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Thema: Risikobewertung Förderbänder

  1. #11
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    ... aber wie gesagt erst mal das Risiko beurteilen. Bei schmalen, glatten Bändern in Automatikmaschinen kann das Risiko gegen Null gehen, so dass ein Ausschalten über die SPS ohen Sicherheitanforderung reicht, bei Bändern wo z.B. Leisten auf dem Band befestigt sind, kann es aber zu Einzugsstellen kommen. Da kommt es dann auch auf die Kräfte des Antriebs an und auf die konkrete mechanische Gestaltung (Abstände, Flexibilität der Lsieten, Fördergeschwindigkeit). Bei solchen Förderern ist aber meist auch gar kein regelmäßiger Zugang zur Gefahrenstelle nötig, so dass oft auch fest angebrachte Schutzeinrichtungen weiter helfen.

  2. #12
    Avatar von Drain
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    Danke euch allen für die hilfreichen und weiterführenden Antworten.

    Wünsche frohe Weihnachtsfeiertage.
    Drain

  3. #13
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    So nun noch eine weiterführende Frage zu dem Thema.

    Angenommen mit einem Schütz wird die Leistung eines Antriebs geschalten.
    Ist dann folgende Ansteuerung des Schütz zulässig?

    Der Ausgang des Sicherheitsschaltgeräts ist über ein Schließerrelais mit der Schützspule verbunden. Das Relais wird von einem SPS-Ausgang angesteuert.
    So soll mit dem Schütz sowohl eine Sicherheitsabschaltung, als auch eine prozeßgesteuerte Abschaltung erreicht werden.

    Schutztür offen, Antrieb abgeschaltet.
    Schutztür geschlossen, Antrieb abhängig von SPS-Ansteuerung ab- oder eingeschaltet.

    Drain

  4. #14
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    Hey,

    wenn ich Saefty in seinem vorherigen Kommentar richtig verstanden habe, dann ja!!

    Gruß

  5. #15
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    Wen die SPS eingeschaltet ist, würde das Schließen der trennenden Schutzeinrichtung unmittelbar zum Anlauf führen. Das ist nicht so das was man haben will. Wenn hintertretbare Tür gehts sowieso nicht. Ansonsten nur nach sorgfältiger Risikobeurteilung. Zu beurteilen wäre auch die Möglichkeit, dass ein Instandhalter mit einem zusätzlichen Betätiger den Sicherheitsschalter brückt (wenn das möglich ist). Würde also heißen. Maschine läuft sofort an, wenn der Betätiger gesteckt wird. Eher schon: SPS und Sicherheitsschaltgerät müssen Freigabe erteilen, fällt die Freigabe des Sicherheitsschaltgerätes weg, muss zum Wiederanlauf hardwaremäßig quittiert werden. Andere Lösungen sind im Einzelfall sicher machbar (z.B. eine kleine Klappe, durch deren Schließen keine Risiken entstehen. Wir haben derzeit grad Maschinen im Bau, da soll man auch die Türen (nicht hintertretbar) in Automatik öffnen können. Selbst da muss man erst die Tür schließen -> Sicherheitskreis quittieren (ins Sicherheitsschaltgerät) + Starttaster (in die SPS) , beides ist direkt an der Tür. Erfahrungsgemäß kommen og. Wünsche nach Anlauf durch Schließen der Tür eher aus Lösungen, wo die Bedienstellen zu weit weg sind.

  6. #16
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    Hallo Drain,

    grundsätzlich ja, bis PLc, wegen nur einem Schütz.

    Die SPS muss das Öffnen der Tür mitkriegen, damit das von Andreas beschriebene
    nicht eintritt.
    Ich würde die Tür über das Sicherheitsschaltgerät quittieren und die SPS nochmal separat.

    Gruß
    Tommi
    Geändert von Tommi (09.01.2012 um 23:09 Uhr)

  7. #17
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    Zitat Zitat von Tommi Beitrag anzeigen

    Die SPS muss das Öffnen der Tür mitkriegen, damit das von Andreas beschriebene
    nicht eintritt.
    Ich würde die Tür über das Sicherheitsschaltgerät quittieren und die SPS nochmal separat.
    Hallo,
    warum nicht beide gleichzeitig mit einem Taster quittieren?
    Gruß
    rf

  8. #18
    Avatar von Drain
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    Die SPS bekommt den Nothalt bzw. die offene Schutztüre als Eingangssignal mit und dann werden auch die Ausgänge ausgeschalten.
    Die Schützansteuerung (in dem Post #13) bezieht sich auf ein kleines Förderband ohne Quetsch- und Klemmgefährdung. Somit gäbe es selbst dann keine Gefährdung, wenn der Nothalt quittiert wird und das Band sofort anläuft.

    Danke für eure Hinweise.

    Drain

  9. #19
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    Zitat Zitat von rf91909 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    warum nicht beide gleichzeitig mit einem Taster quittieren?
    Gruß
    rf
    ich denke, das ist normmäßig machbar, zumindest ist mir nicht bekannt, daß
    zwei separate Quit-Taster Vorschrift sind.

    Ich empfehle aber immer, Sicherheit und Funktion separat zu quittieren,
    insbesondere bei großen Anlagen -> Risikobeurteilung....

    Gruß
    Tommi

  10. #20
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    Hallo,
    es ist abhängig von der Risikobeurteilung wie die manuelle Rückstellfunktion ausgeführt wird.

    Aber die EN ISO 13849-1 fordert im Abschnitt 5.2.2
    Die manuelle Rückstellfunktion:
    -
    muss durch ein getrenntes, manuell zu bedienendes Gerät in dem SRPICS bereitgestellt werden,
    -
    darf nur dann erreicht werden, wenn alle Sicherheitsfunktionen und Schutzeinrichtungen funktionsfähigsind,
    -
    darf selbst keine Bewegung oder Gefährdungssituation einleiten,
    -
    muss eine beabsichtigte Handlung sein,
    -
    muss der Steuerung ermöglichen, einen separaten Startbefehl anzunehmen,
    - darf nur erfolgen durch das Loslassen des Antriebselements in seiner betätigten (Ein)Position.
    ~


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