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Thema: Verlängerung der Vermutungswirkung für EN 954-1

  1. #41
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    Das Zustandekommen der Normen ist schon kritikwürdig, aber wie ändern....
    Solange Versicherer (tendieren sicher dazu, durch hohe Anforderungen das eigene Risiko zu minimieren) und Vertreter von Sicherheitstechnikherstellern (tendieren zu Maximierung der Ausgaben zwecks Gewinnoptimierung) einschließlich Lobbyisten die Ausschüsse dominieren, sehe ich für den Anwender schwarz.
    Ähnliches betrifft den Beuth-Verlag als Monopolist. Bei freiem Wettbeweb sähe die Lage sicher anders aus...

    Was bliebe wäre ein stärkeres Engagement der Anwender, um die eigenen Interessen stärker einzubringen.
    A.K.

  2. #42
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    Die Vermutungswirkung dre EN 954-1 wird also definitiv verlängert...
    http://www.vdma.org/wps/portal/Home/...-1_beschlossen

    zumindest bis der Entscheid wieder aufgehoben wird *lach*

  3. #43
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    Was bringt das?

    Windows XP wollte auch keiner haben. Jetzt will es keiner mehr hergeben.
    Allerdings mit dem Aufschub von XP konnte man sich vor VISTA drücken.
    Gruß
    Paule
    ----------------------------------------------------------------------------
    > manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen <

  4. #44
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    Was genau muß ich unter der "Vermutungswirkung der EN 954-1" verstehen?
    Ist das eine generelle zeitliche Verschiebung dieser Norm oder betrifft das nur bestimmte Teile?

  5. #45
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    Zitat Zitat von Solaris Beitrag anzeigen
    Was genau muß ich unter der "Vermutungswirkung der EN 954-1" verstehen?
    Ist das eine generelle zeitliche Verschiebung dieser Norm oder betrifft das nur bestimmte Teile?
    Das heisst, dass du die neue MRL einhalten wirst, wenn du die 954-1 einhälst. Ursprünlich war geplant, die EN 954-1 auf ende jahr auslaufen zu lassen, und vollständig duch die 13849-1 zu ersetzen. Da dies für die Maschinenbauer teils einen unnötigen aufwand darstellt, wird die EN 954-1 weiterhin gültig sein... wie lange wird die EU-Kommission bestimmen. Ja es ist eine generelle Zeitliche verschiebung...

  6. #46
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    Was genau muß ich unter der "Vermutungswirkung der EN 954-1" verstehen?
    Bei der SUVA wurde uns das so erklärt:
    Die meisten bekannten benutzten Normen (EN XXX) sind kein Gesetz! Nur die Maschinenrichtlinie, EMV-Richtlinie etc sind Gesetze und müssen eingehalten werden. Dort steht aber nur sehr wenig drin bzgl wie man eine Maschine sicher macht. z.T wird da auf andere Verwiesen, welche dadurch indirekt automatisch Gesetzes-Status erreichen.
    Im Allgemeinen ist es jedem selbst überlassen seine Maschine völlig anders zu bauen, als in gewissen Normen steht. Wenn man z.B. was völlig neues geniales erfunden hat. Nur hat man dafür zu sorgen, dass das Gesetz, welches sagt, dass die Sicherheit gewährleistet sein muss eingehalten wird (z.B. Maschinenrichtlinie).

    Wenn nun etwas passiert, und man hat sich eben nicht an die harmonisierten Normen gehalten, so muss man dem Gericht nun vorlegen wie genau man die Analysen/Tests usw. gemacht hat und zum Schluss gekommen ist, dass die verwendete Lösung sicher ist.
    Wenn man sich stattdessen an die harmonisierten Normen hält, dann muss man einfach nur vor Gericht darlegen, wie man die Norm angewendet hat und so gilt dann die "Vermutungswirkung" dieser Norm, dass wenn man eine Maschine nach Norm baut, dies als sicher gilt. Und der Unfall halt leider durch ein immer vorhandenes Restrisiko entstanden ist.
    Wenn die "Vermutungswirkung" einer Norm nicht mehr gilt, dann gilt dies eben nicht mehr, und eine Maschine die danach gebaut wurde gilt nicht mehr à priori als sicher vor Gericht.

    Wie gesagt, so wurde uns das von 'nem Typ von der SUVA erklärt. Habe vorher immer gedacht, dass alle Normen immer eingehalten werden müssen.
    Bin aber definitiv kein Experte auf diesem Gebiet, sondern nur Anwender (der Normen). Praktisch ist es ja eh so, dass man im Allgemeinen nach Standard-Norm baut, wenn man eben nicht gerade irgendwas ganz spezielles baut.
    Wär noch interessant das näher erläutert zu bekommen, von jemandem der sich damit auskennt.

  7. #47
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    In weiten Teilen hast du das richtig wiedergegeben.
    Aber ... die Maschinenrichtlinie ist kein Gesetz sondern wie der name sagt eine Richtlinie. Diese gilt in der EU und muss in den Mitgliedsländern in nationale Gesetze umgesetzt werden. Bei uns heisst das GPSG Geräte und Produktsicherheitsgesetz , durch dieses Gesetz wird die Richlinie umgesetzt und hat damit "quasi" Gesetzeskarakter.

    Man darf durchaus abweichen, hat aber die Beweispflicht was im Fall der Fälle sehr sehr teuer werden kann auch wenn man Recht hat. Aber auch hier wieder ein Aber...: Wenn die Technik schneller voranschreitet als die Vorschrift muss man die gültige Technik anwenden und kann sich nicht auf die Vorschrift berufen wenn die neue Technik bewährt und anerkannt ist.

    PS: Wat ist SUFA,, ich kenne nur Schufa
    „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.“
    Siddhartha Gautama

  8. #48
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    Hallo jabba,

    ich muss Dir in Details etwas widersprechen.

    Eine EU-Richtlinie ist Europäisches Recht - und das kann nicht durch nationales Recht oder "Privatvereinbarungen" gebrochen werden.

    Sie muss eingehalten werden, nur wie - dass wäre hier die richtige Frage

    Und Abweichungen sind nicht zulässig, die Schutzziele sind und müssen eingehalten werden.

    Zur Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schweiz...herungsanstalt
    Ein freundliches Glückauf!
    Gunter

  9. #49
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    Die Schweiz ist nicht in der EU, schon mal bemerkt ?

    Edit: Hab gesehen du hast das auf meine Frage mit der Sufa geschrieben, hab ich nicht direkt geshen , war mein Fehler.

    Eine EU-Richtlinie ist Europäisches Recht - und das kann nicht durch nationales Recht oder "Privatvereinbarungen" gebrochen werden.
    Falsch, es muss in nationales Recht umgesetzt werden, erst dann wird es in dem Land zum Gesetz.
    Hintergrund: Die EU kann nicht in nationale Gesetzgebung eingreifen ! Es muss immer in antionale Gesetze umgesetzt werden. Daher gibt es so viele Massnahmen gegen Länder weil die das nicht umgesetzt haben und nicht gegen z.B. eine einzelne Firma.
    Geändert von jabba (09.12.2009 um 21:24 Uhr) Grund: Edit wegen Sufa
    „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.“
    Siddhartha Gautama

  10. #50
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    Zitat Zitat von jabba Beitrag anzeigen
    Falsch, es muss in nationales Recht umgesetzt werden, erst dann wird es in dem Land zum Gesetz.
    Hintergrund: Die EU kann nicht in nationale Gesetzgebung eingreifen ! Es muss immer in antionale Gesetze umgesetzt werden. Daher gibt es so viele Massnahmen gegen Länder weil die das nicht umgesetzt haben und nicht gegen z.B. eine einzelne Firma.
    Aus meiner Sicht sind es verschiedene Dinge, die vermischt werden...
    - EU-Recht gilt immer
    - Es muss natürlich umgesetzt werden. Wenn ein Land es umgesetzt hat, hat es (etwas kompliziert, daher vereinfacht) Gültigkeit
    - EU-Recht kann nicht per Vertrag oder Gesetz ausgehebelt werden
    - EU-Recht kann aber durch nationale Vorschriften zum Schutz der Arbeitnehmer / Menschen verschärft werden - aber nur in besonderen Fällen. Wenn es dadurch nach "Marktschutz" o.ä. riecht, hat der EU-Gerichtshof Arbeit.

    Wenn Du anderer Meinung bist, dann sei es so.

    Die Schweiz und die Türkei haben viele Richtlinien, so auch die MRL, in bilateralen Verträgen gegenseitig mit der EU anerkannt....
    Geändert von ExGuide (10.12.2009 um 08:46 Uhr)
    Ein freundliches Glückauf!
    Gunter

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