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Thema: Vorschläge Gebäudeautomatisierung mit Beckhoffkomponenten

  1. #1
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    Hallo,

    hätte mal gerne gewusst wie euer Vorschlag ist um ein 3-stöckiges Gebäude mit Keller zu Automatisieren? Es wird ein Bürogebäude. Mit der Gebäudeautomation sollen alle Leuchten (evt. DALI), die Heizung (auch Fußbodenheizung und jeweils ein Temp-sensor pro Raum) und die Fenster (Schüko) gesteuert werden. Denke aber mal das die ein oder andere Spielerei noch dazu kommt. Hatte mir überlegt in jedem Stockwerk einen CX9000 von Beckhoff zu setzten.

    Wie sind eure Vorschläge?

    Gruß

    Thorsten
    Zitieren Zitieren Vorschläge Gebäudeautomatisierung mit Beckhoffkomponenten  

  2. #2
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    Zitat Zitat von Toddy80 Beitrag anzeigen
    ...
    Hatte mir überlegt in jedem Stockwerk einen CX9000 von Beckhoff zu setzten. ...
    Das finde ich einen Interessanten Gesichtspunkt. Das Jedes Stockwerk eine eigene SPS bekommt.

    Da es ja Stockwerk übergreifende Aufgaben gibt würde mich interessieren wie das mit den Netzwerksvariablen ist. Also Man kann ja bei TwinCAT und CoDeSys mehreren Steuerungen Variablen zugänglich machen. Habe ich noch nicht gemacht. Wie verhalten sich diese wenn eine oder mehrere Steuerungen ausgeschaltet sind?

    Ich denke das Du mit einer Ethernet fähigen SPS wie der CX sehr gut bedient bist. Man kann dann ja Änderungen von überall im Gebäude machen.

    Ich finde das ein schönes Projekt!
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  3. #3
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    Da es ja Stockwerk übergreifende Aufgaben gibt würde mich interessieren wie das mit den Netzwerksvariablen ist. Also Man kann ja bei TwinCAT und CoDeSys mehreren Steuerungen Variablen zugänglich machen. Habe ich noch nicht gemacht. Wie verhalten sich diese wenn eine oder mehrere Steuerungen ausgeschaltet sind?
    Bei mir im Haus habe ich in jedem Stockwerk einen Wago 750-841. Es werden diverse Parameter über Netzwerkvariablen ausgetauscht, beispielsweise Sollwerte vom HMI, Istwerte zum HMI, es gehen aber auch Dinge wie z.B. der Tastendruck von der Treppenbeleuchtung als Netzwerkvariable über's Ethernet. Wenn mal eine Steuerung nicht da ist: auch kein Problem, wieder einschalten und weiter geht's. Ich habe nur Probleme gesehen wenn ich an den Netzwerkvariablen was verändert habe, beispielsweise Variablen die Controller 1 und 2 betroffen hatten, da funktionierten die Variablen vom Controller 3 auch nicht mehr richtig. Da reicht es aber alle drei Programme neu auf die Controller zu laden, dann macht's keine Probleme mehr.
    Ich habe meine Programme so konfiguriert daß vor dem Übersetzen die Netzwerkvariablenkonfig aus Textdatei gelesen wird, die Konfig ändere ich dann mit Notepad. Anfangs hatte ich probiert im einen Controller zu exportieren und in den anderen beiden jeweils zu importieren. Das führte allerdings dazu daß ich beim Online gehen abwechselnd(in die verschiedenen Controller) das Programm neu laden mußte weil die Software der Meinung war daß sich etwas geändert hätte.

  4. #4
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    Das finde ich einen Interessanten Gesichtspunkt. Das Jedes Stockwerk eine eigene SPS bekommt.
    Wie gesagt, es ist ein Bürogebäude und da ist es besser, dass nicht alles aus geht wenn mal die Steuerung versagt. Der Austausch von Daten untereinander ist überhaupt kein Problem.

    Gruß

  5. #5
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    Zitat Zitat von zotos Beitrag anzeigen
    Da es ja Stockwerk übergreifende Aufgaben gibt würde mich interessieren wie das mit den Netzwerksvariablen ist. ... Wie verhalten sich diese wenn eine oder mehrere Steuerungen ausgeschaltet sind?
    Netzwerkvariablen werden in TwinCAT ja ganz einfach im System Manager bei den jeweiligen Ethernet-Geräten projektiert.
    Wenn eine Steuerung inaktiv ist, sollten die Werte eigentlich nur nicht mehr aktualisiert werden. Als Protokoll wird Beckhoffs "ADS" verwendet.

    Also aus meiner Sicht einfach zu konfigurieren und zu handhaben. Durch den System Manager ist die Projektierung ein Kinderspiel.

  6. #6
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    Hallo,

    die Cx90xx Serie ist sicher eine gute Wahl und die Idee jedes Stock einzeln zu steuern sehr weise !

    Viele Grüße

  7. #7
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    Ich mache Maschinen-Automatisierung auch mit Beckhoff-Komponenten. Ich habe einen zentralen IPC im Schaltschrank auf dem das Steuerungsprogramm und die NC die Achsensteuerung laufen. TwinCat managed 8 Servo-NC-Achsen. Die Hardware-Achsen sind Beckhoff Regler die mit Ethernet über einen Switch mit dem IPC verbunden sind. Es ist Realtime-Ethernet wo die Telegramme ausgetauscht werden, für Sollwerte und Istwerte für die Motion-Control. Außerdem noch 6 Buskoppler auch über RT-Ethernet auf den Switch verbunden. Weiterhin sind zwei Panel-PCs mit Touch-Screen und Ethernet-Schnittstelle an den Switch und damit den Zentralen IPC angekoppelt. Auf den Panel-PCs läuft ein eigenständiges TwinCat mit einem eigenen PLC_Programm welches die Visualisierung also Eingabe und Anzeige von Eingabewerte sowie den Austausch der Variablen mit dem PLC-Programm auf dem zentralen IPC erledigt- Ich benutze ADSWRITE und ADSREAD Bausteine. Man muss IDXGRP und IDXOFS also Indexgruppe und Indexoffse eingeben, das muss man sich aus dem Hilfesystem rauslesen, welche Werte da gesetzt sein müssen. Dazu noch die ADS-Net-ID der Steuerung, das ist so eine Art erweitere Beckhoff-IP-Adresse zusätzlich zu echten IP-Adresse. Je nachdem ob man Inputs, Outputs oder Merker-Adresse auslesen will muss IDXOFS und IDXGRP andere Werte haben. Dazu man noch mit demrADR-Funktion und der SIZEOF-Funktion die Adresse und die Grösse der Variablen eingeben und dann funktioniert der Baustein.

    Der zentrale IPC ist ein C6140 2Ghz, ... Windows-XP Rechner mit einer Ethernetschnittstellt und zusätzlich noch einer Profibuskarte über die zwei SEW Movitrac und zwei SEW Movimot angeschlossen sind. Auf ihm läuft TwinCat NC PTP Steuerung und NC-Kern mit Systemmanager und PLC-Programm sehr gut konfigurierbar.

    Funktioniert alles einwandfrei. Die Anlage stellt Gummireifen her. Bei Interesse gerne mehr.
    Geändert von Burkhard (04.12.2007 um 19:54 Uhr)

  8. #8
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    Hm, wozu soll denn eine eigene SPS für jedes Stockwerk gut sein?

    Das Beckhoff-/Wago-Konzept sieht doch vor, dass EINE zentrale SPS (=z.B. CX...) ein Gebäude steuert, und entweder alle Ein-/Ausgänge als Busklemmen direkt an der zentralen SPS angeschlossen sind, oder bei vielen I/Os diese über örtliche "Sammler" (z.B. die Busklemmen-Controller, BC...) zusammengefasst und ggfls. vorverarbeitet werden.

    Also mein 3-stöckiges Privathaus kommt bisher prima mit einem einzigen CX9000 aus, und es gibt Kollegen im Forum, die haben mehr als doppelt so viele I/Os und trotzdem die gleiche HW-Konfiguration (also nur ein CX9000).

    Höchstens für Redundanz / Zuverlässigkeit könnte eine weitere SPS sinnvoll sein - aber für ein normales (Büro-) Gebäude nicht doch ein bisschen Overkill?

  9. #9
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    Hm, wozu soll denn eine eigene SPS für jedes Stockwerk gut sein?
    Für den WAF ist es ganz praktisch wenn man im Keller erweitert und gleichzeitig im EG nichts davon merkt.

  10. #10
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    Hallo,

    hab auch vor ein Privathaus mit Beckhoffkomponenten zu
    automatisieren. Hab da zuerst an ein CX1000 gedacht aber dann gehört, dass die Hardwaremäßig noch nicht ganz ausgereift ist und jetzt sieht es eher so aus, dass ich einen BX9100 bzw. sogar einen BC9100 nehme. Wobei ich doch eher zu dem BX9100 tendieren. Einfach weil der ne Uhr integriert hat. Von den Eingängen die Momentan geplant sind, sieht es bei mir folgendermaßen aus:

    134 Digitale Eingänge
    108 Digitale Ausgänge
    6 Dimmerklemmen
    1 Analoger Eingänge (hier hab ich aber auch gleich eine KL3468 mit 8 Eingängen genommen)

    mfg

    wonderfulworld
    Solls was Rechtes sein, oder darfs auch was von Siemens sein?

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