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Thema: gebrauchte und umgebaute Anlage

  1. #11
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    kannst du das nicht einfach ins Abnahmeprotokoll schreiben, so hast du
    auch die Sicherheit das der Kunde es auch wirklich mitbekommen hat,
    was da los ist.
    Ob das rechtlich funktioniert weiß ich auch nicht, ich glaube so wirklich
    kommst du da garnicht raus. Wenn die später jemanden suchen eine
    Rente zu zahlen bist du bestimmt der erste, der denen in den sinn kommt.
    Ich würde da wirklich mal zu einen Fachanwalt gehen, bevor du dich in
    die Nesseln setzt.
    Aber als aller erstes solltest du doch mal das persönliche Gespräch mit
    der GF führen und nicht darunter.

    gruß helmut
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  2. #12
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    Beitrag

    Hallo,

    Zitat Zitat von Lipperlandstern
    Aber jetzt will der Kunde Produktion fahren und seine Hardwarestricker haben weder die Not-Aus-Taster noch die Sicherheitslichtschranken fertig. Geschweige denn die Abschaltung der Schienensysteme....
    Also ich würde zuerst mal die technische Situation und Deine Bedenken in Bezug auf den sicheren Betrieb der Anlage mit Deinem technischen Ansprechpartner beim Kunden ansprechen und auf Klärung bestehen. So ein Gespräch kann schon mal vieles vorab klären und ist meist hilfreich. Aber nur meistens ...

    Wenn das wirklich nicht hilft, dann den Hauptschalter raus und eine Aktennotiz mit Deiner Begründung für die Stillegung anfertigen und vom Kunden gegenzeichnen lassen.

    Wenn der technische Ansprechpartner beim Kunden das nicht unterzeichnen will, dann eben eine EMail mit ausführlicher Begründung an die GF des Kunden.

    Aber das ist jetzt alles nur hypothetisch, so eine extreme Situation hatte ich bisher auch noch nie erlebt. Meistens konnte man(n) das in einem vernünftigen und offenem Gespräch bei einer (oder mehreren) Tasse(n) klären.

    Gruß

    Question_mark
    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
    Meine Meinung ist nur die Summe der Erfahrungen" ... (Question_mark)
    Zitieren Zitieren ...  

  3. #13
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    Frage

    Hallo,

    Zitat Zitat von Lipperlandstern
    Die Sicherheitstechnik entspricht nicht den heutigen Vorschriften. Der Kunde möchte das aber so lassen und die neuaufgebaute Anlage mit der vorhandenen Sicherheitstechnik betreiben.
    Da erhebt sich auch die Frage, ob nach wesentlichen Veränderungen an der Anlage auch eine neue Abnahme durch die BG o.ä. erforderlich wird ???

    Gruß

    Question_mark
    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
    Meine Meinung ist nur die Summe der Erfahrungen" ... (Question_mark)
    Zitieren Zitieren Neue Abnahme durch BG nötig ?  

  4. #14
    Avatar von Lipperlandstern
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    Zitat Zitat von Question_mark Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Da erhebt sich auch die Frage, ob nach wesentlichen Veränderungen an der Anlage auch eine neue Abnahme durch die BG o.ä. erforderlich wird ???

    Gruß

    Question_mark
    Hallo QM.

    Es wurde dann im laufe des Projektes entschieden die Sicherheitstechnik komplett neu zu machen. Das auch so weit ok ausser das es noch nicht fertig ist.
    Mit den technischen Verantwortlichen hab ich schon mehrfach gesprochen. Da kommt nur "wird alles von uns fertig gemacht" und von der GF kommt " wir wollen am Termin x produzieren" ... Leider liegt Termin 1 weit hinter Termin 2.....

    Natürlich ist die GF von der Technik nicht über die Verzögerung informiert worden. Das trauen die sich nicht ... Das wird dann wohl am Termin 2 meine Aufgabe werden
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

  5. #15
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    Bist du jetzt nur für die IBN zuständig gewesen?
    Dann würde ich halt deine IBN Protokolle übergeben und darauf hinweisen das du nur eine Teil IBN gemacht hast, weil ein großteil der Sicherheitsrelevanten System fehlten.
    Mit dem Hinweis, das die Anlage aus deiner Sicht, im momentanen Zustand, nicht betrieben werden darf.
    Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat

  6. #16
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    Hallo,
    am besten macht man dem Arbeitgeber klar, dass er im vollen Umfang Haftbar ist.
    BetrSichV:
    § 4 Anforderungen an die Bereitstellung und Benutzung der Arbeitsmittel
    (1) Der Arbeitgeber hat die nach den allgemeinen Grundsätzen des § 4 des
    Arbeitsschutzgesetzes erforderlichen Maßnahmen zu treffen, damit den Beschäftigten
    nur Arbeitsmittel bereitgestellt werden, die für die am Arbeitsplatz gegebenen
    Bedingungen geeignet sind und bei deren bestimmungsgemäßer Benutzung Sicherheit
    und Gesundheitsschutz gewährleistet sind. Ist es nicht möglich, demgemäß Sicherheit
    und Gesundheitsschutz der Beschäftigten in vollem Umfang zu gewährleisten, hat der
    Arbeitgeber geeignete Maßnahmen zu treffen, um eine Gefährdung so gering wie möglich zu
    halten. Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend für die Montage von Arbeitsmitteln, deren
    Sicherheit vom Zusammenbau abhängt.
    (2) Bei den Maßnahmen nach Absatz 1 sind die vom Ausschuss für Betriebssicherheit
    ermittelten und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Bundesarbeitsblatt
    oder im Gemeinsamen Ministerialblatt veröffentlichten Regeln und Erkenntnisse zu
    berücksichtigen. Die Maßnahmen müssen dem Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung nach § 3
    und dem Stand der Technik entsprechen.
    (3) Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass Arbeitsmittel nur benutzt werden, wenn
    sie gemäß den Bestimmungen dieser Verordnung für die vorgesehene Verwendung geeignet
    sind.
    (4) Bei der Festlegung der Maßnahmen nach den Absätzen 1 und 2 sind für die
    Bereitstellung und Benutzung von Arbeitsmitteln auch die ergonomischen Zusammenhänge
    zwischen Arbeitsplatz, Arbeitsmittel, Arbeitsorganisation, Arbeitsablauf und
    Arbeitsaufgabe zu berücksichtigen; dies gilt insbesondere für die Körperhaltung, die
    Beschäftigte bei der Benutzung der Arbeitsmittel einnehmen müssen.

    ArbSchG:
    § 4 Allgemeine Grundsätze
    Der Arbeitgeber hat bei Maßnahmen des Arbeitsschutzes von folgenden allgemeinen
    Grundsätzen auszugehen:
    1. Die Arbeit ist so zu gestalten, daß eine Gefährdung für Leben und Gesundheit
    möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird;
    2. Gefahren sind an ihrer Quelle zu bekämpfen;
    3. bei den Maßnahmen sind der Stand von Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie
    sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen;
    4. Maßnahmen sind mit dem Ziel zu planen, Technik, Arbeitsorganisation, sonstige
    Arbeitsbedingungen, soziale Beziehungen und Einfluß der Umwelt auf den Arbeitsplatz
    sachgerecht zu verknüpfen;
    5. individuelle Schutzmaßnahmen sind nachrangig zu anderen Maßnahmen;
    6. spezielle Gefahren für besonders schutzbedürftige Beschäftigtengruppen sind zu
    berücksichtigen;
    7. den Beschäftigten sind geeignete Anweisungen zu erteilen;
    8. mittelbar oder unmittelbar geschlechtsspezifisch wirkende Regelungen sind nur
    zulässig, wenn dies aus biologischen Gründen zwingend geboten ist.

    Soviel zu den Rechtlichen Grundlagen

    Wenn es sich um eine Wesentlich Veränderte Maschine handelt ist ein neues Konformitätsverfahren nötig.

    Also alles was die neue MRL vorschreibt!!!!

    Es macht sich also der Betreiber und der Hersteller Strafbar.




  7. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Safety für den nützlichen Beitrag:

    Lipperlandstern (24.04.2010),Matthias_VER (26.04.2010)

  8. #17
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    Hallo,.....
    Aber das ist jetzt alles nur hypothetisch, so eine extreme Situation hatte ich bisher auch noch nie erlebt. Meistens konnte man(n) das in einem vernünftigen und offenem Gespräch bei einer (oder mehreren) Tasse(n) klären.
    Gruß Question_mark
    Seit wann trinkst Du Bier aus Tassen ?

  9. #18
    Avatar von Lipperlandstern
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    Zitat Zitat von Safety Beitrag anzeigen
    ..........

    Es macht sich also der Betreiber und der Hersteller Strafbar.




    Der Hersteller ist doch aussen vor da die Anlage gebraucht gekauft wurde und ohne sein Wissen umgebaut wurde. Abgesehen davon gibt es den Hersteller nicht mehr

    Der Kunde ist sich schon bewusst das die Anlage noch "unsicher" ist aber er hat im Augenblick nicht die Mittel dies kurzfristig abzustellen und er will mit Produktion anfangen.

    Ich lasse mir auf jeden Fall schriftlich bestätigen das er über den Zustand der Anlage bescheid weiss und trotzdem die Anlage betrieben will.
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

  10. #19
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    Zitat Zitat von Lipperlandstern Beitrag anzeigen
    Der Hersteller ist doch aussen vor da die Anlage gebraucht gekauft wurde und ohne sein Wissen umgebaut wurde. Abgesehen davon gibt es den Hersteller nicht mehr

    Der Kunde ist sich schon bewusst das die Anlage noch "unsicher" ist aber er hat im Augenblick nicht die Mittel dies kurzfristig abzustellen und er will mit Produktion anfangen.

    Ich lasse mir auf jeden Fall schriftlich bestätigen das er über den Zustand der Anlage bescheid weiss und trotzdem die Anlage betrieben will.
    Bist du den nicht quasi mit Hersteller der Anlage wenn du da Umbauten
    vornimmst. Unfangreiche Umbauten können eine erneute Zertifizierung
    nach sich ziehen, wo du irgendwie mit im Boot bist.
    Eine ausrede der Auftraggeber hat zur Zeit, keine Mittel die Sicherheits
    technik auf den richtigen Stand zu bringen, zählen bei einen Unfall nicht.

    Um es mal mit anderen Worten zu sagen, wenn du mit deinen auto in eine
    KFZ Werkstatt fährst und der Betrieb stellt fest das die Bremsen nicht
    mehr in Ordnung sind und lässt dich damit auf die Straße, macht er sich
    mitschuldig wenn da ein Schwerer Unfall passiert.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  11. #20
    Avatar von Lipperlandstern
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    Zitat Zitat von Helmut_von_der_Reparatur Beitrag anzeigen
    Bist du den nicht quasi mit Hersteller der Anlage wenn du da Umbauten
    vornimmst. Unfangreiche Umbauten können eine erneute Zertifizierung
    nach sich ziehen, wo du irgendwie mit im Boot bist.
    Eine ausrede der Auftraggeber hat zur Zeit, keine Mittel die Sicherheits
    technik auf den richtigen Stand zu bringen, zählen bei einen Unfall nicht.

    ......
    Ich baue ja nix um. Ich mache nur die Inbetriebnahme und ich kann nur das Inbetriebnehmen was auch da ist. Aber das nur meine Auffassung der Situation.

    Mir gefällt das auch ganz und gar nicht aber was soll ich den machen ausser den Hauptschalter umlegen, die Baustelle verlassen und sagen "ruft an wenn ihr fertig seit" ?????
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

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