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Thema: Umbau Maschine keine CE-Kennzeichung nötig laut Interpretationspapier

  1. #11
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    Aus Eintrag #1:
    Zitat Zitat von bernd81 Beitrag anzeigen
    Bei uns in der Firma haben wir mehrere ältere Maschinen die noch keine CE-Kennzeichnung besitzen.
    Es handelt nicht um erneuten CE-Kennzeichnung.

    Ich bin der Meinung das solange das keinen neuen Funktionalität hinzugefügt wird, und der Maschine wird in sein ursprünglichen Ort verwendet, dann ist kein CE-Kennzeichnung gefordert.
    Dies bedeutet nicht das der Maschine gefährlich sein darf. Es bedeutet das die Verfahren von damals um der Maschine sicher zu machen, bestehen noch. (Jemand muss verantwortlich sein, Sicherheitmassnahmen müssen dokumentiert sein, Personal muss geschult sein, usw..)

    Problem ist jetzt, was ist dann "keinen neuen Funktionalität" ?
    Obwohl es (nach meiner Meinung) kein Forderung nach ein Risikobeurteilung gibt, dann ist es vielleicht dein einzigste Verfahren das man es dokumentieren kann, das man eine Risikobeurteilung vor der Änderung und eine Risikobeurteilung nach der Änderung macht. Wenn dann keine neue Risiki erscheint, dann gibt es keinen neuen Funktionalität.
    Jesper M. Pedersen

  2. #12
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    Hallo Zusammen.

    Das ganze Philosophieren, hätte, sollte, eventuell usw. bringt doch nicht viel.

    Safety hat in seinem Beitrag alles über die angesprochene Thematik gesagt und erläutert.

    Schöner Abend

    Hans

  3. #13
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    Zitat Zitat von HBL Beitrag anzeigen
    Das ganze Philosophieren, hätte, sollte, eventuell usw. bringt doch nicht viel.
    Safety hat in seinem Beitrag alles über die angesprochene Thematik gesagt und erläutert.
    ich hab nur gefragt welcher Lehrgang das war

  4. #14
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    Zitat Zitat von marksman83 Beitrag anzeigen
    Können die notwendigen Unterlagen (interne Dokumentation) auf Verlangen nicht vorgelegt werden, so ist der Vorsatz bereits erwiesen!! Es spielt dann eine untergeordnete (keine) Rolle ob die Nichteinhaltung von Vorschriften oder das Fehlen der Dokumente den Unfall verursacht hat!
    Diese Aussage ist aber - meines Wissens - noch durch kein einziges Gerichtsurteil belegt, oder?
    Was mir bekannt ist, ist dass bislang die Unfallursache durch Ermittlungsbehörden in Zusammenarbeit mit Sachverständigen untersucht wurde.

    Gruß
    Dieter

  5. #15
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    Zitat Zitat von stevenn Beitrag anzeigen
    welche Schulung und von wem war das?
    Seminar Produktwissen - Produktnutzung, EU-Richtlinien und harmonisierte Normen
    TU Chemnitz, Hr. Jochen Fischer,
    Wintersemester 12/13

  6. #16
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    Auch wenn hier schon einige Zeit Ruhe ist, hätte ich da auch noch eine Frage zu.
    Folgende Situation:

    Altmaschine mit Bj. z.B. 1990 wird überholt ca. 1997. Dabei kommt es zu einer wesentlichen Änderung im Sinne des aktuellen Interpretationspapieres vom 04/15 (kann man diese Bewertung heute eigentlich damit machen).
    Z.B. ein neues Risiko welches nicht durch Schutzeinrichtungen vermindert wurde, aber verhindert werden könnte.
    Die Maschine leistet seit Jahren gute Dienste und keinen interessiert der technische Zustand - bis jetzt.

    Um nun die Kosten gering zu halten und eine nicht-durchführbare CE abzuwenden,
    könnte man ja eine einfache Schutzeinrichtung anbringen, mit der das Risiko verhindert wird und alles weitere nach BetrSichV bewerten ???!

  7. #17
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    Ich interpretiere das jetzt mal rein subjektiv aus dem Gefühl heraus:
    Zunächst wäre sicherlich wichtig welche rechtlichen Bestimmungen zum Zeitpunkt des Umbaus gültig waren. Hieraus ergib sich ob es ggf. Bestandsschutz auf den Umbau gibt.
    Da eine Gefährdung, ohne die zugehörigen Schutzmaßnahmen, hinzu gekommen ist, gehe ich mal davon aus, dass die Modifikation nicht den damaligen Anforderungen genügt, die Maschine damit übrigens auch seit 97 keine Betriebserlaubnis mehr hätte.

    Werden nun anno 2015 Schutzvorrichtungen nachgerüstet, ist ohnehin ein Sicherheitskonzept nebst Risikobeuteilung anzufertigen, da nach Maschinenrichtlinie nun wieder eine wesentliche Veränderung stattfindet. (das Hinzufügen einer Schutzvorrichtung würde ich als wesentliche Änderung interpretieren, gerade weil das Sicherheitskonzept der Maschine verändert wird. Dass die Maschine damit eigentlich nur sicherer gemacht wird, würde ich hier im Sinne des Gesetzes eher als sekundär betrachten.)

    Kurz: Werden nun Sicherheitseinrichtungen nachgerüstet, handelt es sich um eine wesentliche Änderung gem. Maschinenrichtlinie. Es muss also eine Konformitätsbewertung durchgeführt werden. (meine Meinung, ohne Anspruch auf Gültigkeit).

    Gruß

    BetrSichV § 10 Instandhaltung und Änderung von Arbeitsmitteln

    (5) Werden Änderungen an Arbeitsmitteln durchgeführt, gelten die Absätze 1 bis 3 entsprechend. Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass die geänderten Arbeitsmittel die Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen nach § 5 Absatz 1 und 2 erfüllen. Bei Änderungen von Arbeitsmitteln hat der Arbeitgeber zu beurteilen, ob es sich um prüfpflichtige Änderungen handelt. Er hat auch zu beurteilen, ob er bei den Änderungen von Arbeitsmitteln Herstellerpflichten zu beachten hat, die sich aus anderen Rechtsvorschriften, insbesondere dem Produktsicherheitsgesetz oder einer Verordnung nach § 8 Absatz 1 des Produktsicherheitsgesetzes ergeben.
    Geändert von marksman83 (27.10.2015 um 13:44 Uhr)

  8. #18
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    Danke schonmal.

    Was ich vergessen habe Betreiber = Hersteller.

    Das Nachrüsten bzw. Steigern der Sicherheit ist laut Interpretationspapier aber keine wesentliche Änderung.

    1. Da die Maschine ja vor MRL gebaut wurde, fällt sie logischerweise nicht da rein.
    2. Wesentliche Änderung 1997 nach heutiger Bewertung ( kann man das so sehn oder muss man nachträglich die ganzen alten Richtlinien durchwühlen)

    -> 2. Die Maschine ist nach der Veränderung ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen
    nicht mehr sicher. Die neue Gefährdung oder das erhöhte Risiko können durch
    einfache Schutzeinrichtungen beseitigt oder zumindest hinreichend minimiert
    werden.
    Es liegt keine wesentliche Veränderung vor. -> Können, wurde aber nicht -> Es liegt eine wesentliche Veränderung vor.

    3. Nachträgliches Nachrüsten von Schutzeinrichtungen - keine wesentliche Veränderung mehr ?! (Wer kann das Gegenteil beweisen)

    -> 2. Die Maschine ist nach der Veränderung ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen
    nicht mehr sicher. Die neue Gefährdung oder das erhöhte Risiko können durch
    einfache Schutzeinrichtungen beseitigt oder zumindest hinreichend minimiert
    werden.
    Es liegt keine wesentliche Veränderung vor.


    4. keine wesentliche Änderung 1997 -> keine MRL-> keine CE
    5. Maschine nach Mindestanforderungen der BetrSichV sicherheitstechnisch ausstatten

    Geld gespart und Maschine ist sicher ?!

  9. #19
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    "durch einfache Schutzeinrichtungen" - solange man nichts genaues über Maschine und Gefährdung weiß, wird das für Außenstehende kaum zu beurteilen sein.
    D.h. musst du in Steuerung und Sicherheitskonzept der Maschine eingrifen? -> Keine "einfache" Schutzeinrichtung.
    Machst du ein Blech ran, dass man sich nicht die Finger einklemmen kann? -> "einfache Schutzeinrichtung, schade um meine Zeit!

    Eine Risikobeurteilung, zumindest der aktuellen Gefährdung und deren Beseitigung, wird wohl in jedem Fall angebracht sein.

    Ich sage mal, die Schutzweinrichtung sollte auf jeden Fall so oder so angebracht werden! Versierte Firmen im Bereich CE haben einen Studensatz von z. T. etwa 80,-€, der bei solcherlei Problemstellungen sicher nich falsch angelegt wäre


  10. #20
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    Bitte helft mir mal auf die Sprünge:

    CE muss ja nur sein wenn es um das "In Verkehr bringen" geht.

    Eine Maschine die bei mir steht, von mir irgendwann umgebaut wurde, . . . wird ja von niemanden mehr in Verkehr gebracht. Wozu dann ein CE?
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

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