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Thema: Anlage mit BDE-System ausrüsten

  1. #1
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    Hallo,

    ich bin grad dabei eine Studienarbeit zu schreiben. Die Aufgabe besteht darin, die SPS (CPU 315-2DP) mittels Ethernet oder Profibus DP an ein Betriebsdatenerfassungssystem zu koppeln. Anforderungen an das BDE System:
    Rezepturverwaltung, Archivierung von Prozessdaten, Auslesen und Änderung der SPS-Daten (zb. Motordrehzahl) von einem Arbeitsplatz aus.
    Die Anlage verfügt schon über eine HMI.
    Meine Aufgabe ist es, ein Konzept zu Erarbeiten um ungefähr den Aufwand und die Kosten abschätzen zu können.
    Leider habe ich kaum entsprechende Literatur und das Angebot im Inet beschränkt sich meist auf Firmen die alles komplett, samt Dienstleistung anbieten.
    Mir fehlt dabei ein wenig der Ansatz.
    Meine erste Idee wäre der Einsatz eines OPC-Servers den ich über einen der Feldbusse mit der SPS verbinde.
    Anschliessend einen Industrie PC per Ethernet mit OPC Server verbinden und eine ensprechende Software verwenden.
    Welche Software würde sich in diese Richtung anbieten?
    Würde dieser Aufbau Sinn machen?
    Noch was anderes, wozu ich leider nirgendwas was gefunden habe. Gibt es ausser dem Umfang bzgl. der Größe einen Unterschied zwischen einen Prozessleitsystem und einen BDE-System?
    Wäre super, wenn mit jemand eine kleine Anregung geben könnten.
    Besten Dank im Vorraus und einen schönen Tag.
    Georg
    Zitieren Zitieren Anlage mit BDE-System ausrüsten  

  2. #2
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    Na ja, ein klassisches BDE-System wird i.d.R. keine Rezepturen verwalten, das fällt eher in die Sparte des HMI. Natürlich könnte man alles das z.Bsp. mit WinCC oder kleiner mit WinCCFlex irgendwie erledigen. Oder, wenn man sich mit Programmiersprachen auskennt, man baut sich das selbst.

    Vom Feldbus auf den OPC-Server ist ok, aber der OPC-Server muß ja auf einem PC laufen, also brauchst du Ethernet nur, wenn du den OPC-Server auf einem eigenen oder Maschinennahem System laufen läßt und mit einem 2. Rechner darauf zugreifen willst. OPC-Server-BDE hat den Vorteil später auch rel. flexibel für andere SPS-Systeme verwendet werden zu können, man nimmt den entsprechend passenden OPC-Server und das wars.

    Eine weitere Möglichkeit ist folgende:

    An die SPS einen Netlink-Pro (Profibus/MPI --> Ethernet) anschließen, z.Bsp. im Schaltschrank. Dann mit libnodave (oder auch mit einem OPC-Server) per Ethernet die Daten über den Netlink Pro aus der SPS lesen.
    Gruß
    Ralle

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  3. #3
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    Welche Visualisierung läuft denn schon auf dem System?

  4. #4
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    Vielleicht noch zusätzlich zu dem Beitrag von Ralle :
    Eine laufende Visualisierung bringt den Zugang zu allen in der Visu projektierten Variablen quasi mit sich. Das ist vielleicht auch mit zu berücksichtigen. Somit gibt es da auch einen Weg, die Daten z.B. nach Excel oder auch Access zu exportieren (das nutze ich sehr gerne).

    Gruß
    LL

  5. #5
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    Hi,

    vielen Dank für die Rege Beteiligung. Hatte nicht
    damit gerechnet, dass mein Problem gleich klar ist
    Also derzeit kommt WinCC Flexible auf einem MP277 von
    Siemens zu Einsatz.
    Also das mit dem OPC-Server bzw. dem Weglassen eines Clients
    (wenn die Software auf dem OPC-Server läuft) leuchtet mir ein.
    Da ich 2 bis 3 Lösungen Erarbeiten soll stellt sich nur die Frage
    welche.
    Es soll so sein, dass es dem Kunden mitangeboten wird. Die Kosten sollen
    also möglichst gering sein. Programmierfähigkeiten sind etwas vorhanden,
    jedoch ziehe ich Paketlösungen vor.
    Da bietet sich ja WinCC sehr gut an. Wie ist das mit Wonderware?
    Ist in beiden Fällen ein OPC Server nötig?
    Vielen Dank

  6. #6
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    Intouch und WinCC sind im Prinzip die gleiche Welt. Bei Intouch hast das Ding dann IO-Server - macht m.E. aber das gleiche ...

  7. #7
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    Bei WinCC gibts z.B. die Möglichkeit die Rezepturverwaltung über das User Archive zu realisieren wenn du mit fertigen Optionen arbeiten willst.

    Über das Archiv kannst du auch Prozessdaten als csv-Dateien exportieren.

  8. #8
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    Zitat Zitat von chrissi52000 Beitrag anzeigen
    Über das Archiv kannst du auch Prozessdaten als csv-Dateien exportieren.
    warum auf halbem weg stehen bleiben? bietet sich hier nicht ein SQL-Anbindung an?
    [SIGNATUR]
    Ironie setzt Intelligenz beim Empfänger voraus.
    [/SIGNATUR]

  9. #9
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    Klar.

    Aber ich dachte es soll halt einfach und mit fertigen Paketen zu lösen sein.

    Import/Export per Button anwählbar im UA.

    TagLogging gibts ja auch noch.

    Also Möglichkeiten wären da viele.
    Die Frage ist halt, wie tief will er in die Geschichte einsteigen?
    Alles mit fertigen Paketen realisieren oder selbst etwas rumprogrammieren?

  10. #10
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    Hallo,

    da das ganze auf theoretischer Natur basiert, wäre sicherlich beides Denkbar. Die Anforderung sind m. E. aber verhältnissmässig gering.
    Mit Rezeptverwaltung sollen lediglich einige Prozessparameter verändert werden, um die Anlage für unterschiedliche Produkte nutzen zu können.
    Das sind max. 10- 15 Parameter. Man soll halt einen Parametersatz laden und speichern können, also quasi verschiedene Kofigurationen.
    Werde mir mich mal ein bisschen über WinCC informieren. Weiss aber jetzt,
    dank euch, immerhin ne ungefähre Richtung.
    Vielen Dank dafür.
    Kennt jemand vielleicht ein HP oder Literatur die sich mit dem Aufbau und
    den Grundlagen von BDEs bzw. HMIs beschäftigt?
    GRUSS

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