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Thema: Übergornete Rezeptur?

  1. #11
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    Zitat Zitat von marlob Beitrag anzeigen
    Kann das MP170 wirklich Scripte verarbeiten. Ich müsste auch nachlesen aber ich meine nicht
    hier nun das richtige Handbuch

    und die Erkenntnis: marlob könnte mal wieder recht haben ... deswegen: nicht so oder so!
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  2. #12
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    Danke schon mal für die ein oder andere Mühe.

    Lösungsansatz von mir:
    Man kann 10 verschiedenen Runden definieren. = 10 Rezepturen
    In einer 11. Rezeptur legt man per Merker fest wie oft jede der 10 Runden wiederholt werden oder eben auch nicht. 0 = diese Definition auslassen z.b. 3 = diese Runde 3x wiederholen.
    Nachteil bei dieser Lösung, ich hab keine Ahnung wie man dann diese Version der Automatik speichern kann. Man kann zwar jede Rezeptur für sich speichern, aber nicht alles auf einmal unter einem Namen oder Datum.
    Hat da jemand eine Idee oder eine Lösung?
    Wie gesagt, ich bin Anfänger und kann deshalb nicht auf innerhalb einer oder zwei Wochen zig Lösungsansätze für alles finden da ich leider auch nicht pausenlos daran arbeiten kann.

    Lösungsansatz 2:
    Man schreibt keine Rezeptur, sondern Datenbausteine, die man direkt per Eingabe am Panel (E/A-Felder) verändert und die in der CPU liegen.
    Ich mein glaube leider nur zu wissen, dass man irgendwie Datensätze von Datenbausteinen per SCL auslesen und abspeichern kann. Wie und ob das geht weiß ich leider auch nicht.
    Ich könnte mir das so vorstellen, einen Datenbaustein mit den sagen wir 10 Variablen x 10 Runden = 100 Variablen + je Runde eine Variable ob und wie oft einen Runde wiederholt wird. Sagen wir also 110 Variablen.
    Beim "speichern" den Datensatz auslesen und unter gewähltem Namen oder Datum ablegen. Nur wie und wohin?

    Könnte das so funktionieren wenn man Rezepturen mal vernachlässigt?

    Trotzdem würde mich mal interessieren, ob man sowas nicht doch recht "einfach" per Rezeptur lösen kann. Also wenn jemand einen Idee hat?

  3. #13
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    Die Rezeptur erscheint mir für dieses Vorhaben nicht die richtige Lösung zu sein. Ich würde mich da auch an DB's orientieren, die ich variabel von der Visu aus beschreibe. An diesem Punkt fehlen deinem System aber die Möglichkeiten. Hierfür würde ich die VB-Script-Fähigkeiten der Runtime und deren Abspeicher-Fähigkeiten nutzen.

    Wenn du für das Daten hin- und herschaufeln in der SPS SCL einsetzen kannst / willst ist das für weitere Dinge sicher hilfreich ...

    Gruß
    LL

  4. #14
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    Zitat Zitat von Carsten77 Beitrag anzeigen


    Trotzdem würde mich mal interessieren, ob man sowas nicht doch recht "einfach" per Rezeptur lösen kann. Also wenn jemand einen Idee hat?
    Das Problem sind die bei dir eingesetzten Komponenten (HMI, SPS usw.)
    Für andere Panels, SCADA usw. gibt es Rezepturverwaltungen mit Auftragssteuerung. In deinem Fall wird dir nichts anderes übrig bleiben, als selbst etwas zu programmieren. Die Idee mit den Datenbausteinen geht schon in die richtige Richtung. Siehe auch Beitrag von LL

  5. #15
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    Ein Lösungsansatz könnte folgendes sein.
    Du legst 2 Rezepte an.
    Ein Rezept mit deinen 10 Variablen
    Code:
    Rezept 1:
    Nummer
    Wert_01
    Wert_02
    ..
    Wert_10
    dafür legst du 11 Variablen und einen DB an. Der DB enthält dann n-mal die Struktur deines Rezeptes. Abhängig von der Rezeptnummer schreibst du die Werte aus den Variablen an die richtige Stelle im DB.

    Ein 2. Rezept legt nun die Anzahl der Runden fest.
    Code:
    Rezept 2:
    Name
    Rezept_Runde_01
    Anzahl_Runde_01
    Rezept_Runde_02
    Anzahl_Runde_02
    ..
    Rezept_Runde_n
    Anzahl_Runde_n
    Hier legst du soviele Werte an, wie du Runden fahren willst.
    Für jede Rezeptvariable brauchst du dann wieder jeweils eine Variable (also 2*n+1) in der SPS.

    Damit kannst du mit deinem 1. Rezept deine Maschinenvariablen ändern.
    Im 2. Rezept kannst du dann verschiedene Runden anlegen und sie unter einem Namen speichern.
    Damit kannst du dann mit deinem 2. Rezept die Maschine starten. Du liest dann erst die Werte von Rezept_Runde_01 und Anzahl_Runde_01 aus. Abhängig vom Wert in Rezept_Runde_01 liest du deine Werte aus dem Datenbaustein für das Rezept 1 usw.

    Ich hoffe das Prinzip ist klar und ich hoffe das ich dich richtig verstanden habe

  6. #16
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    Danke für den Ansatz, den habe ich mir nun auch überlegt. Einen Datenbaustein, die die Rezepte schreiben. Hab dann wie du schreibst über den zweiten die Möglichkeit die Rundenanzahl und die Rezepturnummer zu wählen. Vielleicht sogar die Reihenfolge der Rezepturnummern ändern.
    Ist im Prinzip fast die Lösung, nur alle Rezepturen sprich die Daten im DB + die Rezeptur 2 in einem Schritt unter einem Usernamen+Datum zu speichern und sie so auch wieder aufrufen zu können geht wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe nicht. Oder?

    Ich habe mir nun gedacht, warum schreibe ich nicht einfach alle Variablen(beschreiben wir mal eine Runde als Sequenz, die man beliebig oft und die Sequenzen in beliebiger Reihenfolge für die Automatik festlegen könnte) zu sagen wir 10 verschiedenen Sequenzen in einen Rezeptur, die in einen DB auf der CPU schreiben kann. Inklusive der Variablen, Wiederholungsanzahl / Sequenz, Reihenfolge bzw. Startnummer der Sequenz.

    Nun stellt sich für mich schnell die Frage, 10 Seqenzen x 12 Variablen von denen die Hälfte Wörter oder Doppelwörter sind, passt das in eine Rezeptur bzw. wieviel kann ich in den auf der CPU liegenden DB schreiben?

    Wenn das nämlich geht, dann wäre ich alle Sorgen los und hätte die Lösung..

  7. #17
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    Das passt auf jeden Fall in den DB.
    Ich meine, die Grenze läge da bei 32 k Bytes ...
    Gruß
    LL

  8. #18
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    Zitat Zitat von Larry Laffer Beitrag anzeigen
    Ich meine, die Grenze läge da bei 32 k Bytes ...
    auch bei VIPA ... das handbuch schweigt sich darüber aus ... aber die paar werte, die Carsten da ablegen will passen sicher ...
    [SIGNATUR]
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  9. #19
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    Zitat Zitat von vierlagig Beitrag anzeigen
    auch bei VIPA ... das handbuch schweigt sich darüber aus ...
    Das könnte ich mir aus Kompatiblitätsgründen so vorstellen ...

  10. #20
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    Also ich hab mal nachgeschaut, die 200er Reihe von VIPA wird wie eine 315er CPU von Siemens konfiguriert und deshalb gilt für diese wie bei der Siemens CPU 16kB für einen DB.

    Nur falls das jemand mal wissen muss.

    Also um noch mal Rückmeldung zu geben.
    Ich werde nun mal versuchen, alle Variablen einfach in eine Rezeptur zu schreiben. Und die mit dem dazu gehörigen DB auf der CPU verbinden, dann müsste ich die eine Rezeptur ja auf eine CF-Card im Panel speichern können und mein Problemn wäre gelöst. Den Rest muss ich dann eben per SCL auf der CPU lösen.

    Denkt ihr das geht so?
    Danke und Grüße
    Carsten

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