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Thema: Diskussionsrunde "Profibus veraltet und wird aussterben"

  1. #41
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    Zitat Zitat von Edition35 Beitrag anzeigen
    Kommunikation mit der SPS über Profinet. Bilder speichern/aufzeichnen mit dem Laptop (TCP/IP) angeschlossen am PN Netz!?!?!
    Videostreams parallel zu MotionControl über eine Profinet- Leitung wurde schon auf früheren Messen gezeigt. Folgend auch nochmal genannt.
    http://indico.cern.ch/event/249680/a...ycle_times.pdf

    Was mir bei Profibus ganz gut gefallen hat, war die Querverkehrmöglichkeit (direkte SLAVE to SLAVE Kommunikation).
    Geändert von zako (06.12.2015 um 07:35 Uhr)

  2. #42
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    Zitat Zitat von Ralle Beitrag anzeigen
    PS: Bisher hatte ich nur unmanaged Switch, daher weiß ich nicht, ob da noch ein paar Fallstricke lauern.
    Managed-Switch können Segen und Fluch zugleich sein.
    Für unserere Liniennetzwerke setzen wir Cisco IE-Switche ein.
    Diese werden - Gott sei Dank - von der IT betreut. Auf jedem dieser Switche laufen 4 VLANs (Liniennetz, Energiemanagement, Office, Administration).
    Wenn du sowas einrichten willst, dann brauchst du einiges an Know-How.
    In unseren Anlagen verwenden wir grundsätzlich managed Switche von Siemens (meist Scalance X200).
    Der Vorteil dieser Teile ist, dass sie über die normale Hardwarekonfig von Step7 oder TIA konfiguriert werden.
    Wenn du die Profinet-Topologie eingetragen hast, dann kontrolliert der Switch z.B. ob der richtige Teilnehmer am richtigen Port steckt.
    "Wildes" Zustammenstecken ist dann nicht mehr.
    Mit den Switchen funktioniert dann auch die automatische Adressvergabe / Parametrierung der Profinet-Teilnehmer.
    Ein paar Zusatzfeatures wie Kabeltest und Mirrorport sind auch noch eingebaut.

    Gruß
    Dieter

  3. #43
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Managed-Switch können Segen und Fluch zugleich sein.
    Für unserere Liniennetzwerke setzen wir Cisco IE-Switche ein.
    Diese werden - Gott sei Dank - von der IT betreut. Auf jedem dieser Switche laufen 4 VLANs (Liniennetz, Energiemanagement, Office, Administration).
    Wenn du sowas einrichten willst, dann brauchst du einiges an Know-How.
    Was aber an Cisco liegt, da man dort fast immer auf die kryptische Kommandozeile wechseln muss weil es keine gescheite Weboberfläche gibt die alle Befehle unterstützt. Ich musste mich mit den Cisco-Geräten wegen einer Kundenvorgabe mal befassen. Freiwillig würde ich diese Geräte nie mehr einbauen, das ist was für Leute die sich tagtäglich nur mit Cisco Geräten beschäftigen. In Industrienetzwerken sehe ich auch keinen Vorteil den mir Cisco-Geräte bieten. Bei den meisten anderen Switchen ist VLAN (portbasiert) hingegen kein Hexenwerk, wenn man das Prinzip von VLAN verstanden hat.

    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Wenn du die Profinet-Topologie eingetragen hast, dann kontrolliert der Switch z.B. ob der richtige Teilnehmer am richtigen Port steckt.
    "Wildes" Zustammenstecken ist dann nicht mehr.
    Mit den Switchen funktioniert dann auch die automatische Adressvergabe / Parametrierung der Profinet-Teilnehmer.
    Was passiert denn falls ein Teilnehmer mal ausfallen sollte, und kein schneller Ersatz gefunden werden kann (d.h. ein Gerät temporär überbrücken)? Steht dann die ganze Anlage weil die Topologie nicht mehr stimmt?

    Ich erinnere mich an den leidigen Interbus, da gab es mal ein Problem dass die ganze Anlage steht, weil eines von drei Bediengeräten am Interbus ausgefallen war. Da es bei Interbus ebenfalls diese Adressierung anhand der Topologie gibt, funktionierte erstmal nichts mehr.

  4. #44
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    Zitat Zitat von Thomas_v2.1 Beitrag anzeigen
    Was aber an Cisco liegt, da man dort fast immer auf die kryptische Kommandozeile wechseln muss weil es keine gescheite Weboberfläche gibt die alle Befehle unterstützt. Ich musste mich mit den Cisco-Geräten wegen einer Kundenvorgabe mal befassen. Freiwillig würde ich diese Geräte nie mehr einbauen, das ist was für Leute die sich tagtäglich nur mit Cisco Geräten beschäftigen. In Industrienetzwerken sehe ich auch keinen Vorteil den mir Cisco-Geräte bieten. Bei den meisten anderen Switchen ist VLAN (portbasiert) hingegen kein Hexenwerk, wenn man das Prinzip von VLAN verstanden hat.


    Was passiert denn falls ein Teilnehmer mal ausfallen sollte, und kein schneller Ersatz gefunden werden kann (d.h. ein Gerät temporär überbrücken)? Steht dann die ganze Anlage weil die Topologie nicht mehr stimmt?

    Ich erinnere mich an den leidigen Interbus, da gab es mal ein Problem dass die ganze Anlage steht, weil eines von drei Bediengeräten am Interbus ausgefallen war. Da es bei Interbus ebenfalls diese Adressierung anhand der Topologie gibt, funktionierte erstmal nichts mehr.
    Zugegeben Cisco ist von Seiten der Konfiguration "extrem" und eine eigene Welt.

    Wenn die Topologie nicht stimmt, dann leuchten einfach rote LEDs und du siehst im diagnose den entsprechenden Eintrag.

    Gruß
    Dieter

  5. #45
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    Zitat Zitat von Blockmove Beitrag anzeigen
    Zugegeben Cisco ist von Seiten der Konfiguration "extrem" und eine eigene Welt.

    Wenn die Topologie nicht stimmt, dann leuchten einfach rote LEDs und du siehst im diagnose den entsprechenden Eintrag.
    Und was passiert nach Anlage (Netz-)aus und wieder ein? Wann werden denn die Teilnehmer über die Topologie getauft, einmalig beim ersten Neuanlauf, oder bei jedem Neuanlauf?

  6. #46
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    Die Teilnehmer werden nur getauft wenn sie jungfräulich sind.
    Hat ein Teilnehmer einmal eine Konfiguration erhalten, dann bleibt diese erhalten und du musst sie manuell mit der entsprechenden Software ändern.
    Von diesem Aspekt aus betrachtet, sind die Adresssschalter bei Profibus auch nicht schlecht, wobei es auch bei Profinet Teilnehmer mit einem "Ident"-Schalter gibt.
    Wobei es bei Profibus / L2-DP auch einen ähnlichen Mechanismus gab. Wenn ich es noch recht weiß, dann hatten nicht konfigurierte Teilnehmer die Adresse 126.
    Mit COM-ET200 konnte man dann dem Teilnehmer die richtige Adresse zuweisen.

    Gruß
    Dieter

  7. #47
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    Ich schrieb ja, dass es so einen Schalter z.B. bei den Vipa Slio Profinet Geräten gibt. Über einen DIP-Schalter lässt sich auswählen, den Gerätenamen entweder über PG (Taufe) oder über DIP-Schalter zu übernehmen.
    Bei einem maschineninternen Netzwerk das statisch bleibt, ist das mit der Topologierkennung sicher eine Vereinfachung.

  8. #48
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    Zitat Zitat von Thomas_v2.1 Beitrag anzeigen
    Ich schrieb ja, dass es so einen Schalter z.B. bei den Vipa Slio Profinet Geräten gibt. Über einen DIP-Schalter lässt sich auswählen, den Gerätenamen entweder über PG (Taufe) oder über DIP-Schalter zu übernehmen.
    Bei einem maschineninternen Netzwerk das statisch bleibt, ist das mit der Topologierkennung sicher eine Vereinfachung.
    Da wirst du wenig Hersteller finden die so etwas einführen möchten,
    durch umfangreiches eingreifen von BWLer in dir Hardwareendwicklung,
    würden bei der Siemens 1200er Baureihe sogar auf die Betriebsartenschalter
    verzichtet.

    Ich möchte mal gerne wissen wieviel Anwender schon auf die fresse gefallen
    sind, weil Sie nicht wussten, das man den Schalter in der Konfig einstellen muss.

    Vor allen den Finanziellen Schaden der Kunden und Maschinenbauer entstanden ist,
    weil die Steuerung sich nicht mehr in den RUN Modus versetzen lässt.

    ... Ich weiß etwas Offtopic ...
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu rostiger Nagel für den nützlichen Beitrag:

    de vliegende hollander (06.12.2015)

  10. #49
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    Hier hast Du jemanden, der auf die Fresse gefallen ist

    Meiner Meinung nach sollte Standardmässig "Bei Netzein -> RUN" angewählt sein.

    Grüße

    Marcel
    Stell Dir vor es geht, und keiner kriegts hin!

  11. #50
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    Zitat Zitat von rostiger Nagel Beitrag anzeigen
    Da wirst du wenig Hersteller finden die so etwas einführen möchten,
    durch umfangreiches eingreifen von BWLer in dir Hardwareendwicklung,
    würden bei der Siemens 1200er Baureihe sogar auf die Betriebsartenschalter
    verzichtet.

    Ich möchte mal gerne wissen wieviel Anwender schon auf die fresse gefallen
    sind, weil Sie nicht wussten, das man den Schalter in der Konfig einstellen muss.

    Vor allen den Finanziellen Schaden der Kunden und Maschinenbauer entstanden ist,
    weil die Steuerung sich nicht mehr in den RUN Modus versetzen lässt.

    ... Ich weiß etwas Offtopic ...
    Das selbe Spiel hast du doch mit den Netzwerkeinstellungen.
    Von wegen "das ist normales Netzwerk ... Einfach einstecken und es läuft"
    Windows kannst / sollst du nicht ohne Virenscanner und Firewall betreiben.
    Nur macht diese "Mafia-Software" oft mehr Ärger als Windows selber.
    Hier ist MPI/Profibus deutlich pflegeleichter.

    Gruß
    Dieter

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