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Thema: Hausautomatisierung planen und realisieren

  1. #11
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    Zitat Zitat von ronnystritzke Beitrag anzeigen
    dachte da an Siemens, .....
    Mit diesen KNX, EIB, etc. weiß nicht, man ist doch dann von den Herstellern abhängig zwecks Schaltgeräten etc...
    Soso - bei einer SPS sich auf EINEN Hersteller festlegen, aber die Abhängigkeit bei einer Technik sehen, wo es Dutzende Hersteller gibt.

  2. #12
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    Zitat Zitat von Gerhard Bäurle Beitrag anzeigen
    Diese Aussagen lese ich so: "Wie reduziere ich den Wert meines
    Hauses durch Gebäudeautomation so stark wie möglich ..."
    Auch wenn das hier nicht gern gelesen wird, ich bin gegen eine zentrale SPS im Haus.
    Normale Funktionen/Szenen/Zentralbefehle im KNX direkt in den Sensoren und Aktoren
    programmieren, Sonderfunktionen (Heizung Solar) ggf. als unterlagerte SPS.

    Dann hat man zwei nahezu eigenständige Projekte KNX und SPS. Das Erste geht immer
    und das Zweite ist ggf. zum Experimentieren. Über einen EIB300 kann man beide Welten
    sehr gut koppeln.
    Grüße Frank

  3. #13
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    Hallo
    ich habe als Schaltschrank 600x400x200 verwendet da diese Kostengünstig sind. Ich habe 3 Schaltschränke verbaut 1x EG, 1x OG und 1x Heizraum.

    Als Panel verwende ich 2 Shuttle All in one PC

    Ich kann dir nur Siemens empfehlen. Hiermit ist alles möglich. Ich habe z.b mehrere Arduinos mit der SPS über Netzwerk verbunden. Hiermit schalte ich aber nur unwichtige Funktionen wie z.b das Display an der Sprechanlage oder Funksteckdosen. Die SPS gibt den Befehl an das Arduino, dies fürt den Befehl aus.
    Wichtige Funktionen wie Heizung Licht Rollo und Alarmanlage würd ich nicht über einen 40€ Mikrocontroller schalten.


    Du must beachten das auch mal ein anderer was an deiner Steuerung machen kann wenn du nicht mehr kannst. Das Siemens weit verbreitet ist sehe ich da keinen Problem.
    Dies gilt natürlich auch für Wago und andrer Industriesteuerungen.
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    Geändert von emilio20 (02.06.2014 um 23:30 Uhr)

  4. #14
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    Hallo auch,
    ich bin immer wieder erstaunt wie oft das Rad neu erfunden wird.
    Hardware ist doch sekundär, Software kostet Zeit und Geld.
    Mit Oscat geht das eigentlich recht schön zu machen,
    da ist Codesys ein bischen besser, aber wers in Siemens machen will, bitte schön.

    Ich baue gerade:
    Wago 750-880, dezentral über Klemmbusverlängerung: SPS im Keller, Erweiterung auf dem Dachboden.
    kein Bussystem, Telefonkäbelchen für Taster, Telefonkäbelchen für Sensoren, alles schön direkt auf die Wago geklemmt.
    Visu für umme auf iPAD mit der Wago-App
    ganz vergessen:
    Elsner Wetterstation, zum Angeben noch ein Thermokon Thanos im Wohnzimmer, beides Modbus-seriell
    Dimmer Wago-PWM-Klemme + Eltako-LUD
    Da gibts halt immer Libs und Beispiele für... bloß kein Stress aufkommen lassen
    Geändert von Gecht (03.06.2014 um 01:04 Uhr)

  5. #15
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    Habe mich mal ein wenig mit dem KNX/EIB Zeugs beschäftigt, dort ist der Schwerpunkt ja schaltbare Steckdosen, Lichtszenarien,usw. Sowas möchte ich nicht machen, das ist mir zuviel des guten, möchte lediglich die Rollosteuerung, Alarmanlage und die Automatische Bewässerung darüber steuern, mehr nicht, wie am Anfang schon beschrieben. Deshalb denke ich das das KNX/EIB Zeug nichts für meinen Anwendungsfall ist. Müsste dann doch wohl auf die S7 zurück greifen.


    Mfg Ronny

  6. #16
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    Warum sollte das KNX/EIB Zeugs nichts für die Anwendung sein?
    Sieht man mal die Zusammenhänge, dann könnte das Prinzip doch etwas sein oder Ausbaufähig!
    Natürlich kann man dies auch mit einer Logo oder S7-xxxx oder sonst etwas machen!

    Die Möglichkeit später dann die Lichtsteuerung und Rolladensteuerung zu verküpfen usw. besteht dann ja auch!
    KNX ist ja nicht nur Lichsteuerung (nur dafür gibts ja anderes z.B. DALI usw,) oder für die Steckdosen, sondern man muss es wie geschrieben Global sehen! Auch gibts für KNX z.B. Funktaster/schalter, womit man schnell etwas nachrüsten kann ...

    Es gibt ja die Möglichkeit das KNX/EIB System mit der S7 mittels dem EIB/Gateway zu verknüpfen.
    Somit führen beide Systeme zusammen und bilden neue Möglichkeiten.
    Auch gibts ja viele Erweiterungen bzw. Zubehör direkt für EIB.

  7. #17
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    Zitat Zitat von Boxy Beitrag anzeigen
    Warum sollte das KNX/EIB Zeugs nichts für die Anwendung sein?
    ...
    Es gibt ja die Möglichkeit das KNX/EIB System mit der S7 mittels dem EIB/Gateway zu verknüpfen.
    Somit führen beide Systeme zusammen und bilden neue Möglichkeiten.
    Auch gibts ja viele Erweiterungen bzw. Zubehör direkt für EIB.
    Gerade für eine Rolladensteuerung mit Einzel und Gruppen und Zentralfunktionen sowie einer BEGANGLÄNGENERKENNUNG! ist KNX am
    besten geeignet. Da muss nichts programmiert werden, weil die kompletten Funktionen schon im Aktor vorhanden sind.

    So gesehen

    Zitat Zitat von ronnystritzke Beitrag anzeigen
    Habe mich mal ein wenig mit dem KNX/EIB Zeugs beschäftigt, dort ist der Schwerpunkt ja schaltbare Steckdosen, Lichtszenarien,usw.
    war wohl die Beschäftigungszeit etwas zu kurz.
    Grüße Frank

  8. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu IBFS für den nützlichen Beitrag:

    Boxy (07.06.2014),kiar (06.06.2014)

  9. #18
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    Also, ich würde die Hausautomatisierung mit einer S7 1200 machen. Diese ist relative Preisgünstig und kann (fast) alles. Du kannst auf der CPU einen Webserver laufen lassen, mit ein bisschen HTML kannst du somit dein Haus komplett über Tablet oder ähnlichen steuern. Oder du benutzt dazu Basic Panels (2 Generation z.B. KTP 700).

  10. #19
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    Man sollte bei den Alternative Methoden wie über einen S7, Wago usw. auch bedenken, das man manche Hardware zur Steuerung der Geräte usw. ggf selbst anpassen muss oder so.
    Für die Rolladen usw. gibts meist fertige Module (Antriebe usw.) welche direkt da ran gehängt werden können.
    Da musst keine eigene Dinge wie ggf. Endschalter, Richtungssteuerung usw. anpassen oder zusätzlich einbauen.
    Ebenfalls muss nicht jeder Taster einzeln zur Steuerung geführt werden, sondern da über Bus geht die Leitung einfach weiter.
    Ist aber Frage die man sich selbst stellen sollte, was möchte man und was soll es kosten ...

    Bei z.B. Heizungssteuerungen gibts oft schon Optionen zum Anschluss an KNX/EIB, dann wird die einfach ins System gehängt und rundet die Funktion auch ab.

    Also warum ggf. nicht beide Systeme wie schon mehrfach beschrieben nicht einfach per Gateway verbinden und beide Möglichkeiten nutzen?
    Muss man nicht, kann man aber ... MAn sollte sich aber Gedanken bei der Palnung darüber machen, um später entsprechend erweitern zu können!

  11. #20
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    Ich bin relativ neu in diesem Forum und auch bei weitem kein "Fachmann" für Steuerung. Beruflich habe ich genug mit der Materie zu tun um mir einzubilden, dass ich in der Lage bin mir ein Bild der möglichen Optionen machen kann und diese auch bewerten kann. Ich befinde mich gerade in der Aufbauphase meiner Hausautomatisierung basiert auf einer S7-1214c.

    Zuerst einmal finde ich es herrlich hier zu lesen, dass Siemens immer gleich gesetzt wird mit einer Verdoppelung des Anlagenpreises. Ja, Siemens Equipment ist nicht billig aber für das was es bietet "okay". Ich denke bei der Wahl der SPS kommt es wie bei 3D CAD Systemen, Programmiersprachen, etc. immer auf die eigenen Vorlieben aber vor allem auch persönliche Erfahrung an. Wenn ich C++ programmieren kann, dann mag Java noch so viel universeller und einfacher sein, es muss etwas bieten, was ich unbedingt haben muss (oder will) um ein Umstieg zu rechtfertigen.

    Zum Thema "Ersatzteilsicherheit". Alle industriell genutzt Hardware kann man mindestens 10 Jahre (ich würde in maßloser Arroganz behaupten sogar bis zu 25 Jahre) in einer kompatiblen Version nachkaufen. Zu glauben am KNX Standard wird sich die nächsten 25 Jahre nichts ändern ist ungefähr so, als würde man glauben, dass ein Auto in 25 Jahren immer noch die selben Steuergeräte und Standardkabel verwendet. Technologie entwickelt sich. Vor 60 Jahren, hat man keine Erdleiter verlegt, heute muss es sein. Vor 20 Jahren musste es kein 30 mA FI für die Wohnung sein, heute ist es vorgeschrieben. Über Zukunftssicherheit auf diesem Niveau zu streiten kommt ein bisschen einem Besuch bei einer Wahrsagerin gleich.

    Zum Thema Systeme kann ich sagen, dass man derzeit die Wahl zwischen 2 Ansätzen hat und es eigentlich total belanglos ist, ob es KNX, EIB ist oder ein SPS. Die erste Frage, die man sich stellen muss ist simpel und total unabhängig von Herstellern oder System.
    Will ich eine zentrale (sternförmige) oder eine dezentrale Verkabelung. Wenn ich mir darüber klar bin (und die Frage ist weit komplexer als es im ersten Moment scheint) kann ich mir über Hersteller oder Systeme Gedanken machen. Ich habe mich offensichtlich für eine zentrale Verkabelung und eine SPS aus folgenden Gründen entschieden (und ja, es gibt gute Gründe für ein anderes System, dass sind allein MEINE Gründe und keine allgemein gültigen Gesetze).

    1) Die SPS schaltet Relais, diese lassen sich a) leicht ersetzen und die SPS lässt sich b) jederzeit ohne viel Aufwand wieder entfernen. Ja, dann müssen es Bi stabile Relais sein und ja ich muss Trennrelais für die Jalousien einsetzen aber es geht.
    2) Das System läuft momentan mit einer Siemens SPS aber die Architektur ist nicht Siemens exklusiv. Vielleicht muss ich die SPS tauschen (auch das geht ohne Probleme genauso wie das entfernen), die Programmierung müsste ich dann neu durchführen oder zukaufen.
    3) Die SPS (und es ist EGAL ob sie von WAGO, Allen Bradley oder Siemens ist) ist für den industriellen Einsatz konzipiert. Man redet da von Anlagen, bei denen ein Ausfall mehr bedeutet als "Ups kein Licht". Eine S7-1200 wäre auch in einer failsafe Variante mit SIL2 zu bekommen (für die Leute, denen die Begriffe etwas sagen)
    4) Last but not least. Eine SPS ist vollkommen frei konfigurierbar. Was immer ich meine miteinander Verknüpfen oder steuern zu wollen geht erstmal prinzipiell. (Ja, es gibt Limitationen aber ich denke, dass ein Privatanweder an wenig Grenzen stoßen wird.

    Und jetzt noch das berühmt berüchtigte "Schlusswort". Natürlich ist Hausautomatisierung im Moment etwas exotisches mit einem Gewissen "Prototyping" Faktor. Die Tatsache, dass man Funksteckdosen bereits im Supermarkt kaufen kann zeigt aber, dass es einen gewissen Bedarf gibt. Ja, Hausautomatisierung kostet Geld und dessen muss man sich bewusst sein, wenn man so etwas in Angriff nimmt. Ehrlich gesagt ist es aus meiner persönlichen Sicht auch nicht mehr wirklich relevant ob die Lösung 1200€ oder 1400€ kostet aber auch das muss jeder für sich selbst entscheiden.
    Geändert von Templar of Steel (20.05.2017 um 12:43 Uhr)

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