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Thema: Rechtliche Situation für Forschungs- und Versuchsanlagen

  1. #11
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    Zitat Zitat von Profilator Beitrag anzeigen
    Ich denke man hat hier eher die Verwendungsdauer von Maschinen in der Produktion vor Augen gehabt,
    also Zeiträume von 20 - 30 Jahren u durchaus auch länger. Und dazu würde ich vorübergehend relativieren.

    MfG
    Hallo,

    nach allem, was ich dazu bisher gelesen habe, glaube ich, daß Du da auf dem Holzweg bist.
    Gemeint sind Maschinen, die nur einmal verwendet werden und dann nicht mehr und vor allen
    Dingen nicht durch Dritte.

    Das kann man jetzt gut oder schlecht finden, ist aber wohl so.

    Gruß
    Tommi

  2. #12
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    Zitat Zitat von Tommi Beitrag anzeigen
    Hallo,

    nach allem, was ich dazu bisher gelesen habe, glaube ich, daß Du da auf dem Holzweg bist.
    Gemeint sind Maschinen, die nur einmal verwendet werden und dann nicht mehr und vor allen
    Dingen nicht durch Dritte.

    Das kann man jetzt gut oder schlecht finden, ist aber wohl so.

    Gruß
    Tommi
    Genau so ist mir das auch bekannt, wenige Tage bzw. Wochen, aber bei weitem nicht der zeitliche Bereich, über den hier gesprochen wird.
    chaos, panic and disorder - my work is done!

  3. #13
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    Hallo,
    hierzu der Leitfaden zur MRL, ist doch eindeutig!

    § 60 Maschinen für Forschungszwecke
    Der Ausschluss gemäß Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe h wurde aufgenommen, da
    es nicht als zweckmäßig erachtet wurde, Laborausrüstungen, die eigens für die
    Erfordernisse bestimmter Forschungsvorhaben konstruiert und gebaut werden
    den Anforderungen der Maschinenrichtlinie zu unterwerfen. Der Ausschluss gil
    daher nicht für Maschinen, die ständig in Labors installiert sind und für allgemeine
    Forschungszwecke verwendet werden können, oder für Maschinen, die in Labors
    für andere Zwecke als für Forschungsaufgaben installiert wurden, beispielsweise
    für Prüfzwecke.
    Dieser Ausschluss gilt nur für Einrichtungen, die für vorübergehende
    Forschungszwecke konstruiert und gebaut wurden, also für Einrichtungen, die
    nach Abschluss der Forschungsarbeiten, für die sie konstruiert und gebau
    wurden, nicht mehr weiterverwendet werden.

  4. #14
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    Guten morgen

    genau, die Passagen
    ... eigens für bestimmte(r) Forschungsvorhaben konstruiert // ... Ausschluss gilt ... für vorübergehende
    Forschungszwecke // ... Einrichtungen, die nach Abschluss der Forschungsarbeiten ... nicht mehr weiterverwendet werden.

    deuten aus meiner Sicht eben nicht auf eine Nutzungsdauer von einigen Wochen hin. Die Nutzungsdauer
    ist eigentlich klar definiert, nämlich der Abschluss der Forschungsarbeiten. Wie lange das dauer darf steht
    da nicht. Es soll doch nur offensichtlich klar unterschieden werden zu den Anlagen, die auch im Labor stehen,
    aber quasi zur "Standardausstattung" zählen und permanent und dauerhaft genutzt werden.

  5. #15
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    Hallo,
    auch hier gilt es muss ein vertretbarer Zeitraum sein mit entsprechenden Schutzmaßnahmen vom Betreiber organsiert, es gilt immer die BetrSichV.
    Also im Fall der Fälle muss man dies Begründen können und auch vorweisen welche Schutzmaßnahmen man ergriffen hat. Es geht auf keinen Fall einfach eine Maschine oder was auch immer ohne Maßnahmen bereit zu stellen. Es muss auch hier eine Risikobeurteilung und Gefährdungsbeurteilung gemacht werden.
    Und der Zeitraum muss natürlich auch begründet werden, machen kann man viel ob es dann vor Gericht auch so gesehen wird ist eine andere Sache.

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu Safety für den nützlichen Beitrag:

    Tommi (17.03.2012)

  7. #16
    Jochen ist offline Erfahrener Benutzer
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    Danke für Eure Diskussionsbeiträge. Ich habe es mit Interesse verfolgt und für mich die Konsequenz gezogen, dass ich mir künftig in allen Zweifelsfällen von den verantwortlichen Profs. etwas schriftlich geben lasse. Damit ist auch jeder einverstanden. Zudem habe ich in der letzten Woche die Warnbeschilderung ausgebaut und habe alle Personen, die die Halle betreten mit ihrer Unterschrift bestätigen lassen, dass sie über die speziellen Gegebenheiten vor Ort informiert sind.

  8. #17
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    Hallo Jochen ,
    finde ich super das Du Dir Gedanken über die Sicherheit der Mitarbeiter machst und nicht einfach denkst "wird schon nichts schief gehn". Das was Du bisher umgesetzt hast find ich schon mal einen Anfang.
    Jedoch denke ich und sei mir jetzt nicht beleidigt, ist es eben nur der Warnhinweis: Betreten auf eigene Gefahr! wie auf einer Baustelle. Und wenn ein Bauarbeiter in eine ungesicherte Grube fällt wird später trotzdem nachgefragt warum die Grube offen stand und keine Sicherheitsmaßnahmen getroffen wurde. Sollte der Arbeiter mit einem Beinbruch davongekommen sein wird die Krankenkasse dafür die Kosten übernehmen. Der Grubenverantwortliche wird ermahnt oder bekommt sogar ein Baustellenverbot. Wenn man also davon ausgeht das dem Arbeiter die Gefahren auf der Baustelle bekannt waren, und das waren sie da er 100% an Sicherheitsunterrichtungen Teil genommen und unterschrieben hat, hat er doch ein Recht darauf auf Schadenersatz zu klagen. Man hat ihm ja eine Grube gegraben und sie nicht gesichert.
    Wenn wir das ganze auf Deinen Fall kopieren bist leider Du der, der die Grube gräbt. Und schlimmer noch Du entfernst die Lebenswichtige Sicherung. Du unternimmst zwar den Versuch anderweitig eine Sicherung aufzubauen aber zum Schluss hast Du nur die Unterschrift die auch der Bauarbeiter von sich gab, der ja Teil der Baustelle sein musste. Es bringt Dir also nichts den Anwesenden mitzuteilen das hier einen Gefahr lauert sondern Du musst unter allen Umständen vermeiden das wenn das Gas austritt rechtzeitig gewarnt werden kann und keinem etwas passiert. Ich schreibe bewusst Du da nur Du der bist der die Anlage, warum auch immer, in diesen Zustand versetzte. Und nur Du bist fachlich dazu in der Lage die Gefahren zu erkennen da ausschließlich Du der Fachmann bist. Das wird Dir der Richter später genau so erklären da Du kurz vor Deinem Abschluss stehst und man davon ausgehen kann das das benötigte Fachwissen vorhanden ist. Im übrigen wird keine Versicherung einen Schaden übernehmen da Dein Vorgehen grob fahrlässig ist.
    Sei mir bitte nicht böse wenn ich so direkt bin aber ich denke Du bist Dir sehr unsicher bei dieser Sache und brauchst mal eine konkrete Aussage. Ich habe fast jeden Tag mit sowas zu kämpfen und würde nicht auf Nichtfachmänner wie z.B. deine Biologen hören. Die können später nicht zur rechenschaft gezogen werden da sie ja Nichtfachmänner sind. Und hinter Deinen Vorgesetzten kannst Du Dich auch nicht verstecken die wussten zwar bescheid aber das Du so übereifrig gehandelt hast konnten sie ja nicht wissen.
    Entweder Du lässt die Grube einen anderen schaufeln oder Du sorgst für die richtige Sicherheit. Damit meine ich setzt ein Schriftstück auf in dem die Gefahren eindeutig untermauert sind und lass es einem vorgesetzten Fachmann unterschreiben. Du wirst sehen man findet sicherlich eine Lösung.
    Und merke Dir alle diese Normen und Anlehnungen helfen Dir in Deinem Fall nicht weiter, z.B. der Produktionsbetrieb. Dort geht man davon aus das eine Maschine oder Anlage im Fehlerfall weiterproduzieren kann sofern Fachpersonal rund um die Uhr bereit stehen. Und auch nur dann wenn keine Lebensbedrohlichen Gefahren von ihr ausgehen.
    Du musst sicherlich auch mal schlafen (wennst noch kannst) und dann ist Deine Anlage ohne aufsicht. Meine Gedanken möchte ich gar nicht weiter denken wenn ich am nächsten Morgen den Krankenwagen oder schlimmer vor meiner Firma stehen sehe.
    So jetzt habe ich dir hoffentlich etwas geholfen und wünsch Dir einen erfolgreichen Schulabschluss. Und eine erfolgreiche Lösung aber nicht die des Nichts tuns.

    Mit freundlichen Grüssen

    Chroma

    Hast Du schon mal daran gedacht das Gerät zu prüfen oder auszutauschen. Muss ja einen Grund haben das es ständig auf Störung geht. Wie soll man den da ordentliche Versuche fahren können?

  9. #18
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    Na ganz so sehe ich das nicht.

    Er gräbt keine Grube, sondern schult seine Probanten im Betreten dieses Raumes. Ich sehe da zb einen Vergleich zur Feuerwehr die in verrauchtes Gebäude betritt oder zu einer Elektrofachkraft die einen elektrischen Betriebsraum betritt.

    Wenn er zB.: vorschreibt, dass ein Atemschutz immer mitzuführen ist, bei ertönen des Alarms der Atemschutz zu verwenden ist, den Zutritt bei O3 Austritt erschwert (zB Zutrittskontrolle, die bei O3 Alarm eine zusätzliche Bestätigung erfordert, die Protokolliert wird).

    Dies alles nachweislich schult (inkl regelmäßiger Updates). Dann sehe ich hier eigentlich keine gröberen Probleme, auch im Unglücksfall nicht.

    Er macht die Laien durch die Schulung zu unterwiesenen Personen, andere dürfen in diesen Bereich nicht rein.

    Schwerpunkt der Schulungen muss sein: Bei O3 Alarm Bereich verlassen bzw entsprechenden Atemschutz verwenden. Bei O3 Alarm Zutritt nur mit entsprechendem Atemschutz. Grundsätzliche Aufklärung über die Gefahren (O3).

    Vorraussetzung ist ev noch eine Schleuse.
    Geändert von winnman (26.03.2012 um 19:29 Uhr)
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  10. #19
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    Hallo,
    hier ein neues Dokument welches genau auf dieses Thema eingeht.
    http://bibliothek.arbeitssicherheit....=BGI/GUVI+5139

  11. #20
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    Zitat Zitat von Jochen Beitrag anzeigen
    Den Weisungsberechtigten stört nun, dass der Ozongenerator abschaltet, wenn eine Störung des Warngerätes vorliegt. Er möchte die Abschaltung lediglich bei Ozonalarm haben.
    Danke und Gruß
    Hallo,
    mal abgesehen von allen Rechten und Pflichten würde ich mir Gedanken über die Qualität des Warngerätes machen.

    Zitat von Chroma am 25.03.:
    Hast Du schon mal daran gedacht das Gerät zu prüfen oder auszutauschen. Muss ja einen Grund haben das es ständig auf Störung geht. Wie soll man den da ordentliche Versuche fahren können?

    MfG Günter.

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