hätten wir heute vielleicht Zykluszeiten ala 1µs => 2 => 4 => 8 => ... 1,024 ms.
    ... wenn ich dann wieder an die Antriebe denke, wo der Stromreglertakt aufgrund der kaskadierten Reglerstruktur ein ganzzahliges Vielfaches sein soll, dann hätte man z.B. einen Stromreglertakt Ti von 128µs. Wenn man z.B. eine Pulsfrequenz 1/2Ti ausrechnet, dann kommt man auf 3,90625 kHz. Auch nicht so schön

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