TIA Lauer HMI zu Siemens HMI // HILFE HILFE

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Nocheinmal:
Wenn PI Adapter und Lauer Adapter beide an der 314 verbunden sind, wie machst du dass ?
Nimm ein Photo von was du machst.
edit: Und auch ein Photo von der Lauer S7-MPI Adapter.

Und
Und beim S7LAN Modul auch mal testweise eine andere MPI-Adresse einstellen (z.B. 30), nicht daß es doppelte Adressen gibt
 
Nocheinmal:
Wenn PI Adapter und Lauer Adapter beide an der 314 verbunden ist, wie machst du dass ?
Nimm ein Photo von was du machst.

Und
Werde ich machen!

Zur erklärung. Wir sind ein Pharma Unternehmen. Nicht gerade klein. Da kann ich mich nach der ganzen Umzieh-Arie zwar zur Maschine begeben.
Aber da wir Medikamente herstellen, kann ich nicht mal eben alle Klappen wieder aufreissen und Bilder machen.
Da muss ich erstmal um eine Downtime bitten ;)
Die Maschine läuft ja. Nur können wir sie eben nicht via Bus abfragen....das ist der Plan für die Zukunft.
Bei neunen Maschinen oder Anlagen ist das schon in der URS hinterlegt. Aber wir können leider nicht bei jeder Produktionslinie, welche aus diversen Maschinen von diversen Herstellern bestehen, mal eben was neues bestellen.
Da dachte ich mir....he PI Module. Mega ding. funktioniert auch gut. Nur halt nicht bei diesem Gerät.
 
Wie gehst Du mit dem PG mit Step7 online auf die 314? Welcher Adapter? Stört das PG auch das Lauer Panel?

Muss/kann an dem RS232/MPI-Umsetzer vielleicht eine Umschaltzeit zwischen Senden/Empfangen oder andere Wartezeiten eingestellt werden?

Harald
 
Zuletzt bearbeitet:
Ihr könntet in die S7-300-Stationen CP343-1 LEAN (6GK7343-1CX10-0XE0) einbauen. Anstatt dem S7LAN.

Harald
Ja, war auch meine erste Überlegung. Da wir aber Pharma sind, kann ich nicht einfach so einen CP einbauen. Das bedeutet ja ich muss am SPS Projekt etwas ändern.
Verbindungen parametrieren. Das müsste ich mit S7-Lancon nicht.
Da hat die Behörde etwas gegen. Das müssen wir erst beantragen.....und validieren lassen. Solange dürfen wir damit keine Tabletten verpacken :(
 
Was ist der Unterschied zwischen einem CP und dem S7-Lan Adapter? Der LAN-Adapter arbeitet letztendlich wie ein CP
Das ist richtig. Nur das ich im SPS Projekt keine S7 Verbindung projektieren muss. Das darf ich ohne Behördliche genehmigung nicht! Ich kann via S7-Lancon und GET direkt auf die SPS zugreifen, und relevante Daten auslesen.
Die Gesundheitsbehörden sind was das angeht mega pingelig. Was auch vollkommen richtig so ist. Wir machen ja keine Nudeln oder so :sneaky:
 
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Da wir aber Pharma sind, kann ich nicht einfach so einen CP einbauen. Das bedeutet ja ich muss am SPS Projekt etwas ändern.
Verbindungen parametrieren. Das müsste ich mit S7-Lancon nicht.
Müssen musst Du nicht unbedingt. Normal solltest Du den CP343-1 in HW Konfig einfügen, der CP343-1 müsste aber auch funktionieren, wenn er ohne Änderung der HW Konfig einfach ganz rechts hinter die letzte SPS-Baugruppe gesteckt wird (*). Dann ist das Stecken des CP auch nichts anderes wie das Aufstecken des S7LAN Moduls.
Verbindungen müssen keine projektiert werden. Der CP arbeitet rein als Server für S7Kommunikation, genau so wie das S7LAN-Modul.

(*) Wenn der CP343-1 ohne Projektierung in HW Konfig gesteckt wird, dann erhält er keine Projektierungsdaten (IP-Adresse ... ) von der CPU. Er muß dann in einer anderen S7-300-Station vorher so projektiert werden, daß die Projektierungsdaten im CP gespeichert werden.
Eventuell gibt es noch Inkompatibilitäten zwischen CP und CPU, wenn Eure CPUs so alt sind wie Eure Anlagen.

PS: wenn es wegen "Pharma" und "Behörde" Probleme gibt, dann dürftest Du theoretisch auch das S7LAN-Modul nicht ohne Genehmigung an die SPS anstecken (also die Steuerung vernetzen!) (ich kenne mich mit den Bestimmungen nicht aus). Weil darüber kann das SPS-Programm (sogar unbemerkt!) beeinflußt werden.

Harald
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenne nur die ähnliche Deltalogic Adapter, aber ich denke die sind fast identisch (vielleicht 100 % identisch ?).
Es funktioniert gut, und es gibt Funktionen damit man die Adapter über die Webserver konfigurieren kann, die Verbinding testen, SPS Werte auslesen...
Mit ein CP343-1 LEAN hat man dieselbe Thema dass es eine MPI Adresse hat welche mit die bestehende MPI Geräte konflikten kann.
 
Müssen musst Du nicht unbedingt. Normal solltest Du den CP343-1 in HW Konfig einfügen, der CP343-1 müsste aber auch funktionieren, wenn er ohne Änderung der HW Konfig einfach ganz rechts hinter die letzte SPS-Baugruppe gesteckt wird (*). Dann ist das Stecken des CP auch nichts anderes wie das Aufstecken des S7LAN Moduls.
Verbindungen müssen keine projektiert werden.

(*) Wenn der CP343-1 ohne Projektierung in HW Konfig gesteckt wird, dann erhält er keine Projektierungsdaten (IP-Adresse ... ) von der CPU. Er muß dann in einer anderen S7-300-Station vorher so projektiert werden, daß die Projektierungsdaten im CP gespeichert werden.

Harald
Geile Idee! Da bin ich mal wieder gar nicht drauf gekommen....
Ich meine den CP an einer anderen 300er die ich hier eh immer rumfliegen habe, zu parametrieneren und dann dort zu verbauen....
Man.....bin ich ein Esel....dickes Merci!
 
kurze Frage: was wurde eigentlich aus der Firma Systeme Lauer GmbH?
Aufgekauft?
Insolvent? Oder wie unser kompetenter Wirtschaftsminister Habeck sagen würde: "nicht insolvent, die produzieren gerade mal nichts aber später vielleicht wieder"
Finde leider keine Infos im web mehr über diese Firma.

Haben selber noch ein paar PCS690 im betrieb.
 
MPI braucht ja auch Abschußwiderstände und mag keine langen Stichleitungen. Da muß man genau aufpassen, welcher Stecker den Abschlußwiderstand gesetzt hat und wenn, dann nur eine ganz kurze Stichleitung.

Und dann hat das Licy bestimmt nicht den passenden Wellenwiderstand und so weiter. Anders ausgedrückt ist es bei der aktuellen Konfiguration nur Glück dass es irgendwie funktioniert. Ich hatte vor vielen Jahren auch mal so einen Fall an einer Anlage mit RIO (auch RS485 als Basis). Da waren keine Abschlusswiderstände montiert und es funktionierte jahrelang ohne Ausfall. Dann ging das HMI kaputt und wurde durch ein ähnliches aber etwas neueres ersetzt. Ab diesem Tag alle paar Stunden ein Stop wegen Kommunikationsfehler. Nach Installation der korrekten Abschlusswiderstände war das Problem erledigt.
 
Ich kann mir bei dem LIYCY-Gebastel auch nur vorstellen, daß da der MPI mit 19.2 kBit/s läuft. Oder halt mit 187.5 kBit/s tatsächlich nur zufällig an der Kotzgrenze, und jeder weitere MPI-Teilnehmer stört das Ganze. Da könnte auch ein CP 343-1 das Ganze zum erliegen bringen, weil bei der S7-300 der MPI mit dem Rückwandbus durchverbunden ist.

Harald
 
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