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Thema: Sicherheitseinrichtung weglassen auf Kundenwunsch

  1. #31
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    Hat das denn einen Grund, warum der Kunde keine Zuhaltung haben möchte?
    Sänd from mei Kombjudder mitse Dastadurr.

  2. #32
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    Zitat Zitat von MasterOhh Beitrag anzeigen
    Hat das denn einen Grund, warum der Kunde keine Zuhaltung haben möchte?
    weil er rein will, obwohl er es nach unserer RBU nicht darf
    MfG Stevenn

  3. #33
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    Das ist immer ein großes Problem. Macht man es richtig, kann der Kunde nicht verstehen, wieso und es kommt ein anderer Hersteller der sich einen Dreck darum schert und es "unsicher" baut. Ab und an würde ich mir wünschen, dass da dann was passiert. Man will ja schließlich mit der Sicherheitsheitstechnik erstmal nicht die dicke Kohle verdienen sondern vor Unfällen schützen. Will der Kunde dann ein Sicherheitsbauteil entfernen, kann er es machen nachdem die Anlage abgenommen worden ist.

  4. #34
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    Zuhaltungen sind immer wieder ein Diskussionsthema. Deshalb muss sowas im Vorfeld mit dem Kunden / Betreiber durchgesprochen werden.
    Normale Sicherheitszuhaltungen müssen spannungslos verriegelt sein (Schutz bei Spannungsausfall). Bei den Anlagen ist aber so der Zutritt bei ausgeschalteter Anlage für Reinigungs- oder Wartungspersonal oder die Feuerwehr nicht ohne weiteres möglich.
    Darum eben im Vorfeld alle an den Tisch holen und das Sicherheitskonzept vorstellen.
    Bei meiner aktuellen Anlage haben wir hier auch ein paar Runden gedreht bis Betreiber, Sicherheitsing. , Feuerwehr, TÜV und wir uns einig waren.

    Gruß
    Dieter

  5. #35
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    Ob eine Zuhaltung im spannungslosen Zustand verriegelt bleiben muss oder nicht, kann man nicht pauschal festlegen. Die Zuhaltungen unserer Roboterzellen öffnen spannungslos und im Nothalt automatisch, weil die Roboter einen Bremsweg < 10mm haben.

    Hat man Gefahren die sich nicht schnell genug stillsetzen lassen (wegen großer Schwungmassen, oder anderweitig gespeicherter Energie) kann man auch Zuhaltungen, nutzen die verzögert öffnen.


    Die Frage ist ja immernoch, warum will der Kunde unbedingt in die Anlage, bevor sie einen sicheren Zustand erreicht hat. Wir haben bei uns die Erfahrung gemacht, das die Bediener oftmal aus ganz trivialen Gründen auf Kriegsfuss mit der Sicherheitstechnik stehen, die sich dann auch oft beheben lassen ohne die Sicherheit einer Anlage zu beeinträchtigen.
    Sänd from mei Kombjudder mitse Dastadurr.

  6. #36
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    @MasterOhh
    Ich geh mal davon aus, dass es sich bei deinen Zuhaltungen um Prozesszuhaltungen und nicht um Sicherheitszuhaltungen handelt. Bei 10mm Anhalteweg wird die Zuhaltungen wahrscheinlich nicht in die Sicherheitsberechnung eingehen.
    Gruß
    Dieter

  7. #37
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    Grundlegend ist der Hersteller verantwortlich. Also egal was der Betreiber heute sagt wenn es passieren sollte, was selten der Fall ist, zeigen die auf euch.
    Also Risikobeurteilung ist entscheidend. Auch die einfach abgeschlossene Schutztür wird in Zukunft schwerer, siehe DIN EN ISO 14120.
    Ansonsten DIN EN ISO 13855 Abschnitt 9.
    Ein Roboter mit 10mm Nachlauf, das ist dann einer mit sicherer Geschwindigkeit und extrem langsamen Bewegungen, wenn es keine sicherer Geschwindigkeit sein sollte musst Du Dir mal die Normen DIN EN ISO 10218-1 und -2 und die vom Hersteller mitgelieferten Nachlaufwege ansehen, da wird 10mm nicht erreicht werden.

  8. #38
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    Zitat Zitat von Safety Beitrag anzeigen
    Grundlegend ist der Hersteller verantwortlich. Also egal was der Betreiber heute sagt wenn es passieren sollte, was selten der Fall ist, zeigen die auf euch.
    Also Risikobeurteilung ist entscheidend. [...]
    Ansonsten DIN EN ISO 13855 Abschnitt 9.
    Meine Leute fragen,"und was passiert uns dann? im Prinzip haben wir nur eine Sache nicht gemacht/ falsch gemacht und zwar keine Zuhaltung verwendet, sondern ein Schloss angebracht.In der BA steht, das keiner rein darf und den Schlüssel hat auch nur der Instandhaltungschef(und dann das so allbeliebte), der geht da nicht rein." was soll ich dann bei solchen Argumenten sagen? ich kann denen nur sagen was Stand der Technik ist und wenn sie das nicht machen, haben sie gewisse Normen nicht eingehalten. Und um ehrlich zu sein, kann ich mir nicht vorstellen, das dafür jemand in den Knast geht.Im Prinzip ist ja abgeschlossen und es kann keiner rein.
    MfG Stevenn

  9. #39
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    Zitat Zitat von MasterOhh Beitrag anzeigen
    Die Frage ist ja immernoch, warum will der Kunde unbedingt in die Anlage, bevor sie einen sicheren Zustand erreicht hat. Wir haben bei uns die Erfahrung gemacht, das die Bediener oftmal aus ganz trivialen Gründen auf Kriegsfuss mit der Sicherheitstechnik stehen, die sich dann auch oft beheben lassen ohne die Sicherheit einer Anlage zu beeinträchtigen.
    Von der Betriebsart, von der ich hier spreche, das ist schon eine Art Prüflingsbeobachtung (sicherer Druck, sichere Geschwindigkeit usw). und er will trotzdem weiter in einen Bereich, der aus unserer Sicht im Fehlerfall lebensgefährlich ist. "bei anderen Maschinen kann er ja auch die Hand auflegen, warum hier nicht?" kommt dann meistens. oder "wenn ihr mir die Maschine so baut, dann kann ich sie nicht mehr bedienen"
    MfG Stevenn

  10. #40
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    Hallo,
    na dann hoffen wir mal das Du Recht behältst. Der Satz ist zweideutig. Du schreibst von Lebensgefahr und dann ein Schloss und Zugang zur Maschine.
    Ihr macht auffällig viele Kompromisse und das wird euch definitiv einholen. Glaube einem schon in die Jahre gekommenen Menschen, entweder passiert was oder Betreiber bekommt einen GF der verantwortlich mit dem Thema umgeht oder es werden entsprechend der BetrSichV GBUs gemacht und dann festgestellt das Ihr Normen nicht eingehalten habt. Und jetzt Frage mal wer dann in der ersten Reihe steht. Schon mehrfach erlebt, dann fällt der Satz, wer ist den Hersteller der Maschine, wer hat den die Konformität erklärt? Sie müssen doch als Hersteller wissen was zu tun ist! Usw.
    Noch eine Anmerkung zum Schluss, da es sich anscheinend um einen Regelmäßigen Zugang handelt und Ihr das Wisst reden wir hier mindestens von grober Fahrlässigkeit.

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