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Thema: Wieviele stromführende Kabel darf man im Bündel haben?

  1. #11
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    Zitat Zitat von Matze001 Beitrag anzeigen
    Eine Schuko-Steckdose ist für 16A ausgelegt.
    Richtig, aber nicht immer für 23A, auch wenn die Kontakte sauber sind. Und die 23 sind mit einem B16 uU auf Dauer möglich. Ich hab schon Baumarktsteckdosen gesehen wo die Federklemmen komplett aus Messing waren, oder Schraubklemmen die konstruktiv bedingt keinen Draht klemmen konnten, rutschte immer raus. Dem VDE-Zeichen glaub ich an der Stelle nix mehr.

    Wenn der Kunde eine solch gefährliche Erweiterung vornimmt, kann man das nicht sicher abfangen.
    was spricht dagegen, so etwas mit B10 zumindest teilweise abzufangen? Zeig mir mal ein Gerät, das 16A braucht. Das einzige was ich je gesehn hab war ein Durchlauferhitzer mit 15A über Schuko. Wenn ich das aufwiege mit der Anzahl an verschmorten Schukoverbindungen und Steckdosen, die ich schon gesehn hab...

    Zitat aus dem Elektronikforum zu B13, von einer Koryphäe mit 30.000 Beiträgen: "Wirklich fachkundige und verantwortungsbewußte Elis haben es zu ihrem Standard für allgemeine Stromkreise mit Schukosteckdosen gemacht."

    Die Ebayhändler haben zehntausende Bewertungen und vollwertige Gewerbe. Für kleine Projekte kauf ich da seit Jahren ein.

    nade: Der FI schützt erst dann, wenn auch wirklich ein ausreichender Fehlerstrom auftritt. Ist durch die Verkohlung bei brennendem Plastik auch irgendwann möglich, aber verlassen würd ich mich nicht darauf. Der schützt vor Brand bei angefressener oder beschädigter Leitung, aber Überlast ist für mich keine FI-Aufgabe.
    Geändert von element. (29.06.2011 um 00:39 Uhr)

  2. #12
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    Zitat Zitat von element. Beitrag anzeigen
    was spricht dagegen, so etwas mit B10 zumindest teilweise abzufangen? Zeig mir mal ein Gerät, das 16A braucht. Das einzige was ich je gesehn hab war ein Durchlauferhitzer mit 15A über Schuko. Wenn ich das aufwiege mit der Anzahl an verschmorten Schukoverbindungen und Steckdosen, die ich schon gesehn hab...
    Also momentan habe ich eh vor, alles über 10A Relais zu schalten. Deshalb werde ich auch B10 Sicherungen verbauen.

    Zitat Zitat von Helmut_von_der_Reparatur Beitrag anzeigen
    währe es nicht besser für eine solche Auslegung mal den Elektro Handwerksmeister
    deines Vertrauens ins Haus zu holen.
    Ich vertraue hauptsächlich mir selbst, weil ich auch der jenige bin, der das Haus baut und darin wohnen wird. Deshalb erkundige ich mich immer vorher, wie etwas zu sein hat. In den VDE Richtlinien geht es hauptsächlich um die Erhitzung der Leiter. Ich sehe da noch ein weiteres Probem. Wenn ich ein Bündel Leiter habe, dann laden sich die Leiter gegenseitig auf.

    Zitat Zitat von Helmut_von_der_Reparatur Beitrag anzeigen
    Strom gehört in die Hand eines Fachmanns.
    Es ist nicht mein erstes Haus. Mein erstes Haus war komplett schlüsselfertig bestellt. Und wer hat die E-Installation gemacht? Das waren 3 Azubis im 1. oder 2. Lehrjahr. Ob das Fachleute waren, habe ich meine Zweifel. Ich denke, dass ich als E-Ing. mehr Ahnung habe, als die Azubis. Zumindest mache ich mir mehr Gedanken um die Sicherheit und bin entsprechend bereit für diese Sicherheit mehr zu zahlen.

  3. #13
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    Zitat Zitat von LL0rd Beitrag anzeigen
    Wenn ich ein Bündel Leiter habe, dann laden sich die Leiter gegenseitig auf.
    Wie soll ich das verstehen? Wenn die Waschmaschine läuft dann geht im Schlafzimmer das Licht an??

  4. #14
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    Zitat Zitat von element. Beitrag anzeigen
    Richtig, aber nicht immer für 23A, auch wenn die Kontakte sauber sind. Und die 23 sind mit einem B16 uU auf Dauer möglich. Ich hab schon Baumarktsteckdosen gesehen wo die Federklemmen komplett aus Messing waren, oder Schraubklemmen die konstruktiv bedingt keinen Draht klemmen konnten, rutschte immer raus. Dem VDE-Zeichen glaub ich an der Stelle nix mehr.

    was spricht dagegen, so etwas mit B10 zumindest teilweise abzufangen? Zeig mir mal ein Gerät, das 16A braucht. Das einzige was ich je gesehn hab war ein Durchlauferhitzer mit 15A über Schuko. Wenn ich das aufwiege mit der Anzahl an verschmorten Schukoverbindungen und Steckdosen, die ich schon gesehn hab...

    Zitat aus dem Elektronikforum zu B13, von einer Koryphäe mit 30.000 Beiträgen: "Wirklich fachkundige und verantwortungsbewußte Elis haben es zu ihrem Standard für allgemeine Stromkreise mit Schukosteckdosen gemacht."

    Die Ebayhändler haben zehntausende Bewertungen und vollwertige Gewerbe. Für kleine Projekte kauf ich da seit Jahren ein.

    nade: Der FI schützt erst dann, wenn auch wirklich ein ausreichender Fehlerstrom auftritt. Ist durch die Verkohlung bei brennendem Plastik auch irgendwann möglich, aber verlassen würd ich mich nicht darauf. Der schützt vor Brand bei angefressener oder beschädigter Leitung, aber Überlast ist für mich keine FI-Aufgabe.
    ""Und mal ehrlich, wenn man ein Haus baut geht der Mehrpreis unter. Wenn im Baumarkt der B16 von ABB 2,50 kostet und es greifen trotzdem noch Kunden zum Noname für 1,99 im Regal nebenan, hab ich eh keine Fragen mehr. "" Hier hast du dir selber Die antwort auf deine Steckdosen gegeben.
    Weil eben der, der die "Deutsche Markenqualität" für 1,50€ an Steckdose kauft, auch mit Sicherheit NICHT den B10 oder gar den C10 A Sicherungsautomat kauft.

    Deine 23A sind nach max einer Stunde Dauerbelastung thermisch abgeschaltet. Also schon nichtmehr Dauerhaft über einen ganzen Tag. Und wie schon geschrieben wurde, ist es ehr des Wohnungsbesitzer seine Fahrlässigkeit, wenn er Geräte, oder mehrere Geräte an einer Ordnungsgemäßen Installation über Made in China Steckdosenleisten betreibt.
    Eine wegbrennende Steckdosenleiste zeigt auf Unverständniss des Benutzers hin, der da schonmal bei Waschmaschine, Trockner in einer solchen nicht ab und an mal nachsieht ob diese Steckdosenleiste noch in brauchbarem Zustand ist.
    Oder aber die Schuld kann an den Hersteller weiter geschoben werden, weil er diese Steckdosenleiste NICHT Idotensicher, sondern Hauptsache billig herstellt/hergestellt hat.
    Es gibt auch Ingenjeure, die daher gehen, und einen Haushaltsherd mit 5*1,5mm² verlegen und anschließen. Also Backofen+ Kochfeld.
    Und das sind nicht nur dann mal grad 5m, sondern schon 15-20m

    Gut bei geschalteten Leitungen mit 10A Relais, da ist es natürlich praktisch auch nicht höher als die Kontaktbelastbarkeit abzusichern.

    Und zu dem was dagegen spricht, das dürfte wohl im Kurzen der Preis sein. Auch wenn es nur 2€ sind, bei 20-30 Sicherungen kommt da schon was bei rüber. Geiz ist in Deutschland eben immernoch GEIL, der Auftrag würde dann mit großer warscheinlichkeit der bekommen, der eben sagt, hier auf der Zuleitung ist es nicht zu Erwarten, das da 16A dauerhaft gezogen werden, starke Verbraucher sind extra abgesichert und auch in 2,5mm² gezogen..

    Aber wir sind hier ja auch weit von der eigentlichen Frage abgedriftet. Netzspannung ist es egal wieviele Leitungen da sind, es kommt hier auf die Belastung an. Von wievielen nicht geschalteten Leitungen wäre hier die Rede? 20-30?
    Also als Steckdosenzuleitungen usw.?
    Was nicht passt wird Passend gemacht.
    Mehr Powerrrrrr!! *Houwhouwhouw*
    Und Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

  5. #15
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    Zitat Zitat von Solaris Beitrag anzeigen
    Wie soll ich das verstehen? Wenn die Waschmaschine läuft dann geht im Schlafzimmer das Licht an??
    Genau das meine ich, auch wenn es sich jetzt für dich blöd und unglaubwürdig anhört. Ich habe mal zwei Fotos hochgeladen, die ich grade in meiner Küche geschossen habe. Ich denke, man kann deutlich sehen, dass die ESL ausgeschaltet ist, trotzdem habe ich rund 2V@50Hz auf der Leitung (messbar nur mit einem Multimeter mit ausreichend großem Innenwiderstand, da die Spannung sofort zusammenbricht, sobald Strom fließt). Bei einer Glühbirne ist diese Aufladung kein Problem, bei einer billigen ESL hingegen schon. Denn die fängt dann an leicht aufzublitzen, weil irgendwann der Kondensator vollgeladen ist. Nachts im Schlafzimmer nervt das tierisch.

    Zitat Zitat von nade Beitrag anzeigen
    Von wievielen nicht geschalteten Leitungen wäre hier die Rede? 20-30?
    Also als Steckdosenzuleitungen usw.?

    Also geplant sind momentan 15 Leitungen, die per Relais geschalten werden + 9-11 Leitungen die dauerhaft am Netz sind.

    Ebenso habe ich 15 Leitungen für die Beleuchtung geplant. Da wird eh ein geringer Strom fließen, 0.5A wenns hochkommt.

    7 Leitungen sind für Jalousien gedacht, da kann es dann durchaus vorkommen, dass da mehr Leitung benötigt wird, allerdings für einen sehr geringen Zeitraum. kA 1m pro Tag?

    Und dann habe ich seeeeeeeeeeehr viele Leitungen, auf denen 24V der SPS anliegen werden. Zu den Lichtschaltern möchte ich 3x1,5 (oder 5x1,5) hinlegen, zu einfachen Sensoren z.B. Reed-Schalter in den Fenstern möchte ich Telefonkabel nehmen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  6. #16
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    LL0rd: Hier ein umfangreiches Dokument zu deiner Ursprungsfrage, Häufung ist auch dabei.

    http://library.abb.com/GLOBAL/SCOT/SCOT209.nsf/VerityDisplay/C6ED3B4782C5F804C12572A5003A1CA0/$File/2CDC401002D0102.pdf

    Nade und Matze, da bleiben wir bei verschiedenen Meinungen, ist aber ok für mich.

  7. #17
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    Zitat Zitat von LL0rd Beitrag anzeigen
    Bei einer Glühbirne ist diese Aufladung kein Problem, bei einer billigen ESL hingegen schon. Denn die fängt dann an leicht aufzublitzen, weil irgendwann der Kondensator vollgeladen ist. Nachts im Schlafzimmer nervt das tierisch.
    Besorg dir einfach mal einen Widerstand 100kOhm 1Watt und häng ihn parallel zum ESG.

    Gruß
    Dieter

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