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Thema: Verkabelung bei Profibus-DP

  1. #1
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    Ich habe eine Anfängerfrage zur Verkabelung bei Profibus-DP. Wir haben die Profibus-Teilnehmer fast ausschließlich mit vorkonfektionierten Kabeln mit beidseitigen Siemens-Steckern 6ES7972-0BB11-0XA0 realisiert. Wenn nun ein weiterer Profibus-Teilnehmer dazukommt, dann setzen wir ein weiteres Profibuskabel mit beidseitigem Siemens-Steckern 6ES7972-0BB11-0XA0 ein. Wir benutzen also eigentlich nie den zweiten Kabelabgang, sondern schließen neue Geräte in der Regel über die PG-/PC-Buchse des genannten Steckers an.
    Wirtschaftliche Überlegungen spielen in diesem Fall keine Rolle.

    Gibt es irgendwelche technischen/funktionalen Gründe, die Profibus-Verkabelung lediglich über die beiden Kabelanschlüsse des Steckers zu machen oder ist das über die PG-PC-Buchse auch ohne technische Einschränkungen möglich. Wir haben nur "kleine" Profibus-Anlagen mit max. 5 Teilnehmern.
    Zitieren Zitieren Verkabelung bei Profibus-DP  

  2. #2
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    Generell ist u.a. jeder Stecker ein kleiner Störenfried am Bus. Es gibt hierfür sogar irgendwo Tabellen nach denen die Busstabilität berechnet werden kann. Dort sind auch Busstecker aufgelistet. Für euren "Standard" gibt es vermutlich keinen vernünftigen Grund, oder? Auf jeden Fall sollte der korrekte Busabschluss gewährleistet sein.
    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Onkel Dagobert für den nützlichen Beitrag:

    Earny (18.02.2016)

  4. #3
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    Also prinzipiell ist es keine gute Lösung Stecker auf Stecker zu verkabeln, dir fällt z.B. auch gar nicht auf wenn ein Abschlusswiederstand an einem Stecker geschalten ist. Wenn Ihr gern konfektionierte Kabel verwendet, kann man PROFIBUS-Stecker mit M12-Anschluss verwenden, dort könnt ihr dann fertige M12 Kabel anschließen und müsst euch gar nicht mit Steckern beschäftigen. Stecker.jpg

    mfg Jens Rabold
    Indu-Sol GmbH
    Geändert von schenser (18.02.2016 um 10:03 Uhr)

  5. #4
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    Die Stecker mit Steckanschluss (D-Sub) sind eigentlich um z.B. im Feld oder Schrank ein Diagnosegerät, Programmieradapter oder so anzuschließen.

    Wird auch genutzt (meist früher) wenn man ein Trennstelle benötigt, um zB Anlagenteile anzustecken (zB für Demontage usw.).
    Somit musste man früher keine Leitungen abschließen, heute nutzt man da eigentlich die Stecker mit dem M12 Anschluß.

    Ob mit oder ohne Programmieranschluß macht sich im Preis auch bemerkbar und zB im Stabdardmaschinenbau rechnet man da mal die Stückzahl auf das Jahr rauf und kann gut Geld einsparen!

    „Eine Frage raubt mir den Verstand bin ich verrückt oder sind es die Anderen ?“

    Albert Einstein

  6. #5
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    Es macht sich noch mehr im Preis bemerkbar, wenn man pro Steckstelle 2 PB-Stecker einsetzt, wo 1 Stecker reichen würde. Es ist aber nicht nur der Preis, der Bus wird durch mehr Steckstellen auch schlechter und Störungsanfälliger.

    Weiters: Diese huckepack-Steckerei verleitet womöglich auch noch zu Stichleitungen, mehr als 1 Strang oder gar Sternstruktur. Und zuviel eingeschaltete Abschlußwiderstände findet man viel schwerer, auch eine schnelle Bus-Störungsdiagnose ohne Werkzeug ist da sehr erschwert, wenn man gestörte Teil-Segmente nicht direkt abschalten kann.

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  7. #6
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    OK, ich hab's verstanden.

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