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Thema: Mehrere S7-200 mit libnodave beobachten

  1. #1
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    Entschuldigt erst einmal bitte die folgende laienhafte Beschreibung des Problems. Ich bin noch nicht so lange im Steuerungsbereich tätig. Eigentlich aus der Informatik und nähere mich der Materie ausschliesslich autodidaktisch.

    Hardwareszenario bisher: Mehrere gleichartige Maschinen gesteuert von jeweils einer S7-200 die via MPI-Kabel an jeweils ein TP177 angeschlossen ist.

    Gewünscht: Alle SPSen und HMIs hängen am selben MPI-Bus und mit Hilfe eines PCs und libnodave sollen die Werte aller SPSen beobachtet werden.

    Leider bin ich mit meiner Internetrecherche und meinem "gefährlichen Halbwissen" (c; noch nicht weiter gekommen ob das möglich ist und wenn ja wie?

    Alle SPSen und HMIs an einen MPI-Bus zu klemmen sollte kein Problem sein. Das sind ja nur zwei Leitungen an die die ganzen Geräte hintereinander drangehängt werden. Siemens bietet da ja auch spezielle Busanschlusstecker an.

    Was mir nur kopfzerbrechen macht wie ich den PC an den MPI-Bus kriege?

    Derzeit benutze ich ein PPI-Kabel um die S7-200 zu programieren. Mit libnodave kann ich darüber auch Werte beobachten. Das S7-200 Modell welches ich einsetze hat aber zwei Anschlüsse. Am ersten hängt das PPI-Kabel zum PC am zweiten das MPI-Kabel zum HMI. Kann ich jetzt einfach den MPI-Bus ausbauen, d.h. mit Busanschlussteckern weitere SPSen und HMIs an den MPI-Bus anschliessen und dann mit libnodave auf alle SPSen zureifen? Ich würde in dem Sinne die erste SPS in der Kette als "Brücke" benutzen um von PPI auf den MPI zu kommen. Wenn das nicht funktioniert, würde es dann anstatt mit dem PPI-Kabel anaog mit dem Ethernet CP243 Modul funktionieren? Oder bräuchte ja jede SPS eine Ethernetmodul und die würden alle über einen handelsüblichen Switch mit dem PC und libnodave verbunden?
    Geändert von caret (01.12.2006 um 17:20 Uhr)
    Zitieren Zitieren Mehrere S7-200 mit libnodave beobachten  

  2. #2
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    Hallo,
    zur Vernetzung:
    alle SPS'sen müssen eine eingene Adresse haben, entweder über MPI (MicroWin Kommunikations Ports) oder über Ethernet Module. Dabei Achtung: die Vernetzung mit dem Panel muss eventuell angepasst werden, wenn die zweite Schnittstelle nicht verwendet wird.
    S7-200 mit 2 Schnittstellen (224XP oder 226 -er Modelle) sollten sich mit der zweiten Schnittstelle komplett vernetzen lassen. Dann muss das Panel Projekt nicht angepasst werden.
    S7-200 mit einer Schnittstelle und die Ethernet Lösung: Die Programme der SPS müssen angepasst werden (Einstellungen für Ethernet, Adressen), bei der Lösung ohne Ethernet auch die Adressen der Panels und die Verbindungseinstellungen.
    Ob und wie das alles mit libnodave zusammen funktioniert kann ich leider nicht sagen. Wenn du eine Lösung gefunden hast, wäre ich an dem Ergebnis interessiert.

    kboer

  3. #3
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    Zitat Zitat von kboer Beitrag anzeigen
    zur Vernetzung: alle SPS'sen müssen eine eingene Adresse haben, entweder über MPI (MicroWin Kommunikations Ports) oder über Ethernet Module. Dabei Achtung: die Vernetzung mit dem Panel muss eventuell angepasst werden, wenn die zweite Schnittstelle nicht verwendet wird.
    S7-200 mit 2 Schnittstellen (224XP oder 226 -er Modelle) sollten sich mit der zweiten Schnittstelle komplett vernetzen lassen. Dann muss das Panel Projekt nicht angepasst werden.
    S7-200 mit einer Schnittstelle und die Ethernet Lösung: Die Programme der SPS müssen angepasst werden (Einstellungen für Ethernet, Adressen), bei der Lösung ohne Ethernet auch die Adressen der Panels und die Verbindungseinstellungen.
    Ob und wie das alles mit libnodave zusammen funktioniert kann ich leider nicht sagen. Wenn du eine Lösung gefunden hast, wäre ich an dem Ergebnis interessiert.
    Vielen Dank erst einmal für die Antwort. Haben uns trotz 224XP CPUs mit zwei Anschlüssen dazu entschlossen EthernetModule zu verwenden (auch wenn die sauteuer sind). PPI/MPI ist nichts halbes und nichts ganzes:

    - PPI/MPI machen max. 32 Addressen womit dann nur die Vernetzung von 16 Maschinen (jeweils eine SS und ein TP) möglich wären.
    - libnodave unterstützt bei der S7-200 kein MPI.
    - Verwaltungsaufwand bei PPI/MPI ist sehr groß, da Busnummern zumindest beim TP zur Laufzeit nicht geändert werden können. Kommt eine neue Maschine ins Netzwerk dazu muss man aufpassen welche Busadressen vergeben sind und welche nicht. Bei Ethernet wrd das ein DHCP-Server regeln.

    Werde weiter berichten wenn wir die EthernetModule geliefert bekommen und das Projekt steht.

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