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Thema: Busausfall (Profibus)

  1. #1
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    Folgende Situation:

    CPU315-2DP mit 3 Servoreglern (Compax) am Profibus. Das ganze funktioniert problemlos.

    Nun wird das PB-Netzwerk um einen Teilnehmer (Stellantrieb Baumer) erweitert (letzter Teilnehmer) und immer noch ist alles bestens.

    Da der Stellantrieb mit 24V (gleiches NG wie SPS) betrieben wird und es mit dem maximalen Strom der Speisung knapp wird, setze ich ein neues NG ein, welches nur den Stellantrieb speist.
    Und nun fängts an... sporadisch (zwischen 10s und 30 Minuten Intervall) verabschiedet sich einer der 3 Compax Busteilnehmer (zufällig, welchen es gerade betriff...) , um nach Sekundenbruchteilen wieder zurückzukehren.
    Der betroffene Servo bleibt dadurch natürlich rasch stehen, die LED BF auf der 315 leuchet kurz auf.


    Folgendes habe ich schon versucht:

    - anderes Netzgerät
    - OV des NG mit Masse verbinden/nicht verbinden (Verbunden tritt der Fehler weniger häufig auf)
    - Anschluss des Baumer Antriebs wieder am gleichen NG wie die restliche Steuerung -> Problem behoben.
    - Ueberprüfung sämtlicher Schirm und Masseanschlüsse.
    - zusätzlicher Potentialausgleich für alle Busteilnehmer
    - wechseln der PB-Stecker

    Weiss jemand noch einen Rat ??

    Danke

    Harry



    Während dieser Zeit bleiben
    Zitieren Zitieren Busausfall (Profibus)  

  2. #2
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    Sitzen die Teilnehmer im Schaltschrank, oder an der Anlage ??

  3. #3
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    die Compax Servoverstärker sind im Schaltschrank, der Baumer Stellantrieb ist in der Anlage. (jedoch nur ca. 8m entfernt)

  4. #4
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    Potentialausgleich zur Anlage O.K. ??

    Hatte vor einigen Jahren das gleiche Problem. Nachdem alle Kabelkanäle zur Anlage, der Schaltschrank und alle Anlagenteile auf dem selben Potential waren hatte sich das Problem erledigt.
    Ausserdem ist mir das mal an einer Anlage passiert, die über 4 Etagen verteilt war. Erst lief alles super bei der Inbetriebnahme. Plötzlich fiel mir der gesammte Bus ohne erkennbaren fehler aus. Die Ursache war ein lieber Schlosser, der auf der 3.Etage mit seinem Schweissgerät zu gange war.Hier war es mit dem Potentialausgleich nicht so einfach ( Altbau etc. ). Habe hier das Kupferkabel rausgerissen und Siemens OLM&s eingesetzt. D.h. einen redundanten Glasfaserring über alle Etagen. Seitdem habe ich sogar eine höhere ausfallsicherheit und keinen Ärger mehr.

  5. #5
    Anonymous Gast

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    Sorry, hatte vergessen mich anzumelden, der Gast war ich

  6. #6
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    Scheiß Tag heute, das gleiche nochmal

  7. #7
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    Potentialprobleme war auch mein erster Gedanke... Und darum hab ich ja auch einiges schon unternommen.
    Die Anlage ist eine Stahlkonstruktion, mehr oder weniger alles verschraub und sicherheitshalber hab ich für den externen Antrieb noch extra eine Potausgleichsleitung verlegen lassen, welche direkt auf den Schaltschrank läuft.

    Komisch ist halt, dass es problemlos läuft, wenn alles an der gleichen Speisung ist.
    Dachte immer, die Profibsschnittstelle sei potentialgetrennt zum Rest ?

    Was halt auch komisch ist:

    Der Busteilnehmer der die Probleme verursacht, verliert nie die Verbindung zur 315'er, nur alle anderen, die sonst problemlos funktionieren....

  8. #8
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    Ich würde da die Energiequellen parallel zusammenschalten somit müsste genügend Spannung vorhanden sein ! Es deutet darauf hin, dass die unterschiedlichen NTs ein Potentialunterschied haben !

    viel Erfolg und Spass

    Joker
    Zitieren Zitieren Profibusteilnehmer fällt aus !  

  9. #9
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    Wie sieht es mit den Abschlusswiederständen aus ??
    Die beziehen ihre Spannung aus der Geräteversorgung. Deshalb setze ich immer aktive Abschlußwiederstände mit eigener 24V Einspeisung ein.

    Wer das nicht glaubt, der kann ja mal ein OP27 als letzten Teilnehmer mit aktiviertem Abschlusswiederstand aufbauen. Bus in Betrieb nehmen und dann das OP abschalten -> resultat Bus bricht zusammen.

  10. #10
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    Hallo Harry,

    Zitat Zitat von Harry
    ..Der Busteilnehmer der die Probleme verursacht, verliert nie die Verbindung zur 315'er, nur alle anderen, die sonst problemlos funktionieren....
    so ein Problem hatte ich auch einmal. Ein Netz mit einigen Wago-Modulen, DP/DP-Kopplern, Sütron-Bedienteilen und Identsystemen von P+F. Bei geringsten Störungen aus der Umgebung wie dem Schalten von Asynchronmotoren kleiner Leistungen fielen verschiedene Wago-Module für einen Bruchteil einer Sekunde aus. Erst nach Abtrennen aller P+F-Geräte vom Bus kam es nicht zu dieser Störung. Wie bei deinem Problem, liefen die offensichtlichen Störenfriede ungestört weiter. Wir haben trotz intensiver Bemühungen das Problem nicht vollständig beseitigen können. Erst nach einer Bilderbuchinstallation des Busses (dicker Potenzialausgleich, Panzerstahlrohr, usw) war das Problem minimiert, jedoch immer noch nicht beseitigt. Einen störungsfreien Betrieb erreichten wir letztendlich nur, indem die Motore (wie gesagt, kleinste Leistungen) nie in Gruppen zugleich geschaltet wurden. P+F war nicht bereit, kostenlose Unterstützung bei der Problemlösung zu leisten.

    Vielleicht hilft in deinem Fall der Einsatz eines Repeaters zur Potenzialtrennung? Wäre zum Probieren zumindest ein geringer Aufwand.

    Gruß, Onkel
    Zitieren Zitieren eines meiner nie wirklich gelösten Probleme  

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