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Thema: Neubau Automatisieren oder nicht?

  1. #21
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    Zitat Zitat von rostiger Nagel Beitrag anzeigen
    Ähnlich sehe ich es mit der Hausautomation, das meiste ist um anzugeben,
    für die Sinnhaftigkeit wird viel Kreativität verwendet um es zu begründen.
    Solange man mit seiner Hausautomation nicht mit offenem Fenster, Ellbogen raus 20x laut röhrend die Eisdiele umrunden kann, ist das Zeug im allg. zu unauffällig zum angeben - da es als Statussymbol nicht taugt, reicht ja auch Klickklack, Rollogurte,... u. das Gesparte wird in ein sinnvolles Statussymbolauto gesteckt.

  2. #22
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    @Gerhard Bäurle
    Wir haben digitalstrom eingebaut, weil:


    • geht über die normale Verteilung 230V
    • ist überall verfügbar, wo "Strom" ist
    • ich kann problemlos nachrüsten, wenn Wünsche
      aufkommen, an die ich nicht gedacht habe oder
      die aus Kostengründen zurückgestellt sind
    • wo es per Kabel schwierig wird, z. B. Rauchmelder
      und Fensterkontakte, ist die Anbindung per EnOcean-
      Funkbridge möglich
    • benötigt weder Systemintegrator noch einen Programmierer
    • kann jederzeit zurückgebaut werden, dann laufen die
      Kreuz- und Wechselschaltungen wie vorher

    [...]
    Liest sich interessant für die Nachrüstung, aber wie sieht es bei diesem System mit der Abschottung nach "draußen" aus? Beim KNX-Powernet gab es immer den Installationshinweis in die Gebäudezuleitung entsprechende Netzfilter einzubauen, um nicht die vollständige Nachbarschaft mit den KNX-Telegrammen zu "bespaßen"...

    @GLT
    Solange man mit seiner Hausautomation nicht mit offenem Fenster, Ellbogen raus 20x laut röhrend die Eisdiele umrunden kann [...]
    Ein sehr schönes Bild
    Was beim Auto die verstellbaren Stoßdämpfer sind kann mein Haus natürlich mit den Rolläden - das Lowrider-Haus sozusagen
    Ganz kurz ganz hell
    ganz lange ganz dunkel....

  3. #23
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    Zitat Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Kein Widerspruch - Küchenpreise entbehren sehr oft einer sachlichen Preisgestaltung - dies ist so gewollt, damit Angebote möglichst schlecht verglichen werden können. Wer das System der Blockpreisung kennt u. jemanden findet, dieses System für sich zu nutzen, spart zigtausende ohne (grossen) Verzicht.
    Ein Küchenkauf ist tatsächlich ein Abenteuer für sich – man
    könnte ein Buch schreiben, wenn es nicht schon eines gäbe:

    http://www.amazon.de/gp/product/3981485866/

    Das System der Blockpreisung kenne ich nicht, Google
    übrigens auch nicht bzw. erst seit gestern:

    https://www.google.de/search?q=Blockpreisung


    Zitat Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Preislich auf Qualität zu schliessen funktioniert auch nur bedingt, den der Korpus ist jedesmal das selbe billige Zeugs u. ein Schickimicki-Neff, Miele,...-Herd ist zwar hochpreisig, aber deswegen nicht qualitativ besser, als ein günstiger angebotenes Markenprodukt.
    Wer natürlich unbedingt Echtgoldwasserhähne will, die Arbeitsplatte aus Marmor u. Edelhölzer als Front braucht, damit er vlt. mal Würstchen warm macht
    Achtet man auf die echten Qualitätsmerkmale (Korpus-, Bodenstärken, Beschläge/Auszüge) u. sich nicht von "Marken" blenden lässt, einen Küchenverkäufer mit Anstand findet, kann sehr viel Geld sparen u. muss nicht in 20 Jahren seine damals ach so teuere Küche "ertragen", obwohl Frau schon lange ein andere möchte, weil ihr die damalige Traumküche nicht mehr gefällt.
    Diese Häme lässt sich jederzeit auf die Gebäudeautomation
    übertragen.
    Geändert von Gerhard Bäurle (17.08.2015 um 13:25 Uhr) Grund: Duden
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
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  4. #24
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    Zitat Zitat von Morymmus Beitrag anzeigen
    Liest sich interessant für die Nachrüstung, aber wie sieht es bei diesem System mit der Abschottung nach "draußen" aus? Beim KNX-Powernet gab es immer den Installationshinweis in die Gebäudezuleitung entsprechende Netzfilter einzubauen, um nicht die vollständige Nachbarschaft mit den KNX-Telegrammen zu "bespaßen"...
    Hallo, ja, Filter sind erforderlich und Bestandteil des Systems:

    http://www.digitalstrom.de/documents...inal.1.07.html
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
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  5. #25
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    Also ich sehe die Gebäudeautomation so, dass sich die ganze Welt weiter entwickelt, aber ein EFH heute noch so ausgerüstet wird wie vor 40 Jahren. Ich habe mein Haus auch mit einer Wago Steuerung und KNX automatisiert. Gerade bei der Beschattung möchte ich keine Konventionelle Installation mehr haben. Niemand muss mehr bei Sonnenschein einen Rollo herunter lassen, Nachts sind sie auf der Position wie ich es möchte und bei Regen oder Sturm ist auch alles prima. Natürlich muss alles so realisiert sein, dass auch die Frau des Hauses damit klar kommt. ☺ Aber ich kann mir jetzt nach knapp zwei Jahren es nicht mehr anders vorstellen.

  6. #26
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    Zitat Zitat von Gerhard Bäurle Beitrag anzeigen
    Das System der Blockpreisung kenne ich nicht, Google
    übrigens auch nicht bzw. erst seit gestern:
    Mh - über die genaue Begrifflichkeit zu diskutieren ändert nichts an der Sachlage u. wer den Branchenbegriff liefert, werde ich dankend Tribut zollen - sonst ist es mir Latte. An der Sachlage ändert sich deshalb nichts.

    Zitat Zitat von Gerhard Bäurle Beitrag anzeigen
    Diese Häme lässt sich jederzeit auf die Gebäudeautomation übertragen.
    Normalerweise jaulen geschlagene Hunde - wo Du jetzt Häme als Intention siehst, bleibt mir schleierhaft.

  7. #27
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    Zitat Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Mh - über die genaue Begrifflichkeit zu diskutieren ändert nichts an der Sachlage u. wer den Branchenbegriff liefert, werde ich dankend Tribut zollen - sonst ist es mir Latte. An der Sachlage ändert sich deshalb nichts.
    Sorry, das ich mich hier undeutlich ausgedrückt habe.

    Ich habe "Blockpreisung" nicht verstanden.

    Ich wollte nicht dumm bleiben, habe es aber leider im weltweiten Netz nicht gefunden.

    Was meinst Du damit?

    Was mir mal unterkam war eine "Meterpreisung". Egal ob
    Hochschrank, Elektrogerät oder Spüle, pro Meter 900 EUR.
    Lackierte Fronten, dann pro Meter 1100 EUR ...
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
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  8. #28
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    Grundsätzlich ist die Automatisierung eines Hauses um bestimmte Funktionen abzudecken nicht schlecht. Automatische Rollos, Heizung, etc. von einer Zentrale aus steuern hat schon was.
    Jedoch sehe ich ein paar Probleme, die erst in Zukunft auf solche Häuser zukommt.
    1. Wenn das System einen Fehler hat oder ein Modul defekt ist, dann fällt diese Funktion erstmal aus, bis Ersatz beschafft wurde. Kein Privat-Mann leistet sich ein Ersatzteilmagazin.
    Hier muss man sicher sein, das es bei wichtigen Funktionen immer noch die Möglichkeit der "60er Jahre" Funktion gibt
    2. Sollte das Hauptsystem ausfallen, "steht" alles. Im Winter bei -15°C und das um 22 Uhr eine sehr doofe Situation. Auch hier muss man sicher über Alternativen Gedanken machen.
    3. Sollte man selbst unterwegs sein, und im Haus ist kein Spezialist, muss das System so aufgebaut sein, das auch in brenzligen Situationen (siehe 1 + 2) Menschen ohne technisches
    Wissen alles zum Laufen bringen.
    4. Der Wiederverkaufswert fällt meiner Meinung extrem. Nicht jeder ist technisch begabt und nimmt oft Abstand von Häuser, die zu sehr automatisiert sind. Der Wert fällt noch mehr,
    wenn System verbaut sind, die entweder selbst entwickelt oder geknaupt sind (Raspberry Müll). Kann man gut mit getunten Autos vergleichen.
    5. Apropos getunte Autos. Nicht jedem gefällt das System, das man ggf. verbaut hat. Wenn man KNX wählt, muss auch der zukünftige Interessent beim Hausverkauf das System mögen
    oder kennen.
    6. Was ganz entscheidend ist, wie lange garantiert der Hersteller seine Produkte und wie kompatible sind die Nachfolge-Produkte!?

    An sowas sollte man also auch denken.
    Kommt Zeit.... Kommt Rat.... In der Tat.
    Gartenlampe mit Windenergie anstelle von Solar? Bei Interesse -> PN

  9. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Krumnix für den nützlichen Beitrag:

    Gerhard Bäurle (18.08.2015),rostiger Nagel (18.08.2015)

  10. #29
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    Das ist jetzt zwar alles schon völlig OT, aber naja.

    Küchenangebote werden idR aus Blöcken und nicht aus "Einzelteilen" zusammengestellt.
    Diese Blöcke beinhalten z.B. Unterschrank "xy" mit 2xSchublade, 2xFlügeltür, 2xFachboden, 100cm, Hängeschrank "ab" mit Glastür usw.; für diesen Block wird ein günstigerer Preis aufgerufen, als wenn man die Teile einzeln zusammenstellt. Verändert man den Block (und sei es nur geringfügig), wird man mit saftigem Aufpreis "bestraft", da Einzelteile berechnet werden, statt Blockpreise, kann man aber den Block gegen einen passenden tauschen, ist man monetär besser dran.
    Dieses Spielchen geht bei Zusammenstellung, Maßen, Ausstattung, in Kombination mit Elektrogeräten usw. - so kann man aus einer 1600 Angebotsküche locker mal das x-fache machen (ohne eine bessere, im Sinne Qualität, Küche zu erhalten), andersrum aus einer relativ teueren Küchenserie eine preiswerte (nicht billig!) gestalten.

    Wenn man dann noch weis, dass viele Küchen"Hersteller" im Grunde nur Namen sind u. man nicht unbedingt an der Qualtität sondern am "Design" spart, bei seiner Auswahl - kann man vermeiden, viel Geld zu verbrennen. Gut, man hat halt dann vlt. nicht die hippe Edelküche aus dem Hochglanzmagazin aka Vorzeigeküche - heute angesagt u. modern, übermorgen eine Geschmacksverfehlung.

    Deshalb schrieb ich ja schon, dass man einen "Partner" braucht, der sich damit auskennt, einen wirklich berät u. Willens ist, da mitzumachen (dies ist der schwierigste Teil u. die lautwerbenden Küchenhäuser gehören m.Erfahrung nicht dazu). Vlt. sieht die "Traumküche" schlussendlich ein wenig anders aus, aber es passt.

    Dir als Techniker sage ich ja nichts Neues, dass Qualität zwar ihren Preis hat, aber nicht jeder hohe Preis durch die Qualität gerechtfertigt wird und mehr oder weniger nur noch ein "Marken"aufschlag ist - das soll aber jeder für sich entscheiden.

  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu GLT für den nützlichen Beitrag:

    Gerhard Bäurle (18.08.2015)

  12. #30
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    Zitat Zitat von Krumnix Beitrag anzeigen
    Automatische Rollos, Heizung, etc. von einer Zentrale aus steuern hat schon was.
    Im Grunde möchte man nichts mehr steuern - das soll die Hütte in Abhängigkeit der Gegebenheit selber machen

    Viele Kunden kommen mit dem Hochglanzprospekt irgendwelcher Hersteller u. dem Wunsch mit Eiphone,-tablet,.Rollladen vom Urlaubsstrand,.. - die muss man erst mal aufklären.

    Zitat Zitat von Krumnix Beitrag anzeigen
    Wenn das System einen Fehler hat oder ein Modul defekt ist, dann fällt diese Funktion erstmal aus
    Sicher richtig - deshalb keine zentrale SPS, sondern verteilte "Intelligenz" - je granularer, desto geringreichender der Ausfall.

    Zitat Zitat von Krumnix Beitrag anzeigen
    Sollte das Hauptsystem ausfallen, "steht" alles. Im Winter bei -15°C und das um 22 Uhr eine sehr doofe Situation. Auch hier muss man sicher über Alternativen Gedanken machen.
    Wie bewertest Du die Lage bei Ausfall deiner Heizungs-/Kesselsteuerung? Welche Alternative kommt da als Notfallplan in Betracht?
    Und nicht jeder Häuslebauer kann sich noch einen zusätzlichen Kachelofen mit Wassertasche leisten.

    Zitat Zitat von Krumnix Beitrag anzeigen
    Sollte man selbst unterwegs sein, und im Haus ist kein Spezialist, muss das System so aufgebaut sein, das auch in brenzligen Situationen (siehe 1 + 2) Menschen ohne technisches Wissen alles zum Laufen bringen.
    Viel Spass bei der Reparatur der Heizung.

    Zitat Zitat von Krumnix Beitrag anzeigen
    Was ganz entscheidend ist, wie lange garantiert der Hersteller seine Produkte und wie kompatible sind die Nachfolge-Produkte
    Deshalb würde ich persönlich nie zu einem System raten, das direkt herstellerabhängig ist, z.B. LCN u.a.

    Zitat Zitat von Krumnix Beitrag anzeigen
    Wenn man KNX wählt, muss auch der zukünftige Interessent beim Hausverkauf das System mögen oder kennen.
    Wertverluste bei DIY-Bastellösungen drohen garantiert, genauso mit Systemen die nur wenige u. teuere Fachkräfte beherrschen.
    Der normale Elektriker wird auch bei einer S5/S7 die Löffel strecken - deshalb ist für derartige Lösungen ein evtl. Rückbau einzukalkulieren.

    Bei KNX ist die Lage wesentlich besser - kein Elektrolehrling kommt im Rahmen seiner Ausbildung um KNX rum, viele E-Firmen machen in KNX, es gibt zig Hersteller für KNX-Komponenten (somit keine Herstellerbindung), die Rückwärtskompatibilität beträgt dato >20 Jahre, die Preise wurden günstiger u. die Nachfrage steigt u. wer es mal hatte, will nicht mehr ohne. Die Mär, dass für simple Anwenderanpassungen gleich ein Spezialist ins Haus muss, ist so auch nicht richtig u. wird meist von jenen in die Diskussion geführt, die sich mit KNX weder auskennen, noch auseinandergesetzt haben.

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