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Thema: Hausautomation: 230V schalten und detektieren mit SPS

  1. #1
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    Hallo.

    Ich möchte eine Beckhoff SPS für die Hausautomation nutzen.
    Dazu sollen 230V Geräte geschaltet und Tastereingänge erfasst werden.

    Da 24V Aus- und Eingänge unglaublich billig sind, möchte ich ungern teure 230V Eingänge und Relais Ausgänge nutzen.
    Zumal die Beckhoff Relais Klemme auch nur 2A schalten kann....

    Daher die Idee:
    24V Ausgänge der SPS --> 24VDC Relais mit 16A 230VAC Schaltspannung --> 230VAC geschaltet
    230V Ausgänge der Geräte --> 230VAC Relais --> 24VDC geschaltet --> 24V Digitalteingang der SPS
    Die Taster können direkt mit 24V versorgt und auf die SPS geschaltet werden.

    ABER:
    Das ist ein riesiger Verkabelungsaufwand.
    Daher dachte ich an Schaltgeräte (ähnlich KNX), die dann über einen Bus mit der SPS kommunizieren.
    Habt ihr da eine Idee, wie ich mir die ganzen Schütze sparen könnte?
    Irgend ein Schaltgerät im Hutschienengehäuse was mir 230V Ein- und Ausgänge bietet und was ich über die SPS ansteuern kann?

    Eine Alternative wäre noch, soetwas selbst zu bauen. Eine Platine mit allen Relais drauf und fertig.
    Ich könnte es aber nur über die DIs und die DOs und nicht über einen Bus.
    So etwas gibt es aber doch bestimmt auch schon, oder?

    Was gibt es hier für Möglichkeiten und wo finde ich die?
    Danke!

    EDIT:
    Hier ein günstiges Relaismodul von Wago: -klick-
    Brücken, wobei ich nicht weiß ob das die richtigen sind: -klick- und -klick-
    Geändert von LMDaniel999 (06.03.2015 um 10:44 Uhr)
    Zitieren Zitieren Hausautomation: 230V schalten und detektieren mit SPS  

  2. #2
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    Hi,

    ich baue gerade meine Hausautomatisierung. Dazu nutze ich 24v für die Taster und 24v Koppelrelais von Finder mit einer breite von 6,2mm. Rolläden bekommen andere Finder Relais die breiter sind.

    Was ich bei Deiner Formulierung nicht verstehe: Welche 230v Geräte Ausgänge willst Du erfassen ?

    Gruß Kay

  3. #3
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    Vielleicht Bewegungsmelder
    mfG Aventinus

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu Aventinus für den nützlichen Beitrag:

    LMDaniel999 (06.03.2015)

  5. #4
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    Ok das sind bei mir auch 24v Typen. Aber wenn schon 230v Geräte vorhanden sind geht das wie beschrieben ja auch in die andere Richtung.

  6. #5
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    Zitat Zitat von Aventinus Beitrag anzeigen
    Vielleicht Bewegungsmelder
    Exakt!

    Das Problem ist, dass zum Zeitpunkt der Hallenplanung noch ein anderes System angedacht war.
    Und da ich aktuell einiges mit Beckhoff mache und die Teile recht mächtig finde, soll das nun dort auch eingesetzt werden.

    Wir haben teilweise neue Leitungen für die 24V gezogen, um eine saubere Trennung zu gewährleisten.
    Haben aber nicht überall diese Trennung, weswegen ich auch 230V von Bewegungsmeldern erkennen muss.

    Die Lösung mit den Relais finde ich einfach und preislich auch ok.
    Aber ich frage mich halt nur, ob es nicht eine noch schönere Variante gibt.
    Komischerweise hab ich nichts anderes gefunden.
    Die meisten SPSen für die Hausautomatisierung werden anscheinend so an die 230V angebunden.
    Aber vielleicht gibt es ja z.B. einen 8er Relaisblock der sich über die Beckhoff HD Schnittstelle anschließen lässt.
    Oder einen 8er Relaisblock mit nem Bus.
    Oder eine 8er Tasterschnittstelle mit Potentialtrennung für 230V Direkteingang.
    Oder, oder, oder....

    Sowas suche ich halt....

    Danke!

  7. #6
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    Ich würde eine WAGO KNX-CPU verwenden --- nächste Woche kommt da eine neue Version bei WAGO raus,
    die Eingänge mittels KNX einsammeln, die Ausgänge mit elektronischen Eltakos usw.
    Grüße Frank

  8. #7
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    Um KNX auslesen zu können, benötige ich aber auch die ETS Software, oder?
    Ausserdem ist keine KNX Hardware vorhanden, sondern normale Taster.

  9. #8
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    Ja was nun - Halle automatisieren oder Gebäudeautomation oder doch Hausautomation (Wohnbereich)?
    Zitat Zitat von LMDaniel999 Beitrag anzeigen
    Ich möchte eine Beckhoff SPS für die Hausautomation nutzen.
    Zitat Zitat von LMDaniel999 Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, dass zum Zeitpunkt der Hallenplanung...
    In einer Halle lässt sich leicht was nachbauen, im Wohnbereich eher nicht so leicht.


    Zitat Zitat von LMDaniel999 Beitrag anzeigen
    Das ist ein riesiger Verkabelungsaufwand.
    Daher dachte ich an Schaltgeräte (ähnlich KNX), die dann über einen Bus mit der SPS kommunizieren.
    Habt ihr da eine Idee, wie ich mir die ganzen Schütze sparen könnte?
    Genau deswegen nimmt man ja auch u.a. KNX - um Verkabelung/Verdrahtung einzusparen.
    Wenn die Steuerung Modbus unterstützt, könnst du mit IO-Boxen arbeiten, die per Modbus aufschaltbar sind z.B. von WuT, Advantec, TaskIT und anderen.
    Aber billig ist sowas nicht wirklich - da kommst Du mit den "teueren" 230V-DIs bessser hin.

    Zitat Zitat von LMDaniel999 Beitrag anzeigen
    Eine Alternative wäre noch, soetwas selbst zu bauen. Eine Platine mit allen Relais drauf und fertig.
    Ich könnte es aber nur über die DIs und die DOs und nicht über einen Bus.
    So etwas gibt es aber doch bestimmt auch schon, oder?
    Du meinst, Du kommst so auf weniger Arbeit oder zu einem günstigeren Preis, wenn Du dir Übergabebausteine selber baust/kaufst?
    Von was träumst Du noch?

    Platzsparend könntest Du Reihenklemmen mit Kleinschaltrelais einsetzen z.B. Wago 859-357 m. 1 Wechsler.

  10. #9
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    Zitat Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Ja was nun - Halle automatisieren oder Gebäudeautomation oder doch Hausautomation (Wohnbereich)?
    Es geht um eine Halle mit Büro im oberen Stockwerk. Daher lässt sich hier nichts mehr an der Verkabelung ändern.

    Zitat Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Genau deswegen nimmt man ja auch u.a. KNX - um Verkabelung/Verdrahtung einzusparen.
    Ja genau. Aber es sollen keine KNX Taster verbaut werden, da normale Taster reichen. Auch aus Kostengründen.
    Und KNX, NUR um im Schaltkasten die DIs mit den DOs zu verknüpfen finde ich auch nicht gut.
    Da bietet mir die Beckhoff Steuerung mehr.

    Zitat Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Wenn die Steuerung Modbus unterstützt, könnst du mit IO-Boxen arbeiten, die per Modbus aufschaltbar sind z.B. von WuT, Advantec, TaskIT und anderen.
    W&T habe ich gefunden. Habe aber nur 24V I/Os gesehen. Die anderen nicht. Habe aber nur kurz gesucht eben. Muss ich heute abend nochmal genauer machen.
    Solche I/O Boxen direkt mit 230V In und Outs wären optimal. 24V I/O kann die beckhoff ja direkt.

    Zitat Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Du meinst, Du kommst so auf weniger Arbeit oder zu einem günstigeren Preis, wenn Du dir Übergabebausteine selber baust/kaufst?
    Von was träumst Du noch?
    Naja, ein Hutschienengehäuse, ne Platine mit 24V Relais und direkt der Stecker der auf die Beckhoff 16fach I/Os passt ist auch nicht wenig arbeit, das stimmt.
    Kann ich aber alles selbst machen und ist eventuell auch mal für mehrere Leute interessant. Oder für das nächste Projekt.
    Und ich stecke lieber Arbeit in ein "neues System", was anderen dann vielleicht mal Zeit spart, wie nur in unsere Verkabelung.
    Hat ja auch nen Lerneffekt...

    Zitat Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Platzsparend könntest Du Reihenklemmen mit Kleinschaltrelais einsetzen z.B. Wago 859-357 m. 1 Wechsler.
    Ja, das stimmt. Aber die kosten mehr wie das doppelte wie die anderen von Wago und können keine 16A. Dann muss ne Sicherung davor und der Platzgewinn ist vernichtet.
    Ich würde die nutzen: Wago 788-304
    Dafür gibt es auch Brücken für die Verkabelung. Lediglich die Leitung von jedem Relais zu den I/Os müsste man noch verklemmen.
    Das ist meine bis jetzt bevorzugte Wahl mit akzeptablem Aufwand.

  11. #10
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    Hallo!
    Wago hat mir zur Hausautomation die Kleinachaltrelais empfohlen. Vergessen wurde dabei leider, dass viele Vorschaltgeräte von z.B. Led Leuchten einen signifikanten Einschaltstrom (>50A) haben. Das verpacken die Kleinschaltrelais nur schwer.


    Also nicht nur auf die Dauerlast schauen!




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