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Thema: Profinet - erstes grösseres Projekt

  1. #1
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    Hallo Kollegen.

    Demnächst startet mein ersten großeres Projekt mit Profinet und ich bin da auf ein kleines Problem gestoßen :

    In dem Projekt sind insgesamt 3 CPUs (31x-PN/DP) verbaut . Jede CPU hat ein eigenes Bussystem und soll über Profinet mit den anderen CPUs kommunizieren können. Das heißt ja, das alle Teilnehmer an jeder SPS verfügbar sind und irgendwie auch in die Hardwarekonfig eingebunden werden muss. Oder wie geht das ? Oder trage ich nur die Teilnehmer ein die grade für den CPU gehören ein und die anderen sind halt mit am Bus aber stören nicht ?

    Früher war es so das die CPUs über Profinet verbunden waren aber der eigene Bus eine Profibus war.
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender
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  2. #2
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    Servus

    Im grunde genommen ist die Harware Konfiguration ähnlich wie mit Profibus. Man legt für jede CPU ein Profinet IO System an und bindet dort die Teilnehmer ein mit der die entsprechende CPU kommunizieren muss. Jeder Teilnehmer darf nur in einer HW-Kofig projektiert werden (Ausnahme Shared Devices).

    Gruß Kelle

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Kelle für den nützlichen Beitrag:

    Lipperlandstern (29.07.2014)

  4. #3
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    Zitat Zitat von Kelle Beitrag anzeigen
    Servus

    Im grunde genommen ist die Harware Konfiguration ähnlich wie mit Profibus. Man legt für jede CPU ein Profinet IO System an und bindet dort die Teilnehmer ein mit der die entsprechende CPU kommunizieren muss. Jeder Teilnehmer darf nur in einer HW-Kofig projektiert werden (Ausnahme Shared Devices).

    Gruß Kelle

    So weit so gut. Ich habe aber bei Profinet doch jetzt einen großen Bus in dem alle Teilnehmer hängen. Die 3 CPU und sagen wir 30 Teilnehmer. Jetzt hat jede CPU in ihrem Profinet jeweils 10 Teilnehmer. Gibt es da keine Probleme mit den andern 20 die von dieser CPU nicht benutzt werden ?
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

  5. #4
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    Hallo,

    du legst mit der ersten CPU dein PN Netz an. Dort hängst du die 10 Teilnehmer für die CPU rein. Wie beim DP.
    Nun legst du die zweite CPU an, wählst das gleiche PN Netz, und legst wieder 10 Teilnehmer an! Die Adressen können übereinstimmen (1-n) entscheidend ist bei PN im Gegensatz zum DP der Name. Den Teilnehmer "SILO" darf es nur einmal geben. Beim Profibus ist es auch so, dass ihn "nur" die projektierten Teilnehmer interessieren. Sind weitere am Netz interessierte ihn das ja auch wenig.

    Wichtig ist das alle CPU im gleichen IP-Bereich sind, damit du über PN kommunizieren kannst. Somit solltest du dir ein sinnvolles System zur Vergabe der IP-Adressen ausdenken. (Die können zwar frei verteilt liegen, aber eine gewisse Ordnung ist doch ganz nett).

    Grüße

    Marcel
    Stell Dir vor es geht, und keiner kriegts hin!

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu Matze001 für den nützlichen Beitrag:

    Lipperlandstern (29.07.2014)

  7. #5
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    Zum Thema IP Vergabe System noch ein Tip:
    Bei mehreren CPUs eignet sich ein Klasse-B Netz (Subnetz Maske 255.255.0.0). Dabei hat CPU 1 z.B. die IP 172.30.0.1, CPU 2 172.30.1.1, usw...
    Vorteil ist, dass man die maximale Teilnehmeranzahl der CPUs (128 bzw 255 bei CPU319) voll ausnutzen kann und man ein eindeutiges und ordentliches System hat.

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu Kelle für den nützlichen Beitrag:

    Lipperlandstern (29.07.2014)

  9. #6
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    Zum Datenaustausch zwischen den CPUs nutze ich gerne i-Device.
    Funktioniert ähnlich wie ein DP-DP-Koppler und hat den Vorteil, dass du keinerlei Kommunikationsbausteine dafür brauchst.

    Gruß
    Dieter

  10. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Blockmove für den nützlichen Beitrag:

    Lipperlandstern (29.07.2014),Sinix (30.07.2014)

  11. #7
    Avatar von Lipperlandstern
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Zum Datenaustausch zwischen den CPUs nutze ich gerne i-Device.
    Funktioniert ähnlich wie ein DP-DP-Koppler und hat den Vorteil, dass du keinerlei Kommunikationsbausteine dafür brauchst.

    Gruß
    Dieter
    Bisher hab ich das immer mit Put/Get erledigt. Aber ich schau mir das i-Device mal an....
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  12. #8
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    Nun legst du die zweite CPU an, wählst das gleiche PN Netz, und legst wieder 10 Teilnehmer an! Die Adressen können übereinstimmen (1-n) entscheidend ist bei PN im Gegensatz zum DP der Name.
    Ein halbgares Märchen. Im eigentlichen PN Dateinaustausch haben die Frames keinen IP Header, das stimmt.
    Die Parametrierung im Hochlauf ist IP (UDP) basierend und dafür muss die IP Adresse des Devices stimmen und eindeutig sein.
    Wenn die Parametrierung fehlt oder aufgrund doppelter IPs an den Falschen geschickt wird, wird das Device den Betrieb nicht aufnehmen.
    (Außerdem hat die PN Diagonse in Step7 o.ä. wenigstens einen Anteil an IP Traffic, spätestens dabei ist mit Problemen zu rechnen denke ich)

    Es könnte gut gehen, gleiche IP Adressen an einem geswitchten Netzwerk sind aber mit oder ohne PN eine schlechte Idee.
    Kurzum - mach die IP Adressen der Device eindeutig auch wenn Step7/Netpro es nicht erzwingt.
    There are two kinds of fools. One says, “This is old, and therefore good.” And one says, “This is new, and therefore better.”

  13. #9
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    @Popboy
    Ich denke, dass die Profinet-Nr gemeint ist.
    Eine doppelte IP-Adr. ist wirklich keine gute Idee.
    So was ist wirklich Gift.

    Gruß
    Dieter

  14. #10
    Avatar von Lipperlandstern
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    Zitat Zitat von Pipboy Beitrag anzeigen
    Ein halbgares Märchen. Im eigentlichen PN Dateinaustausch haben die Frames keinen IP Header, das stimmt.
    Die Parametrierung im Hochlauf ist IP (UDP) basierend und dafür muss die IP Adresse des Devices stimmen und eindeutig sein.
    Wenn die Parametrierung fehlt oder aufgrund doppelter IPs an den Falschen geschickt wird, wird das Device den Betrieb nicht aufnehmen.
    (Außerdem hat die PN Diagonse in Step7 o.ä. wenigstens einen Anteil an IP Traffic, spätestens dabei ist mit Problemen zu rechnen denke ich)

    Es könnte gut gehen, gleiche IP Adressen an einem geswitchten Netzwerk sind aber mit oder ohne PN eine schlechte Idee.
    Kurzum - mach die IP Adressen der Device eindeutig auch wenn Step7/Netpro es nicht erzwingt.

    Das habe ich auf jeden Fall vor. Jeder Teilnehmer bekommt eine eigene IP, eine eigene Nummer und einen eigenen Namen Der Tipp von Kelle mit dem Klasse B Netz ist super. Da kann man die IP-Adressen schön auf die CPUs aufteilen. Für einen Laien sieht es dann wie getrennte Netzwerke aus ... da gibt es keine dummen Fragen
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