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Thema: Neubau - Grundlegende Frage SPS od. EIB/KNX

  1. #41
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    Das Problem ist eigentlich, dass es zu teuer ist!

    Und dass die meisten Elektriker nicht viel Ahnung davon haben und das nicht gescheit verkaufen können!

    Man muß es einem schon Schmackhaft machen und den Preis relativieren.
    Wieviel mehrkosten sind das denn, gesehen auf den gesamtpreis des Hauses?!

    Für nobel Waschbecken, Toiletten und Badewannen wird sehr viel Geld ausgegeben und da zögern die wenigsten. Genauso wie Fliesen. Das sind allerdings Dinge, die man immer wieder erneuern kann.
    Bei der elektrischen Hausinstallation ist das bedeutend schwieriger, die nachträglich zu ändern!
    Und da liegt ja auch der Vorteil von KNX. Nachträgliche Änderungen sind leichter zu handhaben, ohne viel Stemmarbeiten.

    Die optische Sache ist natürlich auch nicht zu verachten.
    Mir gefällt so ein Triton (5 Wippen, 10 Funktionen) um einiges besser als 2 x 5-Batterien an Schaltern...

    Des weiteren kann man durch KNX, die Heizung sparsamer fahren.
    Wie siehts denn heute aus. Im Wohnzimmer sitzt ein Raumthermostat, welches die Vorlauftemperatur beeinflusst. Die Vorlauftemperatur wird dem größten Raum angepasst. Nur was passiert, wenn mal Besuch da ist?
    Der Raum ist warm genug und die Vorlauftemperatur wird runter gefahren. Demenstprechend kann es sein, dass die anderen Zimmer nicht warm werden.
    Oder es wird ein Kaminofen im Wohnzimmer aufgestellt. Gleiches Problem.
    Schöner wäre es doch, wenn man eine Vorrangschaltung hätte.
    1. Raum (Wohnzimmer) - Warm genug, dann
    2. Raum (Küche oder Bad)- anpassen der Vorlauftemperatur, wenn es nicht warm genug ist.
    3. Raum (Kinderzimmer)....
    ...
    Das würde einen sparsamen Betrieb bedeuten.
    Leider kenen sich die Heizungsbauer nicht damit aus und verteufeln das Zeug.
    Da wird sich wahrscheinlich auch so schnell nix ändern.

    Leider....

    Gruß wolder

  2. #42
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    Zitat Zitat von wolder Beitrag anzeigen
    ...
    Bei der elektrischen Hausinstallation ist das bedeutend schwieriger, die nachträglich zu ändern!
    Und da liegt ja auch der Vorteil von KNX. Nachträgliche Änderungen sind leichter zu handhaben, ohne viel Stemmarbeiten.
    ...
    Ein SPS-System kann man auch nachträglich ändern, das plane ich schon vorher mit ein bei der Planung vom Haus.
    Gruß
    Mobi


    „Das Einfache kompliziert zu machen ist alltäglich. Das Komplizierte einfach zu machen –
    das ist Kreativität“ (Charles Mingus).

  3. #43
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    richtig!
    War auch mehr auf Ralle bezogen, der alles konventionell macht.

    Gruß wolder

  4. #44
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    Zitat Zitat von wolder Beitrag anzeigen
    richtig!
    War auch mehr auf Ralle bezogen, der alles konventionell macht.

    Gruß wolder
    Ich verstehe euch ja, aber ich wohne jetzt 14 Jahre in meiner Bude und habe erst einmal an der Elektrik geändert. Und das war ein zusätzlicher Schalter, den man auch mit KNX oder SPS hätte irgendwie verdrahten müssen. Ansonsten geb ich zu, daß ich wenig technikgläubig bin und am liebsten sogar so konventionell bauen würde, dso aß mein Haus auch dann noch ganzjährig bewohnbar bleibt, wenn kein Strom, kein Wasser, kein Gas, keine Elektronik mehr funktioniert. Aber das ist ja eher eine persönliche Sache und ich hab dann auch darauf verzichtet, nun ja, auch aus Kostengründen, alo alles ganz normal gebaut. Vor 14 Jahren stand auch eher nur eine S5 ganz oben auf der Liste. Heute rückblickend bin ich heilfroh, das Trum nicht eingesetzt zu haben! Daran muß man auch mal denken. Alles im Haus wäre heute alter Müll, S5, Röhrenbildschirme als Panel, Tastatur etc. Was meint ihr wie das alles in wiederum 14 Jahren ist?
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
    and the third kinds of people … those who love TIA-Portal

  5. #45
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    Hi, ich will den Thread mal nochmal hoch holen.
    Nun sind ja einige Jahre vergangen seit Erstellung.

    Ich möchte unseren in Planung befindlichen Neubau gerne etwas automatisieren.
    Kurz zu mir: Ich bin Maschinenbautechniker mit Programmiererfahrung (Robotik, SPS, Logo)
    Elektrotechnik ist mir auch nicht fremd, auch wenn ich es eher als erweiterte Grundkenntnisse beschreiben würde.
    Hardwaretechnisch bin ich da nicht so bewandert, das sollte ein Profi machen, programmiertechnisch schon eher.

    Wir planen aktuell unseren Neubau den wir noch dieses Jahr beginnen werden zu bauen.
    Innerhalb der nächsten 2-3 Monate sollte ich mich also entscheiden was ich wie machen will.
    Da ich aber sowohl von Bekannten, Foren als auch von Bauunternehmen die Preise und Aufwand der KNX und Loxone Systeme kenne, suche ich eine Alternative die nicht so kostenintensiv ist.
    Ich denke auch, dass KNX oder Loxone für meine Wünsche etwas überdimensioniert wäre!?

    Hier meine Wünsche die das System beherrschen sollte:
    (Falls sich durch streichen einzelner Punkte ein einfacheres System nutzen lässt, wäre ich dafür auch offen)


    • Rollladensteuerung (Zeit- und Sonnenstandgesteuert, sowie vom Smartphone)
    • Licht(-szenen) steuern
    • Teilweise schaltbare Steckdosen
    • Heizung (Zeitgesteuert, sowie vom Smartphone)
    • Stromverbrauch und Heizungsverbräuche loggen
    • IP Kameras anzeigen (Aufzeichnung auf NAS)
    • Video-Türklingel (Bei betätigen der Klingel, Foto aufnehmen)
    • Musik von NAS, Internetradio, Spotify steuern (Decken LS geplant)
    • Visualisierung an iPad o.ä.


    Was ich nicht brauche:

    • Anwesenheits-senoren
    • Fensteröffnungs-sensoren
    • Sensoren im Briefkasten


    Mir kam noch die Möglichkeit einer SPS in den Sinn. Da weiß ich aber nicht wie sich so etwas in der Haustechnik realisieren lässt. Wie ist denn bei einem SPS System der Mehraufwand in der Verkabelung ggü. einer konventionellen Elektrik?
    Könnte ich da mit meiner Eigenleistung durch Programmierung viel einsparen?
    Alternativen zu SPS, KNX und Co. wären für mich bisher nur Funksysteme a la Homematics usw.

    Oder habt ihr komplett andere Tipps für mich wie man halbwegs bezahlbar eine solche Teilautomatisierung hinbekommt?
    Ich weiß dass dieses Thema eine Glaubensfrage ist, hoffe aber trotzdem auf ein konstruktive Diskussion.

    Gruß
    Aleks

  6. #46
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    Du Leichenfledderer!
    Funksystem als Hauptsystem im Neubau ... wär für mich ein nogo.
    Deine Anforderungen schreien für mich förmlich nach KNX, ggf. mit Dali. Gerade weil beides einfach zu verkabeln ist. Außerdem schließen sich SPS und KNX ja nicht aus (Aktorik zentral per SPS, Sensorik dezentral mit KNX, 1-Wire etc.). Wago lässt sich z. B. mit KNX, Dali, 1-Wire, Enocean, usw koppeln.
    Und eine Hausautomation völlig ohne Präsenzmelder ist wie ne Kamera bei der du das Objektiv eingespart hast. Dabei sind das nichtmal die Preistreiber und sie lassen prima nachrüsten wenn man zuvor ein Buskabel an strategisch wichtige Stellen verlegt hat (abgehangene Decken etc.)

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu Stero für den nützlichen Beitrag:

    Knaller (15.03.2017)

  8. #47
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    Mit ner wago ist das auch alles möglich evtl mit knx Karte on Board. Beachte aber das die Programmierung einer sps ohne grösere Vorkenntnisse frusten kann. Ansonsten ist eine sps geil, vorallem wago, mit Dali und ip symcon. Wenn du alles sternförmig in eine Verteilung legst kannst du auch falls du mit der sps nicht gleich klar kommst stromstossschalter oder ein paar logos für die Rollläden installieren. Das wichtigste ist die Planung, wo soll was verwirklicht werden, Kabel oder leerrohr hin und den Verteiler lieber 3 Nummern zu groß.
    Bei sternverkabelung könntest du auch komplett auf knx umstellen. Viele setzen knx zentral in der Verteilung ein und ziehen das grüne Kabel nur von Taster zu Taster.

  9. #48
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    Hallo
    Habe mich damals für eine SPS von Beckhoff entschieden und es nicht bereut.
    Es gibt alle Bibliotheken für Gebäude Automatisierung fertig. Dimmer, Sensoren, Raffstofe Steuerung etc.
    Habe bis heute keinen Ausfall oder. Dergleichen. Fast alles sternförmig je stockwerk in einen sep. Schaltschrank.
    Visualisierung via jquery mobile am raspberrypi. Vorteil Web und mobil Browser Zugriff.
    Kameras zeichnen auch auf raspberrypi auf. Tursprechanlage von Helios a/b Entrycom. Analoge Leitung auf Fritzbox. Dort callmonitor. Bei läuten=Anruf Foto per wget an Mail versenden.
    Auch über Fritz Box sip fähig am mobil Telefon.
    Generell SPS für Haus optimal und vor allem sparst du 10 000Euros. Habe Lles dran jeder Schalter Licht Steckdose.
    Heizung Lüftung. Jalousien Photovoltaik usw.
    Logger auf sps in lokale DB.
    Knx für privat würde und möchte ich mir gar nicht leisten.
    Auch eine SPS / Programm kann man super dokumentieren! Hab alles penibel genau beschriftet.
    Im Schaltkasten kommt alles auf klemmen daher dann erst weitete Verkabelung im Schaltschrank auf sps.
    Zur Not könnte ich dadurch sogar SPS tauschen oder ganz andere Technologie verwenden.
    Ich bin super zufrieden. Auslastung SPS liegt bei 10%.
    Windsendsor ein null acht fünfzehn Sensor um 20euro. Knx findest nix unter 200... Plus Bibliotheken für jede Kleinigkeit wie Visualisierung oder dergleichen.
    LG Klaus

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu klaus1 für den nützlichen Beitrag:

    Aleks-83 (16.03.2017)

  11. #49
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    Danke für eure Kommentare.

    @Stero
    Dass KNX hier super geeignet wäre kann ich mir denken, ich möchte aber wiegesagt keine 10- oder sogar 20.000€ Aufpreis ggü. konventioneller Elektrik zahlen.
    10.000€ wäre es mir nur in Ausnahmefällen wert.

    @Klaus1
    das klingt genau nach meinen Anforderungen.
    Kannst du mir nähere Angaben zu deinen verwendeten Komponenten machen?

    Da wir uns noch nicht auf das Bauunternehmen geeinigt haben, weiß ich noch nicht wer mich bei dem Projekt von der elektrischen Seite betreuen wird.
    Kann eine solche Verkabelung und Planung (gemeinsam mit mir) jeder "Feld-, Wald- und Wiesen-Elektriker" wie es so schön heißt?

  12. #50
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    Das klingt schon nach dem größeren Paket, was Du Dir vorgenommen hast.

    Möchte nur eines anmerken:

    Mach Dir ausreichend Gedanken darum was passiert wenn die Steuerung die Grätsche macht. Bei uns macht die WAGO eigentlich fast nur den "Stromstoßschalter" (zu mehr komm ich derzeit nicht).
    Hatten einen Kurzurlaub übers Wochenende, kommen nach Hause -> Licht geht nicht, Internet geht nicht. Dann machste aber große Augen!
    Zwei Häuser weiter war der Blitz reingegangen. Kann mir bis heute nur erklären das wir eine "kleine" Spitze über die Telefonleitung bekommen haben. Die Fritzbox war hinüber und die analogen Karten der Steuerung.
    Bedeutet aber: defekte Karten raus, Hardwarekonfig anpassen, überspielen. Nicht das Thema, war ja zuhause...mag aber gar nicht dran denken was wäre, wenn ich auf Schulung oder sonst was gewesen wäre...

    Ich kann Dir versprechen, dann kommt man ins grübeln ob das alles so die richtige Idee gewesen ist.
    Ein Bekannter hat alles mit Stromstoßschaltern gemacht und die Steuerung in einen "Bypass" gesetzt. Taster steuert Stromstoßschalter - > Steuerung bekommt über den zweiten Schließer des Stromstoßschalters den aktuellen Schaltzustand. Nun kann man mit der Steuerung übder die Visu einige Komfort-Geschichten realisieren.
    Man kann natürlich nicht "einfach mal eben" einem Taster eine andere Funktion geben, aber die Beleuchtung funktioniert auch wenn die Steuerung nicht mehr will...

    Man sollte ernsthaft drüber nachdenken. Wenn man das natürlich so sauber und penibel mit Beschriftung und Doku hinbekommt wie Klaus...dann kann auch ein "Normal-Elektriker" im schlimmsten Fall die Steuerung raus nehmen und das Licht wieder zum leuchten bekommen, falls Dir mal etwas passiert...

    Gruß

    Onno

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