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Thema: Dokumentation nur online?

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    zur Zeit beobachte ich einen, nach meiner Meinung, negativen Trend, das man Dokumentation von diversen Bauteilen nurnoch online bzw. digital erhält. Ich verstehe zwar, wieso die Hersteller es sich einfach machen wollen, doch bewegt man sich dabei doch auf sehr dünnem Eis, oder?

    Ausgelöst wird die ganze Disskussion von der MRL und dem ProdSG, da die Ausdrucksweise mehr als unpraktisch ist. Ich bin der Meinung, das man zumindest das "Beiliegen" einer Dokumentation fordern kann, d.h. "Die Doku ist online, such dir halt die richtige raus" wäre somit nicht gesetzeskonform.

    Wie geht ihr mit dem Thema Dokulieferung um? Löst ihr alles über Privatverträge?
    Was sagt ihr zum Doku nur online - va. unter dem Gesichtspunkt, das ich die Warnhinweise nur online sehe (vergleiche "Leitfaden zur MRL" §255)?

    Gruß
    Zitieren Zitieren Dokumentation nur online?  

  2. #2
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    Hallo,
    man kann nicht davon ausgehen das überall eine Lesegerät und vor allem auch die passende Software vorhanden ist, somit ist die BA bzw. mindestens die Sicherheitshinweise immer in Papierform mitzugeben. Auch mich hat das immer wieder interessiert deshalb habe ich diese Frage auch entsprechenden Fachleuten aus der Rechtswelt gestellt, auch die sehen es so, mindestens die Instruktionen die für den Sicheren Betrieb notwendig sind müssen per Papier mit.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Safety Beitrag anzeigen
    Hallo,
    man kann nicht davon ausgehen das überall eine Lesegerät und vor allem auch die passende Software vorhanden ist, somit ist die BA bzw. mindestens die Sicherheitshinweise immer in Papierform mitzugeben. Auch mich hat das immer wieder interessiert deshalb habe ich diese Frage auch entsprechenden Fachleuten aus der Rechtswelt gestellt, auch die sehen es so, mindestens die Instruktionen die für den Sicheren Betrieb notwendig sind müssen per Papier mit.
    Tja, dann teile das doch auch mal deinem Arbeitgeber mit.
    Es gibt zwar noch einen "Beipackzettel", aber die richtige Doku ist ja auf einer Mini-CD.

    Aber ehrlich gesagt, habe ich persönlich als Kunde nichts dagegen.
    Ich binde das entsprechende PDF als Hyperlink in EPLAn P8 ein und hab alle Handbücher in der aktuell gültigen Version in meinem Projekt.
    Der Vergleich auf Änderungen ist auch wesentlich einfacher. Gerade im Zuge der neuen MRL ändert sich doch so manchmal das Kleingedruckte

    Gruß
    Dieter

  4. #4
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    Hallo,

    ob per Papier oder digital, aufpassen muss man
    sowieso.
    Wenn einem das "Online-Datenblatt" spanisch
    vorkommt, muss man mal anrufen.
    Genauso, wenn auf dem Beipackzettel nur
    Murcks steht.

    Das Medium ist egal, entscheidend ist, was wir-
    und damit meine ich uns,-
    daraus machen...

    Gruß
    Tommi

  5. #5
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    Guten Morgen,

    wir liefern Maschinen bzw. Anlagen weltweit und haben uns intern darauf verständigt, das wir, solange es die nationalen Vorschriften des Landes zulassen, wir die Vorgaben der MRL erfüllen wollen. Mir ist klar, das auf einer durchschnittlichen europäischen Baustellen meistens ein geeignetes Gerät vorhanden sein müsste, mit dem man PDF´s lesen kann, vlt sogar noch mit Onlinezugriff. Doch ich muss ja laut MRL jede Lebensphase beschreiben, dh. wenn die Wahrscheinlichkeit besteht, das ich die Doku nicht verfügbar habe, dh. meine Sicherheitshinweise nicht gelesen werden können, ich da ein Problem bekommen könnte.

    Aber eine Bereitstellung ausschließlich per Online-Zugriff ist nach meiner Meinung ein Punkt, der eher falsch ist. Im 9. ProdSV steht für eine unvollständige Maschine, das die Einbauerklärung und die Montageanleitung beiliegen muss (§6 (3)). Bei der vollständigen Maschine wird zwar nur das Beiliegen der Konformitätserklärung (§3 (2) 5.) gefordert, doch wäre hir dann der Logik nach, wenn sie montiert werden muss, ebenfalls eine Anleitung notwendig.

    D.h. der Lieferant muss mir immer eine EG-Erklärung und Montagehinweise bzw. eine Montageanleitung mitliefern, wobei das Format egal zu sein scheint, also Papier, auf CD oder USB-Stick. Der Rest dürfte online sein, wenn man davon ausgehen kann, das der Kunde über einen Internetanschluss verfügt, oder?

    Gruß
    Alex

  6. #6
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    Hallo Dieter,
    kann Deine Kritik nicht ganz nachvollziehen, wir machen doch das was die MRL will, alle wichtigen Angaben sind auf dem Beipackzettel, der Rest ist auf CD oder Internet.
    Das Problem ist, die Bauteile sind meist viel viel kleiner als die BA.
    Das ist bei Maschinen oft nicht so.

  7. #7
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    Hallo,
    wie von mir geschrieben, nach meinem Verständnis sind die Anweisungen die zum Sicheren Betrieb der Maschine nötig sind in Papierform zuliefern, diese Auffassung haben viel aus der Branche.
    Rechtlich gesehen, wird bei einem Unfall jemand zu prüfen haben ob ein Instruktionsfehler vorgelegen hatte, da keine BA zur Verfügung stand.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Safety Beitrag anzeigen
    Hallo Dieter,
    kann Deine Kritik nicht ganz nachvollziehen, wir machen doch das was die MRL will, alle wichtigen Angaben sind auf dem Beipackzettel, der Rest ist auf CD oder Internet.
    Das Problem ist, die Bauteile sind meist viel viel kleiner als die BA.
    Das ist bei Maschinen oft nicht so.
    Es war keine ernstgemeinte Kritik. Eher ein kleiner Seitenhieb auf dein Psoting, dass man nicht überall davon ausgehen kann, dass geeignete Lesegeräte vorhanden sind.
    Mit Doku auf CD hab ich keinerlei Probleme. Schließlich wird sie zusammen mit dem Gerät ausgeliefert und spiegelt den aktuell gültigen Stand wieder.
    Doku im Internet ist ein anderes Thema. Im Zuge der neuen MRL ändern so manche Hersteller bei einigen Geräten "still und heimlich" das Kleingedruckte.
    So wurden B10d-Werte nach unten genommen oder andere Kontaktbelastungen angegeben.

    Gruß
    Dieter

  9. #9
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    also, wenn mir jemand eine Maschine ohne Beipackzettel liefern würde, was bei vielen Dingen des täglichen Gebrauchs ja schon Realität ist, aufm Typenschild jedoch der entsprechende Hinweis auf online-Dokumente stehen würde, hätte ich persönlich keinerlei Problem damit. Wenn ich mir anschau, wie bei manchen Kunden nicht mal mehr zu Maschinen zuordenbare Dokumente in irgendwelchen Schränken liegen, das Handbuch der Nachbarmaschine behelfsweise in Anspruch genommen werden muss, so kann ich verstehen, dass Lieferanten online diese Dokumente vorhalten. Sprich: gib die Seriennummer deiner Maschine ein und du bekommst alles.

    klar, verkaufsfördernd und umsatzsteigernd ist diese online-Dokumentation nicht. Weil wenn die Maschine weitergehandelt wird, der nächste Besitzer sicher eine vollwertige Dokumentation mitbekommt, der Hersteller also nicht dazu gebraucht wird. Wenn der Hersteller nicht pünktlich nach zehn Jahren den Zugang sperrt

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