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Thema: Absicherung Ventilator (Motorschutz oder LS-Schalter?)

  1. #11
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    Bei Förderbändern mit variabler Geschw. oder auch für Positionierungen habe ich in letzter Zeit 180W + 370W Drehstrom über FU eingestetzt.
    ALSO: 0,18kW oder 0,37kW gibt es doch oft.
    Kabelsalat ist Gesund
    (vom CCC abgekupfert)

    Prognosen sind schwierig,
    besonders wenn sie die Zukunft betreffen.
    (Ursprung nicht wirklich bekannt)



  2. #12
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    Ich habe mich ungenau ausgedrückt.

    Ich meinte im Haushaltsbereich (bezogen auf Spamylustig und Gebäudeautomation) gibt es selten 3x400V-Motoren unter 500W.
    Im Haushaltsbereich stehen oft, auf die schnelle, keine 3x400V zur Verfügung. Zum Beispiel im Badezimmer oder in einem Keller.
    Es kommt auch oft vor, dass Wohnungen in MFH nicht mit 3 Phasen eingespiesen werden.

    Ein anderes 3x400V/1x230V-Beispiel, dass jetzt wieder aktuell wird:

    Wir (Elektriker) haben auch oft das Problem, dass ein Heizungsmonteur, mal schnell eine Heizungspumpe ersetzen will.
    Die alte Pumpe 3x400V, die Neue 1x230V. Aussage Heizungsmonteur: "Das kann ja kein Problem sein. Die neue Pumpe braucht viel weniger Strom... Du musst nur die alte Pumpe lösen und die Neue wieder anschliessen. Ich habe dem Eigentümer gesagt, dass geht eine halbe Stunde."
    Problem Nr. 1: Das Kabel ist mit 3L und PE ungeeignet, kein N.
    Lösung: Basteln oder Kabel wechseln.
    Problem Nr.2: Im Schaltschrank sind Sicherungen mit 3L, ohne N-Trenner.
    Lösung: N-Trenner einbauen.
    Problem Nr.3: Es gibt einen Motorschutzschalter oder ein Thermorelais, aber der Einstellbereich passt nicht zur neuen Pumpe.
    Lösung: Auch der Scheiss wird ersetzt (falls überhaupt noch nötig, sonst nur ausgebaut.).

    Ergebniss: Eigentümer bekommt eine bedeutend höhere Rechnung, als vom Heizungsmonteur prophezeit.
    Alle sind sauer!!!
    Die offeriert halbe Stunde geht schon drauf, um allen Beteiligten, die Situation zu erklären und den Eigentümer seelisch auf die bevorstehende Rechnung vorzubereiten.

  3. #13
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    Hi
    Ich bin kein Elektriker, habe aber hier eine Verständnisfrage:
    Sind 3 * 400V = Ca 900V Drehstrom gemeint ?
    Oder die RST mit 3 * 230 = 400V ?
    Besten Dank für eine kleine Erklärung

  4. #14
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    mit 3*400VAC wird ein 3 Fasiges Strom-Netz gemeint (Drehstrom) mit 400VAC zwischen 2 fasen.
    Die 230VAC ist zwischen Fase und Null gemessen.

    Mann muss wissen das auf eine Cirkel- skala von 360° die fasen in eine radius von 120° unter einander stehen.

    https://nl.wikipedia.org/wiki/Driefasenspanning
    Gibt es auch in DE

    Bram
    Geändert von de vliegende hollander (17.09.2016 um 16:27 Uhr) Grund: wiki
    Augen zu und durch

  5. #15
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    Danke für die schnelle Antwort !
    Das mit den 400v gegen die "andere" Phase kenne ich.
    Die Sache mit dem Drehwinkel auch.
    Mich hatt nur verwirrt warum in anderen Bereichen von 1*400V Drehstrom (gemeint sind 3 Phasen) und nicht von 3 * 400V geschrieben wird.
    Ich denke nun, das gleiche ist...
    Soweit ich weiß gibt es auch "echte" 3*400V !
    Nur nicht im Hausbereich...
    Beste Grüße
    Shrimps

  6. #16
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    Also 1x400V hast du mit zwei Phasen.
    Es gibt auch Geräte die 400V + 230V benötigen (2L+N).
    Oft bei Backöfen, Kochherden, Waschmaschine, usw.

    Es ist eigentlich einfach:
    L1 oder L2 oder L3 + N =230V (einphasig)
    L1+L2 oder L2+L3 oder L3+L1 = 400V (mehrphasig)
    L1+L2+L3 = 3x400V (Drehstrom)

    Bei 1x400V wird auch oft von Drehstrom gesprochen. Ist aber etwa gleich Falsch, wie "Strom sparen"!!!

  7. #17
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    Jetzt wirds heller...
    Danke

  8. #18
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    Zitat Zitat von egro Beitrag anzeigen
    …. Ich meinte im Haushaltsbereich (bezogen auf Spamylustig und Gebäudeautomation) gibt es selten 3x400V-Motoren unter 500W. Im Haushaltsbereich stehen oft, auf die schnelle, keine 3x400V zur Verfügung. Zum Beispiel im Badezimmer oder in einem Keller.
    Es kommt auch oft vor, dass Wohnungen in MFH nicht mit 3 Phasen eingespiesen werden. …
    .
    Da gebe ich Dir Recht. Hier werden üblicherweise nur 1phasige Komponenten verbaut. Üblicherweise wird hier nur ein Leitungsschutz erforderlich. Trotzdem sollte man auch hier die Technischen Unterlagen zum Produkt beachten.


    Zitat Zitat von egro Beitrag anzeigen
    …. Die alte Pumpe 3x400V, die Neue 1x230V. Aussage Heizungsmonteur: "Das kann ja kein Problem sein. Die neue Pumpe braucht viel weniger Strom... Du musst nur die alte Pumpe lösen und die Neue wieder anschließen. Ich habe dem Eigentümer gesagt, dass geht eine halbe Stunde." ….
    Tja, solch eine Aussage höre ich auch oft. Oftmals ist die Unwissenheit vom Heizungsmonteur oder vom Hausherrn welche elektrischen Anforderungen umzusetzen sind. Der Elektromonteur bekommt bei der Beauftragung oftmals nur gesamt „Austauschpumpe am vorhandenen Kabel anschließen“.
    Erst wenn man Vorort ist, ist dann der tatsächliche Umfang erkennbar. Letztendlich muss man als Elektrofachmann einen sicheren Betrieb der Pumpe sicherstellen. Und nicht der Heizungsbauer oder der beauftragende Hausherr. Diese reden sich halt raus und sagen, ich kann doch nicht wissen, welcher Aufwand für Rückbau und Anpassung entsteht.


    Gruß Michael

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