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Thema: Simatic NET OPC - Speicherort Itemdef

  1. #1
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    Hallo,

    wenn ich über die Hardwarekonfig am OPC Server unter S7 Symbole Alle angebe, so werden nach der Generierung und dem Download der Konfig die Symbole "in den OPC Server geladen" und irgendwo gespeichert.

    Wo ist der Speicherort und wie ist der Dateiname?
    Question_mark hat das mal irgendwo geschrieben, finde den Eintrag leider nicht mehr.

    THX
    kurt
    Zitieren Zitieren Simatic NET OPC - Speicherort Itemdef  

  2. #2
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    Hallo,

    Zitat Zitat von Kurt
    Wo ist der Speicherort und wie ist der Dateiname?
    lange nichts mehr von Dir gehört, hoffe es geht Dir gut.

    Schmeiss mal die Suchfunktion von Windows an und suche auf allen Laufwerken nach "S7Core.txt". Das sollte Deine Frage beantworten.

    Gruß

    Question_mark
    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
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    Zitieren Zitieren Kurt, da kann ich Dir gerne helfen ..  

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Question_mark für den nützlichen Beitrag:

    Kurt (25.01.2011)

  4. #3
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    möchte vielleicht einer mal einen Auszug aus dieser "S7Core.txt" posten - möchte nur mal wissen welche Informationen Siemens da so mitgibt

    thx
    Zitieren Zitieren hast du gerade ein Beispiel zur Hand...  

  5. #4
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    Hallo,
    danke dem Guru für die Info - erinnere mich jetzt wieder an die AW von Damals und Damals fand ich die Datei auch.

    Nachdem ich die Datei jetzt nicht gefunden habe, wurde nun doch noch ein wenig Forschergeist wach.

    Die Symbole habe sich unter (WinXP)
    C:\Programme\SIEMENS\SIMATIC.NET\opc2\binS7\symbolic
    versteckt.
    Darin die Dateien:
    S7Symbols.sti
    Symbolic.zip
    im ZIP ist eine
    OPCSym11024201414.bin
    Darin befinden sich "auch" die Itemnamen + eingerahmt von Binärdaten.

    im
    C:\Programme\SIEMENS\SIMATIC.NET\opc2\binS7
    findet sich eine
    scores7.txt
    Die hat Verbindungseinträge und ein paar demo Itemdefinitionen - wird also vermutlich nicht verwendet.

    Die im PC Stationskonfigurator eingetragene S7Symbols.sti Datei aus einer anderen Lokation, wird definitiv nicht verwendet.

    @LowLevelMahn
    kann ich leider nicht providen weil es die beim mir nicht geben tut.

    Danke und Gruss
    kurt

  6. #5
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    Hallo Kurt,

    ich habe ganz bewusst keine Pfade angegeben, da diese je nach Installation durchaus unterschiedlich sein können.

    Es gibt aber bezogen auf Deine Frage zwei Fälle zu betrachten :

    1) Du projektierst eine Verbindung in Netpro und fügst die Items per OPC-Scout hinzu. Dann findest Du das Resultat im Klartext in der besagten "S7Core.txt". Die Struktur dieser Datei ist recht offensichtlich, da kann man auch ohne OPC-Scout mit Notepad schnell die Items reinhauen.

    2) Du verwendest den Symboldatei-Konfigurator und erstellst die Items. Das Ergebnis landet in einer *.sti datei, deren Name und Speicherort Du selbst beim Abspeichern vorgibst. Wenn Du beim Speichern keinen expliziten Pfad angibst, landet die Datei in dem Dokumentenorder des Users, also etwa so : "C:\Documents and Settings\Username\MyDocuments".
    Die Struktur ist nicht direkt ersichtlich, aber man findet mit einem Hex Editor die Verbindungen und Items wieder.

    Ich selber verwende diese beiden Möglichkeiten nicht mehr. Ich lege einfach in meiner Applikation Variablen (der Name dieser Variable ist dann für meine gesamte Applikation die Symbolik) an und weise dieser die absolute S5/S7 Adresse zu. Das geht schneller und hat den Vorteil, das ich bei einer Änderung der SPS-Adresse nur an einer Stelle ändern muss.

    Gruß

    Question_mark
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    Zitieren Zitieren OPC Item  

  7. #6
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    Na dann sage ich auch nochmal was dazu. Obwohl ich schon mal eine ausführliche Abhandlung geschrieben hatte.

    1) Du projektierst eine Verbindung in Netpro und fügst die Items per OPC-Scout hinzu. Dann findest Du das Resultat im Klartext in der besagten "S7Core.txt". Die Struktur dieser Datei ist recht offensichtlich, da kann man auch ohne OPC-Scout mit Notepad schnell die Items reinhauen.
    Das ist richtig und diese Datei funktioniert (entgegen anderen postings) auch heute noch. Um eine Verwechselung zu vermeiden wird diese Datei auch die ALIAS-Datei genannt, denn hier werden Aliasse angelegt und keine Symbole. Entsprechend tauchen die Aliasse auch woanders auf (unter S7:[Verb_1]Aliasse). Die Aliasse haben den entscheidenen Nachteil das man sie konsistent halten muss mit dem tatsächlich in Step7 vergebenen Adressen (anders gesagt: Step7 Projekt ändern bedeutet manuell die Aliass nachbearbeiten weil an der direkten Adresse nun eventuell nicht mehr "Temperatur" sondern "Druck" steht). Ein weiterer Nachteil ist das der Zugriff über Aliasse gerade bei größeren Mengengerüsten immer langsamer wird.

    2) Du verwendest den Symboldatei-Konfigurator und erstellst die Items. Das Ergebnis landet in einer *.sti datei,
    Das ist auch richtig (zumindest bei Versionen vor CD 2008 ). ABER du musst die Symbol-Datei nicht zwingend mit dem Konfigurator anlegen sondern (und das ist der eigentliche Trick) du kannst sie dir von Step7 "generieren" lassen. Und zwar an genau der Stelle, die Du schon beschrieben hast. HW-Konfig, Objekteigenschaften "OPC Server" dann den Reiter "S7" und dort ca. in der Mitte Symbole "keine", "alle" oder "selber editieren". Es werden von HW-Konfig dann Symbole erzeugt (die genau so heissen wie in deinem Step7 Projekt (z.B. Namen von DBs und deren Inhalten, Namen die in der Symboldatei vergeben wurden z.B. für irgendwelche Merker). So, und dieser ganze Kram "ergiest" sich dann in die XDB-Datei (die im Koko importiert werden kann) oder aber man kann direkt einen Download von Step7 aus auf die PC-Station machen, dann wird die Datei auch mit übertragen (also in die hier schon angegebenen Pfade "kopiert". Die Symbole tauchen dann unter "SYM:" im OPC Server auf.

    Der Vorteil ist dass diese Symbole immer "automatisch" konsistent gehalten sind (denn sie werden ja direkt aus Step7 erzeugt) und wenn SPS und PC Station beide geladen werden dann passt das zusammen ohne das man in irgendwelchen Dateien manuell herumfummeln muss. Ein weiterer Vorteil ist das der Zugriff schneller ist als über Aliasse und wenn die neue Symbolik (zu erkennen an der Endung *.ati (anstelle von *.sti) verwendet wird dann wird der Zugriff mal richtig schnell, denn das *.ati Format wurde deutlich optimiert.

  8. #7
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    Reden

    Hallo,

    noch ein kleiner Nachtrag : die S7Core bezieht sich natürlich nur auf Ethernet Verbindungen. Bei DP, FMS etc. sind es natürlich andere Pfade und Dateinamen.

    Hoffe mal, ich bin dem Dr.OPC jetzt zuvorgekommen

    Gruß

    Question_mark
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    Zitieren Zitieren Jetzt muss ich mich aber beeilen ..  

  9. #8
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    Und noch ein Nachtrag, der vermutlich deine Frage besser beantwortet

    Die hat Verbindungseinträge und ein paar demo Itemdefinitionen - wird also vermutlich nicht verwendet.
    Doch wird sie, wie gesagt unter S7:[Verbindung_1]Aliasse nachschauen, die definitionen der "DemoItems" siehst du nur wenn auch im PCStationEinstellen der Haken bei CP simulieren (S7 Demoverbindung) angehakt ist.
    Die im PC Stationskonfigurator eingetragene S7Symbols.sti Datei aus einer anderen Lokation, wird definitiv nicht verwendet.
    Wenn sie dort einen "x" Kreuz hat, wird sie auch verwendet, die Symbole erscheinen unter "SYM:" im Server. Sie erscheinen allerdings nicht wenn du dich über OPC UA verbindest sondern nur wenn du dich mit dem OPC.SimaticNet verbindest (also der alte OPC COM DA Server). Der OPC UA Server braucht *.ati Symbole.

  10. #9
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    Und da warst du doch schneller !!

    habe meinen alten Thread gefunden

    http://www.sps-forum.de/showpost.php...11&postcount=1

  11. #10
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    Hallo,

    Zitat Zitat von Dr. OPC
    und wenn SPS und PC Station beide geladen werden dann passt das zusammen
    Zitat Zitat von Dr. OPC
    passt das zusammen ohne das man in irgendwelchen Dateien manuell herumfummeln muss.
    Meiner Meinung nach ist das ganze ziemlich überflüssig, deshalb verwende ich keinen OPC-Scout oder Symboldatei-Konfigurator mehr.

    Ich lege in meiner Applikation sowas in dieser Art an :

    Const
    Connection1 : "[S7_TCP_ConnName]";

    Group1 : "Drives";

    Symbol1 : "DB10,REAL4,10";
    Symbol2 : "DB11,INT10,4";


    Symbol ist dann per Copy aus der Symbolliste eingefügt, das ganze kriegt mein OPC-Client als ItemDef vor die Füsse geschmissen. Ich packe keinen OPC-Scout, keinen Symbolik Editor und Co mehr an (ausser erstmalig die Netpro Verbindungsprojektierung).

    Das hat ausserdem den Vorteil, dass meine App nunmehr mit der Symbolik arbeitet und evtl. Änderungen an der SPS-Adresse nur einmal an einer definierten Stelle in der App durchgeführt werden muss.
    Da brauche ich doch keinen OPC-Scout, Symboldatei-Konfigurator etc. mehr ?

    Oder gibt es doch Argumente, diese Tools zu verwenden. Im Moment sehe ich keine, aber ich nehme jede Info gerne an.

    Gruß

    Question_mark
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