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Thema: Hausautomatisierung in der Praxis mit Beckhoff?

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    ich habe vor Jahren mal eine KNX-Anlage (Fenster, Licht, Heizung) realisiert und überlege jetzt für meine eigene Wohnung die Gebäudetechnik mit einer SPS von Beckhoff oder Wago (ggf. Siemens) zu realisieren.

    Bevor ich mich dafür entscheide würde ich mir gern dies aber mal in der Praxis anschauen. Gibt es jemanden der vielleicht im Ruhrgebiet/NRW dies so realisiert hat und mir sein System mal vorstellen mag?

    Liebe Grüße
    Stefan
    Zitieren Zitieren Hausautomatisierung in der Praxis mit Beckhoff?  

  2. #2
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    Wenn du schon KNX kennst, da weißt du, wie aufgeräumt und klar strukturiert der Schrank dann aussieht. Alles passt in normale REG-Gehäuse in einfacher Tiefe.
    Mit dem ganzen meistens parallelvertrahteten SPSen ist das in Klarheit und Struktur nicht zu vergleichen.
    Grüße Frank

  3. #3
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    KNX und SPS schließen sich ja nicht gegenseitig aus.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Darkghost Beitrag anzeigen

    ich habe vor Jahren mal eine KNX-Anlage (Fenster, Licht, Heizung) realisiert und überlege jetzt für meine eigene Wohnung die Gebäudetechnik mit einer SPS von Beckhoff oder Wago (ggf. Siemens) zu realisieren.

    ...
    Hallo, was gefällt Dir denn an KNX nicht, dass
    Du jetzt auf eine SPS wechslen möchtest?
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
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  5. #5
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    Zitat Zitat von MasterOhh Beitrag anzeigen
    KNX und SPS schließen sich ja nicht gegenseitig aus.
    Hauptfunktionen des Hauses (bei Mischinstallation) immer komplett in KNX realisieren. Sonderfunktionen, Markos etc. kann dann von mir aus der SPS Teil machen.
    Grüße Frank

  6. #6
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    Hallo,

    was mir bei KNX nichzt gefällt ist der Preis
    So wie ich mir das jetzt theoretisch vorstelle, kann ich bei der SPS einen ganz "normalen" Lichtschalter nehmen (Kosten: 4 €) und muss nicht einen KNX Schalter nehmen, der das 100fache kostet.

    Ansonsten kann man mit KNX denke ich auch alles realisieren, was man mit einer SPS machen kann nur halt um ein vielfaches teurer und ggf. "aufwändiger" da man z.B. Logikbausteine kaufen muss, die man bei der SPS einfach als Programmcode relaisieren könnte....

    Des Weiteren kann ich bzw. stelle ich mir vor, dass ich nicht z.B. einen KNX Schlaltaktor mit 16 Ausgängen kaufen muss wobei ich vielleicht nur 13 brauche, da bei der SPS ich dies individueller zusammenstellen kann.

    Diese Annahmen beruhen leider bisher nur auf dem was ich gelesen habe... Daher war auch mein Wusch dies mal in der Praxis zu sehen, um entsprechend eine Bestätigung oder Einschräkung zu erkennen. Zusätzlich könnte ich mir dann mal den Komplettaufbau einer solchen Anlage anschauen und erfahren, wie ich eine solche Anlage zu planen habe.

    Grüße
    Stefan

  7. #7
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    Hi

    Zitat Zitat von Darkghost Beitrag anzeigen
    Hallo,
    was mir bei KNX nichzt gefällt ist der Preis
    ...
    Des Weiteren kann ich bzw. stelle ich mir vor, dass ich nicht z.B. einen KNX Schlaltaktor mit 16 Ausgängen kaufen muss wobei ich vielleicht nur 13 brauche, da bei der SPS ich dies individueller zusammenstellen kann.
    Also drei Kanäle frei bei nem 16-Fach Baustein fände ich jetzt ne "gute Reserve" und weniger ein Problem.
    Es gäbe aber auch die Möglichkeit mehrere kleinere Aktoren zu nehmen.
    Allerdings kosten die dann ja wieder mehr.

    Die "reine Buslehre" setzen bei KNX ja auch aus Kostengründen die wenigsten um. Also dedizierte Aktoren im Haus verteilen und mit dem Bus verbinden. Stattdessen wird ein Schrank voll REG-Komponenten aufgebaut.

    Allerdings gebe ich IBFS recht. Ne KNX Anlage mit entsprechenden Komponenten lässt sich sicher komfortabler einrichten.

    Gruß ohm200x

    P.S. Habe eine Mischung aus KNX auf der Sensorseite mit Beckhoff SPS als Logik und Aktormodul.
    --
    ohm200x

  8. #8
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    Hallo,

    wir sind hier im Forum zwar eher die "Selbermacher",
    aber hier mal die Sicht eines Endkunden auf KNX:

    http://blog.enbausa.de/lueftung-klim...smarthome.html
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
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  9. #9
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    Stattdessen wird ein Schrank voll REG-Komponenten aufgebaut.
    -> Ja so was schwebt mir aktuell auch vor

    -->Wie müsste ich denn so eine Planung beginnen und ist Beckhoff der richtige Hersteller für eine Haustechnikumsetzung?

    Mischung aus KNX auf der Sensorseite mit Beckhoff SPS als Logik und Aktormodul.
    -> Sonsoren über KNX, macht das denn Sinn? (Kosten und die Latenz bzgl. des Buses)
    -> wäre da z.B. WireGate mit direktem Anschluss an die SPS oder so nicht günstiger? (wenn so was geht)

    Gruß
    Stefan

  10. #10
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    Zitat Zitat von Darkghost Beitrag anzeigen
    -->Wie müsste ich denn so eine Planung beginnen und ist Beckhoff der richtige Hersteller für eine Haustechnikumsetzung?
    Ob CoDeSys (Wago, Beckhoff,...) oder Siemens oder ... wäre nochmal ne Seitendiskussion.
    Wago und Beckhoff schenken sich da nicht viel. Es gibt diverse gebäudespezifische Klemmen. BacNet, KNX, Dali, ... Die Beckhoff Dimmerklemmen gehen wohl auch an Wago.

    Zitat Zitat von Darkghost Beitrag anzeigen
    Mischung aus KNX auf der Sensorseite mit Beckhoff SPS als Logik und Aktormodul.
    -> Sonsoren über KNX, macht das denn Sinn? (Kosten und die Latenz bzgl. des Buses)
    Evtl. hab ich Sensoren zu ungenau ausgedrückt. Ich habe KNX Raumkontroller die mir pro Zimmer 4x digital In für Taster, die Raumtemperatur/Raumthermostat liefern. Weiterhin hat's ein Display um z.B. Jalousie-Stellungen / Dimmervorgaben komfortabel durchzuführen.
    Weiterhin hängen simple Tasterinterfaces dran.

    Latenz-Probleme sehe ich keine.
    KNX ist "schnell" und die SPS rennt zyklisch im Kreis und wartet auf Signaländerungen.
    So schnell konnte ich bisher keinen Taster drücken oder ne Temperatur am Sensor verändern, dass die SPS oder der Bus überfordert gewesen wäre.

    Zitat Zitat von Darkghost Beitrag anzeigen
    -> wäre da z.B. WireGate mit direktem Anschluss an die SPS oder so nicht günstiger? (wenn so was geht)
    Zu WireGate kann ich nix sagen.

    Global gesagt: Günstiger geht immer. Gerade bei KNX-Komponenten liegt der Unterschied zwischen "identischen" Geräten oft in der Firmware. Man sollte sich immer vorher die Applikation anschauen und entscheiden reicht mir Teil A für xx EUR oder benötige ich Teil B für 1.5x xx EUR.
    Dasselbe gilt für andere Komponenten. Was in der Anschaffung günstiger ist kann später mehr Aufwand in der Programmierung/Parametrierung bedeuten.
    In wie weit einem die Mehrarbeit das ersparte Geld wert ist muss der Einzelne sich für sich entscheiden.

    Gruß ohm200x
    --
    ohm200x

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