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Thread: Profibusmessgeräte

  1. #11
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    Moin,

    wir haben auch über die Anschaffung eines Profibus-Testkoffers nachgedacht (wobei Softing und Indu-Sol z.T. die gleichen Geräte vertreiben). Indu-Sol ist da eher auf der Entwicklerseite, Softing eher der Anwender, aber in beiden Firmen ist da sicherlich eine hohe Expertise zu erwarten. Dabei will ich die Fa. meines Vorredners nicht außer Acht lassen. Ich kenne sie halt bisher einfach nicht.

    Der Koffer sollte allerdings ~10.000€ kosten. Wir haben da zwar interessante Anwendungsfälle, aber eher selten und da wir i.d.R bei Modernisierungen meist von Interbus auf Profinet wechseln und Profibus in unserer Branche eher einen geringeren Anteil hat (zumindest bei unseren Kunden), haben wir darauf verzichtet.
    Allerdings haben wir einmal die Fa. Indu-Sol zur Fehlersuche beauftragt. Alles super, bis auf den Preis (knapp 3.000€).

    Schlussendlich haben wir uns dazu entschieden für Profibus-Themen Fachfirmen zu beauftragen. Bei Profinet sieht das für uns schon wieder ganz anders aus. Da haben wir einen Kollegen zur Schulung geschickt, einen kompletten Testkoffer angeschafft und erstellen jetzt Protokolle für die Anlagendokumentation nach der Modernisierung (oder suchen Fehler ).

    VG

    MFreiberger
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  2. #12
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    Alles super, bis auf den Preis (knapp 3.000€).
    Na das kommt wohl darauf an, wie aufwändig und wie lange dies gedauert hat ( Stunden, Tage... ).
    Mit Grüßen

    Gesendet von meinem Nokia 6310

  3. #13
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    Moin DeltaMikeAir,

    ja, natürlich kommt das auf den Aufwand und die Dauer an.
    Die konkreten Zeiten zu diesem Fall weiß ich nicht mehr, aber es waren zwei Tage à ~3h (Nachts). Dazu An-/Abreise.

    VG

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  4. #14
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    Quote Originally Posted by Lipperlandstern View Post
    Meine Erfahrung sagt : Tausche alle Kabel und Stecker aus und der Profibus rennt wieder wie doll. Grade bei älteren Anlagen behebst du einen Fehler und morgen kommt der nächste. Da nützen Dir auch die besten Messgeräte nix. Ich hoffe ihr habt min. einen Repeater in dem Profibusstrang. Wenn nicht würde ich da erstmal einen nachrüsten
    Das deckt sich zu 1000% mit meiner Vorgehensweise.
    Erst alle Stecker raus und dabei die Kabel anschauen.
    Hauptfehlerursache bei Anlagen älter als 10 Jahre eindeutig Stecker.

  5. #15
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    Ein Profitrace kostet meines Wissens ungf. 2000 €. Den genaue Preis habe ich nicht.
    Das Gerät ist so gut dass man nicht selber der Eksperte sein muss.
    10000 € für eine Koffer, oder 3000€ pro Tag für eine Eksperte find ich übertrieben.
    Wenn man eine grössere Anlage mit Profibus habe, dann wäre den Profitrace den Preis wert, wenn man z.B. ein Produktions-stopp von 1 Tag auf 1 Stunde verkleinern kann.
    Wenn man eine Eksperte beauftragen willst, dann ist man abhängig von ob jemand vorhanden ist auch wenn den Produktionsstopp passiert in den Nachtschicht !, und wie weit Weck er stationiert ist.
    Jesper M. Pedersen

  6. #16
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    Hallo zusammen,

    ja das mit dem Messgerät ist so eine Sache, wenn ich den Fehler kenne ist es eine einfache Sache. Wenn nicht ist es Glücksache, sich für das richtige Messgerät zu entscheiden. Heute Nacht hatte ich wieder so einen Fall, der in Eure Steckverbinder Theorie passt. Schon als ich in die Halle gekommen bin, hat es stark nach Ammoniak gerochen. Die Kupferschienen im Schrank waren rabenschwarz wie Pech. Anlage stammt aus 2008 und ist bisher recht ordentlich gelaufen. Also ist der erste Ansatz mit dem P-QT 10 und Hupe zu arbeiten und nach Wackelkontakten zu suchen. 4 Stück hatten wir heute Nacht gefunden und gewechselt. Gegen solche ohne Schiebeschalter, (Die haben wir uns extra fertigen lassen für solche Fälle) damit es an den Stellen nicht wieder vorkommt.
    Kabel und Steckverbinder zu wechseln hätte die Anlage (4 Repeater also 500m DP Kabel und 60 Steckverbinder) für mind. eine Woche still gelegt, ist also kein sinnvoller Lösungsweg. Unsere Pegelmessgeräte haben in der kurzen Zeit auch nichts angezeigt. Wäre an dieser Stelle eine Invest gewesen ohne Nutzen.
    Wir kennen jetzt die Schwachstellen in der Anlage auf Grund des Ammoniaks. Dafür ist der P-QT 10 jetzt das richtige Werkzeug. Wir haben auch sofort einen da gelassen zusammen mit weiteren Steckverbindern, für den Fall dass demnächst weiter Steckverbinder auffällig werden.

    https://i-v-g.de/
    Hans-Ludwig Göhringer

  7. #17
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    Hallo Jürgen,

    welche/s Gerät/e für Sie am sinnvollsten ist/sind, hängt davon ab, wie detailliert Sie die Kommunikationsqualität messen wollen, und ob Sie phsikalische Details benötigen, um den aufgetretenen Fehler genau zu benennen.


    Viele Geräte analysieren die logische Kommunikation im PROFIBUS (Teilnehmererkennung, Fehlerdiagramme, Diagrammwiederholungen, Neuanläufe), doch bei der Fehlersuche ist die Physikanalyse/Signale (Oszilloskop, Flankensteilheit, Störspannungsabstand, Qualitätswert) notwendig. Viele Geräte zeigen diese Daten nicht oder nur oberflächlich. Gleiches gilt für die Leitungsdiagnose (Erkennung der typischen Fehler wie Kurzschlüsse -> auch Schirm gegen Leitung A/B, Unterbrechungen, etc.;

    Hier haben sich erfahrungsgemäß auch Unterschiede bei der Genauigkeit zur Längenangabe bis zum Fehler gezeigt.


    Der PROFtest II XL sticht heraus durch seine Leitungsimpedanzmessung -> Erfahrungsgemäß entstehen 20% aller Fehlerquellen durch EMV-Einflüsse. Zwar ist kein Akku-Betrieb möglich, aber bei anderen Geräten sind die Analysemöglichkeiten auch eingeschränkt, d.h. für die vollständige Diagnose braucht man trotzdem einen Rechner.

    Vergleichen Sie unbedingt Abmessungen und Gewicht -> bei schwierig zu erreichenden Messstellen kann das problematisch werden. Der PB-Q wiegt nur 200 g und ist entsprechend handlich.

    Vergleichen Sie auch Funktionen wie das Oszilloskop - ist es inkl. oder muss eine extra Lizenz erworben werden?!

    Funktionen wie die Topologieerkennung sollten im laufenden Anlagenbetrieb inkl. Repeatererkennung zur Verfügung stehen und nicht nur im Offline-Betrieb.

    Ob man einen Koffer mit einem oder 2 Messgeräten herumträgt ist Geschmackssache.

    Der PB-Q ONE und dessen Softwareaufbau ist für die schnelle Analyse bei der Online-Fehlersuche/Wartung inkl. Oszi und hat eine Abnahmeprotokollfunktion. Und der PROFtest II XL zeigt die Details im Offline-Betrieb wie Kurzschlüsse, Schirm gegen Leitung A/B, Unterbrechungen, die dann eindeutig Kabelprobleme, Steckerprobleme und EMV als Fehlerquelle diagnostizieren.

    Empfehlenswert ist immer sich ein konkretes Angebot machen zu lassen (es gibt immer wieder Aktionen).

    Ich hoffe ich konnte etwas Licht ins Dunkle bringen. Melden Sie sich gern bei mir bei weiteren Fragen.

    Frank Strehler

    PS. Es gibt gute Produktvideos.
    Indu-Sol GmbH
    www.indu-sol.com

  8. #18
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    Quote Originally Posted by Hans-Ludwig View Post
    Anlage stammt aus 2008 und ist bisher recht ordentlich gelaufen. Also ist der erste Ansatz mit dem P-QT 10 und Hupe zu arbeiten und nach Wackelkontakten zu suchen. 4 Stück hatten wir heute Nacht gefunden und gewechselt. Gegen solche ohne Schiebeschalter, (Die haben wir uns extra fertigen lassen für solche Fälle) damit es an den Stellen nicht wieder vorkommt.
    Kabel und Steckverbinder zu wechseln hätte die Anlage (4 Repeater also 500m DP Kabel und 60 Steckverbinder) für mind. eine Woche still gelegt, ist also kein sinnvoller Lösungsweg. Unsere Pegelmessgeräte haben in der kurzen Zeit auch nichts angezeigt. Wäre an dieser Stelle eine Invest gewesen ohne Nutzen.
    Die Schiebeschalter sind eine beliebte Fehlerquelle.
    Entweder durch Oxidation kaputt oder durch Vibration in der falschen Stellung.
    Und hier kommst du auch als Laie mit der Pegelmessung ganz schnell an Grenzen ganz besonders ohne Vergleichsmessung von mind. 2-3 Stellen im Strang.

    Gruß
    Blockmove

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