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Thema: WinCCflexible MP370 15" Devicename auslesen

  1. #1
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    Hallo,

    weiß jemand, wie man in der WinCCflexible-Runtime auf einem MP370 15" den Devicename auslesen kann?

    Der Devicename wird in "Control Panel - Communication Properties" eingegeben und steht in der WinCE 3.0 Registry unter
    [HKEY_LOCAL_MACHINE\Ident]
    "Desc"="MP370 Device"
    "Name"="MP370_1" <--- das ist der Devicename

    Dieser Devicename entspricht auf Windows-PC dem Hostname (Computername).

    Scheinbar gibt es in WinCCflexible 2007 keine Systemfunktion dafür. (in 2 Wochen habe ich WCF2008 )
    Gibt es vielleicht so eine Art Systemvariablen wie in anderen Visualisierungen?
    Oder gibt es eine Möglichkeit die Registry zu lesen?

    Ich habe zwar durch langes probieren eine Lösung gefunden, doch das muß doch noch einfacher gehen.

    Meine bisherige Lösung kurzgefasst:
    in einem Script "CMD.EXE" aufrufen, "ipconfig /all" ausführen lassen, dessen Ausgabe in eine Datei
    umlenken, die Datei einlesen und nach der Zeile mit "Host name" suchen, nach dem Doppelpunkt steht
    dann der gesuchte Hostname (=Devicename)

    An meiner Lösung gefällt mir nicht, daß sehr kurz sichtbar ein Fenster aufpopt (der CMD) und daß
    ich in meinem Script eine Warteschleife einfügen mußte (auf die Ausgabedatei warten).

    Also, kennt jemand eine elegantere Lösung?

    Gruß
    PN/DP
    Zitieren Zitieren WinCCflexible MP370 15" Devicename auslesen  

  2. #2
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    hi,
    warum willst du das denn auslesen? schreib den Namen doch in ne Variable oder so.

  3. #3
    Avatar von PN/DP
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    Hi,
    Hintergrund meiner Frage:

    Ich habe öfters entlang einer Produktionsstraße mehrere Operatorpanels, alle
    enthalten die gleichen Bilder und bieten die gleichen Bedienmöglichkeiten.
    Oder ein Bedienstand hat mehrere OP, um gleichzeitig mehrere Bilder beobachten
    zu können. Ich erstelle für alle OP nur eine einzige WCF-Projektierung und
    transferiere diese ohne Änderungen auf jedes Operatorpanel.
    Die OP sind per Ethernet an die SPS gekoppelt.
    Die Operatorpanels sind alle identisch, bis auf die IP-Adresse und den Devicename.

    Manchmal soll aber nur das erste oder letzte OP zusätzliche Bilder anzeigen.
    Oder es können Rezepte oder Schichtprotokolle bearbeitet werden. Dann müssen
    die OP so veriegelt werden, daß deren Bearbeitung nicht gleichzeitig auf mehreren
    OP möglich ist. Dann wird in etwa angezeigt: "Funktion gesperrt, das Rezept wird
    gerade am OPxxx bearbeitet".

    Für die besondere Freigabe von Bildern muß das OP also seine eigene Identität
    kennen, abhängig davon werden Bildaufruf-Buttons sichtbar oder nicht.

    Dafür benötige ich irgendein uniques Merkmal, was durch Runtime-Restart oder Transfer
    der Projektierung nicht verlorengeht. Der Devicename, der bei jedem OP einmal bei der
    Erstinbetriebnahme eingegeben wird, ist ein geeignetes Merkmal.
    Allerdings komme ich da nur so umständlich ran, um es auszulesen.

    Denkbar wäre es auch, im FLASH der OP eine Art INI-Datei anzulegen, die beim
    Runtime-Start ausgelesen wird. Das Anlegen der Datei ist aber für den Erst-Inbetriebnehmer
    ziemlich umständlich, und spätestens bei einem Firmware-Update wäre die Datei weg.

    Gruß
    PN/DP
    Zitieren Zitieren OP unterscheiden bei identischer Projektierung  

  4. #4
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    Morgen PN/DP
    Wie ist es denn wenn du die Datei auf einer Speicherkarte
    auslagerst, die werden beim Firmware-Update nicht Plattgemacht.
    Ich lege auch Paramter-Datein und Rezepte auf diese Karte.

    gruß helmut
    - - -
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  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu rostiger Nagel für den nützlichen Beitrag:

    PN/DP (18.08.2009)

  6. #5
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    Guten Morgen Helmut,

    ja, die Idee mit der Speicherkarte im OP hatte ich auch schon.
    Dann müßte ich eben in jedes OP eine Speicherkarte stecken.
    Und auf jede Karte müßte eine andere INI-Datei.

    Ich möchte es aber den Mechantronikern der Anlage möglichst einfach
    machen, ein neues oder ausgetauschtes OP in Betrieb zu nehmen.

    Ich habe schon viele Möglichkeiten in Betracht gezogen und ausprobiert
    und bin zu dem Schluß gekommen, daß das Auslesen des Devicename die
    idealste Möglichkeit ist. Der muß bei der Erstinbetriebnahme einmal
    eingegeben werden, alle weiteren Anpassungen macht die Runtime dann
    automatisch ohne Zutun der Inbetriebnehmer bei Fehlerrisiko fast Null.

    Leider läßt sich der Devicename nur ganz umständlich auslesen.
    Wie im EP geschildert habe ich dafür eine Lösung, als Perfektionist
    hätte ich aber gerne eine bessere Lösung ohne die beschriebenen
    Nebenwirkungen (kurzes Bildflackern, Warteschleife).

    Falls es wirklich keine bessere Lösung gibt, kann ich die Funktion
    GetHostname() ja mal auf die WinCCflexible-Wunschliste setzen.
    GetHostname() gibt es in jedem Windows, auch WinCE. Es sei denn,
    Siemens hat da seine Finger mit drin. Die haben das arme WinCE ja
    dermaßen verstümmelt!

    Das vorhandensein/nichtvorhandensein einer Speicherkarte nutze ich
    außerdem schon für einen anderen Zweck: Variablenarchive/Trendkurven
    Das Auslagern der Archive zu einem PC zur Langzeitarchivierung
    soll nur 1 OP machen.
    Trotzdem können alle OP Trendkurven anzeigen,
    keine Karte da: Anzeige Echtzeit-Kurven (1 Stunde)
    Karte gesteckt: Anzeige Archiv-Kurven (so groß das Archiv definiert ist)

    Gruß PN/DP
    Zitieren Zitieren perfekte Lösung gesucht  

  7. #6
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    Aber gerade das Vorhandensein einer Speicherkarte macht das
    auswecheseln eines Panels sehr Konfortabel.
    Ich setze oft MP mit Soft-SPS ein. Bei auslieferung mache ich
    ein Backup auf die Speicherkarte. So ist mir möglich das der Kunde
    selbständig das Panel bei einen Defekt austauschen kann.
    Ein fall war das ein Stapeler ins Panel gefahren ist.
    Diese Backup und Restore sachen beherschen heute schon sehr
    viel Leute.
    - - -
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  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu rostiger Nagel für den nützlichen Beitrag:

    PN/DP (18.08.2009)

  9. #7
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    Helmut,

    OK, da hast Du allerdings recht, das Argument mit der Speicherkarte
    für ein ständig verfügbares Panel-Backup ist unschlagbar.
    Gerade, wo heute auf fast jedem von Siemens neu gelieferten Panel
    eine neuere Firmware drauf ist als man braucht. Durch das zurückspielen
    des Voll-Backups spart man sich dann gleich das Firmware-Downgrade.

    Nagut, die OP-spezifische Datei muß ja nur einmal erstellt werden.
    Kann man ja eine extra Konfigurationsseite in WCCflexible einbauen.

    Jetzt muß nur noch einer dafür sorgen, daß nach einer Änderung per
    Fernwartung ein neues Vollbackup gemacht wird.

    Das stell' ich mir aber gut vor: ich brauche die neue Projektversion nur
    noch auf 1 OP von Ferne aufspielen. Wenn das getestet ist, können
    die Anlagen-Mechatroniker das Update selbständig auf die anderen OP
    verteilen. (Backup vom geänderten Panel erstellen und in die anderen OP
    1:1 einspielen, dann noch IP-Adresse und Devicename wieder richtig
    eingeben, ferdisch!)

    Ab sofort erhält jedes OP eine Speicherkarte!
    Kostet ja fast nix (weil es ja keine Siemens-Karte sein muß ).

    Gruß PN/DP

    PS: Ich finde es trotzdem ärgerlich, daß es eine einfache GetHostname()-
    Funktion in WinCCflexible nicht gibt!!!
    Zitieren Zitieren Hoch lebe die Speicherkarte  

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