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Thema: Welcher OPC - Server?

  1. #11
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    28 OPC Server, scheint als backe jeder so sein eigenes Küchlein, anstatt Synergien zu nutzen.

    Die Frage ist halt immer, was man genau braucht. Benötigt man ein einfaches, eingeschränktes System und muss nur ein paar einfache Variablen mit einer Taballe austauschen oder benötige ich ein offenes, leistungsfähiges System, wo ich Abfragen über mehrere Tabellen mache, vollen Zugriff auf eine relationale Datenbank benötige, Stored Procedures auslösen kann usw usw...
    Ich glaube dass dies die Zukunft ist und im zuge dessen dass auch objektorientierte Programmiersprachen mehr und mehr Einzug in die Automation erhalten, die Nachfrage nach leistungsfähigen Datenbankabfragen wächst. Denn wenn OPC wirklich so leistungsfähig und offen wäre, würde es wohl auch in der Informatik allgemein eingesetzt, ich bin jedoch froh, dass meine Bankdaten nicht über einen OPC-Server laufen.
    Wenn du einen OPC Server für 30 SPSen einsetzt musst du in deinem OPC-Server die Variablen auch für jede SPS definieren.
    Wenn du jedoch direkten Zugriff auf die Datenbank hast, kannst du mit einer intelligenten Datenbankstruktur und einer Variable, die die SPS identifiziert alles erschlagen...
    Mit Kundenbindung hat dies nichts zu tun, zudem der Kunde alle Anpassungen selber machen kann.

    Natürlich sind mit SQL4Automation mehrere Verbindungen parallel möglich.

    Am Besten lädst du dir SQL4Automation mal selber runter und machst dir ein Bild davon.

    So und jetzt helfen wir doch einfach GFI bei seinem Problem, denn ich denke dazu ist dieser Thread bestimmt!!

  2. #12
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    Ich verfolge das Thema schon seit einer Weile mit, da ich ein ähnliches System realisieren möchte (zwar nur leider nur 2 S7 SPS, aber trotzdem)

    Ich finde die OPC Lösung besser. Habe selber zwar einige Erfahrungen im Bereich Programmierung, traue es mir aber nicht zu einen funktionsfähigen, und vor allem zuverlässigen OPC Server / Treiber für die Datenbank zu schreiben.

    Die OPC Server der oben genannten Hersteller waren als Download auf der Webseite, habe etwas probiert/konfiguriert und konnte Daten Abfragen (mit OPC Client Testtool)

    Was mir jetzt noch fehlt ist der Datentransfer OPC nach Datenbank. Hat da jemand Erfahrung, oder schon getestet (OPC Client for ODBC von MatrikonOPC vs OPCtoDatabase von Softing?)

  3. #13
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    Die Produkte auf deinem Einkaufszettel sind schon mal nicht schlecht. Ich würde noch "DataLogger" von Softwaretoolbox und "IndustrialDataBridge" von Siemens mit hinzufügen, wenn Du ohnehin am evaluieren bist. Von diesen Tools gibt es wirklich viele. Letzteres gab es mal im WinCC-Umfeld, bin mir aber nicht sicher ob es das noch gibt.

    Bei den Features dieser Produkte solltest du darauf achten das sie "flexibel" genug konfigurierbar sind.

    1) bei Datenänderung in die DB schreiben
    das ist für mich der standard Anwendungsfall "Kennlinienschreiber" jede Datenänderung (DataChange) bewirkt einen Schreibauftrag (inklusive Zeitstempel) an die Datenbank.
    Vorteil: geringe Kommunikationslast
    Nachteil: wenn sich der Wert nicht ändert, steht auch nichts in der DB (die Abstände zwischen den Zeitstempeln sind nicht konstant), dies muss bei der späteren "Interpretation" der Daten berücksichtigt werden. Eine "Lücke" in der Datenaufzeichnung bedeutet "in diesem Zeitraum hatte die Variable den Wert vom letzten Aufzeichnungszeitpunkt", also eine wagerechte Linie im Kennlinienschreiber. Einfach durch die Werte interpolieren geht nicht!

    2) zyklisch in die Datenbank schreiben
    das ist der klassische Kennlinienschreiber.
    Vorteil: "zeitgleiche" und "taktsynchrone" Aufzeichnung
    Nachteil: erhöhte Kommunikationslast (bis runter zur SPS) und erhöhter Speicherverbrauch in der DB, denn es wird IMMER alles gelesen und auch alles in die DB geschrieben, egal ob es sich geändert hat oder nicht, nicht besonders intelligent und auch nicht besonders effektiv, aber der Klassiker.

    3) bei Änderung eines Wertes werden alle anderen Daten (zeitgleich) gelesen
    das ist für mich der "getriggert archivieren" Anwendungsfall bei den viele verschiedene Daten zusammengehören und "gleichzeitig" gelesen und zur Datenbank geschrieben werden müssen. Wenn der Vorgang angeschlossen ist wird der Trigger zurückgesetzt (Quittiermechanismus oder Handshake)

    4) bei Änderung eines Wertes werden Daten aus der DB geholt
    das ist für mich der "Rezept holen" Anwendungsfall (Gegenrichtung von 2). Die SPS kippt ein Bit das dann als "trigger" dient um Daten aus der DB zu holen und mit einem Schreibauftrag an den OPC Server geschickt wird. Die SPS fordert ein Rezept an und bekommt es aus der Datenbank geliefert. Wenn der Vorgang angeschlossen ist wird der Trigger zurückgesetzt (Quittiermechanismus oder Handshake)

    5) auslösen von StoredProcedures
    schon eher was für "Advanced Users" aber durchaus sinnvoll. Es werden Prozeduren vordefiniert, also im Tool vorkonfiguriert und dann über "Trigger" nur noch ausgelöst

    6) absetzen von StoredProcedures
    aufwendige Programmierung in der SPS aber machmal geht es nicht anders, ist sicher nicht der Standard-UseCase. Komplette Prozeduren oder auch SQL-Statements werden als "Strings" in der SPS zusammengebaut und über Triggervariablen ausgelöst. Als Reaktion auf den Trigger wird die entsprechende Stringvariable über OPC gelesen und in Richtung Datenbank geschickt.

    Und mal abgesehen von der Funtion sollte natürlich auf der Datenbankseite ODBC oder ADO gesprochen werden. Einige Tool bringen ihre "eigene" Datenbank mit (meist MS SQL) und können nicht ohne weiteres auf z.B. Oracle oder MySQL "umgestellt" werden. Zusätzlich sollte es auf Seite der Datenbank eine konfigurierbare "Langzeit-Archivierung" geben mit "Ringpuffer" und "Auslagerungs-Funktion" (Zeit- und/oder Volumenbegrenzt). Denn irgendwann ist jede Datenbank mal vollgeschrieben.
    Geändert von Dr. OPC (10.02.2010 um 13:15 Uhr)

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