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Thema: [WinCC flexbile] Meldearchive - Zeit

  1. #1
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    Hallo,

    ist es eigentlich irgendwie möglich, dass der Zeitstempel in den Archiven (bei mir im RDB-Format) auch Millisekunden beinhaltet?
    Es kommt eigentlich immer vor, dass es eine Ursache (erste Meldung) und dann wenigen SPS-Zyklen später weitere Meldungen gibt.
    Bislang haben dann bei mir teilweise zehn Meldungen den selben Zeitstempel und das analysieren ist dadurch meistens sehr schwierig.

    Danke und Gruß!
    Zitieren Zitieren [WinCC flexbile] Meldearchive - Zeit  

  2. #2
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    Zitat Zitat von MrChiliCheese Beitrag anzeigen
    ist es eigentlich irgendwie möglich, dass der Zeitstempel in den Archiven (bei mir im RDB-Format) auch Millisekunden beinhaltet?
    Es kommt eigentlich immer vor, dass es eine Ursache (erste Meldung) und dann wenigen SPS-Zyklen später weitere Meldungen gibt.
    Bislang haben dann bei mir teilweise zehn Meldungen den selben Zeitstempel und das analysieren ist dadurch meistens sehr schwierig.
    Nein, ist nicht möglich!
    Das Panel liest in der Regel alle 1000msec. von der Steuerung, bei Variablen auch einstellbar bis auf 100msec. kleiner geht nicht.
    Ob es bei der Triggervariable für Störungen allerdings geht, kann ich nicht sicher sagen, da ich es noch nie benötigt habe (bei Störungen).

    Die einzige Chance die du hast ist in der SPS schon mal durch logische Verknüpfungen ein bisschen ausselektieren.
    Beispiel:
    - Wenn der Not-Aus betätigt wurde, muss nicht zusätzlich die Störung kommen "Steuerspannung fehlt" sondern erst wenn der Not-Aus entriegelt wurde.
    Du verstehst was ich meine?
    Damit kann man schon eine Menge schlagen, kostet allerdings auch Zeit sich mal wirklich Gedanken darüber machen, was denn alles und zu jeder Zeit in der Anlage passieren kann.
    Gruß
    Paule
    ----------------------------------------------------------------------------
    > manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen <

  3. #3
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    Du müsstest vom Bitmeldeverfahren was du zur Zeit aller Wahrscheinlichkeit nach nutzt, auf das Meldenummernverfahren wechseln.
    Dabei wird der Zeitstempel der Meldung in der SPS generiert und dann ans Panel übertragen.

    Allgemeine Informationen:
    http://support.automation.siemens.com/DE/view/de/841294

    Beispielprojekt:
    http://support.automation.siemens.co...ew/de/24013249

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu Thomas_v2.1 für den nützlichen Beitrag:

    ducati (15.05.2013)

  5. #4
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    Zitat Zitat von Thomas_v2.1 Beitrag anzeigen
    Du müsstest vom Bitmeldeverfahren was du zur Zeit aller Wahrscheinlichkeit nach nutzt, auf das Meldenummernverfahren wechseln.
    Dabei wird der Zeitstempel der Meldung in der SPS generiert und dann ans Panel übertragen.
    Hallo Thomas,
    so wie ich das sehe, sind das die Alarm_S Meldungen, richtig?
    Die sind jetzt gar nicht mein Fall, viel zu unübersichtlich.
    Gruß
    Paule
    ----------------------------------------------------------------------------
    > manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen <

  6. #5
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    Zitat Zitat von Paule Beitrag anzeigen
    so wie ich das sehe, sind das die Alarm_S Meldungen, richtig?
    Die sind jetzt gar nicht mein Fall, viel zu unübersichtlich.
    Ja, ich nutze die selber auch nicht, unter anderem weil diese sich nicht automatisiert erzeugen lassen. Aber das ist eben die Lösung seines Problems.
    Die Alarm_8 Bausteine sind schon etwas praktischer weil sie wenigstens 8 Meldungen können, aber das geht nur bei der 400er und nur mit WinCC (ohne flex).

  7. #6
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    Danke für Eure Antworten - die Lösung mit dem Meldenummerverfahren werde ich mir morgen mal anschauen. Bei bisher >700 Meldungen werde ich aber vermutlich dankend darauf verzichten.
    Was ich schon gemacht habe, ist das Intervall auf 300ms zu stellen. Außer das die Meldungen jetzt schneller am Panel erscheinen hat es mir aber nichts gebracht
    Die Nachrichten sind soweit schon auf bestimmte Betriebsfälle reduziert. Klar ginge es noch weiter, aber ich will um Himmels willen nicht bei allen Meldungen sämtliche Abhängigkeiten durchspielen

    Eine Idee dich ich noch habe: Im Meldetext einfach die Uhrzeit reinpacken (aus der SPS ausgelesen). Vielleicht bringt das was...

  8. #7
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    Hallo zusammen.

    Ich habe mir eben einmal (m)ein Meldungsarchiv (csv-Datei) angeschaut:
    in der ersten Spalte ist eine Zahl vom Typ REAL (FLOAT) eingetragen, welche den Zeitstempel der Meldung in Millisekunden ab einem bestimmten Datum (bei Siemens glaube ich der 01.01.1900, nagle mich aber bitte nicht fest) angibt. Mit Hilfe einer speziellen Umrechnungsprozedur kann man daraus ein millisekundengenaues Datum/Uhrzeit berechnen.
    Wie dieser Zeitstempel generiert wird kann ich dir leider nicht sagen.

    Gruß, Fred

  9. #8
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    Das Umrechnen geht per Excel - ohne Rechnung.
    Kopiere die "Floats" mal in eine Zeile und formatiere die Zelle wie folgt: "tt.mm.jjjj hh:mm:ss,000"
    Würde mich wundern, wenn Du Millisekunden hättest...

  10. #9
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    Zitat Zitat von faust Beitrag anzeigen
    Wie dieser Zeitstempel generiert wird kann ich dir leider nicht sagen.
    Er wird von WinCC flexible erzeugt dann wenn die RT das Meldebit aus der CPU liest, egal wie lange diese Bit schon in der CPU gesetzt ist. Im Idealfall liegen die Zeitstempel im Raster des Aktualisierungszyklus der Meldevariablen - genauer geht es nicht.

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  11. #10
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    @Harald:
    Danke für die Aufklärung, wieder ein bißchen schlauer geworden...

    @MrChiliCheese:
    Ein Zeitstempel in Millisekunden, der (formatiert) keine Millisekunden enthalten soll?????? Vielleicht solltest du mal deine Formatierungsfunktion bzw. Umrechnung(!!) prüfen...


    Gruß, Fred



    PS: Mal aus der aktuellen TIA-Hilfe für WinCC Comfort herauskopiert:

    <<
    Umrechnung des Dezimalwerts des Zeitstempels

    Wenn Sie den Wert des Zeitstempels mit einem anderen Programm weiterverarbeiten, gehen Sie folgendermaßen vor:

    Dividieren Sie Time_ms durch 1.000.000.

    Beispiel: 37986476928 : 1.000.000 = 37986,476928

    Der ganzzahlige Anteil (37986) ist das Datum ab dem 31.12.1899 berechnet.

    In Excel rechnen Sie jetzt den Zeitstempel in Tage um. Weisen Sie dazu der Zelle, die den Zeitstempel enthält, ein entsprechendes Format aus der Gruppe "Datum" zu.

    Ergebnis: 37986 ergibt den 31.12.2003

    Der Wert nach dem Komma (0,47692 ergibt die Uhrzeit:

    Multiplizieren des Werts (0,47692 mit 24 ergibt die Stunden (11,446272).

    Multiplizieren des Rests (0,446272) mit 60 ergibt die Minuten (26,77632)

    Multiplizieren des Rests (0,77632) mit 60 ergibt die Sekunden (46,5792)

    Ergebnis 11:26:46,579
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